MasukDer Alphakönig und sein Hamburger Dirn Marciella hat gelernt, sich durchs Leben zu kämpfen. Mit 19 arbeitet sie am Hamburger Fischmarkt in einer L’Osteria, spart jeden Cent und versucht, ihre kleine Welt unter Kontrolle zu halten. Bis er auftaucht. Groß. Dominant. Gefährlich. Und mit einem Blick, der etwas in ihr weckt, das sie sich nicht erklären kann. Als der geheimnisvolle Fremde erneut in ihrem Leben auftaucht, wird Maeciella klar: Das zwischen ihnen ist kein Zufall. Er ist nicht nur ein reicher Geschäftsmann — er ist ein Alphakönig. Ein Werwolf. Und sie… gehört zu ihm. Doch mit der Anziehung kommen auch Schatten. Alte Feinde erwachen. Geheimnisse über ihre Herkunft drohen ans Licht zu kommen. Und plötzlich steht Maeciella im Zentrum einer Welt, die tödlicher ist, als sie je geahnt hat. Kann sie dem Alphakönig vertrauen — oder wird seine dunkle Welt sie verschlingen?
Lihat lebih banyakKapitel eins
„Marci, komm frühstücken, du musst gleich los.“ Mal wieder denkt meine Mutter, ich wäre nicht in der Lage, mich selbst am Morgen fertig zu machen. Es ist zwar echt süß von ihr, dass sie mich noch immer bemuttert, aber ich bin morgen 20 und muss selbst auf mein Leben klarkommen. Ich bin Marciella, 19 Jahre alt, und arbeite am Hamburger Fischmarkt in einer L’Osteria, was ziemlich gut passt, da ich Italienerin bin. Naja, zumindest sagt Mama das immer, denn sie ist aus Rom. Meinen Vater habe ich nie kennengelernt, und ich habe auch die Hoffnung aufgegeben, dass er irgendwann auftaucht und mit seiner Tochter Kontakt will. Also kämme ich meine dunkelbraune Mähne zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen, packe meine Tasche und gehe zum Frühstückstisch. „Du willst doch nicht etwa zu spät kommen, oder, Bella?“ „Nein, Mama, es ist alles in Ordnung. Ich weiß, wann ich los muss.“ „Lieber zu früh als zu spät, meine Liebe. Iss auf, ich fahre dich dann in die L’Osteria.“ Nach dem leckeren Frühstück meiner Mutter steigen wir ins Auto und fahren schweigend zur L’Osteria. Kaum trete ich durch die Tür, kommt mein Schichtleiter Marco wieder mit einem seiner dummen Anmachsprüche. „Und, wie war der Sturz? Ich hoffe, du hast dich nicht verletzt.“ „Marco, hör wenigstens einen Tag auf mit deinen dummen Sprüchen.“ „Oh, Bella fährt die Krallen aus. Tut mir leid, man sieht nicht jeden Tag einen Engel vom Himmel fallen.“ Ich rolle mit den Augen und gehe in die Umkleidekabine und bleibe noch etwas auf I*******m, während ich auf meinen Schichtbeginn warte. Lockeres Mittagsgeschäft, so wie immer um diese Zeit. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, die ganze Zeit beobachtet zu werden — und das nicht nur von Marco, der mich ständig beobachtet, sondern anders. Meine Nackenhaare stellen sich auf und ich schaue mich im Laden um, wobei mein Blick auf einen winkenden, großen Mann fällt. Dunkle Augen, dunkler Bart und dunkle Haare. Ich stolziere rüber und er sagt, er möchte bar zahlen. „Alles klar, das macht 48,68.“ Er hält mir einen 200-€-Schein hin und lächelt. „Stimmt so.“ Ich bedanke mich freundlich. Als ich das Geld entgegennehme, berühren sich unsere Hände und es fühlt sich an, als hätte ich einen Stromschlag bekommen. Ich zucke zusammen und er lächelt mich an, steht auf — und Gott, er ist riesig. Mindestens einen Meter fünfundneunzig. Ich vergesse, zur Seite zu gehen, immer noch paralysiert von dem Stromschlag. Er lächelt, fasst an meine Taille und hebt mich hoch. Für einen Moment vergesse ich die Welt um mich herum. „Tut mir leid, señora, aber ich muss leider noch zu einem Meeting.