INICIAR SESIÓN[Keine Qualen, nur Genugtuung + Für Reue ist es zu spät + Alle Schurken werden gestürzt] Drei Jahre Ehe. Drei Fehlgeburten. Am Tag von Stella Bergers dritter Fehlgeburt blieb Fabian Hartmann bei seiner Schwägerin, die gerade Zwillinge zur Welt brachte. Als Stella das Krankenhaus verließ, traf sie endlich eine Entscheidung und legte ihrem baldigen Exmann die Scheidungspapiere hin. „Lassen wir uns scheiden. Es ist besser für dich.“ „Scheidung? Du bringst es wirklich übers Herz? Und falls du mich zum Bleiben bewegen willst, brauchst du nicht so scheinheilig zu behaupten, dass es zu meinem Besten ist!“ Stella lächelte nur, schwieg und ging. Stella meinte es tatsächlich gut mit Fabian. Schließlich hatte sie längst einen mächtigeren Rückhalt gefunden. Selbst Fabian, der in der Hauptstadt nahezu allmächtig war, konnte es mit diesem Mann nicht aufnehmen. Nachdem Stella mit der Vergangenheit gebrochen hatte, hörte sie endgültig auf, sich zu verstellen. Als eine verborgene Identität nach der anderen ans Licht kam, verschlug es der gesamten Familie Hartmann die Sprache. War das wirklich noch dieselbe bemitleidenswerte Frau, die sich alles gefallen ließ und angeblich keine einflussreiche Familie hinter sich hatte? Der Chef eines internationalen Konzerns: „Stella, lass dich scheiden. Ich kann kaum noch warten.“ Der Finanzmagnat: „Scheidung! Sonst treibe ich die Hartmanns in den Ruin!“ Der international renommierte Anwalt: „Der Scheidungsprozess ist kein Problem. Stella, ein einziger Blick von dir genügt, um mich zum glücklichsten Mann der Welt zu machen.“ Für Fabian stand immer fest: Stella bleibt für immer an seiner Seite. Doch dann erkannte Fabian, dass Stella für ihn längst unerreichbar war, und seine ganze Selbstüberschätzung zerbrach ...
Ver másHatte Henrik etwa jemanden geschickt, um Stella heimlich abzuholen?Fabian rief sich zähneknirschend ins Gedächtnis, dass er in den vergangenen sechs Monaten fast zwei Drittel seiner Zeit auf dem Familienanwesen verbracht hatte.Unter diesen Umständen war es absolut nicht ausgeschlossen, dass Stella in dieser unbewachten Zeit hinter Fabians Rücken Kontakt zu Henrik geknüpft hatte.Fabians Atem ging schlagartig flacher und schneller.„Finden Sie sofort heraus, wohin dieser verdammte Mann aus Varen Stella gebracht hat! Und außerdem ...“, stieß Fabian dunkel hervor.Bei diesen letzten Worten gefror plötzlich jede Regung auf Fabians Gesicht.„Vergessen Sie den Rest. Verfolgen Sie zuerst ausschließlich diese eine Spur.“ Fabian änderte eiskalt seine Anweisung.„Wird sofort erledigt, Herr Hartmann.“ Lukas nickte gehorsam.Lukas verließ eilig das Büro.Sobald Fabian allein war, griff er nach dem Telefon und wählte ohne zu zögern Henriks Nummer.Henrik nahm den Anruf nach nur wenigen Sekunden e
Nach dem Mittagessen überkam Stella eine sanfte Müdigkeit.Kaum hatte Stella sich ins Bett gelegt, riss sie das Summen einer eingehenden Nachricht aus dem Halbschlaf.Als Stella einen flüchtigen Blick auf das Display warf, entdeckte sie eine Mitteilung ihrer Bank: Die Karte war erfolgreich gekündigt worden.Die Karte war gekündigt?Stella prüfte die angezeigte Kartennummer genauer. Es handelte sich exakt um jene Karte, die Fabian früher über Lukas für Stella hatte einrichten lassen.Die Karte lief offiziell auf Fabians Namen, war jedoch mit Stellas Telefonnummer verknüpft.Nun war diese Karte also einfach gekündigt worden.Dann hatte Fabian vermutlich auch gleich die beiden Zusatzkarten sperren lassen, die er Stella damals überlassen hatte.Ein spöttisches Lächeln zuckte um Stellas Lippen ...Glaubte Fabian ernsthaft, Stella hätte die mediale Hetzjagd gegen Isabelle mit seinem Geld finanziert? Meinte Fabian wirklich, die Sperrung von Stellas Karten könnte sie aufhalten?Dann sollte Fab
Die Entwicklung verlief genau so, wie Stella es vorausgeahnt hatte.Während Stella als Einzige in aller Ruhe eine Mahlzeit genießen konnte, standen sämtliche Mitglieder der Familie Hartmann kurz davor, völlig die Beherrschung zu verlieren.Besonders Fabian stand zunehmend unter massivem Druck.„Herr Hartmann, die Berichterstattung über Isabelle lässt sich absolut nicht unterdrücken“, meldete Lukas, nachdem die Berichte den gesamten Vormittag über immer weitere Kreise gezogen hatten.Fabians Gesicht verfinsterte sich augenblicklich.„Was haben Sie da gerade gesagt?“, fragte Fabian und richtete einen scharfen, beinahe raubvogelhaften Blick auf Lukas. Fabians tiefe Stimme schwang dabei unmissverständlich gefährlich mit.Was sollte das heißen, die Berichte ließen sich nicht unterdrücken? In Hafenburg gab es bisher kaum etwas, das sich dem enormen Einfluss der Hartmanns entziehen konnte.„Wir haben sämtliche Accounts in Hafenburg bereits unter Kontrolle gebracht. Die IP-Adressen der Konten,
Stella hatte tatsächlich sämtliche Nummern der Menschen blockiert, die zu Fabians Umfeld gehörten.Auch Vincent stand auf Stellas Sperrliste.„Was soll Fabian schon auf den Kopf stellen? Mehr als die Parkresidenz und Janas Wohnung kann er schließlich nicht durchsuchen“, entgegnete Stella unbeeindruckt.„Genau. Und weil Fabian dich dort nicht gefunden hat, dreht er jetzt völlig durch“, bestätigte Vincent.„Also hat Fabian dich geschickt, um mich zu suchen?“, fragte Stella und zog argwöhnisch die Brauen zusammen.„Natürlich. Du brauchst mir aber nicht zu verraten, wo du dich aufhältst“, gab Vincent offen zu.Stella schwieg kurz und ließ den Blick durch die Galerie schweifen.Bevor Stella jedoch etwas einwenden konnte, versicherte Vincent hastig: „Keine Sorge. Ich habe Fabian mit keinem Wort erzählt, dass dir Ateliers und Galerien gehören.“Gerade jetzt, da der Streit derart eskalierte, wollte Vincent Fabian in dieser Angelegenheit nicht blind helfen.Fabian hatte in den vergangenen Monat











