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Mariana
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Romane von Mariana

Campus der Dornen

Campus der Dornen

Dunkle RomantikDramaSuspenseGoldjungeBesitzergreifendStarke FrauCampusPlot TwistRache
Sie wechselte, um ihrer Vergangenheit zu entkommen. Doch diese fand sie zuerst. Maya Torres ist nicht ihr richtiger Name. Vor drei Wochen war sie Elena Reyes. Nach einer Nacht auf einem Parkplatz, aufgezeichnet von einer versteckten Handykamera, gab ihre Mutter ihr eine neue Identität und ein Stipendium an der Ravenwood Academy. Ihre einzige Regel: unauffällig bleiben und niemals zurückblicken. Doch am ersten Tag bemerkt Alexander Vale sie. Der kalte und unantastbare König des Campus beansprucht sie für sich. Bald findet Maya ein Foto aus jener Nacht auf ihrem Kopfkissen. Jemand kennt ihre Vergangenheit – und weiß, wo sie sich versteckt. Alexander weiß, dass Elias Crowe, einer der Verantwortlichen, die Originalaufnahmen besitzt. Er bietet Maya einen Deal: Sie hilft ihm, Elias zu Fall zu bringen, oder ihr neues Leben wird zerstört. Alexander behauptet, seine Cousine Claire sei ebenfalls ein Opfer dieser Gruppe gewesen. Er verspricht Maya Schutz, doch seine Fürsorge fühlt sich wie Kontrolle an. Je näher Maya ihm kommt, desto mehr Widersprüche entdeckt sie. Claire könnte noch leben. Elias könnte nur ein Werkzeug sein. Und Alexander verschweigt seine Verbindung zu dem Netzwerk. Maya wollte ihre Vergangenheit begraben. Stattdessen gerät sie in ein Spiel aus Lügen, Rache und Besessenheit. Um zu überleben, muss sie entscheiden, wem sie vertrauen kann – und wie weit sie gehen wird. Denn in Ravenwood sind manche Monster zu erkennen. Das gefährlichste trägt das Gesicht ihres Beschützers.
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Chapter: Kapitel 11: Der Kurier
Die Klinke senkte sich, und die Tür der Suite schwang nach innen. Alexander packte die Person, die hereinkam, am Kragen und drückte sie rückwärts gegen die Garderobenhaken.„Vale, warte. Ich bin's, Theo.“Alexander ließ den Unterarm, wo er war. Eine Einkaufstüte aus Papier glitt aus Theos Hand und fiel auf den Teppich, und eine schwarze Mappe rutschte halb heraus.„Wie bist du an einen Schlüssel für dieses Zimmer gekommen?“, fragte Alexander.„Auf demselben Weg wie hierzu.“ Theo zeigte mit dem Kinn auf die Mappe, da seine Arme festgehalten waren. „Ein Mädchen hat mir beides vor einer Stunde gegeben. Kann ich mich gerade hinstellen? Ich muss gleich auf deinen Teppich kotzen, und ich schätze, er hat mehr gekostet als meine Studiengebühren.“Maya durchquerte den Raum und legte die Hand auf Alexanders Handgelenk. „Lass ihn reden.“„Er ist mit einem Schlüssel hereinspaziert.“„Er ist mit einer Einkaufstüte und zitternden Händen hereingekommen. Sieh ihn dir an.“Alexander sah ihn an. Er nah
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
Chapter: Kapitel 10: Anwaltsgeheimnis
Maya hielt ihm das Handy vors Gesicht. „Lies es noch einmal."Alexander warf einen Blick auf den Bildschirm und sah dann wieder auf die Straße. „Ich habe es beim ersten Mal gelesen."„Wessen Idee war der Name?"„Nicht meine." Er scherte um einen Bäckerlaster herum aus. „Ich wusste nicht, dass es eine Maya Torres gibt, bis deine Akte am Montag beim Dekan landete. Auf dem Deckblatt steht die Unterschrift von Gregory Lindqvist. Er erledigt den Papierkram der Stiftung meines Vaters."„Meine Mutter hat gesagt, ein Anwalt hat den Namen ausgesucht. Dr. Hale an meiner alten Schule hat sie zu ihm geschickt."„Dann ist er es."„Du hast meine Akte gelesen."„Zweimal."Maya drehte das Handy in ihrem Schoß um. „Der Brief ist auf den zweiten September datiert. Die Stiftung hatte den Namen Maya Torres schriftlich, bevor irgendjemand einen Grund hatte, ihn zu erfinden."„Ja."„Neun Tage vor dem Parkplatz."„Ja."„Wer ihn also geschrieben hat, wusste, dass ich verschwinden muss, bevor mir überhaupt et
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
Chapter: Kapitel 9: Der Platzhalter
