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KAPITEL 11

Penulis: Becky writes
last update Tanggal publikasi: 2026-07-25 16:04:03

RYLAN

Ich stehe am schmalen Glasfenster von Amayas Schlafzimmer und blicke hinaus in den dunklen Hof.

Der Mond ist vollständig hinter einer dicken Schicht grauer Wolken verborgen. Meine nackte Brust kühlt immer noch von der extremen Hitze ihres magischen Fiebers ab.

Ich kann den schwachen, säuerlichen Geruch alter Magie in den Ecken des Raumes riechen. Ich drehe mich um und sehe zum Bett. Amaya sitzt aufrecht gegen das hölzerne Kopfteil. Das gefährliche Fieber hat ihren Körper endlich verlassen
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  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 82 — DER WAHRE ERBE

    RYLANS PERSPEKTIVEDie königliche Kammer wurde still nach Reinas Worten. Ich stand neben Amaya und starrte auf den Thron, während die umhangene Gestalt in seiner Nähe blieb. Alte Aufzeichnungen bedeckten die Wände, in silbernen Stein geschnitzt. Tobias und Kade bewegten sich näher und studierten die Symbole. Etwas sagte mir, dass die Antworten, denen wir nachgejagt waren, endlich in diesem Raum warteten, und ich war nicht vorbereitet auf das, was sie enthüllen würden.„Schau hier“, rief Tobias und zeigte auf ein langes Steinpaneel. Ich ging mit Amaya hinüber, während Kade hinter uns folgte. Die Markierungen begannen zu leuchten, als Amaya näherkam, und enthüllten Zeilen alter Schrift. Tobias studierte sie sorgfältig, bevor sich sein Ausdruck veränderte. „Diese Aufzeichnungen handeln von deiner Blutlinie“, sagte er zu Amaya, seine Stimme erfüllt von Unglauben.„Was sagen sie?“ fragte Amaya und trat näher. Tobias fuhr mit den Fingern über die ersten Symbole. „Sie sagen, dass dein Blut v

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    AMAYAS PERSPEKTIVEDie Erinnerung an meinen Vater verblasste, aber seine letzten Worte blieben klar in meinem Geist. Das Amulett war nicht nur ein Schlüssel. Es war der Beweis dafür, wer ich war. Ich schloss die Augen, suchte durch die vergessenen Stücke meiner Kindheit und erinnerte mich plötzlich daran, dieses Amulett irgendwo versteckt zu haben, wo niemand es je ohne mich erreichen konnte.„Es ist hinter der königlichen Tür“, flüsterte ich und blickte zum alten Eingang. Rylan starrte mich an. „Bist du sicher?“ fragte er und trat näher. Ich nickte langsam. „Ich erinnere mich jetzt. Mein Vater hat es mir gegeben, und später habe ich es hinter der Tür versteckt, weil ich Angst hatte, dass jemand es mir wegnehmen würde.“Reina hörte mich und lächelte sofort. „Dann öffne sie“, forderte er und trat näher zum alten Eingang. Ich sah ihn ungläubig an. „Du denkst, ich werde dir helfen nach allem, was du getan hast?“ fragte ich. Reinas Ausdruck blieb ruhig. „Ich biete dir die Wahrheit über de

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    RYLANS PERSPEKTIVEDer Tempel erhob sich aus dem Berg wie etwas, das von der Zeit vergessen worden war. Zerbrochene Säulen umgaben den Eingang, während silberne Symbole die alten Mauern bedeckten. In dem Moment, als Amaya näher trat, begannen diese Symbole eines nach dem anderen zu leuchten. Ich beobachtete, wie sie sich über den Stein ausbreiteten und ihren Bewegungen folgten, als ob der Tempel selbst ihre Blutlinie erkannte und sie willkommen hieß.„Es reagiert auf mich“, flüsterte Amaya und berührte ein leuchtendes Symbol. Das Licht wurde unter ihren Fingern sofort heller und breitete sich über die Wand aus. Kade blickte mit Sorge zu mir. „Hast du jemals so etwas gesehen?“ fragte er. Ich schüttelte den Kopf. „Nein, aber was auch immer dieser Ort versteckt, Reina weiß klar darüber Bescheid, und das ist es, was mich beunruhigt.“Wir betraten vorsichtig, hielten unsere Waffen bereit. Je tiefer wir gingen, desto stärker wurde das silberne Leuchten. Alte Schnitzereien bedeckten die Wänd

