Home / Romantik / Feindliche Übernahme / Kapitel 2 – „Die Nacht“

Share

Kapitel 2 – „Die Nacht“

Author: Freya Wilde
last update publish date: 2026-09-23 20:01:36

Der Aufzug öffnete sich zu einem privaten Flur. Als die Tür zu seinem Penthouse hinter ihnen ins Schloss fiel, war alles, was an Zurückhaltung noch in dem Ballsaal geblieben war, bereits zu Asche geworden.

Er drängte sie hart gegen die Wand direkt hinter dem Eingang. Sein Mund fand den ihren, noch bevor das Schloss fertig war. Siennas Hände ballten sich in den Stoff seiner Jacke. Er schmeckte nach Champagner und etwas Dunklerem darunter. Als seine Hand in ihr Haar glitt und ihren Kopf genau so drehte, wie er es wollte, hörte sie auf, an Montag zu denken.

„Sag mir, ich soll aufhören“, murmelte er gegen ihren Kiefer, „und ich tue es.“

„Wage es verdammt noch mal nicht.“

Er stieß ein leises Geräusch gegen ihre Kehle aus. Seine Hände bewegten sich schnell – der Reißverschluss ihres Kleides wurde heruntergerissen, der Träger von ihrer Schulter geschoben. Sein Mund folgte, biss und saugte an der weichen Haut direkt über ihrer Brust, bis sie zischte und sich ihm entgegenbog.

„Fuck, sieh dich an“, murmelte er und schob das Kleid den Rest des Weges hinunter. „Schon ganz errötet. Sind deine Höschen schon nass für mich?“

Sie zog ihm die Jacke aus, dann das Hemd. Knöpfe flogen. Als sie das Schlafzimmer erreichten, war keinem von beiden mehr die zurückgelassene Kleidung wichtig.

Die Stadt glitzerte durch die Fenster, aber Sienna nahm das kaum wahr. Er schob sie aufs Bett, kletterte über sie und zog ihr die Unterwäsche mit einem harten Ruck die Oberschenkel hinunter. Er warf sie beiseite, ohne hinzusehen.

„Jesus Christus.“ Er starrte zwischen ihre Beine, die Augen dunkel. „Du tropfst. Sieh dir das an.“ Er zog zwei Finger durch ihre Falten, langsam und absichtlich, sammelte die Feuchtigkeit und verteilte sie in engen Kreisen über ihren Kitzler. Siennas Hüften zuckten ihm entgegen.

„Spürst du das?“, fragte er mit tiefer, schmutziger Stimme. „Wie nass du schon für einen Mann bist, dessen Namen du nicht einmal kennst?“

„Halt die Klappe und steck deinen Schwanz in mich“, keuchte sie.

Er lachte, dunkel und kurz, dann schob er Hose und Boxershorts hinunter. Sein Schwanz sprang frei, dick, hart, die Eichel bereits glänzend von Lusttropfen. Er umfasste ihn einmal, verteilte die Nässe an der Spitze und rieb ihn dann auf und ab an ihrem Schlitz, bis er sich ganz mit ihr überzogen hatte und die Eichel glänzte.

„Willst du das?“ Er tippte mit der geschwollenen Spitze gegen ihren Kitzler, glitt dann tiefer und setzte sie an ihrem Eingang an. „Sag es richtig.“

„Ich will deinen Schwanz. Fick mich. Jetzt.“

Er stieß in einem langen, unnachgiebigen Stoß in sie ein. Siennas Mund öffnete sich zu einem gebrochenen Stöhnen, als er sie dehnte, Zentimeter für Zentimeter, bis er ganz in ihr war und schwer gegen ihren Hals atmete.

„Fuck, du bist eng. Du drückst mich schon, als wolltest du mich nicht mehr loslassen.“

Er zog sich fast ganz heraus und stieß hart wieder hinein. Das Bettgestell knallte gegen die Wand. Sie grub ihre Nägel in seinen Rücken, fest genug, um Spuren zu hinterlassen.

„Härter“, keuchte sie. „Sei nicht vorsichtig mit mir.“

„War auch nicht der Plan.“ Er hakte eines ihrer Beine über seine Schulter und veränderte den Winkel, sodass jeder Stoß über die Stelle glitt, die sie weiß sehen ließ. „Spürst du, wie tief ich bin? Das ist alles von mir. Nimm es.“

Es war nichts Höfliches daran. Nur Hitze und Haut und das nasse Klatschen seiner Hüften gegen ihre. Sie zog die Nägel seinen Rücken hinunter; er fluchte und fickte sie noch härter dafür.

