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Kapitel 110

Author: Diva Noir
last update Petsa ng paglalathala: 2026-09-28 03:43:00

Dares Sicht

Das Licht, das von dem Ding ausging, war blendend, ein zackiges, kristallines Leuchten, das den Wald dahinter wie eine flache Kohleskizze aussehen ließ. Meine Augen schmerzten und tränten, während ich versuchte, die Konturen ihrer Gestalt zu erfassen. Es fühlte sich nach einer Falle an. Jeder Instinkt in mir als Wolf schrie danach, anzugreifen, zu zerreißen, das Rudel hinter diesen Toren zu schützen.

„Hast du mich hier rausgelockt?“, verlangte ich, die Stimme rau. Ich trat vor Sila
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  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 110

    Dares SichtDas Licht, das von dem Ding ausging, war blendend, ein zackiges, kristallines Leuchten, das den Wald dahinter wie eine flache Kohleskizze aussehen ließ. Meine Augen schmerzten und tränten, während ich versuchte, die Konturen ihrer Gestalt zu erfassen. Es fühlte sich nach einer Falle an. Jeder Instinkt in mir als Wolf schrie danach, anzugreifen, zu zerreißen, das Rudel hinter diesen Toren zu schützen.„Hast du mich hier rausgelockt?“, verlangte ich, die Stimme rau. Ich trat vor Silas und schirmte ihn instinktiv ab. „Du hast dich die ganze Nacht am Rand herumgetrieben. War das der Plan? Den Alpha vom Licht wegzulocken, damit du mich kaltmachen kannst?“Die schimmernde Gestalt neigte den Kopf, die Bewegung flüssig und unnatürlich. „Ich habe dich nicht gelockt, Dare. Ich habe mich lediglich demjenigen gezeigt, der am schwersten unter der Wahrheit trägt.“„Das ist eine verdammt poetische Art zu sagen, dass du ein Stalker bist“, spuckte ich aus. „Beantworte die Frage. Was zum T

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 109

    Silas’ SichtDer Lärm des Trinkgelages traf meinen Schädel wie ein stumpfer Schlag. Irgendwo auf dem Gelände dröhnte Musik – Heavy Metal, vermischt mit dem Aufheulen von Motorrädern –, aber sie hob die Stimmung nicht, wie es beabsichtigt war. Sie sorgte nur dafür, dass sich meine Haut anfühlte, als würde sie von meinen Knochen vibrieren. Ich lehnte schwer am Holzgeländer der Veranda und klammerte mich an eine Flasche, die ich seit zwanzig Minuten nicht angefasst hatte.„Du trinkst nicht mal“, murmelte Dare, seine Stimme schnitt durch den Nebel.„Ich kann nicht“, sagte ich, und selbst in meinen eigenen Ohren klang die Stimme fern. Ich drehte mich zu ihm, das orange Licht des Lagerfeuers warf lange, zackige Schatten über sein Gesicht. „Dare, ich muss dir etwas sagen. Über das, was passiert ist. Mit Rook.“Dare sah mich nicht an. Seine Augen waren auf die Menge gerichtet, musterten die flackernden Gesichter der Biker und der Wölfe. „Du bist auf ihn losgegangen, Silas. Wir haben es alle g

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 108

    Maddies SichtDer Raum war schwer vom Geruch nach Kiefernholz und dem scharfen, metallischen Geruch des Lösungsmittels, das Rook benutzt hatte. Ich saß am Bettrand, das Herz hämmerte mir gegen die Rippen, während Jax im Türrahmen stand, die Augen dunkel vor einer Mischung aus Erschöpfung und Misstrauen.Rook zuckte nicht zusammen. Er legte den Putzlappen nur auf den kleinen Holztisch und drehte sich Jax vollständig zu.„Ruhig, Jax“, sagte Rook, die Stimme gleichmäßig. „Wir haben nur gesprochen.“„Gesprochen“, wiederholte Jax, und sein Blick wanderte zu mir.„Er hat erklärt, was passiert ist“, sagte ich schnell, die Stimme trotz des Flatterns in meinem Magen fest. „Wegen Silas. Wegen der Klingen.“Rook trat in die Mitte des Zimmers und stellte sich in Jax’ Blickfeld. „Silas hat ein längeres Spiel gespielt, als uns klar war. Er wollte das Rudel nicht nur schwächen; er hat den Turnierstahl ganz gezielt mit einer konzentrierten Silbernitratlösung bestrichen. Für unsere Art ein langsam wir