Alexanders Wagen stand auf der Versorgungsstraße hinter dem Wohnheim, ein grauer Audi mit einem Lehrerparkplatz-Aufkleber, den er sich ganz offensichtlich nie verdient hatte. Er hatte den Motor laufen, bevor Maya ihre Tür zugezogen hatte.„Anschnallen“, sagte er.„Fahr.“Er fuhr los, eine Hand am Lenkrad, in der anderen das Handy am Ohr. Am Haupttor blieb die Schranke unten. Ein Wachmann lehnte sich aus seinem Häuschen und hob eine Handfläche, und Alexander ließ das Fenster herunter.„Kein Schüler verlässt das Gelände an einem Wochentag ohne unterschriebenen Passierschein, Herr Vale.“„Ihre Mutter liegt im Krankenhaus.“ Er sagte es so geschmeidig, dass Maya beinahe hinübersah, um zu sehen, wer gesprochen hatte. „Wollen Sie Dekan Harlan erklären, warum die Schranke unten geblieben ist?“Der Wachmann sah Maya ins Gesicht, auf das, was darauf stand, und drückte den Knopf. Die Schranke ging hoch.„Krankenhaus“, sagte Maya, als die Tore hinter ihnen lagen.„Das öffnet Türen schneller als ‚
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
Chapter: Kapitel 8: Dreißig Sekunden
Frau Pruitt führte das Mädchenwohnheim der Abschlussklasse wie einen Grenzposten. Um 7:51 Uhr stand sie in der Eingangshalle, mit einem Klemmbrett, einer bis zum Kragen zugeknöpften Strickjacke und einem Gesicht, das sagte, dass an ihr niemand vorbeikam.„Auf keinen Fall“, sagte sie, noch bevor Alexanders zweiter Fuß die Fußmatte verlassen hatte.„Frau Pruitt, in Zimmer 314 ist eingebrochen worden.“„Jungen dürfen dieses Gebäude sonntagnachmittags für neunzig Minuten betreten, bei offener Tür.“ Sie tippte mit dem Stift auf das Klemmbrett. „Heute ist Donnerstag, Herr Vale.“Maya, noch immer außer Atem, trat zwischen die beiden. „Er sagt die Wahrheit. Jemand hat meine Sachen durchwühlt und das Bild meiner Mutter genommen. Bitte, ich brauche nur jemanden, der sich das ansieht.“Frau Pruitt musterte den Schweiß an Mayas Haaransatz und die Art, wie sie ihr Handy umklammerte. Ihr Mund wurde schmal. „In meinem Haus ist noch nie jemand bestohlen worden.“„Dann bin ich die Erste.“„Hm.“ Sie lö
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
Chapter: Kapitel 7: Elf Monate
Um 0:04 Uhr tippte Maya „zwei“, noch immer auf dem Schreibtischstuhl stehend, den Daumen auf der angebrochenen Abdeckung des Rauchmelders, und schickte es ab, bevor sie es sich ausreden konnte.Die Antwort kam in weniger als zehn Sekunden.Lüge Nummer zwei steckt in dieser Platine. Bring sie um 7:30 Uhr zu Bex Adeyemi ins Medienlabor. Alexanders Kameras haben keine SIM-Karten.Maya las es zweimal. Sie stieg herunter, drückte die Abdeckung zurück auf die Halterung, bis sie klickte, und fotografierte die Decke aus drei Winkeln, denn falls sie sich irrte, wollte sie einen Beweis dafür haben, wie.Sie schlief zwei Stunden, den Schreibtischstuhl unter die Türklinke geklemmt.Um 7:10 Uhr stieg sie wieder hinauf und riss die ganze Einheit von der Decke. Das Kabel kam mit einem trockenen Schnappen aus der Wand. Sie wickelte die Platine in eine Socke, ließ die Socke in ihren Rucksack fallen und ließ den grauen Hoodie am Bügel hängen. Darüber konnte Alexander später mit ihr streiten.Das Medien
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
Chapter: Kapitel 6: Initialen
Bis sieben Uhr am nächsten Morgen hatte Elias Crowe der halben Cafeteria erzählt, er sei die Treppe des Naturwissenschaftsflügels hinuntergefallen.Er saß am Mitteltisch, den linken Arm in einer marineblauen Schlinge, und nahm Mitgefühl entgegen wie ein Vermieter die Miete. Rechts von ihm saß ein breiter Junge in einer Ruderteam-Jacke, links ein schlaksiger mit schwarzen Locken. Nach den Namen, die Elias ihr genannt hatte, mussten das Dane Whitlock und Pryce sein.„Treppe“, sagte Theo und ließ sein Tablett Maya gegenüber fallen. „In einem Gebäude mit Aufzug. Mutige Wahl.“„Klopfst du eigentlich nie, bevor du dich setzt?“„Noch nie im Leben.“ Er zeigte mit der Gabel auf sie. „Man hört, Vale hat dich gestern zweimal zum Unterricht gebracht. Es gibt eine Wette.“„Worauf?“„Ob du bis Freitag an seinem Tisch sitzt. Ich habe zwanzig darauf gesetzt, dass du ihm sagst, er soll sich in den See stürzen.“„Behalt deine zwanzig.“„Genau das habe ich vor.“Alexanders Tablett landete neben ihrem. T
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
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