„Sieh dich an, wie du meinen Schwanz nimmst, als wärst du dafür gemacht“, knurrte er an ihrem Ohr. „Deine Muschi tränkt mich. Jedes Mal, wenn ich rausziehe, versuchst du, mich wieder reinzuholen. Gierige kleine Fotze.“

„Weil es sich so verdammt gut anfühlt—“ Ihre Stimme brach, als er tief kreiste und die Hüften drehte. „Genau da… hör nicht auf…!!“

Er tat es nicht. Er behielt dasselbe brutale Tempo bei, bis sie das erste Mal kam, zitternd und sich so fest um ihn zusammenziehend, dass er die Zähne zusammenbeißen musste, um nicht mit ihr zu kommen. Er hörte nicht auf. Er drehte sie auf den Bauch, riss ihre Hüften hoch und stieß von hinten in einem glatten Stoß wieder hinein.

„Immer noch so nass“, murmelte er, eine Hand in ihrem Haar geballt, die andere um sie herumgreifend, um enge Kreise auf ihrem Kitzler zu reiben. „Sogar nachdem du gekommen bist. Hör, wie nass du bist. Verdammt dreckig.“

Die nassen Geräusche, wie er sie fickte, erfüllten den Raum. Sie drückte sich ihm entgegen und kam jedem Stoß entgegen.

„Hör nicht auf zu reden“, brachte sie hervor. „Ich mag es, wenn du so redest.“

Er gab ein kurzes, raues Lachen von sich und klatschte ihr einmal hart auf den Hintern, fest genug, dass es brannte, dann auf die andere Seite. „Dann hör zu. Deine Fotze ist perfekt. Heiß und eng und tropft über meine Eier. Ich werde dich füllen, und du wirst jeden Tropfen nehmen.“

Er fickte sie so durch den zweiten Orgasmus, hart, tief, unerbittlich, bis ihre Arme nachgaben und sie mit dem Gesicht in den Laken lag und laut stöhnte. Erst dann zog er sich heraus, drehte sie wieder auf den Rücken und drückte ihre Knie an die Brust, damit er zusehen konnte, wie sein Schwanz in sie verschwand, diesmal langsam und tief.

„Immer noch so verdammt nass für mich“, murmelte er, die Augen auf die Stelle geheftet, wo sie verbunden waren. „Sogar nach zweien. Willst du mehr?“

„Ja. Gib’s mir.“

Er tat es… ließ sie als Nächstes auf ihm reiten, die Hände an ihren Hüften, führte sie und sagte ihr genau, wie gut sie aussah, wie sie auf seinem Schwanz hüpfte, wie hübsch ihre Titten hüpften, wie eng sie immer noch um ihn war.

„Genau so – benutz mich. Fick dich auf meinem Schwanz. Zeig mir, wie sehr du es willst.“

Als sie wieder nah dran war, setzte er sich auf, saugte einen dunklen Fleck an die Seite ihres Halses und knurrte gegen ihre Haut:

„Komm noch einmal auf meinem Schwanz. Ich will spüren, wie du über meine Eier tropfst, während ich noch tief in dir stecke.“

Sie tat es – zitternd, sich zusammenziehend, gegen seinen Mund stöhnend. Er folgte ihr ein paar Stöße später, versenkte sich bis zum Anschlag und kam mit einem tiefen, zerrissenen Stöhnen, pulsierte dick und heiß in ihr.

Sie blieben eine lange Minute ineinander verschränkt und atmeten schwer. Dann zog er sich langsam heraus und sah zu, wie das Chaos, das er zwischen ihren Schenkeln hinterlassen hatte, auf die Laken tropfte.

„Fuck“, sagte er leise. „Sieh dir das an.“

Er zog zwei Finger durch die Mischung von ihnen und schob sie langsam und flach wieder in sie hinein. Sienna wimmerte bei der überempfindlichen Dehnung.

„Zu viel?“, fragte er.

„Nein… Mach es nochmal!!“

Seine Finger fickten das Chaos zurück in sie, während er sie langsam und tief küsste. Schließlich sackten sie zusammen, in den Laken verheddert. Die Uhr zeigte halb drei.

Sienna lag mit dem Kopf auf seiner Brust. Seine Finger glitten durch ihr Haar.

„Du bist still“, sagte er.

„Ich denke gerade, dass du mir immer noch nicht deinen Namen gesagt hast.“

„Später.“

„Es ist später.“

„Noch nicht spät genug.“

Sie stieß ein leises Lachen aus. Für eine Sekunde ließ sie sich vorstellen, wie es wäre, wenn das keine One-Night-Sache wäre. Dann unterdrückte sie den Gedanken.