“ „A-a-alles klar. Es t-t-tut mir leid. Bis zum n-n-nächsten Mal.“ Ich spüre, wie rot ich geworden bin. Kein Make-up der Welt kann mir diese Verlegenheit aus dem Gesicht verschwinden lassen. Er lächelt mich süß an und verlässt den Laden. Kurz darauf kommt Marco und zieht mich für mein Verhalten auf. „Wieso wirst du nicht so rot, wenn ich bei dir bin? Das hätte ich nach den letzten Jahren an deiner Seite verdient.“ „Es gibt keine letzten Jahre an meiner Seite. Wir arbeiten im selben Laden, und das war’s.“ Den Rest der Schicht kann ich nicht mehr richtig denken, also lässt Marco mich heute früher gehen. „Dieser Duft von Vanille mit Kaffee … ich bekomme ihn nicht mehr aus dem Kopf.“ Es ist nicht so, dass ich noch nie attraktive Männer bedient habe, aber dieses Mal war es einfach anders — als hätte sich ein Schalter in mir umgelegt. Ich war unfähig, einen Satz zu bilden. Ich stotterte vor mich hin und konnte einfach an nichts mehr denken als an diesen gutaussehenden Mann. „Ob ich ihn jemals wieder sehen werde?“ Und wenn — wäre es Wunschdenken. Er würde nie eine Kellnerin ansprechen, außer es geht um eine Bestellung, und ich werde meinen Job sicher nicht für eine Absage und eine Beschwerde beim Chef riskieren. Also gehe ich duschen, essen und lege mich hin. Stundenlang bekomme ich kein Auge zu und kann an nichts denken außer an diese Augen und dieses schöne Lächeln. Irgendwann falle ich dann aber vor Müdigkeit scheinbar um und schlafe ein.# Kapitel 113 – Zwischen Anfang und EndeDie Worte der unbekannten Gestalt blieben in der Luft hängen.---„Ich bin der Grund, warum eure Geschichte überhaupt weitergehen konnte.“---Niemand bewegte sich.---Nicht, weil sie keine Angst hatten.---Sondern weil sie spürten, dass dieser Moment größer war als ein Kampf.---Größer als eine Schlacht.---Größer als jede Macht, die sie bisher verstanden hatten.---Vor ihnen stand kein Feind.---Kein Retter.---Kein Schöpfer.---Ein Wesen, das zwischen allen Dingen existierte.------Caelen betrachtete die Gestalt genau.---„Was bist du?“---Die Antwort kam ruhig.---„Ich bin der Übergang.“------„Zwischen was?“---Die Gestalt sah auf den zerbrochenen Ursprungskern.---„Zwischen dem, was endet…“---Eine Pause.---„…und dem, was beginnt.“------Asterion schüttelte langsam den Kopf.---„Das ergibt keinen Sinn.“---Die Gestalt sah ihn an.---„Natürlich nicht.“---„Ihr habt euer ganzes Leben damit verbracht, nach festen Gr
# Kapitel 112 – Der Mensch vor dem AnfangDer Herzschlag verstummte nicht.---Einmal.---Zweimal.---Dreimal.---Jedes einzelne Geräusch erschütterte die Ursprungswelt.---Nicht weil es mächtig war.---Sondern weil es unmöglich war.---Ein Herzschlag bedeutete Leben.---Und dieses Leben hatte keinen Ursprung.---Keine Schöpfung.---Keine Planung.---Keine Hand eines Architekten.---Asterion stand vollkommen regungslos.---Zum ersten Mal seit Ewigkeiten sah Caelen etwas, das er niemals erwartet hätte.---Angst.---Nicht vor einem Feind.---Nicht vor einer Niederlage.---Sondern vor einer Wahrheit.---„Das kann nicht existieren.“flüsterte Asterion.---Die Gestalt hinter der Tür bewegte sich nicht.---„Genau das habt ihr alle gesagt.