MasukDie Festung bröckelte hinter ihnen, als sie floh.
Elena rannte durch die einstürzenden Korridore, Kaelens Hand umklammerte ihre Trümmer, regnete um sie herum. Die Schatten, die sich einst entlang der Wände gewunden hatten, waren verschwunden, verflüchtigt wie Morgennebel. Die dunkle Magie, die die Festung erhalten hatte, wurde gebrochen und ihre Macht durch Garricks Tod zerstört.
Sie stürmten durch die Tore, als die
Die Vorbereitungen für Elenas Reise in den Abgrund dauerten drei Tage.Sie stand in der Waffenkammer, ihre Hände liefen über die alten Waffen, die die Wände säumten. Schwerter, Dolche, Speere: keines von ihnen wäre von Nutzen im Reich der reinen Dunkelheit. Aber sie brauchte etwas zum Halten, etwas, das sie in der Realität verankerte.Kaelen trat ein, seine Bewegungen immer noch steif von seinen Wunden. Sein Gesicht war blass, sein Kiefer war angespannt mit kaum zurückhaltender Wut."Du gehst immer noch", sagte er. Es war keine Frage.Elena drehte sich zu ihm um; ihre silber blauen Augen waren ruhig. "Ich muss. Es gibt keinen anderen Weg.""Es gibt immer einen anderen Weg." Er kreuzte sie, seine Hände umklammerten ihre Schultern. "Wir können eine andere Waffe finden." Eine andere Lösung. Wir müssen dich nicht in den sicheren Tod schicken."Elena streckte die
Die folgenden Tage waren eine Unschärfe der Heilung und Wachsamkeit.Elena verließ kaum Kaelens Seite. Sie saß auf dem Stuhl neben seinem Bett und beobachtete, wie sich seine Brust mit jedem mühsamen Atemzug hob und senkte. Die Heiler hatten alles getan, was sie konnten, aber der Angriff des Leerenlords hatte tiefe Wunden hinterlassen, nicht nur an seinem Körper, sondern auch an seiner Seele. Die Dunkelheit hatte versucht, ihn von innen heraus zu verzehren.Morgana brachte ihr Essen, das sie nicht essen wollte. Selena versuchte, sie davon zu überzeugen, sich auszuruhen, aber der Schlaf kam nicht. Mira überwachte das Siegel und stellte sicher, dass der Void Lord eingedämmt blieb. Die Zwillinge besuchten ihren Vater, ihre kleinen Gesichter blass vor Sorge."Es wird ihm gut gehen, Mama", sagte Lily. ihre kleine Hand tätschelte Elenas Arm. "Ich kann es fühlen." 
Der Himmel spaltete sich auf.Elena stand im Hof, das Herz der Alten klammerte sich an ihre Brust, während der purpurrote Himmel wie eine Wunde auseinander riss. Ein massiver Riss öffnete sich über ihm und verschüttete die Dunkelheit in die Welt. Der Boden wölbte sich unter ihren Füßen. Die Wände der Zitadelle stöhnten: Risse, Spinnennetze über den alten Stein. Der silberne Feuergraben flackerte und starb, seine Magie erlosch durch die überwältigende Präsenz des Void Lords.Der Herr der Leere tauchte auf.Er war kein Geschöpf aus Fleisch und Blut. Er war eine Masse von sich windenden Schatten, riesig und formlos, seine Anwesenheit erstickend. Seine Augen brannten wie sterbende Sonnen, Zwillingsgruben der Böswilligkeit, die über den Hof fegten, suchten, jagten. Die Luft wurde kalt, so kalt, dass Elenas Atem vor ihrem Gesicht kristallisierte.
Die Schattenberge schonten vor ihnen wie gezackte Zähne gegen den blutenden Himmel.Elena ritt an der Spitze der Expedition, ihre Augen auf die dunklen Gipfel gerichtet. Die Luft wurde mit jedem Kilometer kälter, dick mit dem Duft von Kiefer und uralter Magie. Hinter ihr folgte eine kleine Kompanie von Elitekriegern Kaelen an ihrer Seite, Morgana flankierte sie und eine Handvoll Lykan-Wachen, die sich freiwillig für die Mission gemeldet hatten.Der purpurrote Himmel pulsierte über uns und warf unheimliche Schatten über die Landschaft. Der Boden zitterte unter den Hufen ihrer Pferde, eine ständige Erinnerung an die Gefahr, der sie ausgesetzt waren."Wir sind nah dran", sagte Elena. ihre Stimme war im Wind kaum hörbar. "Das Herz der Alten ist in einem Höhlensystem in der Nähe des Gipfels versteckt."Kaylens Kiefer zog sich zusammen. "Und du bist sicher, dass
Der purpurrote Himmel pulsierte über mir wie eine blutende Wunde.Elena stieg vom Turm herab, ihr Verstand raste mit unmöglichen Gedanken. Der Herr der Leere. Ein Wesen der reinen Dunkelheit. Etwas Altes und Unaufhaltsames. Sie hatte sich vor Brandon, Viktor, dem Nekromanten, Garrick, der Schattenkaiserin, Feinden gestellt, aber das war anders. Das war jenseits von allem, was sie jemals erlebt hatte. Das Gewicht davon drückte sich auf ihre Schultern, schwerer als jede Krone, die sie je getragen hatte.Der Kriegsraum war voll, als sie ankam. Generäle, Berater und Verbündete besetzten jeden Platz, ihre Gesichter blass vor Angst. Selena stand mit zitternden Händen am Kartentisch. Mira war in der Ecke, ihre Augen waren hohl, ihre Finger zeichneten unsichtbare Muster in der Luft nach. Morgana ging in der Nähe des Fensters, ihre Kiefer angespannt, ihre silber blauen Augen auf den blutenden Himmel draußen gerichtet."Was wissen wir?" Er forderte Elena und überquerte den Tisch mit zielgericht
Die Heilungsinitiative war Elenas krönende Errungenschaft.Sie stand auf dem Balkon der großen Halle und beobachtete die Prozession unten. Hunderte von verwundeten Kriegern, traumatisierten Zivilisten und trauernden Familien marschierten durch den Hof, ihre Gesichter waren von Schmerz und Hoffnung eingraviert. Heiler bewegten sich zwischen ihnen, ihre Hände leuchten vor sanftem Licht, ihre Stimmen sanft vor Komfort.Selena erschien neben ihr, ihr Arm immer noch in einer Schlinge. "Du hast etwas Bemerkenswertes getan, Elena." "Du hast ihnen Hoffnung gegeben."Elena schüttelte langsam den Kopf. "Ich habe ihnen die ganze Zeit gegeben, was sie verdient haben." "Sie hätten nicht leiden müssen."Selena streckte die Hand aus und drückte die Hand ihrer Nichte. "Aber sie haben gelitten." Und jetzt heilen sie. "Das ist wegen dir."Elena drehte sich zu ih







