LOGINDie Festung bröckelte um sie herum.
Elena stand in der Mitte des inneren Heiligtums, ihr Körper zitterte, ihre Sicht war verschwommen. Das Licht, das von ihr explodiert war, war verblasst und hinterließ eine Kammer aus Asche und Ruin. Der Schattenrat war weg, ihre Formen lösten sich im Nichts auf. Die dunkle Energie, die durch die Wände pulsiert hatte, war verschwunden, ersetzt durch eine unheimliche Stille.
Kaelen war neben
Die Festung bröckelte um sie herum.Elena stand in der Mitte des inneren Heiligtums, ihr Körper zitterte, ihre Sicht war verschwommen. Das Licht, das von ihr explodiert war, war verblasst und hinterließ eine Kammer aus Asche und Ruin. Der Schattenrat war weg, ihre Formen lösten sich im Nichts auf. Die dunkle Energie, die durch die Wände pulsiert hatte, war verschwunden, ersetzt durch eine unheimliche Stille.Kaelen war neben ihr, seine Hand umklammerte ihre. Sein Gesicht war blass, sein Körper war mit Wunden bedeckt, aber seine Augen waren lebendig vor Erleichterung. "Elena. Du hast es geschafft. Du hast sie zerstört."Sie drehte sich um, um ihn anzusehen; ihre silberblauen Augen trafen seine. "Wir haben es geschafft. Zusammen."Ravena taumelte auf, ihr Gesicht war von Tränen gestreift. Sie starrte auf die Stelle, an der ihre Mutter gestanden hatte; ihr Gesich
Die große Halle verfiel in eine angespannte Stille.Elena studierte Ravennas Gesicht und suchte nach einem Hauch von Täuschung. Die kalten Augen der Schurken Führerin trafen ihre; ohne zu zucken verriet ihr vernarbtes Gesicht nichts. Die Dunkelheit in Elena pulsierte, reagierte auf die Spannung im Raum und flüsterte Warnungen, die sie nur schwer ignorieren konnte. Jeder Instinkt sagte ihr, sie solle vorsichtig sein, tiefer zu suchen, aber die Zeit lief ab."Ein Sitz im Rat", wiederholte Elena langsam. ihre Stimme hallte durch die riesige Kammer. "Repräsentation für Ihr Volk. Eine Stimme in der neuen Ordnung. Das sind deine Bedingungen."Ravena nickte, ihre Lippen kräuselten sich zu einem dünnen Lächeln, das ihre Augen nicht erreichte. "Ihr habt Wölfe und Lykaner vereint. Sie haben den kriegführenden Fraktionen Frieden gebracht. Du hast eine neue Ordnung geschaffen, die die Welt noch nie gesehen hat. Aber du hast die Schurken vergessen. Wir wurden aus Ihrer großen Vision herausgelassen
Kaelen weigerte sich, loszulassen.Seine Hände blieben auf Elenas Schultern geklemmt, seine Obsidian Augen brannten mit einem verzweifelten Feuer, das sich weigerte, gelöscht zu werden. Der Kriegsraum hatte um sie herum verstummt, die anderen sahen mit angehaltenem Atem zu, wie sich die Konfrontation entfaltete. Das Gewicht des Augenblicks drückte auf alle Anwesenden, erstickend, unerträglich."Nein", sagte er erneut, seine Stimme leise und heftig. "Ich werde es nicht akzeptieren. Ich werde dich nicht aufgeben lassen. Nicht jetzt. Nicht nach allem, was wir überlebt haben. Nicht nach allem, wofür wir gekämpft haben."Elenas silber blaue Augen flackerten vor Schatten, die Dunkelheit in ihr stieg als Reaktion auf seine Intensität. Sie konnte fühlen, wie es sich in ihr wickelte, hungrig und unruhig, und wartete auf den Moment der Schwäche, der es ihm ermöglichen würde, die Kontrolle zu übernehmen. "Du hast keine Wahl, Kaelen. Das ist nicht etwas, das man bekämpfen kann. Das ist nicht etwa
Elena wachte im medizinischen Flügel auf.Die Decke war vertraut, die Laken waren weich unter ihren Fingern. Aber etwas war anders. Irgendetwas stimmte nicht. Eine kalte Angst setzte sich in ihrem Magen fest und breitete sich wie Eis durch ihre Adern aus.Sie schaute auf ihre Hände. Sie waren normal, blass, menschlich. Aber unter der Haut konnte sie spüren, wie die Dunkelheit pulsierte und wartete. Es war da, in ihr zusammengerollt wie eine Schlange, geduldig und hungrig."Was bin ich geworden?" Sie flüsterte.Kaelen erschien neben ihr, sein Gesicht blass vor Sorge, seine Obsidian Augen voller Angst. "Du bist wach. Danke den Sternen. Du bist seit drei Tagen bewusstlos."Sie drehte sich zu ihm um, ihre Augen suchten nach seinen. "Was ist passiert? Warum hat mich das Schwert abgelehnt?"Kaylens Kiefer zog sich zusammen, seine Hände ball
Kaelens Welt bröckelte zusammen.Er stand in der großen Halle, seine Hände griffen immer noch nach Elena, sein Herz pochte immer noch vor dem verzweifelten Bedürfnis, sie aufzuhalten. Aber sie hatte ihre Entscheidung bereits getroffen. Sie hatte bereits ihren Weg gewählt. Und es gab nichts, was er tun konnte, um es zu ändern.Die anderen waren gegangen, ihre Gesichter waren blass vor Trauer, ihre Schritte hielten in der Stille wider. Nur Kaelen blieb, an der Stelle verwurzelt, seine Obsidian Augen auf den Raum gerichtet, in dem Elena gestanden hatte."Sie wird sterben", flüsterte er. die Worte schmeckten wie Asche in seinem Mund. "Sie wird sterben, und ich kann es nicht aufhalten."Morgana erschien neben ihm, ihre Hand ruhte auf seinem Arm. "Das werden wir nicht zulassen. Wir werden einen anderen Weg finden."Kaelen drehte sich um, um sie anzus
Elena stolperte aus dem Abgrund.Das Licht der realen Welt blendete sie, hart und unversöhnlich nach der ewigen Dunkelheit der Leere. Sie fiel auf die Knie; das Schwert der Ewigkeit war immer noch in ihrem Griff, sein Licht flackerte wie eine sterbende Flamme gegen den blassen Morgenhimmel. Ihr Körper zitterte heftig, ihr Geist taumelte von der Enthüllung, die alles, was sie über sich selbst, ihre Familie und ihre Blutlinie glaubte, zerstört hatte."Elena!" Karens Stimme schnitt durch den Nebel ihrer Erschöpfung. Er war augenblicklich an ihrer Seite, seine Hände umklammerten ihre Schultern, seine Obsidianaugen suchten ihr Gesicht mit verzweifelter Intensität. "Du lebst. Du lebst. Danke den Sternen."Sie sah zu ihm auf, ihre Sicht verschwamm, die Ränder ihres Bewusstseins fränzten aus. Die Worte würden nicht kommen. Wie konnte sie es ihm sagen? Wie konnte sie jemandem







