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Auteur: Lady-Noir
last update Date de publication: 2026-07-24 12:07:57

Kapitel 40

Der Sprühregen benetzte noch immer treu den Asphalt Manhattans, während das Taxi mit Aurora durch die allmählich leerer werdenden Straßen eilte. Die Stadtlichter, die hinter der Fensterscheibe leuchteten, wirkten verschwommen und verschmolzen mit dem Strom der Tränen, die unaufhaltsam aus Auroras Augen flossen. Sie saß zusammengekauert auf der Rückbank und schlang die Arme um sich selbst, als versuche sie, die Scherben ihrer Seele aufzusammeln, die sie erst kurz zuvor eigenhändig ze
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  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   97

    Kapitel 97Ein Hauch von morgendlichem Orange schlich sich durch die Spalten der nicht ganz zugezogenen Verdunkelungsvorhänge und beleuchtete den feinen Staub, der in der Luft des Hauptschlafzimmers tanzte. Aurora schlief noch fest, ihr Gesicht wirkte so friedlich, obwohl die Spuren der Erschöpfung von der letzten Nacht noch deutlich um ihre Augen zu erkennen waren. Auf der anderen Seite des Bettes war Richard früher aufgewacht. Er hatte bereits geduscht, und der maskuline Duft von Sandelholmseife strömte von seinem Körper aus. An diesem Morgen trug er lediglich ein lässiges weißes Polohemd und Stoffhosen – ein stummes Statement, dass er heute nicht die Absicht hatte, einen Fuß ins Büro zu setzen.Richard starrte die Frau vor ihm mit einem Blick des vollständigen Besitzanspruchs an. Langsam zog er den Rand der Seidendecke weg, die den unteren Teil von Auroras Körper bedeckte. Seine Augen verengten sich, als er den Zustand dort unten sah. Auroras empfindlicher Bereich wirkte rötlich un

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   96

    Kapitel 96Der Korridor im Obergeschoss des Calloway-Anwesens wirkte in der tiefen Nacht unheimlich. Ethan stand wie erstarrt vor der großen Teakholztür des Hauptschlafzimmers, seine Hände so fest geballt, dass seine Knöchel weiß wurden. Seine Augen starrten leer auf den vergoldeten Türknauf. Er versuchte, sein Ohr dagegen zu pressen, in der Hoffnung, etwas zu hören – vielleicht ein Stöhnen, das Rascheln der Bettlaken oder irgendetwas, das seinen Verdacht bestätigen konnte.Doch da war kein Laut. Totenstille.Verdammt! Warum muss die Tür ausgerechnet heute verschlossen sein?, fluchte Ethan in seinem Inneren. Seine Wut loderte auf, weil er am gestrigen Abend noch mühelos hineinspazieren konnte, während Richard tief und fest unter dem Einfluss der Droge schlief, doch heute war diese Tür wie eine Festung hermetisch abriegelt.Ethan begann unruhig im Flur auf und ab zu gehen. Seine in Hausschuhe gehüllten Schritte machten auf dem dicken Teppich keinen Laut, aber der Sturm in seinem Kopf t

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   95

    Kapitel 95Schweiß rann Richard von der Stirn und durchnässte das seidene Bettlaken, das nun zerknittert und in Unordnung geraten war. Der Atem des Mannes ging gehetzt, schwer und stoßweise, während die Muskeln seiner Arme, die sein Körpergewicht über Aurora hielten, bis zum Äußersten angespannt waren. Seine Bewegungen, die anfangs rhythmisch gewesen waren, wurden zunehmend unkontrolliert, ein Zeichen dafür, dass er den Punkt seiner Selbstbeherrschung längst überschritten hatte.„Rory... ich... ich komme gleich“, flüsterte Richard mit einer Stimme, die vor aufkeimender Leidenschaft fast zu einer heiseren Spur verblasste.Als Aurora das hörte, legte sie ihre Stirn in Falten. Sie sah ihn mit einem Blick an, der schwer zu deuten war – eine Mischung aus Unzufriedenheit und einem Hunger, der noch immer nicht gestillt war. „Pathetisch!“, schnaubte sie und krallte ihre Finger fester in seine Schultern. „Nur deine Größe ist super size, aber in Wahrheit bist du im Bett so armselig!“Richard wa