Sein Handy vibrierte. Er ließ es einmal klingeln. Als es erneut anfing, nahm er mit tiefer Stimme ab.

„Was.“ Eine Pause. Sein Kiefer spannte sich an. „Nein. Erledige das vor Montag. Es ist mir egal, wie.“

Noch eine Pause. „Ich will keine Ausreden hören. Beheb es. Den Rest regle ich morgens selbst.“

Er legte auf und legte das Handy mit dem Display nach unten.

Sienna fragte nicht. Sie legte nur eine Hand auf seinen Rücken.

„Komm zurück“, sagte sie.

Er drehte sich um und zog sie wieder an seine Brust.

„Entschuldigung.“

„Du musst nichts erklären. Ich bin niemand, den du kennst.“

„Mm. Lass uns das noch ein bisschen so halten.“

Danach driftete sie ab. Als sie sich später bewegte, streifte ihre Hand etwas Kleines und Hartes im Kissen – einen silbernen Manschettenknopf. Sie nahm ihn auf und drehte ihn im schwachen Licht.

Ein einzelner Buchstabe war tief in das Silber graviert, unverkennbar selbst im Dunkeln.

Ein A…

Continue to read this book for free
Scan code to download App

Latest chapter

  • Feindliche Übernahme   Kapitel 13: Marcus ruft an

    Siennas Wohnung lag drei U-Bahn-Stationen und eine ganze Welt entfernt vom Ashford Tower – eine Einzimmerwohnung über einer Wäscherei, mit Heizkörpern, die die ganze Nacht knackten, und einem Fenster, das auf eine Ziegelmauer blickte statt auf eine Skyline.Sie war kurz nach neun zu Hause angekommen, das Gespräch mit Caelan lag ihr noch schwer in der Brust, Isabelles Name hing an jedem unruhigen Gedanken, den sie beiseitezuschieben versuchte. Sie war gerade dabei, Reste aufzuwärmen, als ihr Handy klingelte. Marcus’ Name leuchtete auf dem Display auf. Sie ließ es zweimal klingeln, bevor sie abnahm, und machte sich innerlich bereit, ohne genau zu wissen, wofür.„Hey.“„Du klingst müde.“ Marcus’ Stimme trug die besondere Erschöpfung eines Mannes, der seinen eigenen Tag in Meetings verbracht hatte, die ihm keinen Spaß machten. „Langer Tag?“„Lange Woche.“„Das hast du bei jedem Anruf im letzten Monat gesagt.“ Eine Pause dehnte sich auf seiner Seite, vorsichtig und absichtlich. „Sienna, ic

  • Feindliche Übernahme   Kapitel 12: Abendessen mit dem Feind

    Die Anfrage kam über Conrad Ashfords Büro, nicht über Isabelles – und das war der einzige Grund, warum Caelan überhaupt zustimmte.„Dein Vater will, dass man euch beide vor der vierteljährlichen Aktionärsversammlung zusammen sieht“, sagte Renata und legte die Einladung ohne Kommentar auf seinen Schreibtisch. „Privates Esszimmer, Donnerstag, sieben Uhr. Er hat es als Höflichkeit gegenüber der Familie Voss formuliert, angesichts ihrer Anteile an der Firma.“„Sag ihm, ich habe Arbeit.“„Das habe ich ihm bereits gesagt. Er sagte, und ich zitiere wörtlich, dass du seit achtzehn Monaten Arbeit hast und der Vorstand angefangen hat, Fragen zu stellen, die er nicht mehr abwiegeln kann.“Caelan las die Einladung zweimal, den Kiefer die ganze Zeit angespannt.„Gut“, sagte er. „Ein Abendessen. Mehr nicht.“Er sagte es Sienna selbst, an diesem Abend, stehend in der Tür ihres Büros, die Krawatte bereits gelockert nach einem Tag, der zu lange gedauert hatte.„Donnerstagabend“, sagte er. „Abendessen

