Der Alpha König und sein Hamburger Dirn

Der Alpha König und sein Hamburger Dirn

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-03-05
Oleh:  J. C. VeyraBaru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
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Der Alphakönig und sein Hamburger Dirn Marciella hat gelernt, sich durchs Leben zu kämpfen. Mit 19 arbeitet sie am Hamburger Fischmarkt in einer L’Osteria, spart jeden Cent und versucht, ihre kleine Welt unter Kontrolle zu halten. Bis er auftaucht. Groß. Dominant. Gefährlich. Und mit einem Blick, der etwas in ihr weckt, das sie sich nicht erklären kann. Als der geheimnisvolle Fremde erneut in ihrem Leben auftaucht, wird Maeciella klar: Das zwischen ihnen ist kein Zufall. Er ist nicht nur ein reicher Geschäftsmann — er ist ein Alphakönig. Ein Werwolf. Und sie… gehört zu ihm. Doch mit der Anziehung kommen auch Schatten. Alte Feinde erwachen. Geheimnisse über ihre Herkunft drohen ans Licht zu kommen. Und plötzlich steht Maeciella im Zentrum einer Welt, die tödlicher ist, als sie je geahnt hat. Kann sie dem Alphakönig vertrauen — oder wird seine dunkle Welt sie verschlingen?

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Bab 1

Kapitel 1

Kapitel eins

„Marci, komm frühstücken, du musst gleich los.“

Mal wieder denkt meine Mutter, ich wäre nicht in der Lage, mich selbst am Morgen fertig zu machen. Es ist zwar echt süß von ihr, dass sie mich noch immer bemuttert, aber ich bin morgen 20 und muss selbst auf mein Leben klarkommen.

Ich bin Marciella, 19 Jahre alt, und arbeite am Hamburger Fischmarkt in einer L’Osteria, was ziemlich gut passt, da ich Italienerin bin. Naja, zumindest sagt Mama das immer, denn sie ist aus Rom. Meinen Vater habe ich nie kennengelernt, und ich habe auch die Hoffnung aufgegeben, dass er irgendwann auftaucht und mit seiner Tochter Kontakt will.

Also kämme ich meine dunkelbraune Mähne zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen, packe meine Tasche und gehe zum Frühstückstisch.

„Du willst doch nicht etwa zu spät kommen, oder, Bella?“

„Nein, Mama, es ist alles in Ordnung. Ich weiß, wann ich los muss.“

„Lieber zu früh als zu spät, meine Liebe. Iss auf, ich fahre dich dann in die L’Osteria.“

Nach dem leckeren Frühstück meiner Mutter steigen wir ins Auto und fahren schweigend zur L’Osteria.

Kaum trete ich durch die Tür, kommt mein Schichtleiter Marco wieder mit einem seiner dummen Anmachsprüche.

„Und, wie war der Sturz? Ich hoffe, du hast dich nicht verletzt.“

„Marco, hör wenigstens einen Tag auf mit deinen dummen Sprüchen.“

„Oh, Bella fährt die Krallen aus. Tut mir leid, man sieht nicht jeden Tag einen Engel vom Himmel fallen.“

Ich rolle mit den Augen und gehe in die Umkleidekabine und bleibe noch etwas auf I*******m, während ich auf meinen Schichtbeginn warte.

Lockeres Mittagsgeschäft, so wie immer um diese Zeit. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, die ganze Zeit beobachtet zu werden — und das nicht nur von Marco, der mich ständig beobachtet, sondern anders.

Meine Nackenhaare stellen sich auf und ich schaue mich im Laden um, wobei mein Blick auf einen winkenden, großen Mann fällt. Dunkle Augen, dunkler Bart und dunkle Haare.

Ich stolziere rüber und er sagt, er möchte bar zahlen.

„Alles klar, das macht 48,68.“

Er hält mir einen 200-€-Schein hin und lächelt.

„Stimmt so.“

Ich bedanke mich freundlich. Als ich das Geld entgegennehme, berühren sich unsere Hände und es fühlt sich an, als hätte ich einen Stromschlag bekommen. Ich zucke zusammen und er lächelt mich an, steht auf — und Gott, er ist riesig. Mindestens einen Meter fünfundneunzig.

Ich vergesse, zur Seite zu gehen, immer noch paralysiert von dem Stromschlag. Er lächelt, fasst an meine Taille und hebt mich hoch. Für einen Moment vergesse ich die Welt um mich herum.

„Tut mir leid, señora, aber ich muss leider noch zu einem Meeting.“

„A-a-alles klar. Es t-t-tut mir leid. Bis zum n-n-nächsten Mal.“

Ich spüre, wie rot ich geworden bin. Kein Make-up der Welt kann mir diese Verlegenheit aus dem Gesicht verschwinden lassen. Er lächelt mich süß an und verlässt den Laden.

Kurz darauf kommt Marco und zieht mich für mein Verhalten auf.

„Wieso wirst du nicht so rot, wenn ich bei dir bin? Das hätte ich nach den letzten Jahren an deiner Seite verdient.“

„Es gibt keine letzten Jahre an meiner Seite. Wir arbeiten im selben Laden, und das war’s.“

Den Rest der Schicht kann ich nicht mehr richtig denken, also lässt Marco mich heute früher gehen.

„Dieser Duft von Vanille mit Kaffee … ich bekomme ihn nicht mehr aus dem Kopf.“

Es ist nicht so, dass ich noch nie attraktive Männer bedient habe, aber dieses Mal war es einfach anders — als hätte sich ein Schalter in mir umgelegt. Ich war unfähig, einen Satz zu bilden. Ich stotterte vor mich hin und konnte einfach an nichts mehr denken als an diesen gutaussehenden Mann.

„Ob ich ihn jemals wieder sehen werde?“

Und wenn — wäre es Wunschdenken. Er würde nie eine Kellnerin ansprechen, außer es geht um eine Bestellung, und ich werde meinen Job sicher nicht für eine Absage und eine Beschwerde beim Chef riskieren.

Also gehe ich duschen, essen und lege mich hin.

Stundenlang bekomme ich kein Auge zu und kann an nichts denken außer an diese Augen und dieses schöne Lächeln. Irgendwann falle ich dann aber vor Müdigkeit scheinbar um und schlafe ein.

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