เข้าสู่ระบบIn ihrem früheren Leben war Josie eine Närrin, die drei Jahre lang um einen Ehemann weinte, der seinen eigenen Tod vortäuschte, nur um mit einer anderen Frau durchzubrennen. Sie starb auf einem regnerischen Bürgersteig mit einem Messer in der Brust und sah zu, wie Julian mit seiner ersten Liebe und ihrem geheimen Kind davonging. Jetzt ist sie zurück. Es ist der Morgen seiner Beerdigung, doch Josie greift nicht nach einem Taschentuch; sie greift nach einem Topf mit kochendem Wasser und einem Liquidationsanwalt. Während der Rest der Hart-Familie sich darauf vorbereitet zu trauern, ist Josie damit beschäftigt, Julians wertvolle Autos zu verkaufen und seine geheimen Bankkonten zu leeren. Um sicherzustellen, dass Julian nie wieder in ihr Leben zurückkriechen kann, macht sie einen Schritt auf den einzigen Mann zu, den er jemals wirklich gefürchtet hat – seinen Onkel, Alexander Hart. Alexander ist ein skrupelloser Milliardär, der Josie seit zwanzig Jahren begehrt, und er ist mehr als glücklich, ihr zu helfen, Julian endgültig zu begraben, solange sie bereit ist, seinen Preis zu zahlen. Dann kommt ein weiterer Onkel ins Spiel, und sie fühlt sich sündhaft zu ihm hingezogen. Wird sie einen der Onkel ihres Ex-Mannes wählen oder beide?
ดูเพิ่มเติมJosies Sicht
Ich tastete an meiner Kehle herum, meine Finger drückten sich in die Haut, während ich nach dem Loch suchte, das Sarahs Messer hinterlassen hatte, doch meine Nägel glitten über glatte Haut statt über feuchtes, klebriges Fleisch. Ich verbrannte innerlich, als ich einen riesigen Atemzug Luft einsog, und für einen Moment lag ich einfach nur da und starrte auf die weiße Stuckverzierung einer Decke, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.
Das Letzte, woran ich mich bewusst erinnerte, war Julians eisiger Gesichtsausdruck, als er zusah, wie ich in dieser Gasse starb, und doch bin ich hier, eingehüllt in Seidenlaken mit hoher Fadendichte, während der Duft von luxuriösen Lavendelkerzen den Raum erfüllt. Langsam setzte ich mich auf, alle meine Sinne drehten sich, und mein Blick fiel auf ein schwarzes Spitzenkleid, das über der Schranktür hing wie ein stummer Geist, der darauf wartete, dass ich es trug.
Es war dasselbe Kleid, das ich vor drei Jahren zu Julians Gedenkfeier getragen hatte, was bedeutete, dass das Universum mich ohne Umschweife mitten in die größte Lüge zurückgeworfen hatte, die ich je erzählt hatte.
Die Tür öffnete sich mit einem Knarren, und ich sah, wie Lily ins Zimmer schlurfte, ihren geliebten ramponierten Bären hinter sich herziehend, der über den Boden schleifte. Ihre Augen waren so geschwollen und rot, dass sie sie kaum offen halten konnte, und ihr Anblick ließ eine frische Welle der Wut in mir aufsteigen, weil ich daran dachte, wie ich sie hatte trauern lassen um einen Vater, der nicht einmal eine einzige ihrer Tränen verdient hatte.
Ich wartete nicht darauf, dass sie anfing zu schluchzen; ich öffnete einfach meine Arme und ließ sie auf meinen Schoß klettern, ihr kleines Herz schlug gegen meine Brust.
„Mama, Nana sagt, Papa ist jetzt bei den Sternen, aber ich möchte, dass er zu meinem Geburtstag zurückkommt“, flüsterte sie in meinen Hals, ihre Stimme durch meine Haare gedämpft. Ich zog mich gerade so weit zurück, dass ich sie sehen konnte, wischte die Feuchtigkeit von ihren Wangen mit meinen Daumen und sagte ihr, dass wir heute einfach nicht an die Sterne denken würden. Ich sagte ihr, dass von diesem Moment an alles anders sein würde und dass sie keine Angst haben müsse, weil ich niemals wieder zulassen würde, dass jemand uns verletzt – nicht der Mann, den wir heute beerdigen sollten.