  • Feindliche Übernahme   Kapitel 11: Isabelle kehrt zurück

    Die Hartwell-Gala füllte den großen Ballsaal des Ashford Clubs mit mehr Schmuck und maßgeschneiderter Seide, als Sienna je in einem einzigen Raum gesehen hatte.Sie stand in der Nähe des Eingangs in dem marineblauen Kleid, das sie am Abend zuvor gekauft hatte, den Ausweis zu Hause gelassen, den Namen auf einer Gästeliste, an die sie immer noch nicht ganz glaubte. Ihre Einladung war an diesem Morgen auf Ashford-Briefpapier angekommen, vollständig gedruckt: Sienna Reyes, plus one. Es gab kein Plus One. Sie war allein gekommen, und jeder Blick, der sich zur Tür wandte, ließ sie sicher sein, dass der ganze Raum genau erkennen konnte, wie fehl am Platz sie war.Kellner bewegten sich mit Tabletts voller Champagner durch die Menge, den niemand zu trinken schien. Ein Streichquartett spielte etwas Langsames in der Nähe der Fenster am anderen Ende, und hinter dem Glas breitete sich die Stadt in einem Gitter aus Licht aus, gleichgültig gegenüber allen drinnen, die so taten, als wäre dieser Raum

  • Feindliche Übernahme   Kapitel 10: Späte Etage

    Um acht Uhr war die Trent-Etage so weit leer, dass Sienna unter allem anderen das Summen der Belüftungsanlage des Gebäudes hören konnte.Sie hatte die Nachricht seit dem Nachmittag noch zweimal gelesen und beide Male gelöscht, sich eingeredet, dass sie nichts bedeutete – irgendein gelangweilter Mitarbeiter mit zu viel Freizeit und zu wenig Ahnung, was er damit anfangen sollte. Es funktionierte, größtenteils. Als sie sich Caelan gegenüber im Kriegsraum setzte, mit drei Monitoren voller Lieferketten-Daten zwischen ihnen, hatte sie es geschafft, die Nachricht irgendwohin zu schieben, wo sie nicht direkt hinschauen musste.„Zeile zweiundvierzig“, sagte Caelan, ohne von seinem Bildschirm aufzusehen. „Deine Neuverhandlungsklausel stimmt nicht mit dem Vertrag überein, den Aiden heute Nachmittag geholt hat.“„Sie stimmt mit der Version vom März überein. Trent hat sie im Juni geändert.“„Warum existiert die März-Version dann noch in unseren Akten?“„Weil dein Team sie nie aktualisiert hat.“ Si

  • Feindliche Übernahme   Kapitel 9: Der Fehler des Interns

    Die Kaffeestation stand im offenen Bereich der Etage, auf halbem Weg zwischen den Aufzügen und dem Trent-Kriegsraum – was bedeutete, dass jeder, der vorbeiging, alles sah, was dort passierte.Sienna goss sich gerade ihre zweite Tasse ein, als Grant sich neben sie an die Theke lehnte, die Arme verschränkt, und so grinste, wie er bei jedem neuen Mitarbeiter seit der Einarbeitung gegrinst hatte.„Hab gehört, du hast den Trent-Auftrag bekommen“, sagte er. „Volles Deal-Team, direkte Berichterstattung an Ashford. Das ging schnell, selbst für dich.“„Die Arbeit hat es verdient.“„Zweifle ich nicht an.“ Er griff an ihr vorbei nach dem Zucker, nah genug, dass seine Schulter die ihre streifte, nah genug, dass es absichtlich wirkte und nicht zufällig. „Manche von uns wollen einfach nur den Trick wissen. Du bist seit drei Wochen hier. Der Rest von uns schreibt immer noch Spesenabrechnungen.“„Kein Trick. Ich habe die Akten gelesen, die sonst niemand zu Ende gebracht hat.“„Bescheiden.“ Er lächelt

  • Feindliche Übernahme   Kapitel 8: Die Trent-Akte

    Isabelle wartete nicht auf eine Antwort.Sie überquerte die Terrasse langsam, ihre Absätze laut auf dem Beton, und blieb direkt vor Sienna stehen – lange genug, um sie einmal von Kopf bis Fuß zu mustern, ohne die geringste Spur von Wärme. Dann drehte sie sich zu Caelan um und lächelte, leicht und strahlend, das Lächeln, das für Fotografien gemacht war.„Du warst die ganze Woche unmöglich zu erreichen“, sagte sie. „Ich brauche deine endgültige Teilnehmerzahl für den Hartwell-Gala bis Freitag, sonst fällt der Sitzplan auseinander.“„Schick es an mein Büro. Du hast es bis morgen zurück.“„Ich hätte es lieber direkt von dir.“„Du bekommst es so oder so.“Sienna nutzte die Gelegenheit. „Ich sollte wieder runter“, sagte sie und bewegte sich bereits zur Treppenhaus-Tür. „Ich habe um zwölf einen Anruf.“Niemand hielt sie auf.Sie schaffte zwei Stockwerke, bevor ihre Beine den Dienst verweigerten, und stand auf dem Zwischenpodest, eine Hand am Geländer abgestützt, und wartete, bis ihr Puls sic

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status