LOGINScheiternde Versöhnung + Scheidung + Neuer Sieger + Heimliche Liebe & Sanfte Verwöhnung Anna Weber war im fünften Jahr ihrer Ehe mit Jans Schulz, als sie ihren Mann dabei ertappte, wie er seine Sekretärin zur Vorsorgeuntersuchung begleitete. In diesem Moment fühlten sich die fünf Jahre ihrer Hingabe und ihres Einsatzes wie ein einziger schlechter Witz an. Sie reichte die Scheidung ein – nur um festzustellen, dass es im Hause Weber längst keinen Platz mehr für sie gab. Die Geliebte, Emilia Sommer, provozierte sie offen. Ihr Ehemann begegnete ihr mit Kälte. Und die Vorwürfe der Familienangehörigen stürzten sie in tiefe Verzweiflung. Nach der Scheidung begegneten Jans und Anna einander erneut – unausweichlich. Sie war nun wie ein ferner Mondschein, unerreichbar. In ihrem Herzen und in ihrem Blick war nur noch ein anderer Mann. Seine Verlobte war schließlich zum Mond geworden, den ein anderer zärtlich auf Händen trug. Nach dem Bankett, als die Gäste gegangen waren, hielt Jans sie plötzlich am Arm fest. Seine Stimme klang erstickt, seine Haltung flehend, die Augen gerötet, als er sie fragte: „Du willst mich wirklich nicht mehr, oder?“ Anna sah ihn nur kühl an. Neben ihr zog ein würdevoller, kühler Mann sie in seine Arme. Er hob leicht den Blick und sagte gelassen: „Herr Schulz, meine Frau und ich müssen nach Hause. Bitte benehmen Sie sich.“ Sie hatte einst geglaubt, sie sei das Gespött der ganzen Stadt. In ihrem tiefsten Tief nahm sie ein Mann mit nach Hause – einer, den sie nur wenige Male getroffen hatte. Später begriff sie, dass es Menschen gab, die sie wie einen Schatz liebten. Für ihn war jede ihrer Tränen ein Stück seines Herzens, das er behütete wie etwas Kostbares in seiner Hand. Er konnte es nicht ertragen, sie auch nur im Geringsten leiden zu sehen.
View More„Max ist nicht nur geizig, er ist auch ein Psychopath!“Anna konnte Nancys hartnäckiges Nachbohren nicht mehr ertragen, und die Worte entfuhren ihr einfach.Abgesehen von der Sache mit dem „Fahrpreis“ – ihn drei Monate lang zum Liebhaber zu machen, war so eine unverschämte Forderung, wer würde das ernsthaft stellen können?Krach – Die Tür zum VIP-Raum wurde heftig aufgestoßen.Eine hohe, schlanke Gestalt trat ein.Ein perfekt sitzender Anzug zeichnete seine Figur nach, im Gegenlicht stand er da, und das Licht betonte die kantigen Gesichtszüge. Seine tiefschwarzen Augen hoben sich leicht, und der Blick zielte präzise auf Anna.Annas Atem stockte, ihre mandelförmigen Augen weiteten sich, sie starrte Max ungläubig an.„Frau Weber, worüber unterhalten Sie sich denn so fröhlich?“ Die tiefe Stimme war angenehm und magnetisch.Für Anna jedoch klang sie wie ein Todesurteil – sie spürte ein Kribbeln auf der Kopfhaut.Beim Lästern ertappt zu werden, und dann noch in so einer peinlichen S
Da Anna zu hastig trank, reizte der Alkohol ihre Kehle, und sie musste mehrmals husten.Nancy klopfte ihr sofort beruhigend auf den Rücken.„Was ist denn los? Du wirkst wie vor einem Feind. Was für ein Mann ist das? Kann ich überhaupt etwas sagen, ohne dass es Ärger gibt?“Anna drehte sich zu Nancy um, sammelte ihre Gedanken und entschloss sich schließlich, Max’ Angelegenheit vollständig zu offenbaren.„Max Zimmermann? Du meinst den Max von der Familie Zimmermann, den zweiten Sohn der Familie Zimmermann?“Anna war überrascht, dass Nancy, die sich sonst kaum für die Geschäftswelt interessierte, Max kannte. In ihren Augen blitzte Verwunderung auf.Nancy wirkte leicht verlegen und erklärte:„Ich … Gelegentlich nehme ich an einigen geschäftlichen Veranstaltungen teil, habe den Namen gehört und er kam mir vertraut vor.“„Also habt ihr euch in der Orchideenlounge kennengelernt?“ Nancy erfasste die entscheidende Information.Anna nickte.„Ich habe gehört, dass vor kurzem jemand mit d
Im VIP-Bereich der Dämmerung Bar hörte Nancy Anna aufmerksam zu, als sie von ihren letzten schlimmen Erlebnissen erzählte. Ihre Augen weiteten sich fast bis zum Äußersten.„Dein Leben ist ja noch dramatischer als jede Rolle, die ich je gespielt habe!“, rief Nancy mit erhöhter Stimme, ihre Worte klangen gleichzeitig vorwurfsvoll. „Warum erzählst du mir sowas erst jetzt, wo alles so groß geworden ist?“Anna hob ihr Weinglas, nahm einen kräftigen Schluck, und das scharfe, brennende Getränk durchströmte ihren Mund und rann die Kehle hinab. Eine leichte Gereiztheit stieg in ihrer Brust auf.„Es ist vorbei“, sagte sie schlicht.„Vorbei?“ Nancy warf ihr einen skeptischen Blick zu. Sie kannte Anna seit Jahren, wusste genau, wie sie liebte und hasste – und konnte niemals Unehrlichkeit dulden.„Das ist nicht vorbei!“, erwiderte Anna plötzlich energisch. „Ich werde sofort die Paparazzi kontaktieren, Jans’ Geheimnisse aufdecken und allen zeigen, was für ein Dreckskerl er ist. Mal sehen, wie e
Anna hielt den Atem an, und ihr Herz zog sich zusammen. Sie spürte, dass die Atmosphäre seltsam war, und wollte schnell entkommen.„Herr Zimmermann, ich möchte aussteigen.“Sie griff vorsichtig nach der Autotür, doch plötzlich packte jemand ihr Handgelenk.Eine starke Kraft zog sie nach vorn, und ihr Körper kippte unkontrolliert nach vorne.Bevor sie reagieren konnte, berührten kalte Lippen ihre.Anna weitete die Augen, ihr Kopf war wie leer, sie vergaß sogar zu kämpfen.Die weichen Lippen waren leidenschaftlich und zugleich sanft, langsam, aber mit einem Hauch von Sinnlichkeit. Aggressiv und fordernd, zugleich jedoch so, als wolle er sie nicht erschrecken.Der Mann öffnete seine tiefschwarzen Augen, blickte auf Anna, die wie versteinert war, und seine Augenwinkel funkelten belustigt. Mit seiner großen Hand ergriff er den Hinterkopf von Anna und vertiefte den Kuss.Es fühlte sich an, als schieße ein Strom durch ihren ganzen Körper. Ein prickelndes Gefühl breitete sich von den L





