ANMELDENMaitê Fernandes, Krankenschwester, verbringt eine impulsive Nacht mit Rafael Valença, einem Magnaten in den Vierzigern und Besitzer eines Krankenhausimperiums. Dann kommt ein Angebot: ein Einjahresvertrag als Geliebte. Im Austausch gegen absoluten Luxus muss Maitê ihm exklusiv gehören und jederzeit für ihn im Bett verfügbar sein. Keine Kinder und keine Liebesversprechen. Sie nimmt an, wohl wissend, dass sie riskiert, sich in einen Mann zu verlieben, der nicht an ein „für immer“ glaubt. Rafael, geschieden und abgeneigt gegenüber dauerhaften Bindungen, ist überzeugt, dass ein Jahr ausreichen wird, um das überwältigende Verlangen zu stillen, das sie in ihm weckt. Zwischen Nächten voller Sex, die die Welt auslöschen, und einem Vertrag, der klare Regeln vorgibt, läuft die Frist vielleicht ab – doch das Gefühl, das entsteht, hält sich nicht an Klauseln.
Mehr anzeigenKapitel 105An jenem sonnigen Nachmittag in Santorini sah Clara ihren Mann mit einem süßen Lächeln an."Können wir durch die Stadt spazieren? Ich möchte ein bisschen laufen."Marcelo küsste ihre Stirn und stimmte sofort zu. Die ganze Familie beschloss mitzukommen. Sie schlenderten langsam durch die engen, bezaubernden Gassen von Oia, machten Fotos, bewunderten die weißen Häuschen und blauen Kuppeln. Sie hielten in einer kleinen Taverne an, um frische Gyros zu essen und eiskalten Saft zu trinken.Am späten Nachmittag ging sie neben Marcelo, lächelnd. Einen Moment lang abgelenkt von der Schönheit um sich herum, begann sie die Straße zu überqueren, ohne hinzusehen.Ein Auto schoss mit hoher Geschwindigkeit direkt auf sie zu."CLARA!", schrie Maitê verzweifelt.Alle erstarrten. Rafael streckte vergeblich die Hand aus. Marcelo, das Herz in der Kehle, rannte verzweifelt auf sie zu, obwohl er wusste, dass er nicht rechtzeitig kommen würde.Da beschleunigte ein geparktes Auto neben Clara mit
Kapitel 104Der Hochzeitstag brach mit klarem, sonnigem Himmel an. Der Garten der Valença-Villa war in einen Traum verwandelt: ein kleiner Altar unter einem Bogen aus weißen und hellrosa Blumen, Stühle in perfekten Reihen und ein weißer Teppich über dem Gras.Clara war wunderschön. Das off-white Satin-Kleid mit Spitzen-Details umschmeichelte sanft ihren Körper. Ihre Haare fielen offen, mit kleinen natürlichen Blumen dazwischen. Als sie sich im Spiegel sah, stiegen Tränen der Glückseligkeit auf."Du bist perfekt, mein Liebling", sagte Maitê gerührt und richtete den kurzen Schleier ihrer Tochter.Rafael trat ins Zimmer und blieb in der Tür stehen. Seine Augen leuchteten, als er seine Tochter sah."Mein Mädchen…", murmelte er heiser. "Du bist atemberaubend."Clara lächelte, ging zu ihm und umarmte ihn."Danke für alles, Papa.""Ich danke dir, dass du in mein Leben gekommen bist."Die Zeremonie begann bei Sonnenuntergang. Als der Brautchor ertönte, führte Rafael Clara über den weißen Tepp
Kapitel 103Marcelo konnte es kaum fassen, als er Vinícius vor der Haustür des Gebäudes sah, völlig blass und verzweifelt."Wo ist Clara?"Vinícius fuhr sich mit zitternden Fingern durch die Haare."Gott sei Dank bist du da... geh hoch, bitte! Mein Vater ist oben... er... ", seine Stimme brach, "er will sie missbrauchen. Es tut mir so leid..."Marcelo rannte los, sah den offenen Aufzug und sprang hinein, drückte hart auf den Knopf. Seine Brust hob und senkte sich unkontrolliert.Sein Herz pochte so stark, dass es wehtat."Halt durch...", murmelte er zwischen den Zähnen. "Halt durch, Clara..."***In der Zwischenzeit traf Rafael mit der Polizei ein. Sein Blick war kälter denn je."Welcher Stock?", fragte er knapp."Dachgeschoss", antwortete Vinícius unter Tränen."Los."***In der Wohnung versuchte sie, sich noch einmal zu befreien."Lass mich los!", schrie sie.Der Mann riss an ihren Haaren."Sei still!"Der Schmerz ließ Tränen aus ihren Augen schießen. Trotzdem reagierte sie. Sie kra
Kapitel 102Marcelo war dabei, ein Patientenblatt auszufüllen, als sein Handy in der Tasche vibrierte. Er las die Nachricht von Vinícius und spürte, wie ihm das Blut in den Adern gefror.Er sprang so schnell auf, dass der Stuhl umkippte, und rannte los, ohne die erschrockenen Blicke der Kollegen und Krankenschwestern zu beachten."Doktor, was ist passiert?", fragte jemand, aber er antwortete nicht einmal.Er stürmte die Treppen hinunter, nahm jeweils zwei Stufen auf einmal. Sobald er auf dem Parkplatz ankam, stieg er ins Auto und raste mit quietschenden Reifen los.Unterwegs hielt er das Lenkrad mit einer Hand und rief die Polizei an:"Hallo? Ich brauche dringend einen Streifenwagen! Meine Verlobte ist in Gefahr. Die Adresse ist…", er nannte schnell den Ort, den der Junge geschickt hatte. "Bitte, schicken Sie sofort jemanden!"Er legte auf und versuchte, ihr Handy anzurufen. Es ging direkt auf die Mailbox."Verdammt!", schlug er aufs Lenkrad, voller Angst.Dann rief er Rafael an. Der





