LOGIN„Ich hab’s gehört, Sloane.“ Seine Hand glitt zu meinem Oberschenkel, dann langsam zu meiner Taille hinauf. Mir stockte der Atem, mein Körper reagierte, bevor mein Kopf es fassen konnte. Ich zuckte zusammen, ein leises Stöhnen entfuhr meinem Hals. Was hatte er gehört? „Du hast dich selbst befriedigt, während mein Name über deine Lippen rollte“, sagte er. Meine Augen weiteten sich, doch seine Hand, die meinen BH fand und meine Brüste herausdrückte, ließ mich seine Worte nicht verarbeiten. … Sloane hätte nie erwartet, dass sich ihr Leben über Nacht verändern würde, bis ihre Schwester am Tag vor ihrer Hochzeit verschwand. Gezwungen, ihren Platz einzunehmen, wurde sie gezwungen, den Mann zu heiraten, den ihr Körper nie zu vergessen schien. Lucien Collins. Der Alpha des Blackstone-Rudels. Was als Bündnis begann, verschwamm zu einem Verlangen, das gefährlicher war als alles, was einer von ihnen kontrollieren konnte. Dann kehrte ihre Schwester zurück. Sie behauptete, Sloane habe ihr den Mann und das für sie bestimmte Leben gestohlen.
View MoreSloanes Sicht.
„Bella ist weg!“
Mein Herz setzte einen Schlag aus, bevor ich mich ruckartig zur Tür umdrehte. Dad stand neben der offenen Tür, sein Gesicht war von einer finsteren Miene gezeichnet, und ein Hauch von Wut blitzte in seinen Augen auf.
Ich stand vom Stuhl auf und drehte mich ganz zu ihm um, mein Gesichtsausdruck verzerrte sich vor Verwirrung. „Was meinst du mit Bella ist weg?“
„Du hast mich deutlich verstanden, Sloane.“ Sein Gesicht verfinsterte sich.
Mir stockte der Atem.
Weg?
Nur noch ein Tag bis zu ihrer Paarung?
„Vielleicht ist sie unterwegs, um etwas zu holen, sie kommt bestimmt bald zurück …“, sagte ich, doch Dads Stimme unterbrach mich sofort.
„Nein“, sagte Dad scharf. „Sie ist weg.“
An seinem ernsten Gesichtsausdruck erkannte ich, dass er überall nach Bella gesucht, sie aber nicht finden konnte.
Bella ist meine Halbschwester. Morgen ist ihr Paarungstag, und alle sind mit den Vorbereitungen für den großen Tag beschäftigt. Zumindest hatte sie mir das gestern mit einem breiten Lächeln erzählt.
Sie wirkte so glücklich, nur beim Gedanken an die Hochzeit mit Lucien Collins, ihrem Verlobten.
Wenn sie verschwunden ist, dann …
„Ich glaube, wir sollten die Hochzeit absagen“, murmelte ich leise.
„Das geht nicht“, Dads grauer Blick verfinsterte sich. „Du musst ihren Platz einnehmen.“
Ich hatte ihn richtig verstanden.
Aber die Worte drangen erst nicht zu mir durch.
„Was?“, fragte ich mit zitternder Stimme, die dünner klang, als ich erwartet hatte. Ungläubig blinzelte ich.
„Es ist zu spät, die Hochzeit abzusagen. Du musst morgen in Bellas Brautkleid erscheinen.“
Er trat zurück und musterte mich von Kopf bis Fuß.
„Du bist ähnlich gebaut, du bist im selben Alter wie Bella.“ Er hielt inne. „Es wird kaum einen Unterschied machen, du bist der perfekte Ersatz.“
Dad meinte es ernst.
Aber nein, das ist viel zu absurd.
„Ich kann nicht.“ Ich schüttelte den Kopf und wich zurück. „Ich will diese Ehe nicht.“
Bellas Paarung geht mich nichts an. Es war ein Bündnis zwischen unserem Rudel und Luciens. Sie hat zugestimmt, Lucien Collins zu heiraten, und das geht mich absolut nichts an.
