Se connecterOLIVIAMeine Augenlider flattern auf, und ich hebe den Kopf von Aidens gut geformter Brust, um seinen durchdringenden honigbraunen Augen zu begegnen.„Du bist wach“, sagt Aiden, und ein Lächeln ziert sein Gesicht.„Hast du überhaupt geschlafen?“ frage ich.„Nein. Ich schaue lieber zu, wie du schläfst“, antwortet er.Ein Lächeln bildet sich auf meinen Lippen, während ich den Kopf wieder auf seine Brust lege und mit den Fingern die Linien und Kurven seiner durchtrainierten Muskeln nachzeichne. Ich kann nicht anders, als sie zu bewundern.„Wenn du mich weiter so berührst, könnte es heiß hergehen“, flüstert Aiden.„Was meinst du?“ necke ich und will mehr von seiner Stimme hören, die etwas Tiefes in mir anschlägt.„Wir sind gerade beide nackt auf dem Bett. Wie wäre es, wenn ich dich ficke, bis du nicht mehr kannst?“ sagt er mit tiefer, heiserer Stimme.„Ich glaube, das will ich“, murmele ich.„Wir haben nur weniger als eine Stunde, bevor deine Schwester zurückkommt“, weist Aiden hin.Ich u
OLIVIAIch lege die Arme um Aidens Schultern und spüre, wie seine Arme meine Taille umschließen und mich näher ziehen. Unsere Körper pressen sich aneinander, die Brüste berühren sich, und ich kann sein Herz gegen meines schlagen spüren. Da er ein paar Zentimeter größer ist als ich, muss ich den Kopf heben, um ihn auf seiner Schulter abzulegen. Er beugt sich vor, das Gesicht vergräbt sich in meinem Haar, und sein warmer Atem schickt Schauer meinen Rücken hinunter. Wir halten uns so, ohne uns zu bewegen. Ich fühle mich so gut in seinen Armen. Ich will nicht loslassen. Ich will einfach hier bleiben, in seinen Armen eingewickelt.Aiden nimmt die Arme von meiner Taille und löst sich aus der Umarmung. Ich lasse meine Arme von seinen Schultern gleiten, und wir stehen da und schauen uns in die Augen. Ich frage mich, was ihm durch den Kopf geht, während er mich anstarrt. Ich fühle mich, als würde ich in seinem Blick schmelzen. Er schaut mich nicht nur an – er sieht mich, blickt in meine Seel
OLIVIAIch schlucke schwer.Ich lese die Nachricht noch einmal. Der Inhalt der Nachricht hat sich nicht geändert – es ist dieselbe. „Es tut mir leid, Hazel. Können wir reden?“Fuck him. Aiden ist so ein Idiot! Für wen hält er sich? Er denkt, ein bloßes „Sorry“ und die Frage, ob wir reden können, würde alles klären? Ich muss wissen, wie er denkt, denn das kann nicht real sein. Was denkt er überhaupt von mir? Eine Marionette, die töricht besessen von ihm ist und immer zu ihm zurückkommt, egal was passiert. Vielleicht hat er recht. Ich bin tatsächlich eine Marionette, die töricht besessen von ihm ist. Fuck me. Ich bin so dumm.Ich bedecke mein Gesicht mit der Handfläche, Tränen tropfen wieder aus meinen Augen. Lustig, wie ein Teil von mir hören will, was er zu sagen hat – ein Teil von mir will ihn sehen. Aber nein, das mache ich nicht. Ich bin so fertig damit, seine Marionette zu sein.Ich höre mein Handy piepen. Noch eine Nachricht von ihm. Ich lese seinen Text. Aiden - Ich weiß,
OLIVIADas Erste, was ich tue, wenn ich aufwache, ist, mein Handy zu greifen. Ich schalte den Nicht-stören-Modus aus und gehe direkt zu meinen Nachrichten und Anrufen.Meine Augenlider senken sich. Keine Nachricht von Aiden. Wenigstens hätte er schreiben können, um zu fragen, ob ich sicher zu Hause angekommen bin, oder versuchen, zu erklären, was gestern Abend mit ihm los war. Aber keine Nachrichten und keine Anrufe von ihm. Das sagt alles.Bevor ich gestern Nacht eingeschlafen bin, nachdem ich nach Hause gekommen war, habe ich über alles nachgedacht. Vielleicht hat er nicht gelogen, als er sagte, er mag mich. Vielleicht mochte er mich wirklich. Vielleicht hatte er wirklich eine Menge im Kopf und war verwirrt. Ich habe seine Handlungen in meinem Kopf verteidigt. Aber jetzt konnte ich erkennen, dass das nicht der Fall war. Aiden Blacksmith lag nichts an mir – er hat mich wahrscheinlich nur als ein weiteres random Mädchen gesehen, mit dem er spielen wollte. Aber warum? Ich dachte, er ma
AIDENOlivias Lippen öffnen sich. „Du meinst, du willst, dass ich deinen Schwanz in den Mund nehme?“Ich lehne mich näher an sie, die Hand findet den Weg zu ihrem Haar. Ich streichele es, die Nase nimmt den natürlichen Duft ihres Shampoos auf. Ihr Haar fühlt sich so weich und seidig in meiner Hand an – ich könnte ewig mit den Fingern hindurchfahren.In ihren Augen ist ein winziger Funke – eine Mischung aus Gold und grünen Schimmer. Sie sehen zu unschuldig aus, während sie sich in mich bohren und mich anziehen. Ich weiß nicht, warum ihre Augen Dinge mit mir machen – etwas, das ich nicht einmal erklären kann. Sie lassen mich ewig in sie starren wollen.Ihre Augen, alles an ihr, schaltet etwas in mir frei – etwas, das ich viel zu lange versteckt habe. Es lässt mich noch nicht einmal wollen, jetzt etwas Schmutziges mit ihr zu machen. Ich will einfach in ihre Arme laufen und eine Weile hier bleiben. Ich weiß nicht warum, aber plötzlich habe ich das Gefühl, verletzlich bei ihr sein zu wolle
OLIVIAAiden ist noch nicht hier. Ich schalte mein Handy ein und checke die Uhrzeit auf dem Bildschirm. Es ist genau 21 Uhr, und Aiden Blacksmith ist nicht aufgetaucht. Ich will die Dinge nicht überdenken. Ich will mich nicht stören lassen, aber ich kann nicht anders. Ich sollte nach Hause gehen, da er nicht auftaucht – aber es ist, als hätten meine Beine versagt.Ich stehe nah am Parkplatz meines Restaurants, ein Teil von mir wartet darauf, dass das vertraute schwarze Auto neben mir hält, das Fenster runterfährt und honigbraune Augen auf mich gerichtet sind, die mir sagen, ich soll einsteigen. Verdammt. Wird das passieren? Soll ich ihn anrufen und fragen, ob er noch kommt? Das sollte ich nicht tun – das ist ein verzweifelter Move. Aber der Arsch hat versprochen, am Abend zu kommen, und jetzt sind Closing Hours, aber er ist nicht aufgetaucht. Warum spielt Aiden mit meinem Kopf? Er sollte sich ordentlich verhalten. Warum kriege ich mich selbst auch nicht in den Griff? Ich weiß nicht







