LOGINRayna~An Sven zu hängen wie ein Kind an seinen Eltern war schon peinlich genug. Mein Magen entschied sich genau in diesem Moment zu knurren.Ich hatte das Frühstück fürs Training und das Brunch für diesen sooo spaßigen Wanderausflug mit meinem süßen Sven ausgelassen.Es knurrte erneut, diesmal lauter, und er rückte mich leicht auf seinem Rücken zurecht.„Was ist das für ein Geräusch?“ fragte er, echt neugierig, und ich musste mir ein Lachen verkneifen.„Mein Magen“, gab ich zu.„Warum macht der dieses Geräusch?“ fragte er mit zusammengebissenen Zähnen, als würde mein Magen ihn persönlich beleidigen.„Nun ja“, sagte ich und zuckte mit den Schultern, „weil ich hungrig, gelangweilt und müde bin?“Er stieß ein Lachen aus, das irgendwie nach Frustration klang. „Müde? Du klebst buchstäblich an meinem Rücken und beschwerst dich, dass du müde bist?“Ich stöhnte. „Götter, schenkt einem Mädchen doch mal eine Pause. Ich bin müde und hungrig.“Wieder ignorierte er mich und ging mit noch größeren
Rayna~Schreckliche Entscheidungen kommen zurück, um dich in den Arsch zu beißen – genau wie jetzt.Drei verschiedene Insekten hatten bereits in meinen Hintern gebissen, und Sven verlangsamte nicht einmal. Kein Blick. Kein „Hey, alles okay bei dir?“ Nichts.Ich hatte ernsthaft gedacht, er würde nur scherzen, als er mich mit auf Patrouille nehmen und „mich mit dem Land vertraut machen“ wollte. Es stellte sich heraus, dass er es bitterernst meinte, und meine Beine reichten mittlerweile Beschwerde ein.Wir waren seit Stunden unterwegs. Oder ich übertreibe. Nein, tatsächlich sagten mir meine Füße, dass es definitiv Stunden waren. Dann blieb er ohne Vorwarnung stehen, und ich raste direkt in seinen Rücken.Was zum Teufel war sein Problem?Ich vermisste Vuk schon. Der wenigstens redete. Sven tat nichts außer grübeln. Grübeln. Gehen. Grübeln. Die Definition von Grübeln neu schreiben. Das war seine gesamte Persönlichkeit heute Nacht.Er hatte mich fast im Fitnessstudio geküsst. Das hatte ich
Sven~Meine Fäuste ballten sich an meinen Seiten. Ausgerechnet jetzt musste der Typ reinplatzen.Meine Augen huschten wieder zu ihren Lippen, leicht geöffnet und verlockend, und der brennende Drang, sie zu küssen, schoss erneut durch mich. Doch die Unsicherheit in ihren Augen stoppte mich kalt.Scheiße. Scheiße. Scheiße.Die Stimme des Wächters hallte noch in meinen Ohren nach und ich fluchte leise. Dieser Notfall musste es wert sein, sonst würde der Idiot sein Wochenende in den Kerkern verbringen.Ihr Atem ging unregelmäßig. Meiner war kaum besser.„Ich sehe dich morgen hier“, sagte ich leise, die Stimme rau von allem, was ich nicht ausgesprochen hatte. Dann drehte ich mich um, bevor ich etwas tat, das sich nicht rückgängig machen ließ.Die Luft draußen vor dem Gym war kalt. Der Regen war längst vorbei, aber der Boden war noch feucht.Zwei Wächter warteten am Eingang, ihre Blicke huschten zwischen ihnen hin und her, bevor einer von ihnen vortrat.„Alpha“, sagte er und reichte mir ein
Rayna~Sven verhielt sich jedes Mal seltsam, wenn wir uns trafen. Entweder war er fürsorglich oder es war ihm völlig egal, ob ich überhaupt existierte.Nachdem er die Kontrolle über seinen Körper zurückerlangt hatte, hatte er alles daran gesetzt, mir komplett aus dem Weg zu gehen. Und jetzt stand derselbe Mann mir gegenüber und hatte plötzlich beschlossen, mein Training zu übernehmen.„Worum geht’s hier, Sven?“, fragte ich und wischte mir den Schweiß aus dem Gesicht, während mein Puls immer noch rasste.Er verschränkte die Arme, die Muskeln spannten sich unter seinem Shirt, als würde er es absichtlich machen. „Reeves ist nicht qualifiziert, dich so zu trainieren, wie ich es kann.“Ich blinzelte. „Qualifiziert? Er ist derjenige, der das seit Monaten macht, und soweit ich weiß, hast du ihm befohlen, mich zu trainieren.“Sein Kiefer spannte sich an. „Und er macht einen beschissenen Job dabei.“Ich schnaubte und warf mein Handtuch auf die Bank. „Du hast dich nicht beschwert, als du zu bes
Sven~Arschloch. Arschloch. Arschloch. Verdammter. Bastard.Mehr brachte ich nicht heraus, die Zähne so fest zusammengepresst, dass der Kiefer schmerzte, während Vuk Rayna umarmte. Er öffnete sich ihr, und sie lehnte sich an ihn, als wäre es das Natürlichste der Welt, als wäre ich gar nicht da.Ich war eifersüchtig. Verdammt eifersüchtig auf meinen eigenen Wolf. Die Hitze in meiner Brust war unerträglich, jeder Nerv brannte.‚Das hättest du sein können, aber du bist einfach zu verklemmt‘, tanzte Vuk in meinem Kopf, die Stimme scharf und spöttisch.Ich war wieder hier, in dem neuen Bereich des Hauses, den ich mir zugewiesen hatte, seit diese verdammten Gefühle für Rayna die Oberhand gewonnen hatten. Das Fitnessstudio. Vor einem neuen Boxsack.Ich hatte ihn noch nicht geschlagen. Ich konnte keinen echten Zorn aufbringen, außer diesem nagenden Ärger über Vuks Worte. Aber ich konnte das nicht, nicht mit Rayna, nicht jetzt.‚Und genau deshalb lässt sie sich bei dir nicht verletzlich zeigen
Rayna~Vuk war anders.Man spürte seine Präsenz, dick und erdrückend, wie sie das kleine Badezimmer füllte, bis es sich anfühlte, als könnten die Wände unter dem Druck bersten.Er war waghalsig.Viel waghalsiger als Sven.Und das wollte etwas heißen, denn Sven war ohnehin schon eine verdammte Bestie.Seine dunklen Augen nagelten mich fest, als er Jacqueline endlich losließ. Die Luft um ihn herum war heiß, schwer, vibrierte fast vor zurückgehaltener Gewalt.„Ich glaube, ich bin bereit zu gehen“, brachte ich mühsam hervor, die Stimme kaum stabil, der Hals trocken.Er nickte knapp, dann drehte er den Kopf zu der Pheromon-Tussi.„Sag deinem Vater, er soll sich neue Partner suchen“, sagte er, die Stimme so tief, dass sie wie eine Drohung klang.„Nein…“, wimmerte sie, die Augen feucht, die Stimme zitternd. „Sven… wir… wir brauchen dich.“Er blinzelte nicht einmal. „Dann hättet ihr euch das überlegen sollen, bevor ihr meine Frau anfasst.“Die Art, wie „meine Frau“ von seiner Zunge rollte, li