Sie ist verschwunden, aber warum sollte ich ihren Platz einnehmen? Warum sollte ich mich mit einem Partner einlassen, den ich nicht will, nur wegen des Bündnisses?
„Du bist undankbar, Sloane“, spottete Dad. „Du bist nicht meine Tochter, aber ich habe dich aufgenommen, und du wagst es, meine Entscheidung infrage zu stellen?“
Ich senkte den Kopf und zuckte bei seinem Tonfall zusammen. Meine Haare fielen mir ins Gesicht und verdeckten meine Augen, als wollten sie mich vor seinem gefährlichen Blick schützen.
„Du bist wolfslos.“ Seine Stimme war bedrohlich und tief. „Ein Omega, eine Schande.“
Er trat näher an mich heran. „Eine Last, die ich in meinem Haushalt behalten wollte, und jetzt glaubst du, du seist alt genug, um deine eigene Meinung zu haben?“
„Lass mich meine Entscheidung nicht bereuen, Sloane“, knurrte er.
Yes, I wasn't his daughter. Through his marriage to my mother, we became a family. I was grateful that he took us in after my biological father proved worthless and abandoned us five years ago. My mother had to take care of us:
my brother and me.Carl was only three at the time, and I was thirteen. My mother remarried almost immediately, as if she'd been waiting for my biological father to disown us. She married Oscar Bianchi, the man standing before me now, and he's taken care of us ever since. He was always strict, but that was expected of him as the alpha male.
Even after my mother's death two years ago, he continued to take care of us.
His memory would have silenced me, but I could not allow my future to be decided.
“No,” I shook my head and stepped back. “I won’t do that.”
My voice dropped to a whisper. "This is not my marriage."
"If Bella doesn't want this marriage..." My eyes widened and my voice rose. "Then we'll just call it off."
It would be better to cancel it. I never liked the idea of Bella marrying Lucien anyway. I didn't know why, but the thought of her marrying him made me sad.
That was better. Better if we simply cancelled the mating.
Dad came closer and my breath caught in my throat. His hand roughly grabbed my chin and he lifted my face so that I was looking at him.
"That. Doesn't. Happen!" he muttered.
"You won't have a choice, Sloane." His gaze was cold and firm on me. And for the first time since we'd been standing there, a strange feeling of unease washed over me. "You have to do this."
He roughly let go of me, turned around, left the room and slammed the door behind him.
I was alone in the room and could finally breathe a sigh of relief. I sighed and sank back into the chair, his last words still ringing in my ears.
What did he mean by that?
What is he up to?
I took out my phone and dialed Bella's number. It rang once.
Twice.
I gripped the phone tighter and tapped impatiently with my feet while nervously fidgeting with my fingers.
"Come on... answer it..." I whispered.
But there was silence; only the ringing echoed through the room before the call was redirected to the voicemail.
My head was full of questions that no one but Bella could answer.
Why did she leave?
Had she not consented to this marriage voluntarily?
I groaned and
Ich fuhr mir mit den Händen durchs Haar. Alles war so beunruhigend, und ich konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, wie der morgige Tag verlaufen würde, ohne Bella und ohne Dads Wunsch, die Paarung abzusagen.
Die Gedanken an Bella und ihren Paarungstag verdrängten sich, und mein Bruder Carl trat an ihre Stelle. Es war Zeit, sein Essen zu kochen, bald würde ich ihn besuchen.
Ich trat aus meinem Zimmer in die stille Villa und schlich leise in die Küche. Dort stand die Köchin vor der Arbeitsplatte und schnitt Zwiebeln. Sie drehte sich abrupt um und lächelte mich an, was ich sofort erwiderte.
„Ich weiß, es ist Zeit, Carls Essen vorzubereiten, deshalb helfe ich mit“, grinste sie.