Ich stand auf und begann meine damalige vertraute Routine, doch ich bewegte mich anders als die trauernde Ehefrau, die ich beim ersten Mal gewesen war. Ich zog mir das schwarze Kleid über den Kopf und zog den Reißverschluss mit einem scharfen Ruck zu, wobei ich bemerkte, wie grob sich die Spitze auf meiner Haut anfühlte. Ich trug keinen Schleier, weil ich wollte, dass alle sahen, wie trocken meine Augen waren. Als ich in die Küche kam, war Martha bereits in ihre beste Trauerkleidung gehüllt, hielt ein Kristallglas Sherry in der Hand und fuhr die Haushälterin an, weil die Silbertabletts nicht zu ihrer Zufriedenheit poliert waren.
„Du bist endlich aufgestanden, obwohl ich dachte, du würdest ein wenig mehr … mitgenommen wirken, Josephine“, sagte Martha. Ihr Blick wanderte von meinem Gesicht zu meinen Schuhen und drückte nichts als pure Missbilligung aus. Sie stellte ihr Glas mit einem lauten Knall ab und teilte mir mit, dass das Auto warte und ich wirklich überlegen sollte, etwas Puder aufzulegen, um zu verbergen, dass ich aussah, als ginge ich zu einer Gala und nicht zu einer Beerdigung. Ich nahm ein Stück Toast von der Theke, biss hinein und sagte ihr, sie solle sich keine Sorgen um mein Aussehen machen, vielleicht sollte sie sich lieber um ihren verschmierten Eyeliner kümmern statt um meine fehlenden Tränen.
Die Kirche war voller Menschen, die nur gekommen waren, um zu sehen, ob die Hart-Familie auseinanderbrechen würde, und ich spürte ihre Blicke wie Nadeln auf mir, als ich mit Lilys Hand fest in meiner den Gang entlangschritt. Ich sah weder die Blumen noch die Bilder des lächelnden Julian an – ich blickte nur auf die vordere Reihe und den massiven, leeren Sarg, der dort stand wie ein schlechter Witz.
Als ich mich setzte, spürte ich einen Schatten auf mich fallen. Ich blickte auf und sah Alexander im Gang; seine Präsenz war so imposant, dass die Leute in ihre Bänke zurückzuweichen schienen, sobald er eintrat. Er war Julians Onkel, der Mann, über den in den Vorstandsetagen alle nur flüsterten, und er sah mich gerade mit einer Intensität an, die mir die Haare an den Armen zu Berge stehen ließ. Er bot weder ein höfliches Nicken noch falsche Beileidsworte an; er stand einfach nur da, die Hände in den Taschen, seine dunklen Augen scannten mein Gesicht, als könnte er die drei Jahre zukünftigen Wissens sehen, die ich hinter meinem ruhigen Ausdruck verbarg.
„Du hältst deinen Kopf heute sehr hoch, Josephine“, sagte Alexander. Seine Stimme war ein tiefes, raues Geräusch, das durch das Murmeln der Menge schnitt. Er setzte sich in die Bank direkt gegenüber von mir, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, und lehnte sich leicht vor, als wären wir die einzigen beiden Menschen im Gebäude. Ich sagte ihm, dass mein Nacken wehtun würde, wenn ich ihn weiterhin gesenkt hielte, und ich sah einen kurzen Ausdruck echten Respekts über sein Gesicht huschen, bevor er seinen Blick auf den Sarg richtete. Wir saßen in schwerem Schweigen da, während die Orgelmusik anschwoll, und mir wurde klar, dass während alle anderen sich auf den toten Mann konzentrierten, der gar nicht da war, Alexander der Einzige war, der wirklich die Frau beobachtete, die lebte.
