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Kapitel 103

last update Veröffentlichungsdatum: 25.09.2026 02:27:31

Jax’ Sicht

Der metallische Geruch von Blut erfüllte die Luft, dicht und süßlich. Ich stand über ihm, meine Brust hob und senkte sich schwer, während das Adrenalin noch immer wie flüssiges Feuer durch meine Adern floss. Mein Erzfeind lag mir zu Füßen, ein gebrochenes Wrack von einem Mann, der versucht hatte, mir alles zu nehmen. Sein Atem stockte in seiner Kehle, ein feuchtes, röchelndes Geräusch, das das Ende ankündigte.

Ich senkte meine Waffe, der kalte Stahl lag schwer in meiner Hand. „Es ist
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  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 105

    Jax’ SichtDie eisernen Tore des Geländes ragten wie die Zähne eines Riesen empor, aber wir bewegten uns durch die Schatten mit der geübten Stille von Männern, die ihr ganzes Leben im Dunkeln verbracht hatten. Dare war ein Schatten zu meiner Linken, sein Atem flach und kontrolliert.„Zwei am Tor“, flüsterte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Vibrieren. „Nimm den linken. Leise.“Dare antwortete nicht. Er musste es nicht. Wir schnellten synchron nach vorn. Ich packte mein Ziel von hinten und presste meinen Unterarm gegen seine Kehle, um seinen Schrei zu ersticken, bevor ich ihm eine Klinge in die Schädelbasis trieb. Er erschlaffte auf der Stelle. Neben mir zerrte Dare seinen Mann ins hohe Gras; das Geräusch des Kampfes war nicht lauter als das Rascheln des Windes.„Alles frei“, hauchte Dare und wischte sich die Hände an seiner Einsatzhose ab. „Aber sie werden uns auf eine Meile gegen den Wind riechen, Jax. Dieses Rudel ist auf den Geruch jedes Fremden geeicht.“„Ich weiß“, sagte ich un

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 104

    Rooks SichtDas Geräusch, das Silas von sich gab, war nicht menschlich. Es war nicht einmal das gesunde, vibrierende Knurren eines Beta-Wolfs. Es war ein feuchtes, mahlendes Grollen, das über die Betonwände der Gasse schabte.Ich wich einen Schritt zurück, während meine Hand in die verborgene Tasche meiner Lederjacke glitt. „Silas, sieh mich an“, befahl ich und hielt meine Stimme trotz des hektischen Hämmerns meines Herzens ruhig. „Du verlierst den Faden, Bruder. Sieh mir in die Augen.“Silas sah mich nicht an. Sein Kopf war in einem unnatürlichen Winkel geneigt, seine Pupillen so stark geweitet, dass sie das Blau seiner Iris verschlangen und nur ein Rand blutroter Lederhaut zurückblieb. Seine Krallen waren vollständig ausgefahren, schwarz und zackig, und gruben Rillen in das Mauerwerk, während er sein Gewicht verlagerte.„Bleib zurück, Rook“, röchelte er, und die Worte waren durch die Verlängerung seines Kiefers kaum verständlich. „Ich werde … ich werde jedem die Kehle herausreißen,

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 103

    Jax’ SichtDer metallische Geruch von Blut erfüllte die Luft, dicht und süßlich. Ich stand über ihm, meine Brust hob und senkte sich schwer, während das Adrenalin noch immer wie flüssiges Feuer durch meine Adern floss. Mein Erzfeind lag mir zu Füßen, ein gebrochenes Wrack von einem Mann, der versucht hatte, mir alles zu nehmen. Sein Atem stockte in seiner Kehle, ein feuchtes, röchelndes Geräusch, das das Ende ankündigte.Ich senkte meine Waffe, der kalte Stahl lag schwer in meiner Hand. „Es ist vorbei“, brachte ich rau hervor, und meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren. „Ich werde dir nicht den Rest geben. Nicht so. Geh einfach.“Ich drehte ihm den Rücken zu, eine Geste der Gnade, von der ich nicht sicher war, ob er sie verdiente, die ich aber für meine eigene Seele brauchte.„Jax, pass auf!“Dares Stimme durchbrach die Stille. Ich wirbelte herum, genau in dem Moment, als ein silbernes Blitzen durch die Luft schnitt. Mein Erzfeind war nach vorn geschnellt, ein verborgenes Me

