LOGINDavina Bryson hat sich schon immer danach gesehnt, mit ihrem vorherbestimmten Gefährten zusammen zu sein und ein friedliches Leben mit ihm zu führen. Doch ihre Eltern, Bryson und Elena, haben andere Pläne — sie wollen sie als Schachfigur benutzen, um Macht zu erlangen. Sie wollen, dass sie zur auserwählten Gefährtin des Alpha-Prinzen wird, damit sie der königlichen Familie näherkommen und ihr ultimatives Ziel erreichen können: den Sturz der Monarchie. Davina weiß, dass ihre Eltern sich nicht wirklich um sie kümmern; sie ist lediglich ein Werkzeug für ihre Ambitionen. Als sie ihrem vorherbestimmten Gefährten Orion Lycaon begegnet, dem kaltherzigen König des Lykanischen Imperiums, weigert er sich, sie zu akzeptieren. Doch eine Prophezeiung sagt einen Krieg voraus, der die übernatürliche Welt bedroht, und das Schicksal verlangt ihre Vereinigung. Während sie versuchen, mit ihren komplizierten Schicksalen umzugehen, muss Davina ihre eigene Stärke und Widerstandskraft entdecken, während Orion lernen muss, sie zu akzeptieren. Ihre Verbindung wird zum Schlüssel, um den Krieg zu gewinnen und das Überleben ihrer Rasse zu sichern. Doch kann Davina Orions eisiges Herz zum Schmelzen bringen? Wird er sie um des Krieges willen akzeptieren? Und werden ihre Eltern ihre Verbindung zulassen oder alles daran setzen, sie zu verhindern? Schicksal, Macht, Krieg und Liebe prallen aufeinander, während sie um ihre Zukunft und das Überleben ihrer Rasse kämpfen.
View MoreAnmerkung der AutorinLiebe Leserinnen und Leser,und so geht Teil 1 zu Ende.Was als Davinas Kampf gegen die an sie gestellten Erwartungen begann, hat sie an einen Scheideweg geführt, der alles verändern wird. Sie hat Wahrheiten entdeckt, mit denen sie nie gerechnet hätte, Kräfte erweckt, die sie noch nicht ganz versteht, und einen Weg eingeschlagen, der sie weit über das Leben hinausführen wird, das andere für sie geplant hatten.Doch dies ist nicht das Ende ihrer Geschichte.In Teil 2 wird Davinas Reise im Lykaner-Reich fortgesetzt, wo neue Bündnisse, verborgene Wahrheiten, gefährliche Feinde und unmögliche Entscheidungen auf sie warten. Die Prophezeiung beginnt sich gerade erst zu entfalten, und der Krieg, den sie erahnt hat, rückt mit jedem Tag näher.Die Geschichte von Orion und Davina ist noch lange nicht zu Ende. Ihre Verbindung wird auf die Probe gestellt, ihre Überzeugungen in Frage gestellt und ihre Schicksale auf eine Weise miteinander verflochten, die sich keiner von beid
Kapitel 74ORIONS POVDie Hitze war schrecklich.Roh.Beißend.Sie kroch wie eine Strafe unter meine Haut, um die ich nie gebeten hatte.Und dennoch würde ich diesen brennenden Druck tausendmal lieber ertragen, als mich jemals mit Davina zu paaren.Der Schmerz ist leichter zu ertragen als die Anziehung.Das Brennen ist einfacher als das, was das Schicksal glaubt, mir aufzwingen zu können.Im Moment sitze ich im Ratssaal und höre der laufenden Sitzung des Ältestenrates des Imperiums zu.Ihre Stimmen hallen durch die gewaltige Kammer, prallen von dunklem Marmor und hohen Steinsäulen ab, die mit den Wappen vergangener Könige verziert sind.Ich sollte mich konzentrieren.Doch mein Verstand kehrt immer wieder zu demselben Gedanken zurück.Ein neuer Feind hat begonnen, sich zu bewegen.Letzte Nacht trafen Berichte ein.Kleine Städte an den äußeren Grenzen des Imperiums meldeten ungewöhnliche Vorfälle.Keine offenen Angriffe.Kein Krieg.Aber genug, um Misstrauen zu wecken.Genug, um mir zu