Alexander POVNachdem wir fertig waren, war der Raum still, außer unserem Atem.Ich zog mich vorsichtig aus ihr heraus und ging in das kleine angrenzende Bad. Warmes Wasser, weiche Tücher.Ich reinigte sie sanft zwischen den Beinen und wischte dann den Schweiß von ihrer Haut. Sie lag still, die Augen halb geschlossen, und ließ mich für sie sorgen.Als ich fertig war, wickelte ich sie in einen der weichen Bademäntel, die im Raum lagen, und hob sie in meine Arme.Ich rief Grayson an, während ich sie den privaten Flur hinuntertrug.„Bring das Auto zum hinteren Eingang. Sofort.“„Ja, Sir.“Draußen war die Nachtluft kühl. Ich setzte sie auf den Rücksitz und stieg neben sie, hielt während der gesamten Fahrt nach Hause einen Arm um ihre Schultern. Sie lehnte sich an mich, erschöpft und still.Zuhause trug ich sie direkt nach oben. Ich ließ ein warmes Bad ein, half ihr hinein, wusch ihre Haare und ihren Körper mit langsamen, sorgfältigen Händen, trocknete sie dann und zog ihr eines meiner wei
Alexander povIch saß in der Mitte der leeren Tanzfläche, die Beine gespreizt, die Augen fest auf sie gerichtet.Die weiche Musik füllte den Raum, tief und langsam. Josephine stand ein paar Schritte entfernt in diesem tiefroten Kleid und sah mich an, als würde sie entscheiden, wie weit sie gehen wollte.Dann ging sie zum nächsten Pole.Ihre Finger umschlossen das kalte Metall. Sie lehnte sich hinein, der Körper wölbte sich, und sie begann sich zu bewegen.Langsam.Absichtlich.Jedes Wiegen ihrer Hüften ließ den Stoff des Kleides höher an ihren Oberschenkeln hinaufgleiten. Sie rollte ihren Körper gegen den Pole, die Augen die ganze Zeit auf meine gerichtet.Eine Hand blieb hoch über ihrem Kopf, die andere glitt ihre Seite hinunter, über die Kurve ihrer Taille, dann tiefer.Mein Schwanz wurde so schnell hart, dass es fast wehtat.Ich verrutschte auf dem Stuhl, der Kiefer angespannt, und beobachtete, wie sie sich bewegte, als gehöre sie der Musik und mir gleichzeitig.Sie beugte sich tie
Josie POVNach einer Weile kam ein Typ auf mich zu und versuchte, mit mir zu tanzen.Er fragte nicht. Er trat einfach nah heran, eine Hand bereits nach meiner Taille greifend, als hätte er jedes Recht, mich zu berühren.Ich öffnete die Augen und sah ihn an. Groß, dunkles Hemd, teure Uhr, das Lächeln, das dachte, es sei charmant.„Hey“, sagte er über die Musik. „Du bist zu schön, um allein zu tanzen.“Ich machte einen kleinen Schritt zurück. „Mir geht’s gut.“Er verstand den Hinweis nicht. Seine Hand landete trotzdem auf meiner Hüfte, die Finger drückten leicht.„Komm schon. Ein Tanz.“Ich wollte gerade seine Hand wegschieben, als sich die Luft um uns veränderte.Ein großer Schatten bewegte sich von der Seite heran. Im nächsten Moment war das Handgelenk des Typen so schnell von mir weggedreht, dass er fast stolperte.Alexander stand da, die Augen kalt, der Kiefer angespannt. Er erhob die Stimme nicht. Er brauchte es nicht.„Hände weg von meiner Frau.“Der Mann erstarrte. Sein Gesicht w
Josie POVIch wachte auf und fühlte mich, als hätte mein ganzer Körper einen Krieg hinter sich.Jeder Muskel schmerzte. Meine Oberschenkel, mein Rücken, meine Arme… sogar Stellen, von denen ich nicht wusste, dass sie wehtun konnten, waren wund. Alexanders Arme waren eng um mich geschlungen, einer schwer über meiner Taille, der andere unter meinem Nacken. Sein Atem war tief und gleichmäßig gegen den Hinterkopf.Ich blieb ein paar Sekunden still und hörte ihm einfach zu.Dann glitt ich vorsichtig unter seinem Griff hervor. Er machte ein leises Geräusch, wachte aber nicht auf. Ich drehte mich um und starrte lange auf sein Gesicht. Das weiche Morgenlicht ließ ihn jünger aussehen, fast friedlich. Ich streckte die Hand aus und strich eine Haarsträhne von seiner Stirn, bevor ich mich zwang aufzustehen.Das Bad fühlte sich kalt an meinen nackten Füßen an. Ich putzte mir die Zähne, wusch mir das Gesicht und stand unter der warmen Dusche, bis ein Teil der Schmerzen nachließ. Als ich herauskam,






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