ログインAlessia bereitete hastig Cassians Frühstück nach seinen Wünschen zu. Handgerolltes Omelett, weiche Pfannkuchen und Zimttee, frittiertes Weinsteak und natürlich eine Flasche gealterten Scotch.Die Küche hatte sich zu einem Ort mit hohem Stress entwickelt, als Marta die Speisekarte weiterging.Jeder Koch und Junior-Dienstmädchen hatte sich bemüht, genau die angeforderten Artikel zuzubereiten, aus Angst, dass ein unvollkommenes Anbraten auf dem Steak oder eine lauwarme Tasse Zimttee schlecht auf ihre Arbeit wirken würde.Alessia hatte mit hektischer Geschwindigkeit gearbeitet, die Eier verquirlt, die Pfannkuchen vorsichtig umgedreht und den gealterten Scotch vorsichtig in eine Kristallkaraffe gegossen.Jedes Gericht trug das Gewicht von Cassians Erwartungen, und sie wusste besser, als etwas weniger als perfekt auf seinen Tisch zu schicken.Sie schob den Wagen langsam hinter die drei anderen Dienstmädchen, die das Frühstück für den Rest der Familie trugen.Die Prozession bewegte sich in e
Alessia wachte mit Cassians Worten im Kopf auf.*Über deine Ehe... du kannst einfach fragen.*Der Satz hallte durch ihr müdes Gehirn, als sich ihre Augen öffneten, um das blasse Morgenlicht durch ihre Fenstervorhänge zu sehen.Sie warf und drehte sich gegen die knackigen weißen Laken und versuchte, die Erinnerung an seine tiefe, rauchige Stimme abzuschütteln.Was für ein verdrehtes Spiel hat er jetzt gespielt? Hat er einen einfachen Ausweg aus der Albtraumvereinigung mit Rocco angeboten, oder war es nur ein weiterer grausamer Haken, der sie tiefer in sein Netz ziehen sollte?Sie hatte keine Ahnung, was er damit meinte, und sie hatte nicht die Absicht, ihn um etwas zu bitten. Einem Syndizierten zu vertrauen, war eine dumme Besorgung, und Alessia wusste es besser, als sich auf die Gnade eines Monsters zu verlassen.Jedes Mal, wenn sie sich erlaubte, sich auf seinen Schutz zu stützen, schien sich der Käfig einfach um sie zu straffen.Dann wanderte ihre Gedanken zu Rocco. Er war nicht für
Alessias Lippen öffneten sich in einem erschrockenen Atem. Sie konnte nicht glauben, dass er es wirklich ernst meinte, als er sagte, er würde sie jagen.Seine Worte ließen sich schwer im Raum nieder. Tagelang hatte sie versucht, sich selbst davon zu überzeugen, dass seine besitzergreifende Aufmerksamkeit nichts anderes war als eine vorübergehende Laune, ein gefährliches Spiel, das von einem mächtigen Mann gespielt wurde, der es gewohnt war, alles zu nehmen, was ihm ins Auge fiel.Aber als sie in das kalte, unerschütterliche Silber seiner Augen schaute, erkannte sie die Wahrheit: Er spielte nicht. Er hatte sie markiert, ihre Grenzen kennengelernt und sie auf einen Weg gebracht, dem sie nicht entkommen konnte.„Du... du kannst nicht...“, keuchte sie und versuchte, sich aus seinem Griff zu winden.Ihre Finger kratzten an seinem großen Handgelenk, ihr Körper drehte sich und drehte sich in einem verzweifelten Versuch, sich zu befreien. Jeder Instinkt schrie sie an, so viel Abstand wie mögl
“W-was? W... warum?” Alessia stammete und kämpfte gegen den Drang, einen Schritt zurückzutreten.Ihre Stimme stockte in ihrer Kehle, als Panik in ihr aufstieg. Die Stille der dunklen Suite machte es schwierig zu atmen. Sie hielt ihre Hände an ihren Oberschenkeln und versuchte, sich zu stabilisieren.“Komm her”, wiederholte er, sein Ton ließ keinen Raum für Argumente.Es war keine Bitte. Die stille Autorität in seiner Stimme ließ ihren Puls rasen und erinnerte sie genau daran, in wessen Zimmer sie nach Mitternacht gegangen war.Alessia schluckte schwer und machte zitternde Schritte auf ihn zu, bis sie ein paar Zentimeter entfernt stand.Ihre nackten Füße bewegten sich langsam über den teuren Teppich. Der Duft von Zeder, Tabak und seiner sauberen Haut umgab sie und machte sie noch nervöser.„Näher“, befahl er ruhig.Er hatte sich nicht von seinem Platz bewegt, aber seine Anwesenheit erfüllte den Raum. Seine scharfen silbernen Augen folgten ihr, ein Raubtier, das seine Beute aktiv beobac
Alessia hat vergessen, wie man atmet. Sie starrte Sophia panisch an. Warum hat er sie bis zu diesem Zeitpunkt an sie geschickt? Was hatte er vor, ihr anzutun?Der Gedanke, so spät in sein Zimmer zu gehen, ließ sie erstarren. Einen Diener nach Mitternacht in die private Suite eines Meisters zu beschwören, konnte nur Ärger bedeuten.Ihre Gedanken gingen sofort zurück zu den Schrecken des Penthouses, blinkenden Bildern von verschlossenen Türen, räuberischen Männern und dem betäubten Dunst. Eine kalte Angst erfasste ihre Brust und machte es ihr schwer zu atmen.„Aber... Sophia, es ist nach Mitternacht... Ich kann nicht so spät in seinem Zimmer sein“, geriet Alessia in Panik.Ihre Stimme knackte, als ihre Hände den Stoff ihrer Nachtwäsche umklammerten.Sophia nickte mitfühlend, ihre Augen spiegelten echte Angst vor dem jüngeren Mädchen wider. „Ich weiß, aber es ist ein Befehl. Servieren Sie einfach das Getränk und gehen Sie wieder raus, okay?”Es gab keinen Raum für Verhandlungen im De Ros
Die Worte wiederholten sich in ihrem Kopf wie das hektische Läuten einer Glocke. Bedienen Sie ihn persönlich.Er wusste, dass sie versuchen würde, ihm auszuweichen, sobald sie zurückkehrte, und er hatte einen Weg gefunden, um sicherzustellen, dass sie es nicht konnte.Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken, als sie erkannte, was Cassian getan hatte. Er bot keinen Schutz an, er zog sie in seine Welt, was es ihr unmöglich machte, sich fernzuhalten, während der Rest des Syndikats zusah.„Das... ich kann nicht...“, flüsterte Alessia, ihre Hände umklammerten den Rand der Vorratstheke, als die Luft aus ihren Lungen strömte.„Du kannst Cassian nicht ablehnen, Alessia“, sagte Marta leise, ihre faltigen Hände ruhten sanft auf Alessias zitternden Schultern. “Er ist gefährlich... noch gefährlicher, als Antonio es jemals sein würde, aber ich glaube nicht, dass er dir wehtun würde.”„Aber...“ Alessias Stimme brach.Sie verstand nicht, was Cassian eigentlich von ihr wollte. Es war ganz ihm zu