Ein leises Summen vibriert in meinen Ohren, noch bevor ich die Augen öffne. Wärme schmiegt sich an meine Haut – eine Wärme, die sich ungewohnt anfühlt, aber dennoch sicher.Meine Wimpern flattern, und Licht dringt in weichen, verschwommenen Formen durch den Raum.Für einen Moment ist alles still.Mein Geist fühlt sich schwer an, als würde er sich mühsam aus den Tiefen eines Ozeans emporziehen.Ich atme scharf ein.Der Duft um mich herum besteht aus einer Mischung von Kräutern, einem Hauch Lavendel und etwas Frischem, wie frisch gewaschene Bettwäsche.Ich blinzle mehrmals, bis die verschwommenen Formen schärfer werden.Ich liege in einem Bett, in einer der Gästezimmer der königlichen Heilstation.Die Decke ist hoch und mit den Schutzsymbolen Lycaons verziert.Ein dumpfes Pochen pulsiert in meinem Hinterkopf und erinnert mich an alles, was ich gesehen habe. Alles, was ich gefühlt habe.Langsam richte ich mich auf.Sofort werden Stühle über den Boden geschoben.„Davina!“Amelia erreicht
Kapitel 72„Ich verstehe deinen Schmerz, mein Kind“, murmelte die Göttin, ihre Stimme ein sanftes Echo in der zitternden Nacht. „Es ist genau das Feuer, durch das die Vorherbestimmte gehen muss. Du wirst Prüfungen und Leid erfahren, genauso wie Orion. Er muss lernen zu lieben, dich zu akzeptieren, und du musst lernen, ihn zu akzeptieren. Gemeinsam müsst ihr einen Weg finden, die Welt zu retten.“Ich ballte die Fäuste, mein Atem ging stoßweise.„Ich will diese Art von Leben nicht!“, fauchte ich, meine Augen brannten vor Schmerz. „Ich will geliebt werden. Ich will glücklich sein. Einfach nur ich selbst sein. Seit meiner Kindheit bin ich nichts weiter als eine Marionette, die nach den Befehlen anderer tanzt. Darf ich nicht selbst entscheiden, was ich will? Erst meine Eltern und jetzt die Prophezeiung. Warum muss ich immer für andere leben und niemals für mich selbst? Ich bin so müde.“Die Luft schien den Atem anzuhalten und auf die nächsten Worte zu warten.„Dann lass mich dir zuerst ein
Kapitel 5Zur gleichen Zeit am Abend, in einem fernen Land, das von Geheimnissen und Abgeschiedenheit umgeben ist, fühlt sich ein faszinierendes Reich wie eine Welt für sich an. Dieser bezaubernde Ort scheint vom Rest der Welt abgeschnitten zu sein und wird von uralten magischen Formationen gesc
Kapitel 4Das Geräusch von Schritten hallte hinter mir wider und riss mich aus meinen Gedanken. Ich drehte mich um, mein Herz schlug etwas schneller. Wer könnte das sein? Dann stand ich plötzlich Prinz Jayden gegenüber.„Hey Davina, worüber denkst du nach? Ich habe mit dir gesprochen“, sagte Jayden
Kapitel 3„Ich will das nicht!“, schrie ich in die tiefe Stille des Waldes hinein, meine Stimme durchbrach die Stille und hallte durch die Bäume, während ich auf dem feuchten Boden kniete und die Kälte in meine Knochen drang. „Ich möchte geliebt werden, ich möchte die Wahl haben, ich möchte entsche
Kapitel 2„Nur zu, ich bin ganz Ohr.“ Nach einem kurzen Zögern begann ich: „Es geht um die Wahl deiner ...“ Doch bevor ich meinen Satz beenden konnte, durchbrach die Stimme einer Zofe die angespannte Atmosphäre, klar und förmlich. „Eure Hoheit, Eure Anwesenheit wird auf der Party erwartet“, sagte