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 102

    Maddies SichtDas schwere, rhythmische Dröhnen von Trommeln begann durch die Lagerhalle zu hallen, und die Vibrationen ließen meine Zähne klappern. Es war ein urwüchsiger, stetiger Takt – der Klang der Blutlust des Rudels, in Musik gegossen. Der Stellvertreter, der Mann, der mein Schatten und mein Boss gewesen war, trat an die Linie. Er sah auf den Bogen in meinen zitternden Händen und dann mit einem süffisanten Lächeln, das seine kalten Augen nicht erreichte, zurück zu mir.„Ladies first, Maddie“, sagte er, seine Stimme glatt und spöttisch. „Geh schon vor. Gib der Menge etwas zum Lachen, bevor ich das hier beende.“Ich packte das Mittelstück fester und spürte, wie der Schweiß meine Handflächen rutschig machte. Ich zwang mich dazu, mich klein zu machen, zögerlich zu wirken. „Nein“, flüsterte ich und räusperte mich dann, damit die anderen es hören konnten. „Ich … ich habe nicht so viel Übung mit dem Bogen wie du. Ich bin keine Jägerin wie der Rest von euch.“Er zog eine Augenbraue hoch

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 101

    Maddies SichtDer Anführer des Rudels, ein Mann mit Schultern wie ein Berg und Augen, die das kalte Gewicht eines Raubtiers in sich trugen, trat auf mich zu. Er sah amüsiert aus, und seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen, kantigen Lächeln, das seine Augen nicht erreichte. „Du redest im Kreis, Mädchen. Wenn du willst, dass wir mit unserem Spielchen aufhören, solltest du mehr zu bieten haben als Betteln. Also, raus mit dem Deal, den du anbieten willst. Mach es interessant.“Ich schluckte schwer, meine Finger zuckten an meinen Oberschenkeln. Ich sah mich in dem Kreis aus Wölfen um, der uns umgab; ihre Präsenz war eine erstickende Wand aus Muskeln und Leder. „Ich will einen fairen Handel“, sagte ich, meine Stimme fester, als ich mich fühlte. „Einen Bogenschießwettbewerb. So regeln wir das. Du wählst deinen besten Bogenschützen aus, der gegen mich antritt. Ein Ziel, ein Schuss. Der Sieger bekommt alles.“Der Anführer hielt inne und legte den Kopf schief. Ein paar der Männer hinter i

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 100

    Rooks SichtIch fixierte Silas’ Hinterkopf und beobachtete, wie seine Schultern unter seiner Lederjacke zuckten. Jax’ Befehl hallte in meinem Kopf wie ein tiefes Summen wider: Pass auf ihn auf, Rook. Lass ihn nicht aus den Augen. Irgendetwas stimmt nicht.Jax war nicht paranoid, was bedeutete, dass das, was er heute Morgen gesehen hatte, von Bedeutung war. Während wir mit unseren Motorrädern durch das Industriegebiet kurvten, das vom Hafen wegführte, wurde Silas’ Fahrweise immer unberechenbarer. Er schlingerte leicht, seine Hände umklammerten den Lenker krampfhaft.„Du starrst, Rook“, blaffte Silas über Funk, seine Stimme klang, als wäre sie über Schotter gezogen worden. „Augen auf die Straße, nicht auf meinen Hintern.“„Ich wollte nur deinen toten Winkel überprüfen, Silas“, log ich, meine Stimme ruhig und frei von der Anspannung, die sich in meinem Magen zusammenzog. „Du nimmst die Kurven etwas zu weit. Ich will nicht, dass du den Bordstein touchierst, bevor wir sie finden.“„Alles g

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