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   94

    Kapitel 94Das Licht im Hauptschlafzimmer war nur noch ein schwacher Schein aus der Ecke des Nachttisches, der lange, tanzende Schatten an die Wände warf. Die Atmosphäre war beklemmend still; nur das schwere Atmen von Richard und Auroras rasender Herzschlag erfüllten die Luft, die sich plötzlich so dünn anfühlte. Aurora krallte ihre Finger in den Bettrand, bis ihre Knöchel weiß hervortraten, als sie spürte, wie Richards heiße Haut erneut gegen ihre Innenschenkel drückte.„Langsam, okay!“, flehte Aurora mit einer Stimme, die kaum mehr als ein verängstigtes Flüstern war. Ihre tränenverquollenen Augen blickten Richard voller Bitte an.Richard hielt in seiner Bewegung inne und betrachtete ihr Gesicht, das unter seinem Körper so zerbrechlich wirkte. Ein sanftes Lächeln – das weichste, das sie je bei ihm gesehen hatte – huschte über seine Lippen, dann beugte er sich herab und küsste ihre Stirn. „Ja, mein Schatz. Ich verspreche dir, ich werde dir nicht mehr Schmerz zufügen, als nötig“, antwo

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   93

    Kapitel 93Der kalte Schlafzimmerboden schien Aurora bis auf die Knochen zu frösteln, doch diese Kälte war nichts im Vergleich zu der Leere, die ihr die Brust zuschnürte. Richard trat aus dem Badezimmer, einen schwarzen Seidenkimono nur locker um seinen Körper geschlungen. Sein Haar war noch nass, und feine Spuren von heißem Dampf stiegen von seiner Haut auf. Er kniete sich vor Aurora nieder und betrachtete ihr Gesicht, das nun geschwollen und gerötet war.Richards große, warme Hand hob sich und wischte mit seinem rauen Daumen die Tränenspuren von Auroras Wange. „Warum weint mein wildes Mädchen? Hm?“, fragte er mit tiefer, beruhigender Stimme. „Tut es sehr weh?“Aurora konnte nur ein kleines, steifes Nicken geben. Ihre Gedanken schrien auf. Ja, es tut weh, Richard. Aber nicht da – es ist mein Herz, das an dieser Lüge bereits verrottet ist, wimmerte sie innerlich. Sie konnte es nicht ertragen, in den Funken Aufrichtigkeit in Richards Augen zu blicken, da er ihre Tränen fälschlicherweis

  • Die Besessenheit Meines Ex und Seines Vaters   92

    Kapitel 92Aurora konnte nur schwach nicken, während ihr Kopf schwer auf Richards Schulter sank. Sie fühlte sich zutiefst sündhaft, doch ihr Körper konnte nicht lügen. Unter dem prasselnden Wasser, das sie beide durchnässte, ließ Aurora sich in Richards heißem Spiel ertränken – ein Spiel, das unter demselben Dach stattfand, unter dem sein eigener Sohn im Nebenzimmer seinen Zorn unterdrückte. In dieser Nacht, im dampfenden Badezimmer, begannen die Grenzen, die Richard sich selbst auferlegt hatte, langsam zu verschwimmen und hinterließen eine Leidenschaft, die ebenso rein wie tödlich war.Die sich verdichtenden Schwaden heißen Dampfes schienen den letzten Rest von Auroras Vernunft zu rauben. Der stechende Schmerz, der zuvor kurzzeitig abgeklungen war, wurde nun von einem pulsierenden Verlangen überlagert, das nach mehr verlangte. Die rhythmischen Bewegungen, die Richard hinter ihrem Rücken ausführte, ließen jeden Nerv in Auroras Körper aufschreien. Ihr Verstand war vollkommen gelähmt, e

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