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Die Drohung des Alphas

作者: Star
last update 公開日: 2026-07-25 19:09:37

„Pakkt eure Sachen, sofort!“, rief Clara hektisch.

She stürzte in ihr Büro und riss die Schubladen ihres Schreibtischs auf. She warf Dokumente, Pässe und Geld auf den Tisch.

Leo und Liam standen mitten im Raum und sahen ihre Mutter erschrocken an.

„Mama, warum hast du solche Angst?“, fragte Leo besorgt.

„Ich habe keine Angst, Leo“, antwortete Clara rasch. She kniete sich vor die Zwillinge und fasste beide an den Schultern. „Wir machen einen Ausflug. Wir müssen heute Nacht noch verreisen.“

„Aber mein Spielzeug ist noch im Zimmer!“, rief Liam protestierend.

„Wir kaufen neues Spielzeug, Liam!“, erwiderte Clara lautstark. She packte die Papiere in eine große Ledertasche. „Frau Schmidt, helfen Sie mir bitte mit den Manteln der Kinder!“

Frau Schmidt, die ältere Krankenschwester, trat mit bleichem Gesicht näher.

„Frau Doktor, was ist passiert?“, fragte Frau Schmidt zitternd. „Wer war dieser Mann eben auf dem Flur?“

„Das spielt keine Rolle“, sagte Clara kalt. She zog Leo seinen dicken Mantel an. „Er darf die Kinder nicht bekommen.“

Plötzlich flog die schwere Holztür des Büros mit einem lauten Knall auf. Die Tür krachte gegen die Wand.

Clara riss die Augen weit auf und sprang sofort auf. She stellte sich schützend vor die Zwillinge und Frau Schmidt.

Im Türrahmen stand nicht Alexander, sondern zwei breitschultrige Männer in schwarzen Lederjacken. Es waren Alexanders elite Wachen vom Mond-Rudel.

„Guten Abend, Clara“, sagte der rechte Krieger spöttisch.

„Was macht ihr hier?!“, schrie Clara zornig. She griff nach einer schweren Glasschale auf dem Tisch. „Verlasst sofort mein Büro!“

„Der Alpha hat uns geschickt“, antwortete der Krieger gelassen. Er machte einen Schritt in den Raum. „Sie und die Kinder werden das Krankenhaus nicht verlassen.“

„Ihr habt hier keine Befugnis!“, rief Clara lautstark. She holte aus und warf die Glasschale mit voller Kraft nach dem Mann.

Der Krieger wich dem Flugobjekt leicht aus. Die Schale zerschellte an der Wand dahinter in hunderte Teile. Frau Schmidt schrie vor Schreck laut auf und zog die Zwillinge in die Ecke des Raumes.

„Lassen Sie das, Clara“, sagte der zweite Krieger drohend. Er zog ein Funkgerät aus der Tasche. „Das gesamte Krankenhaus ist von unseren Männern umstellt. Kein Ausfalltor ist mehr offen.“

„Ihr seid wahnsinnig!“, rief Clara entgeistert. She ballte die Fäuste so fest, dass ihre Fingernägel sich tief in die Handflächen drückten. „Das ist Entführung!“

„Es ist die Anordnung des Alphas“, erwiderte der Krieger unberührt.

In diesem Moment ertönten schwere Schritte auf dem Flur. Die beiden Krieger traten sofort zur Seite und neigten respektvoll den Kopf.

Alexander trat langsam in den Raum. Er trug keinen Mantel mehr, sondern nur ein schwarzes Hemd, dessen Ärmel hochgekrempelt waren. Seine eiskalten blauen Augen fixierten Clara sofort.

„Raus hier“, befahl Alexander eisig.

Die beiden Krieger und Frau Schmidt zögerten kurz.

„Ich habe gesagt, raus!“, brüllte Alexander lautstark.

Die Männer packten Frau Schmidt grob am Arm und zogen sie aus dem Raum. Die Tür schloss sich mit einem dumpfen Geräusch. Nur Clara, Alexander und die zwei kleinen Jungen blieben im Büro.

„Du hast Männer geschickt, um mich einzusperren?“, fragte Clara wütend. She trat direkt auf ihn zu und stieß ihm mit dem Zeigefinger gegen die Brust. „Wer glaubst du eigentlich, wer du bist?!“

Alexander packte Claras Handgelenk blitzschnell und hielt es fest. Er drückte nicht zu fest, aber stark genug, dass sie sich nicht befreien konnte.

„Ich bin der Alpha dieses Territoriums, Clara“, sagte Alexander leise und gefährlich. Er zog sie ein Stück näher an sich heran. „Und ich lasse meine Söhne nicht mit dir fliehen.“

„Lass sie los!“, schrie der kleine Liam plötzlich aufgeregt. Er rannte von der Ecke herbei und schlug mit seinen kleinen Fäusten gegen Alexanders Bein. „Lass meine Mama los, du böser Mann!“

Alexander hielt in der Bewegung inne. Er blickte hinab auf den kleinen Jungen, der ihn wütend anstarrte. Alexanders Gesichtsausdruck wurde augenblicklich weicher. Er ließ Claras Handgelenk langsam los.

„Ich tue deiner Mama nichts weh, kleiner Mann“, sagte Alexander ergriffen. Er ging vor Liam auf die Knie.

„Fass ihn nicht an!“, rief Clara panisch. She zog Liam gewaltsam zu sich zurück und drückte ihn an ihre Hüfte.

Leo kam ebenfalls vorsichtig näher und hielt Claras Hand fest.

