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Author: Lady-Noir
last update Petsa ng paglalathala: 2026-07-04 09:31:17

## Kapitel 19

Die Lichter im Büro auf der obersten Etage des Calloway-Group-Gebäudes brannten noch hell und hoben sich scharf von dem Himmel über Manhattan ab, der allmählich in Dunkelheit versank. Obwohl die Uhr bereits auf sieben Uhr abends zuging und die meisten Angestellten ihre Schreibtische längst verlassen hatten, lag die Atmosphäre im Korridor der Chefetage schwer in der Luft – fast so, als sei die Anspannung des Geschäftsführers direkt in die Glaswände selbst gesickert.

Ethan saß allei
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Pinakabagong kabanata

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   129

    Kapitel 130Der Geruch von verbliebenem Whiskey und die Anspannung in der Lobby des Il Paradiso schienen zu verfliegen und machten einer unangenehmen Stille Platz. Luna – oder Aurora – blieb auf dem Samtsofa sitzen, ihr Atem stockte hinter ihrer venezianischen Maske. Ihre wehmütigen Augen starrten geradeaus auf Vanessas Hand, die immer noch auf Richards Arm ruhte. Ein seltsamer Stich, eine hartnäckige Art von Eifersucht, loderte plötzlich in ihrer Brust auf.Richard, der die Anspannung des Mädchens vor sich bemerkte, löste Vanessas Griff an seinem Arm nach und nach mit einer kalten, aber bestimmten Bewegung. Er trat einen Schritt vor, in der Absicht, die Ahnung zu bestätigen, die schon die ganze Zeit an seinen Instinkten genagt hatte. Doch bevor Richard sprechen konnte, wurde Lunas Handgelenk plötzlich von Rubby weggezogen, die angesichts der seltsamen Atmosphäre um sie herum in Panik geriet.„Luna, lass uns jetzt durch die Hintertür gehen! Bruder Nicholas hat bestimmt ein Team von Le

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   128

    Kapitel 129Der Mann im Satinhemd näherte sich erneut Luna, die nun nahe der Hintergrundsäule in die Enge getrieben war. Seine Augen blitzten wild, als er auf Lunas schlanken, verschwitzten Hals starrte. „Lass uns das Gesicht hinter dieser blöden Maske sehen, Süße“, zischte er, während seine dreckigen Finger nach vorne griffen, bereit, die Haut an Lunas Hals zu berühren.Luna schloss fest die Augen, ihr Körper zitterte heftig vor tiefer Angst. Gott ... bitte hilf mir ...Wumm!Ein extrem harter, wuchtiger Faustschlag landete plötzlich genau auf dem Kiefer des Mannes im Satinhemd und erzeugte ein schreckliches Knacken. Der Körper des Betrunkenen wurde fortgeschleudert, krachte auf den Bühnenboden und riss mehrere Getränkeflaschen mit sich, die in ein Chaos aus Scherben zersprangen.Luna öffnete keuchend die Augen. Vor ihr stand ein Mann von kräftiger Statur, dessen Brust sich heftig hob und senkte, um eine Wut niederzukämpfen, die wie verrückt explodierte. Richard Calloway stand da mit

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   127

    Kapitel 127Ein einzelner saphirblauer Scheinwerferkegel schoss von der Decke herab, durchschnitt die Dunkelheit des Hauptsaals und erfasste Lunas schlanke Silhouette in der Mitte der Bühne. Das getragene Zusammenspiel einer Geige mit dem Zupfen einer Harfe floss langsam dahin und schuf eine Atmosphäre, die ebenso mystisch wie von Anspannung erfüllt war.Hinter ihrer venezianischen Maske holte Luna tief Luft. In der nächsten Sekunde begann sich ihr Körper zu bewegen. Der dunkelrote Seidenstoff, der ihren wunderschönen Körper umhüllte, flatterte geschmeidig, während sie ihre Taille mit einer beinahe unglaublichen Biegsamkeit wiegte. Ihre Schritte waren so leicht, sie wirbelte und sprang wie eine einzelne Feder, mit der der Nachtwind spielte. Die Bewegungen ihrer schlanken Finger zeichneten Bögen in die Luft und zogen die Blicke von Hunderten von Augenpaaren auf sich, die nun völlig hypnotisiert von dem Zauber der geheimnisvollen Tänzerin waren. Das laute Tuscheln der Zuschauer verstumm