Ich trat neben sie in die Küche und klopfte ihr leicht auf die Schulter. „Danke, Hannah. Ich übernehme das.“
Ich griff nach dem Messer und schnitt weiter Zwiebeln, doch mir rutschte die Hand ab, und ich schnitt mir fast in die Finger.
„Vorsicht“, sagte Hannah leise und besorgt.
„Mir geht’s gut“, murmelte ich, obwohl ich wusste, dass es nicht stimmte. Meine Gedanken wirbelten durcheinander, und schlimmer noch, sie waren weit weg von der Küche.
Ich schaffte es, das Essen fertig zu kochen, packte es in eine Box und ging zurück in mein Zimmer, um mich umzuziehen. Kaum hatte ich das Zimmer betreten, fiel mein Blick auf den Nachttisch, wo der Bildschirm meines Handys aufleuchtete – ein verpasster Anruf.
Ich nahm den Hörer ab und runzelte verwirrt die Stirn. Ich hatte sechs verpasste Anrufe von Schwester Celia, der Krankenschwester, die für Carls Behandlung zuständig war.
Ja, Carl ist schwer krank und im Krankenhaus.
Ich wählte die Nummer der Schwester erneut, und sie ging sofort ran.
„Miss Sloane …“, ihre Stimme zitterte, und ich war alarmiert.
Mir stockte der Atem. „Was ist los?“
„Dein Bruder …“
Ihre Stimme zitterte, und diese beiden Worte bebten furchtbar.
„Was ist mit Carl?“
Mir stockte der Atem.
Und ich erstarrte.
„Er wird sterben …“ Sie zitterte.
„Er wird es nicht schaffen …“
Sloanes PerspektiveEr ließ die Ärztin nicht an sich heran, bevor sie mit mir fertig war.Vier Stiche am Haaransatz. Ein blauer Fleck über dem Schlüsselbein, exakt in der Form eines Sicherheitsgurts, an dessen Anlegen ich mich nicht erinnern konnte. Die Ärztin sagte, ich hätte Glück gehabt; Lucien stand am Fußende des Bettes – das Hemd zerrissen, getrocknetes schwarzes Blut an einem Ärmel – und sagte kein Wort.Erst als sie sich ihm zuwandte, sah ich, wie er schwankte.„Setz dich“, sagte ich.„Mir geht’s gut.“„Du blutest auf meinen Boden.“„Unseren Boden.“ Aber er setzte sich.Drei angebrochene Rippen. Eine Schnittwunde am Unterarm, stammend von dem Fenster, durch das er geklettert war. Die Ärztin bandagierte seine Rippen, während er auf die Mappe auf dem Nachttisch starrte, als könnte sie aufstehen und verschw
Sloanes SichtweiseIch hatte nicht gefrühstückt. Hannah nahm mir den Teller an der Küchentür ab – mit einem Lächeln, das für Bella bestimmt war – und kratzte die Eier in den Müll, sobald Bella ihr den Rücken zudrehte. Das Kassenbuch ging an Emma; es steckte in einem Wäschesack und war für den Stein hinter der östlichen Gartenmauer bestimmt.Den Ordner behielt ich. Ich konnte es mir selbst nicht erklären. Ich wusste nur, dass ich nicht zulassen würde, dass Luciens Name in einem Wäschesack meine Hände verließ. Den ganzen Vormittag über lag er flach an meine Rippen gepresst unter meiner Jacke; bei jedem Atemzug drückte sich das Wachssiegel in meine Haut.Mittags fand Bella mich im Garten. „Lass uns zum See fahren“, sagte sie. „Nur wir zwei. Wir besuchen Mutter.“Meine Mutter. Nicht ihre. Fünf Jahre lang hatte Bella sie stets als *deine* Mutter bezeichnet – meist mit einem verächtlichen Kräuseln der Lippen – und war kein einziges Mal an ihrem Grab gewesen.„Warum?“ „Weil ich dich letzte
