Inicio / Werwolf / DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS / Kapitel Neunundvierzig: Der Alpha vor der Tür

Compartir

Kapitel Neunundvierzig: Der Alpha vor der Tür

Autor: Zara
last update Fecha de publicación: 2026-08-31 01:38:57

Die Stille, die auf Liams Stimme hinter der schweren Holztür folgte, war vollkommen, erdrückend und beängstigend.

Freya saß völlig erstarrt auf dem Samtsofa. Ihr Atem stockte, während ihr Herz wie ein gefangenes Vögelchen gegen ihre Rippen hämmerte. Der Klang seiner tiefen, rauen Stimme – kraftvoll und befehlend und doch von einer unverkennbaren, angespannten Verzweiflung durchzogen – traf sie wie ein körperlicher Schlag.

Lena wandte sich von der Eingangstür ab und sah mit weit aufgerissenen Au
Continúa leyendo este libro gratis
Escanea el código para descargar la App
Capítulo bloqueado

Último capítulo

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Dreiundneunzig: Das Herz der Primacy

    Der Boden unter ihren Stiefeln erzitterte, als ein tiefes, donnerndes Brüllen aus dem klaffenden Abgrund des gewaltigen Gewölbes drang. Der Laut hallte wie das Knirschen tektonischer Platten und war von einer uralten, erstickenden Wut erfüllt, die die Luft in der unterirdischen Höhle nach Kupfer und Ozon schmecken ließ.Liam wich keinen Schritt zurück. Er veränderte seine Haltung und stellte sich mit seinem breiten Körper schützend vor Freya. Seine schwere, silberfaserverstärkte Klinge fing das blasse, biolumineszente Leuchten der kristallinen Decke ein. Seine goldenen Augen waren unverwandt auf die Dunkelheit im Inneren des Gewölbes gerichtet, tödlich entschlossen und ohne das geringste Blinzeln.„Das ist kein Wolf“, sagte Liam. Seine Stimme sank zu einem tiefen, grollenden Knurren, das durch den steinernen Boden vibrierte. „Und es ist auch kein gewöhnlicher Abtrünniger. Was habt ihr hier unten seit drei Jahrtausenden eingesperrt?“Die zentrale Gestalt der maskierten Primacy trat vor

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Zweiundneunzig: Der Abstieg zur Primacy

    Das biolumineszierende, weiße Feuer, das vom Meeresboden des Mittelmeers pulsierte, tauchte die Unterseite des privaten Transportjets in unheimliche, kaskadenartige Lichtwellen.In der Hauptkabine wurde das Summen der Flugzeugtriebwerke plötzlich von einer tiefen, kaum hörbaren Vibration übertönt. Das Besteck auf den Tischen klirrte, während die taktischen Monitore zu flackern begannen und von unregelmäßigem Bildrauschen überzogen wurden.Vespera kam aus dem unteren Frachtraum. Ihr dunkles Haar war zu einem straffen taktischen Zopf geflochten, während ihre Finger über die Oberfläche des erbeuteten Obsidianrelikts glitten. Als sie die obere Kabine betrat, veränderte sich die innere Frequenz des Relikts. Sie synchronisierte sich mit dem pulsierenden Licht, das aus dem Ozean unter ihnen aufstieg.„Es ist keine Waffe“, verkündete Vespera. Ihre Stimme durchschnitt mühelos die Hintergrundgeräusche der Kabine, als sie zu Freya und Liam hinüberging, die am Beobachtungsfenster standen. „Es ist

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Einundneunzig: Die Chiffre der Uralten

    Die Luft im gesicherten Arbeitszimmer des Anwesens war von einer so schweren Stille erfüllt, dass selbst das leise Summen des vom Netzwerk getrennten Terminals deutlich zu hören war.Auf dem Glasbildschirm leuchtete die Nachricht in einem tiefen, gebrannten Bernsteinton auf. Die Schriftzeilen bewegten sich quälend langsam über die Anzeige. Der Text war weder in modernem Code verfasst noch mit den üblichen digitalen Signaturen des Hohen Rates oder eines bekannten Unternehmensnetzwerks versehen. Es handelte sich um eine uralte lateinisch-aramäische Schrift, durchzogen von einem komplexen binären Wellenmuster, das jede Firewall im Nordterritorium umging.Freya beugte sich über den Mahagonischreibtisch und stützte ihre langen Finger auf das polierte Holz. Neben ihr ragte Liam auf, die breite Brust unter seinem offenen Hemd aus dunklem Leinen unbedeckt. Seine goldenen Augen verengten sich, während er die Übersetzung Zeile für Zeile las. Vespera lehnte gegenüber an einem Bücherregal, die Ar