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   126

    Kapitel 126Aurora wischte sich die versickerten Tränen hinter ihrer Maske mit einer zitternden Fingerspitze ab. Sie holte tief Luft und atmete den Schmerz aus, der ihre Brust verstopfte, ehe sie sich umdrehte und mit schnellen Schritten in Richtung Umkleidekabine ging. Jeder einzelne Zentimeter ihrer Schritte fühlte sich schwer an, überschattet von Verfehlungen der Vergangenheit, die weiterhin an ihrem Gewissen nagten. Die verbotene Beziehung, die sie einst mit Ethan geführt hatte, und wie ihr Körper der Arroganz Richards ausgeliefert gewesen war, bildeten eine dicke Mauer, die ihr jegliches Recht nahm, zurückzukehren. In ihrem aufgewühlten Kopf drehte sich diese Realität unaufhörlich weiter und erinnerte sie daran, dass Abstand halten der einzige Weg zur Rettung für sie alle war.Unterdessen drückte Audrey in der Ecke der Lobby, die immer noch von den Resten der Anspannung umhüllt war, sanft das Taschentuch in ihren Fingern. Sie starrte in Ethans Gesicht, das nach wie vor tiefen Sch

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   125

    Kapitel 125Lunas eilige Schritte erzeugten ein leichtes Rascheln auf dem dunkelroten Seidenstoff ihres Kleides und durchschnitten die dämmrige Stille der Lobby des Il Paradiso. Sie neigte den Kopf so tief wie möglich und presste die Arme an ihren Körper, während sie im Stillen darum bat, dass das Paar scharfer Adleraugen auf dem Sofa in der Ecke nicht zu ihr hinüberschauen möge. Doch das Schicksal schien seine eigene Freude daran zu haben, mit den Ängsten der Menschen zu spielen.Genau in dem Moment, als der Absatz von Lunas Schuh die Schattengrenze des Samtsofas überschritt, auf dem Ethan saß, richtete der junge Calloway plötzlich seinen Oberkörper auf. Etwas Unsichtbares – vielleicht ein dichter Schleier aus Erinnerungen oder einfach der vertraute, süße Vanilleduft, der in der Luft schwebte – traf Ethans zentrales Nervensystem wie ein Schlag.„Warte!“, rief Ethan mit heiserer, aber kraftvoller Stimme, die den dumpf wummernden Bass der Musik aus dem Innenraum durchbrach.Poch.Für L

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   124

    Kapitel 124Das dichte Aroma frisch gebrühter Arabica-Kaffeebohnen strömte durch den Raum und erfüllte jeden Winkel des geräumigen Büros des CEO von Calloway Holdings. Ethan saß zurückgelehnt in seinem Chefsessel aus schwarzem Leder und massierte sich die Schläfen, die vor den Aktenstapeln, die seinen Blick seit den frühen Morgenstunden empfangen hatten, heftig zu pochen schienen. Er stieß einen langen Seufzer aus, und dann bewegten sich seine Finger, um die Gegensprechtaste an der Ecke des Schreibtisches zu drücken.„Audrey, komm sofort in mein Büro. Bitte besorg mir Frühstück“, befahl Ethan, seine Stimme klang flach und heiser, was von extremer Erschöpfung zeugte.Von der anderen Seite des Lautsprechers war die Stimme seiner Sekretärin zu hören, die gehorsam antwortete: „Verstanden, mein Herr. Ich werde es sofort zubereiten.“Unterdessen war die Atmosphäre im Hauptwohnsitz der Familie Calloway nicht weniger geschäftig. Richard stand nahe dem großen Fenster seines Arbeitszimmers, sta

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