Sloanes SichtweiseDas Erste, was ich wahrnahm, war, dass ich in meinem eigenen Kopf nicht allein war.Lucien war da. Nicht seine Stimme, keine Worte, nur er selbst – ein Tosen aus Hitze, Wut und blanker Angst, das sich gegen die Innenseite meiner Rippen drängte wie ein Wolf, der sich gegen eine verschlossene Tür warf. Es tat weh. Es war das Einzige, das mir verriet, dass ich noch am Leben war.Das Zweite, was ich spürte, war eine Hand auf meinem Mund.Meine Augen rissen auf. Hannahs Gesicht war über mir, grau im Dämmerlicht; sie hatte einen Finger auf ihre Lippen gepresst. Schritte waren auf dem Flur zu hören – langsam, gemächlich, Absätze auf Holz. Sie hielten vor meiner Tür inne.Hannah hielt den Atem an. Ich auch.Die Schritte entfernten sich wieder.Erst als sie die Treppe erreichten, nahm sie die Hand weg. „Richte dich nicht zu schnell auf“, flüsterte sie. &bdqu
Sloanes PerspektiveIch war gezwungen, mich in diesem Haus wieder klein zu machen. Fünf lange Jahre hatte ich mich hier klein gehalten; man hatte mir beigebracht, wie man so wenig Raum wie möglich einnimmt, die Stimme dämpft und auf all das verzichtet, was ein Haus wie dieses einem Mädchen wie mir nicht zugestand – und mein Körper erinnerte sich daran, sobald ich eintrat: Die Schultern sackten nach innen, der Blick senkte sich auf den Boden, noch ehe ich jemandem ins Gesicht sah.„Die verlorene Luna“, sagte Bella, laut genug, dass es bis in die Küche drang. „Zurückgekehrt, um dich mit deiner armen, verlassenen Familie auszusöhnen.“„Ich bin wegen Carl hier.“„Du bist hier, weil dein Mann dich geschickt hat.“ Ihr Blick huschte zu meinem Hals, zu dem dortigen Mal, das noch immer verheilte. Ein Ausdruck huschte so schnell über ihr Gesicht, dass ich ihn nicht benennen konnte – er war verschwunden, noch ehe ich entscheiden konnte, ob es Hass oder Hunger war. „Du trägst sein Mal wie eine Le
Sloanes SichtSeine Brust hob und senkte sich langsam. Heute Abend war ich nicht mehr Sloane, das naive Mädchen, das ihrem Schwarm einen Brief geschrieben hatte. Ich war Sloane, Luciens Vertragsfrau. Sein Penis stand steif zwischen seinen Schenkeln, die Adern pulsierten schnell mit jedem Atemzug, u
Sloanes Sicht.Ich keuchte auf, als Lucien mich vom Boden hob und aufs Bett legte. Er lehnte sich nicht von mir weg, sein Gesicht war so nah, dass ich schlucken musste.Sein Körper presste sich gegen meine nackten Brüste, und seine Hand wanderte zu meinem Rücken. Unbewusst bog ich mich vom Bett weg
Sloanes Sicht.Man sagt, Omegas seien bedeutungslos. Man erinnert uns daran, dass wir nichts wert sind. Deshalb kann jemand wie ich nicht einmal davon träumen, mit jemandem wie Lucien zusammen zu sein. Was er mir damals im College angetan hat, hat es nur bestätigt.Omegas wie ich werden behandelt,
Sloanes Sicht.Ein Klopfen an Dads Arbeitszimmer genügte. Ohne auf Erlaubnis zu warten, drehte ich den Türknauf und stieß die Tür auf.Dad saß auf dem Drehstuhl, seine Hand trommelte langsam auf dem Schreibtisch.„Willst du das wirklich tun?“, fragte ich und blieb vor ihm stehen.Unsere Blicke traf