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Neunzig: Der Morgen der beiden Souveräninnen

    Die ersten blassgoldenen Strahlen der Morgendämmerung krochen über die zerklüfteten Berggipfel und beleuchteten die stille Verwüstung am Östlichen Grat.Der erstickende karmesinrote Schimmer des Blutmondes war dem makellosen Licht des Morgens gewichen, das lange Schatten über das uralte Amphitheater aus Stein warf.Inmitten des Kampfrings kniete Vespera noch immer auf dem kalten Schieferboden. Ihr Atem ging stoßweise, ihre Hände zitterten, während sie auf Freyas ausgestreckte, ungeschützte Hand starrte. Zwanzig Jahre lang hatte jede Hand, die sich ihr entgegenstreckte, eiserne Ketten, Obsidianklingen oder dunkle Bannrunen mit sich gebracht.Langsam, zögerlich, hob Vespera ihre Hand.Ihre Finger berührten Freyas Handfläche.BUMM. BUMM.In dem Moment, in dem sich ihre Haut berührte, durchströmte eine tiefgreifende, harmonische Welle kinetischer Energie das gesamte Amphitheater. Die scharfe, unberechenbare Kraft von Vesperas Leerenmagie verschlang Freyas thermisches Feuer nicht. Stattdes

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Neunundachtzig: Die Souveränität des Blutmondes

    Der Himmel über dem Östlichen Grat hatte sich vollständig in eine erschreckende, leuchtende Weite aus tiefem Karmesinrot verwandelt. Der Blutmond hing tief und aufgebläht am Firmament und tauchte die zerklüfteten, schwarzen Schiefersteine des uralten Amphitheaters in ein unheimliches, rötliches Licht.Unterhalb des Grats standen Tausende Rudeldelegierte, Marschälle des Hohen Rates und menschliche Handelsgesandte in fassungslosem, atemlosem Schweigen. Die Bergluft war erfüllt vom Geruch nach Ozon und bitterer Kälte.Freya stand am Eingang zum steinernen Ring und hielt Liams Hand fest umschlossen.Ihre dunkel-silberne Rüstung schmiegte sich an ihren Körper und fing das karmesinrote Licht ein. Die Platinspange ihrer Mutter hielt ihre dunklen Wellen zurück. Unter ihrer Haut summte ihr Silberfeuer. Es loderte nicht nach außen, sondern bildete einen dichten, komprimierten Kern aus weißer Hitze, der mit unglaublicher Dichte vibrierte.Liam blickte auf sie hinab. Seine breiten Schultern stemm

  • DIE OBSESSION DES GNADENLOSEN ALPHAS   Kapitel Achtundachtzig: Die Strategie der Schatten

    Der Kriegsraum auf dem Anwesen des Nordens wurde einzig vom kalten, blauen Licht holografischer taktischer Karten erhellt, die über dem Tisch aus dunklem Walnussholz schwebten.Freya stand am Kopfende des Tisches. Ihr dunkles Haar war zu einem strengen, eleganten Zopf geflochten, und ihr Gesicht wirkte wie aus purem Eis gemeißelt. An ihrem Finger leuchtete der schwarz-goldene Siegelring mit einem gleichmäßigen, entschlossenen Glanz.„Sie hat uns vor dreißig Minuten den Zugriff auf unsere sekundären Asset-Server in Mailand und Zürich gesperrt“, berichtete Oliver. Seine Finger flogen über die Konsole, während Zeilen roten Diagnosecodes über den Bildschirm liefen. „Vespera benutzt deinen biometrischen Generalschlüssel der Stufe zehn, um unsere internationalen Konten einzufrieren.“„Sie geht davon aus, dass ich in Panik gerate und versuche, meine Vermögenswerte über digitale Kanäle zurückzuerobern“, sagte Freya. Ihre Stimme war ruhig, scharf und messerscharf. „Sie will, dass ich einen Wir

Más capítulos
Explora y lee buenas novelas gratis
Acceso gratuito a una gran cantidad de buenas novelas en la app GoodNovel. Descarga los libros que te gusten y léelos donde y cuando quieras.
Lee libros gratis en la app
ESCANEA EL CÓDIGO PARA LEER EN LA APP
DMCA.com Protection Status