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   CHAPTER 79 — DIE KÖNIGLICHE TÜR

    AMAYAS PERSPEKTIVETobias war weg. Einen Moment hatte er neben Kade gestanden und geholfen, das Anwesen nach Reinas gescheitertem Angriff zu sichern. Im nächsten gab es nichts als einen leeren Raum, wo er gestanden hatte. Ich durchsuchte den Raum zweimal, bevor ein dunkles magisches Symbol auf dem Boden erschien, gefolgt von leuchtenden Worten, die meinen Magen völlig sinken ließen.„Amaya, wenn du Tobias lebend willst, komm allein“, forderte die Nachricht. Ich starrte auf die Worte und spürte, wie Panik in mir aufstieg. Reina hatte ihn während der Verwirrung genommen, und er wusste genau, welche Person er bedrohen musste. Tobias hatte zu viel entdeckt, und jetzt benutzte Reina sein Leben, um mich in eine weitere Falle zu zwingen.„Ich gehe“, kündigte ich an und wandte mich zu Rylan. Er schüttelte sofort den Kopf. „Nein“, antwortete er fest und trat zwischen mich und die Tür. Seine Weigerung ließ meinen Zorn sofort aufflammen. „Tobias könnte gerade sterben, Rylan. Ich stehe hier nicht

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    KADES PERSPEKTIVEDas Anwesen explodierte, bevor einer von uns sich vorbereiten konnte. Krieger krachten durch die Fenster, stürmten durch den Eingang und strömten aus jeder Richtung in die Hallen. Ich zog meine Waffe und bewegte mich sofort, blockierte den nächsten Angreifer, bevor er Amaya erreichen konnte. Rylan blieb an ihrer Seite, sein Körper zwischen ihr und der wachsenden Armee positioniert, während Tobias den gegenüberliegenden Eingang bewachte.„Haltet sie von Amaya fern!“, schrie ich und schlug einen Krieger mit einem harten Schlag rückwärts. Ein anderer kam sofort auf mich zu und zwang mich, mich umzudrehen und seinen Angriff zu blockieren. Um uns herum füllte sich das Anwesen mit Geschrei, krachten Möbel und dem scharfen Klang aufeinanderprallender Waffen. Reina hatte genug Krieger geschickt, um uns zu überwältigen, aber etwas an ihrem Angriff fühlte sich falsch an.„Sie kommen aus jedem Eingang!“, warnte Tobias und schleuderte einen Angreifer gegen die Wand, bevor er sic

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 77 — DIE VERRATSFALLE

    RYLANS PERSPEKTIVEDer Raum blieb still, nachdem die Aufzeichnung verschwunden war, aber die Worte, die Gina gesprochen hatte, schienen noch in der Luft zu hängen. Ich sah Amaya neben der Kommode stehen, ihr Gesicht blass und ihre Augen auf den leeren Raum gerichtet, in dem ihre Mutter erschienen war. Zum ersten Mal verstand ich, wie sehr Reina und Gina unser Leben kontrolliert hatten.„Ich hätte dir glauben sollen“, gestand ich und durchbrach die Stille. Amaya drehte sich langsam zu mir um, aber sie antwortete nicht. Ich schluckte schwer, bevor ich fortfuhr. „Jedes Mal, wenn du hinterfragt hast, was deiner Familie geschehen ist, habe ich deine Fragen wie Anschuldigungen behandelt. Ich dachte, du würdest mir die Schuld für Dinge geben, die ich nicht verstand.“„Du warst nicht der Einzige, der Fehler gemacht hat“, erwiderte Amaya und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Ihre Stimme war leise, aber es lag keine Wut mehr darin. „Ich habe Gina vertraut, selbst wenn die Dinge keinen Si

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