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Kapitel 15

Penulis: Raydar
last update Tanggal publikasi: 2026-08-29 23:14:05
Adrians Perspektive

Meine Frau stand verwirrt da wegen meiner Worte. Ich konnte mich nicht damit anfreunden, darüber zu reden, es sei denn, es stiehlt mir die kostbare Zeit, die ich mit ihr habe.

Ihre lästige kleine Schwester, von der ich bis gestern keine Ahnung hatte, kam heute an. Diese eine… sie hat versucht — erfolglos —, unsere Hochzeit zu sprengen.

Was sie nicht wusste, war, dass ich eher sterben würde, bevor ich das zulassen würde. Und so kam es auch nicht dazu, aber mein Engel hie
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  • Das Vermögen der ausgetauschten Braut   Kapitel 83

    Adrians SichtIch lächelte, das leichte Hochziehen meiner Lippen konnte kaum weiter entfernt sein von dem, was ich angesichts der Schwere ihrer Frage empfand.Aber ich schob es beiseite. Es war jetzt oder nie. Ich musste so überzeugend wie möglich klingen, sonst war das Spiel vorbei.In meiner Hose, in der Tasche, in der meine Hände steckten, war es glatt von kaltem Schweiß, demselben, der auch meinen Nacken bedeckte.„Es ist nur eine alte Schachtel, die ich gefunden habe, Brianna.“ Ich traf ihren Blick. „Bedeutet wirklich nichts. Was meinst du damit, es fühlt sich vertraut an?“ Ich runzelte die Stirn. Die Lüge glitt mir ohne einen zweiten Gedanken über die Lippen.Sie runzelte die Stirn, während sie hinunterblickte, der Daumen streichelte den rostigen Rand. „Ich weiß es nicht. Es fühlt sich einfach … komisch an. Als hätte ich sie schon einmal gesehen.“„Vielleicht im Vorbeigehen?“ bot ich an, aufrichtig, als wüsste ich die Wahrheit nicht. „Du bist im Haus herumgekommen. Könnte ein Bl

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    Adrians Perspektive„Dir vertrauen?“ Sie spottete, dann ließ sie ein dunkles Lachen hören. „‚Vertrauen‘ und ‚du‘ gehören nicht in denselben Satz, Adrian.“Okay. Das war zu erwarten, aber ich musste trotzdem erklären.Ich rückte ein Stück näher. „Bria… bitte. Mi amor, bitte, kannst du mich erklären lassen?“Sie verschränkte die Arme. „Bitte, ich will nichts mehr, als dass du erklärst! Erklär, warum ich hier meine Kindheitsfotos sehe, aufbewahrt und weggeschlossen wie in irgendeinem Stalker-Schrank.“„Bri… bitte.“ Ich versuchte es erneut. „Meine Liebe? Das ist nicht…“„Nenn mich nicht so“, zischte sie, noch leiser, aber nicht weniger wütend. „Nenn mich nicht so. Nenn mich gar nichts.“Sie fuhr fort, die Augen gerötet, die Nase gebläht, als würde sie gleich vor Wut explodieren. „Du hast mich gestalkt? Du kanntest mich, schon vor all dem, und hast so getan, als würdest du mich zum ersten Mal treffen?“Ich schüttelte den Kopf, den Arm ausgestreckt, um den ihren zu berühren. Sie trat zurück

  • Das Vermögen der ausgetauschten Braut   Kapitel 81

    Adrians SichtVerdammt noch mal!Das waren meine ersten Gedanken, als ich Brianna entdeckte, die schlaff auf dem Sofa in der Ecke des begehbaren Kleiderschranks saß.Mein Lächeln verschwand augenblicklich und wich so schnell einem finsteren Stirnrunzeln, als hätte mich ein Blitz getroffen.Ich hatte das ganze Haus nach ihr abgesucht und sie gerade erst hier gefunden, doch ein einziger Blick auf die Szene verriet mir, dass etwas ganz und gar nicht stimmte.Mein Blick fiel auf eine verstaubte, bläuliche Schachtel. Eine, die mir vertraut war. Viel zu vertraut. Ich erinnerte mich daran, was sich darin befand, und mein Atem beschleunigte sich.Sie sah nicht einmal zu mir auf, als ich mich bemerkbar machte. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt der offenen Schachtel und ihrem Inhalt.Ich näherte mich ihr schweigend und mit bedachten Schritten, umrundete den Tisch, als könnte schon die kleinste Bewegung sie verschrecken und vertreiben.Wahrscheinlich würde sie das tatsächlich.„Bri?“Behutsam stell

