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Kapitel 13

Author: Scharlachseide
Maximilian erbebte am ganzen Körper.

„Ihr Blick auf sie war anders geworden! Ihr habt die Stirn gerunzelt, weil sie im Schnee knien musste. Ihre Tränen haben Euch unruhig gemacht. Ihr seid zornig geworden, nur weil sie sagte, Eure Majestät könne weitere Gemahlinnen nehmen. Glaubt Ihr wirklich, Ihr hättet es gut verborgen? Ich habe alles gesehen.“

Tränen rollten über Adelheids Gesicht, doch sie lachte. „Wisst Ihr, warum ich unbedingt ein zweites Kind wollte? Nicht, weil ich es großziehen wollte
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    „Ich habe gehört ... er ist tot.“Adelheid von Morgenau lachte plötzlich. Ihr Lachen klang wie ein zerfetzter Blasebalg. „Als er starb ... rief er deinen Namen.“Helena schwieg.„Weißt du, wie ich diese fünfzehn Jahre ... verbracht habe?“Adelheid starrte sie an. „Ich habe zugesehen, wie du allmählich aufgestiegen bist. Ich sah, wie dein Sohn Kronprinz wurde, wie du Kaiserinmutter wurdest ... Und ich verrottete hier wie ein Tier!“„Das war, was du verdient hast“, sagte Helena ruhig.„Verdient?“Adelheid kreischte vor Lachen. „Ja! Ich habe es verdient! Es geschieht mir recht! Aber du? Helena von Wern, warst du in diesen fünfzehn Jahren glücklich?“Helena sah sie an. „Ist das wichtig?“„Es ist wichtig!“ Adelheids Stimme wurde heiser. „Ich will wissen, dass ich verloren habe, aber dass du nicht unbedingt gewonnen hast! Du bist eine glänzende Kaiserinmutter, doch was ist in deinem Herzen? Der Mann, den du geliebt hast, hasste dich. Der Mann, den du gehasst hast, ist tot. Dein Lebe

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