„Alexander, ich warne dich“, sagte Clara zitternd vor extremer Wut. „Wenn du versuchst, mir die Kinder wegzunehmen, töte ich dich.“

Alexander stand langsam wieder auf. Er sah Clara intensiv in die Augen.

„Ich will dir die Kinder nicht wegnehmen, Clara“, sagte Alexander ruhig.

„Ach wirklich?“, fragte Clara spöttisch. She zeigte auf die geschlossene Tür. „Und warum blockieren deine Wachen dann alle Ausgänge?!“

„Weil du fliehen wolltest!“, rief Alexander plötzlich lautstark. Er machte einen schnellen Schritt auf sie zu. „Du wolltest meine Söhne wieder vor mir verstecken! Du wolltest sie mir für immer vorenthalten!“

„Ich beschütze sie vor dir!“, schrie Clara ihm direkt ins Gesicht. „Du hast mich verstoßen! Du hast mich im Schlamm liegen lassen! Welcher Vater bist du denn?!“

Alexander schluckte schwer. Seine Brust hob und senkte sich schnell. Er sah zu Boden und ballte die Fäuste.

„Ich wusste nichts von ihnen...“, flüsterte Alexander leise. Seine Stimme zitterte stark. „Glaubst du wirklich, ich hätte dich gehen lassen, wenn ich gewusst hätte, dass du mein Kind trägst?“

„Ja!“, antwortete Clara eiskalt. „Weil dir Macht wichtiger war als alles andere. Sophia war wichtiger für dich!“

In diesem Moment ging die Tür erneut auf. Sophia trat herein, die Hände fest in die Hüften gestemmt. Her Gesicht war verzerrt vor Hass.

„Alexander!“, rief Sophia kreischend. „Noah ist im Aufwachraum aufgewacht! Er weint nach dir! Warum verschwendest du deine Zeit mit dieser Bettlerin und ihren Bastarden?!“

Claras Blick wurde schlagartig eiskalt. She machte einen Schritt auf Sophia zu.

„Nenn meine Kinder noch einmal Bastarde“, sagte Clara drohend und leise. „Und ich sorge dafür, dass du nie wieder sprechen kannst.“

„Wie kannst du es wagen—“, wollte Sophia schreien.

„Halt den Mund, Sophia!“, brüllte Alexander dazwischen. Er drehte sich zu Sophia um und starrte sie hasserfüllt an. „Sprich nie wieder so über meine Söhne!“

Sophia riss die Augen weit auf.

„Deine Söhne?!“, rief Sophia hysterisch. She zeigte mit dem Finger auf Leo und Liam. „Diese Gören sind die Kinder einer Verstoßene! Mein Sohn Noah ist dein einziger wahrer Erbe!“

„Leo und Liam tragen mein reinrassiges Alpha-Blut!“, rief Alexander lautstark. Seine Stimme dröhnte im ganzen Raum. „Sie sind die älteren Zwillinge! Sie stehen in der Erbfolge vor Noah!“

Sophia weichte schockiert zwei Schritte zurück. Her Mund blieb offen stehen.

„Das... das kannst du nicht tun“, stammelte Sophia entsetzt. „Mein Vater wird das nie akzeptieren! Das Bündnis wird brechen!“

„Das Bündnis ist mir scheißegal!“, schrie Alexander zornig. Er trat ganz nah an Sophia heran. „Morgen früh wirst du deine Sachen packen und das Rudelhaus verlassen. Die Ehe zwischen uns ist beendet.“

„Nein!“, kreischte Sophia lautstark. Tränen liefen über ihr Gesicht. „Das darfst du nicht! Ich bin deine Luna!“

„Du warst nie meine Gefährtin“, sagte Alexander eiskalt. Er zeigte auf die Tür. „Raus hier. Jetzt.“

Sophia zitterte am ganzen Körper vor absoluter Wut. She warf Clara einen tödlichen Blick zu, drehte sich um und rannte weinend aus dem Büro.

Clara sah Alexander starr an. She spürte keine Freude über seine Worte, sondern nur noch mehr Misstrauen.

„Glaubst du, das ändert irgendetwas?“, fragte Clara kaltschnäuzig.

Alexander drehte sich langsam zu Clara um. Er trat an sie heran, bis nur noch wenige Zentimeter sie trennten.

„Ich löse die Ehe auf, Clara“, sagte Alexander entschlossen. „Ich gebe dir deinen Platz als Luna zurück.“

„Ich will deinen Platz nicht!“, rief Clara wütend. She stieß ihn an der Brust zurück. „Ich bin eine Ärztin! Ich bin keine Wölfin mehr, die auf deinen Befehl hört!“

Alexander sah die beiden Jungen an dan blickte dann wieder zu Clara.

„Du hast morgen zwei Optionen, Clara“, sagte Alexander mit fester Stimme. „Entweder du kommst freiwillig mit den Kindern zurück in das Rudelhaus... oder ich verlege mein gesamtes Hauptquartier in diese Stadt und bleibe jeden Tag an deiner Seite.“

Clara riss die Augen schockiert weit auf.

„Du bist wahnsinnig!“, flüsterte Clara entsetzt.

„Ich habe fünf Jahre ohne meine Familie gelebt“, sagte Alexander leise und schmerzerfüllt. Er sah sie intensiv an. „Ich werde keine einzige Sekunde mehr ohne euch verbringen. Entscheide dich bis morgen früh.“

Alexander drehte sich um und ging mit großen Schritten aus dem Büro, während die Türen hinter ihm ins Schloss fielen.

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