“---Die Stimme war ruhig.---Nicht kalt.---Nicht bedrohlich.---Einfach müde.---„Jedes Mal, wenn etwas entstanden ist, das ihr nicht kontrollieren konntet.“------Caelen blickte zu Asterion.---„Wer ist das?“---Der Erste Arch
# Kapitel 111 – Der Caelen aus der ZukunftDie Worte trafen die Ursprungswelt wie ein Sturm.---„Ich bin der Caelen, der gewonnen hat.“---Niemand bewegte sich.---Nicht Marciella.Nicht Asterion.Nicht einmal die Leere.---Denn jeder von ihnen verstand dieselbe Wahrheit gleichzeitig:---Vor ihnen stand kein Feind aus einer fremden Welt.---Kein unbekanntes Wesen.---Keine vergessene Schöpfung.---Es war Caelen.---Oder zumindest etwas, das diesen Namen trug.---Der Schatten im Ursprungskern wurde deutlicher.---Eine Gestalt trat aus dem Licht.---Das gleiche Gesicht.Die gleichen Augen.Die gleiche Stimme.---Aber die Ähnlichkeit endete dort.---Dieser Caelen hatte keine Zweifel.---Keine Unsicherheit.---Keine Fragen.---Sein Blick war ruhig.Zu ruhig.---Wie jemand, der bereits jede Antwort kannte.---„Du bist also ich.“Der echte Caelen sagte es langsam.---Die andere Version nickte.---„Ja.“---„Aus der Zukunft?“---„Aus einer Zukunft.“---Diese Antwort li
# Kapitel 110 – Der Beobachter aller WegeZum ersten Mal seit langer Zeit hatte Caelen keine Antwort.Keine Erinnerung.Keine Vision.Keine Prophezeiung.Keine Stimme, die ihm sagte, welchen Weg er gehen sollte.---Und genau das machte diesen Moment gefährlicher als alles zuvor.---Der Beobachter stand vor ihnen.Eine Gestalt ohne Ursprung.Ohne Geschichte.Ohne Verbindung zu den Kernen.---Ein Wesen, das nicht erschaffen worden war.---Nicht von den Architekten.Nicht vom Ursprung.Nicht von einer Entscheidung.---Es war einfach da.---Asterion konnte den Blick nicht abwenden.---„Das ist unmöglich.“---Der Beobachter sah ihn an.---„Du hast dieses Wort oft benutzt.“---Eine Pause.---„Immer dann, wenn etwas außerhalb deines Verständnisses lag.“---Asterions Gesicht wurde hart.---„Was bist du?“---Der Beobachter antwortete:---„Ich bin das, was übrig bleibt, wenn jede Möglichkeit betrachtet wurde.“---Niemand sagte etwas.---Caelen betrachtete ihn aufmerksam.---„D
Kapitel 48 – Im Herzen des RudelsDie Zeichen auf Marciellas Rücken brannten.Nicht wie Feuer.Nicht wie eine Verletzung.Sondern wie etwas, das aufwachte.Etwas, das plötzlich wusste, dass es nicht mehr allein war.Marciella keuchte.Ihre Finger krallten sich in die Lehne des Sofas.Der Schmerz wa
Kapitel 3 – Begegnung am FischmarktDer Morgen war wieder frisch, die Sonne schickte ihre ersten Strahlen über den Hamburger Hafen, als ich aus der Tür trat. Der Duft von Salz, Fisch und nassem Holz lag in der Luft, eine Mischung, die ich mittlerweile zu lieben gelernt hatte. Heute würde ein ganz n
Kapitel 2 – Aus der Sicht des AlphasDas Licht in der L’Osteria war gedämpft, die meisten Gäste murmelten leise Gespräche, das Klirren von Besteck und Gläsern vermischte sich mit dem leichten Brummen der Kaffeemaschine. Ich saß am Tisch mit Rico, meinem Beta, und beobachtete die Leute, während ich
Kapitel eins„Marci, komm frühstücken, du musst gleich los.“Mal wieder denkt meine Mutter, ich wäre nicht in der Lage, mich selbst am Morgen fertig zu machen. Es ist zwar echt süß von ihr, dass sie mich noch immer bemuttert, aber ich bin morgen 20 und muss selbst auf mein Leben klarkommen.Ich bin











