ANMELDENAIDENMeine Finger verheddern sich in Olivias Haar und führen sie dazu, zu mir hochzuschauen. Ihre haselnussbraunen Augen – so tief und wunderschön – treffen die meinen. Sie sieht so unschuldig aus wie immer. Ich kann nicht anders, als zu denken, dass dieses Mädchen mein Ende sein wird.Ich beobachte, wie sie die Hände um die Basis meines Schafts legt, bereit, mich in den Mund zu nehmen. Meine Lippen öffnen sich, ein leises Stöhnen entweicht, als ich die Wärme ihrer Zunge spüre, die die Spitze neckt. Sie schließt die Lippen um mich und nimmt ihn langsam – das schickt Schauer durch meinen ganzen Körper. Ihre Zunge neckt mich und bewegt sich im Rhythmus mit dem Schwingen ihres Kopfes. Dieser Scheiß treibt mich wahnsinnig.„Shit“, stöhne ich, als ich spüre, wie die Spitze den hinteren Teil ihrer Kehle trifft. Ich bin mir sicher, dass das ihr erstes Mal ist – wie kommt sie damit klar, ihn ganz zu nehmen? Sie handhabt es, als wäre sie dafür geboren – allein dieser Gedanke reicht aus, u
OLIVIADer ganze Kurs summt, jeder macht sein eigenes Ding, aber das lenkt mich nicht von meinem Lesen ab. Ich bin auf Seite 57 der Liebesgeschichte von Rhys und Bridget in Twisted Games – meinem absoluten Lieblingsbuch. Ich habe den Überblick verloren, wie oft ich es gelesen habe; es zieht mich wieder an, bereit, wieder in die Welt der twisted games und seiner Charaktere einzutauchen.Mein Blick schweift hoch und scannt den Raum. Da sehe ich ihn – Nathan. Er steht am Eingang des Kurses, die Augen scannen jeden Moment, als suche er jemanden. Ich senke schnell den Kopf und versuche so zu tun, als würde ich gerade das Buch lesen.„Merk mich verdammt noch mal nicht“, murmele ich vor mich hin. „Nicht.“Ich hebe den Kopf. Es ist zu spät. Nathans Blick trifft den meinen, ein Lächeln spielt um seine Lippen, während er auf mich zuzugehen beginnt. Mein Herz sinkt. Soll ich den Kurs verlassen? Verdammt, er hat mich gesehen. Er würde merken, dass ich versuche, ihn zu ignorieren, wenn ich den Kur
OLIVIAMeine Augenlider flattern auf, und ich hebe den Kopf von Aidens gut geformter Brust, um seinen durchdringenden honigbraunen Augen zu begegnen.„Du bist wach“, sagt Aiden, und ein Lächeln ziert sein Gesicht.„Hast du überhaupt geschlafen?“ frage ich.„Nein. Ich schaue lieber zu, wie du schläfst“, antwortet er.Ein Lächeln bildet sich auf meinen Lippen, während ich den Kopf wieder auf seine Brust lege und mit den Fingern die Linien und Kurven seiner durchtrainierten Muskeln nachzeichne. Ich kann nicht anders, als sie zu bewundern.„Wenn du mich weiter so berührst, könnte es heiß hergehen“, flüstert Aiden.„Was meinst du?“ necke ich und will mehr von seiner Stimme hören, die etwas Tiefes in mir anschlägt.„Wir sind gerade beide nackt auf dem Bett. Wie wäre es, wenn ich dich ficke, bis du nicht mehr kannst?“ sagt er mit tiefer, heiserer Stimme.„Ich glaube, das will ich“, murmele ich.„Wir haben nur weniger als eine Stunde, bevor deine Schwester zurückkommt“, weist Aiden hin.Ich u
OLIVIAIch lege die Arme um Aidens Schultern und spüre, wie seine Arme meine Taille umschließen und mich näher ziehen. Unsere Körper pressen sich aneinander, die Brüste berühren sich, und ich kann sein Herz gegen meines schlagen spüren. Da er ein paar Zentimeter größer ist als ich, muss ich den Kopf heben, um ihn auf seiner Schulter abzulegen. Er beugt sich vor, das Gesicht vergräbt sich in meinem Haar, und sein warmer Atem schickt Schauer meinen Rücken hinunter. Wir halten uns so, ohne uns zu bewegen. Ich fühle mich so gut in seinen Armen. Ich will nicht loslassen. Ich will einfach hier bleiben, in seinen Armen eingewickelt.Aiden nimmt die Arme von meiner Taille und löst sich aus der Umarmung. Ich lasse meine Arme von seinen Schultern gleiten, und wir stehen da und schauen uns in die Augen. Ich frage mich, was ihm durch den Kopf geht, während er mich anstarrt. Ich fühle mich, als würde ich in seinem Blick schmelzen. Er schaut mich nicht nur an – er sieht mich, blickt in meine Seel
OLIVIAIch schlucke schwer.Ich lese die Nachricht noch einmal. Der Inhalt der Nachricht hat sich nicht geändert – es ist dieselbe. „Es tut mir leid, Hazel. Können wir reden?“Fuck him. Aiden ist so ein Idiot! Für wen hält er sich? Er denkt, ein bloßes „Sorry“ und die Frage, ob wir reden können, würde alles klären? Ich muss wissen, wie er denkt, denn das kann nicht real sein. Was denkt er überhaupt von mir? Eine Marionette, die töricht besessen von ihm ist und immer zu ihm zurückkommt, egal was passiert. Vielleicht hat er recht. Ich bin tatsächlich eine Marionette, die töricht besessen von ihm ist. Fuck me. Ich bin so dumm.Ich bedecke mein Gesicht mit der Handfläche, Tränen tropfen wieder aus meinen Augen. Lustig, wie ein Teil von mir hören will, was er zu sagen hat – ein Teil von mir will ihn sehen. Aber nein, das mache ich nicht. Ich bin so fertig damit, seine Marionette zu sein.Ich höre mein Handy piepen. Noch eine Nachricht von ihm. Ich lese seinen Text. Aiden - Ich weiß,
OLIVIADas Erste, was ich tue, wenn ich aufwache, ist, mein Handy zu greifen. Ich schalte den Nicht-stören-Modus aus und gehe direkt zu meinen Nachrichten und Anrufen.Meine Augenlider senken sich. Keine Nachricht von Aiden. Wenigstens hätte er schreiben können, um zu fragen, ob ich sicher zu Hause angekommen bin, oder versuchen, zu erklären, was gestern Abend mit ihm los war. Aber keine Nachrichten und keine Anrufe von ihm. Das sagt alles.Bevor ich gestern Nacht eingeschlafen bin, nachdem ich nach Hause gekommen war, habe ich über alles nachgedacht. Vielleicht hat er nicht gelogen, als er sagte, er mag mich. Vielleicht mochte er mich wirklich. Vielleicht hatte er wirklich eine Menge im Kopf und war verwirrt. Ich habe seine Handlungen in meinem Kopf verteidigt. Aber jetzt konnte ich erkennen, dass das nicht der Fall war. Aiden Blacksmith lag nichts an mir – er hat mich wahrscheinlich nur als ein weiteres random Mädchen gesehen, mit dem er spielen wollte. Aber warum? Ich dachte, er ma