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    Briannas POVIch musste die Sache interessant gestalten. Körperlich war ich vorbereitet, die Dessous passten perfekt.Auch mental war ich bereit. Ich wollte nichts mehr, als seinen warmen Blick auf meiner Haut zu spüren.Aber ich musste noch etwas mehr tun, um ihm den Atem zu rauben. Ich wollte mir ein bisschen mehr Mühe geben. Es wäre wirklich schade, wenn er mich sah und nicht beeindruckt wäre.Eine leise Stimme meldete sich im Hinterkopf.Was, wenn er heute Abend gar nicht kommt?Dann wäre das alles völlig umsonst gewesen. Aber das wäre auch sein Verlust.Ich warf mir noch einen prüfenden Blick im Spiegel zu. Ich sah … gut aus. Ich fühlte mich gut. Nervös, steif vor Vorfreude, aber trotzdem gut.Die Spitze schmiegte sich eng an meine Haut und streifte dabei all die Stellen, die mich gefährlich nahe an den Rand brachten. Unruhig wanderte ich hin und her und spürte bereits, wie sich die Wärme unter meiner Haut ausbreitete.Ich brauchte Adrian. Und zwar dringend. Ich konnte es kaum er

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    Briannas POVNach drei Tagen war ich schon kurz davor, ihn anzurufen und ihm zu sagen, er solle nach Hause kommen. Nach Hause.Ja, denn dieser Ort war inzwischen mein Zuhause, er wurde langsam zu meinem Zuhause, und er war nicht hier. Ich vermisste ihn schrecklich.Die restlichen Tage verliefen nach derselben Routine. Es war langweilig, aber ich füllte meine Tage irgendwie aus und wartete wie die Frau eines Soldaten im Krieg.Ich las unzählige Bücher in der Bibliothek, aß so viel, dass ich mich beinahe übergeben musste.Untätigkeit war noch nie eine gute Sache.Der Countdown hatte begonnen.Noch zwei Tage, bis er zurückkam, und ich konnte es verdammt noch mal kaum erwarten.Eines Abends hatte ich schließlich genug. Ich war zu gelangweilt und schrecklich untätig. Ich nahm mein Handy und gerade als ich auf den Anrufen-Button drücken wollte, kam sein Anruf.Ich nahm sofort ab, und meine Lippen verzogen sich zu einem Grinsen.„Wow, hast du etwa auf meinen Anruf gewartet?“ Er lachte leise.

  • Das Vermögen der ausgetauschten Braut   Kapitel 78

    Briannas POVAdrian war gerade einmal seit knapp einem Tag auf seiner Reise, und ich bekam bereits Entzugserscheinungen.Das Haus fühlte sich ohne ihn kalt an. Es war still, abgesehen von den Angestellten, die sich lautlos durch das Haus bewegten, aufräumten und kochten.Plötzlich hatte alles seinen Reiz verloren. Ich konnte nichts finden, was ich im Fernsehen schauen wollte. Niemand, mit dem ich reden konnte, niemand, der mich neckte oder mir überallhin folgte.Ich hatte schon einmal ein sehr ruhiges Leben geführt. Ich hatte nie Freunde gehabt, aber ich hatte meine Tage ausgefüllt, mich mit mir selbst und meinen Gedanken beschäftigt.Das war das Leben, das ich mir anfangs vorgestellt hatte, als ich hierhergekommen war. Aber das war nicht das Leben, das Adrian mir gezeigt hatte, und deshalb störte mich diese ganze Eintönigkeit.Nachdem ich Adrians Welt kennengelernt hatte, vermisste ich plötzlich unsere Streitereien, den Lärm, die Art, wie er mir mit seinen bedürftigen Blicken ständig

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