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 107

    Jax’ SichtDas Adrenalin dröhnte in meinen Ohren, aber die Last in meinen Armen war das, was mir wirklich eine Scheißangst einjagte. Maddies Körper wurde schlaff, ihr Kopf fiel gegen meinen Bizeps, während ihre Augen nach hinten rollten.„Maddie? Maddie, bleib bei mir!“, knurrte ich, und mein Herz hämmerte in einem panischen Rhythmus gegen meine Rippen. Ich wartete nicht auf eine Antwort. Ich hob sie hoch; ihre leichte Gestalt fühlte sich gegen meine Lederjacke viel zu gebrechlich an.„Dare!“, bellte ich über meine Schulter.Mein Stellvertreter war bereits da, sein Gesicht eine Maske aus grimmer Entschlossenheit, als er das Chaos überblickte, das wir hinter uns ließen. „Ich bin hier, Jax.“„Hol den Arzt. Jetzt!“, befahl ich, meine Stimme brüchig vor einer Verzweiflung, die ich hasste. „Es ist mir scheißegal, ob du ihn am Hals herbeischleifen musst. Bring ihn zum Haus. Beweg dich!“„Bin schon unterwegs!“, schrie Dare und legte einen Sprint hin, der seine Umrisse gegen die Bäume verschw

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 106

    Maddies Sicht„Eher sterbe ich, als dass ich das zulasse“, sagte ich, und meine Stimme schnitt durch die schwüle Luft der Arena.Die Reaktion folgte auf dem Fuße. Eine Welle aus Lärm schlug über mir zusammen – ein Aufschrei aus Hunderten Kehlen, der mir durch Mark und Bein ging. Zu meiner Linken begann eine Gruppe jüngerer Wölfe, mit den Fäusten gegen die Holztribünen zu trommeln; ihr heulendes Anfeuern klang schrill und wild.„Zeig ihm, was eine echte Wölfin draufhat!“, schrie einer von ihnen mit weit aufgerissenen Augen und einer kranken Art von Begeisterung. „Los doch, kleine Jägerin! Mal sehen, wie weit die Leine reicht!“Doch der Zuspruch wurde schnell von einer Welle des Hasses aus den Reihen der Älteren verschluckt.„Sie mogelt!“, brüllte ein Mann aus der ersten Reihe und spuckte in den Staub. „Seht sie euch doch an! Kein Mensch hält einen Bogen so gegen einen Gestaltwandler! Das ist Hexerei! Sie ist eine Hexe!“„Verbrennt die Hexe!“, stimmte eine andere Stimme ein, geladen mit

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 105

    Jax’ SichtDie eisernen Tore des Geländes ragten wie die Zähne eines Riesen empor, aber wir bewegten uns durch die Schatten mit der geübten Stille von Männern, die ihr ganzes Leben im Dunkeln verbracht hatten. Dare war ein Schatten zu meiner Linken, sein Atem flach und kontrolliert.„Zwei am Tor“, flüsterte ich, meine Stimme kaum mehr als ein Vibrieren. „Nimm den linken. Leise.“Dare antwortete nicht. Er musste es nicht. Wir schnellten synchron nach vorn. Ich packte mein Ziel von hinten und presste meinen Unterarm gegen seine Kehle, um seinen Schrei zu ersticken, bevor ich ihm eine Klinge in die Schädelbasis trieb. Er erschlaffte auf der Stelle. Neben mir zerrte Dare seinen Mann ins hohe Gras; das Geräusch des Kampfes war nicht lauter als das Rascheln des Windes.„Alles frei“, hauchte Dare und wischte sich die Hände an seiner Einsatzhose ab. „Aber sie werden uns auf eine Meile gegen den Wind riechen, Jax. Dieses Rudel ist auf den Geruch jedes Fremden geeicht.“„Ich weiß“, sagte ich un

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