LOGINKristen hatte nicht nur einen überdurchschnittlichen IQ sondern war auch gleichzeitig stolze Besitzerin eines eigenen Tattoo- Studios. Nun stand ihr achtzehnter Geburtstag vor der Tür. Nachdem sie jahrelang von ihrer Mutter misshandelt worden war, hatte sie beschlossen, ihr Rudel zu verlassen. Ihr Tattoo- Studio lief gut, also hatte sie genug Geld zur Verfügung. Sie wollte sich in ihr eigenes Abenteuer stürzen, ganz egal, wer ihr Gefährte war. Leider hatten mehrere Männer ein Problem mit ihrer Unabhängigkeit. Kristens feurige Persönlichkeit hatte sie in eine Situation gebracht, in der sie sich allen Dingen stellen mussten, denen sie eigentlich versucht hatte zu entfliehen. Wie viel kann eine Person ertragen, bevor sie aufgibt?
View MoreColts Sicht„Da wird es aber langsam knapp“, sagte Jacob, als er in meinen Umkleideraum kam.„Ich weiß. Ich würde Pennys Luna-Zeremonie niemals verpassen, aber eigentlich müsste ich gerade woanders sein. Irgendetwas läuft, und ich bin nicht dort.“ Meine Nerven waren bis zum Zerreißen gespannt, während ich meine Krawatte zurechtrückte. Um rechtzeitig zur Zeremonie zurück zu sein, hatte ich losfahren müssen, bevor dort unten das zu Ende war, was auch immer gerade lief. Nach den Mädchen, die dorthin gebracht worden waren, zu urteilen, handelte es sich um eine Auktion. Es fühlte sich nicht nur falsch an, das einfach geschehen zu lassen, ich musste auch noch Gunther zurücklassen. Der Ortung nach war er wieder im Schloss. Irgendetwas in mir sagte mir, dass ich gerade etwas sehr Großes übersehe.„Wie bitte?“, fragte Jacob.„Keine Ahnung, aber ich weiß einfach, dass ich nicht hier sein sollte.“ Seufzend griff ich nach dem Kölnischwasser, sprühte es ein paar Mal auf und sah mich dann im Spi
„VERKAUFT!“, brüllte Hank, öffnete das Tor, packte sie und schleifte sie zurück in ihre Haltezelle. Als er wieder herauskam, zog er bereits das nächste Mädchen hinter sich her. Dieses hier erkannte ich ebenfalls aus meinem alten Rudel und außerdem als eine von Darins Huren. Sie war eine Kämpferin und wehrte sich die ganze Zeit gegen Hank. Am Ende verpasste er ihr eine Ohrfeige, schleuderte sie in den Ring und schlug das Tor zu, bevor sie wieder aufspringen konnte.„Zur Erinnerung! Alle Käufe können nach vollständiger Bezahlung am Ende abgeholt werden“, sagte Hank und versuchte, sich wieder zu beruhigen. „Das nächste Mädchen ist Nicki, aus demselben Rudel, aber mit deutlich mehr Einstellungsproblemen.“Wieder legte sich Stille über den Raum, allerdings nicht lange. Schon nach fünf Minuten brüllte Hank wieder „Verkauft“ und holte sie aus dem Ring. Entweder hatte jemand hoch genug geboten, oder niemand wollte sich mit diesem Widerstand herumschlagen. Jeder hatte eben seine eigenen Vorli
„Ist für heute Abend alles bereit?“ Fred trat von hinten an mich heran. Die Sonne begann gerade unterzugehen, und ich stand einfach nur da und sah ihr nach. Schon bald würden Leute aus allen Richtungen eintreffen, und ich konnte an nichts anderes als an Kara denken. Hoffentlich tat Vin ihr nichts.„Ja. Die Mädchen wurden vor etwa einer Stunde gebracht. Sie sitzen in ihren Käfigen und sind bereit für die Show.“„Du siehst aus wie ein liebeskranker Köter.“ Fred schlug mir auf den Rücken.„Ich mochte diese Veranstaltungen noch nie. Zu viele reiche Wichser, die ihre Schwänze miteinander vergleichen. Ich habe nie verstanden, warum sie nicht einfach losgehen und menschliche Mädchen entführen.“„Wo bleibt denn da der Spaß!“ Fred lachte, als von hinten das Geräusch eines heranfahrenden Autos zu hören war. „Zeit für die Show.“ Fred ging hinaus, und ich ging zum Schuppen. Mein Platz war heute Abend im Schatten. Im Hintergrund bleiben, nach meinem Ziel Ausschau halten und mich um jeden Ärger
„Stimmt, aber keiner ist so bequem wie dieser hier, und die Gesellschaft ist auch nirgends besser.“ Ich schleimte mich gewaltig bei ihm ein, aber Frank hatte eine weiche Seite. Sein raues Äußeres ließ die Leute glauben, er würde nur ans Geschäft denken, doch im Innersten mochte Frank Gesellschaft. Ich glaube wirklich, dass das der einzige Grund war, warum er überhaupt noch hier war. In diesem Geschäft findet man keine Freunde.„Welchen Auftrag hast du?“, fragte Frank, goss sich einen Kaffee ein und setzte sich mir gegenüber.„Jemanden finden.“„Nun, jeder, der irgendetwas bedeutet, wird morgen Nacht zum Kampf hier sein.“ Frank nahm einen Schluck und musterte mich über den Rand seiner Tasse hinweg.Verdammt, das bedeutete noch eine weitere Nacht fern von Kara. „Klingt so, als würde ich die nächsten zwei Tage hier herumhängen.“„Gut, ich brauche Hilfe hier. Geh runter und fang an zu fegen.“ Frank stand auf und ging davon.„Wo gehst du hin?“, rief ich ihm hinterher.„Zurück ins Bet
„Das war unglaublich!“ Emmy rannte auf mich zu und stürzte sich auf mich. „Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist.“ Ich war selbst ein wenig schockiert. „Das ist die Luna in dir, die jetzt zum Vorschein kommt. Deine Autorität wurde in Frage gestellt und deinem Wolf hat das nicht gefallen.“ Jas
Die Küchentüren standen weit offen, wahrscheinlich weil die ganzen lauten Stimmen sie aufgedrückt hatten. Mehrere Tische standen in Reihen aufgestellt, während alle sich über ihre Tagesaktivitäten unterhielten. Mein Blick fiel auf Emmy, die mit Jasper am vorderen Tisch saß. Lächelnd ging ich auf sie
„Hast du Pennys Kontaktdaten?“ „Ich habe sie ihm gegeben“, sagte Emmy schnell. Als ich die beiden ansah, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. „Wollt ihr mir sagen, was ihr mir verheimlicht?“, fragte ich sie. „Tu das nicht! Ich will schwimmen gehen!“, sagte Emmy und stampfte sogar mit dem Fuß
„Ja, Alpha.“ „Dann zieh dir etwas an und geh die Zellen saubermachen!“ Angela rannte an mir vorbei und eine Träne lief ihr über das Gesicht. „Danke, Jungs“, sagte ich, drehte mich um und ging zurück ins Büro. Alec folgte mir, aber diesmal schloss er die Bürotür ab. „Also, wo waren wir?“ Ich vers





