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Kapitel 3

Autor: Fluffy Clouds
Shiloh sagte: „Frau Stone, lassen Sie sich von seinem mitleiderregenden Schauspiel nicht täuschen. Damals habe ich ihm zu sehr vertraut. Am Ende hat Irvy dadurch für immer die Fähigkeit verloren, zu fotografieren.“

Sie hielt kurz inne und fuhr empört fort: „Nur um Irvy den ersten Platz im Fotowettbewerb wegzunehmen, hast du diese verdammten Schläger angeheuert, um Irvy dazu zu zwingen, obszöne Fotos zu machen! Und dann hast du ihn auch noch beschuldigt, im Wettbewerb betrogen zu haben!“

„Wenn ich nicht rechtzeitig gekommen wäre, hätte Irvy fast ... Er hätte sich damals fast umgebracht!“

Als Natalia das hörte, wurde ihr Blick augenblicklich eisig. „Verschwinde! Wenn du meine Hochzeit weiter störst, sorge ich dafür, dass du alles erfährst, was Irvy erlitten hat. Ich werde dich –“

Bevor sie ihren Satz beenden konnte, rappelte ich mich auf und rannte los – direkt auf die Straße neben uns.

Ein riesiger Lastwagen kam brüllend auf mich zu. Gerade als ich die Augen schloss und auf den Tod wartete, stieß mich jemand hart zur Seite.

Natalia hinkte mit ihrem verletzten Bein nach vorne, packte mich hart am Kragen. „Für wen führst du dieses Selbstmordtheater auf? Denkst du, ich werde dadurch nachgiebiger?“

Zur gleichen Zeit erinnerte mich das System: „Lucian, Natalias Zuneigungspunkte steigen. Willst du die Mission fortsetzen?“

Ich starrte Natalia schockiert an und sah nur, wie sie ihre Assistentin anwies, die Hochzeit abzusagen. Sie schien meinen Blick zu spüren und sah zu mir auf. Ich wandte ruhig den Blick ab.

In Gedanken antwortete ich: „Nein.“

Alles, was ich jetzt wollte, war, nach Hause zu gehen.

Nachdem der Fahrer mich zurückgebracht hatte, bemerkte ich, dass ich am ganzen Körper mehrere Schürfwunden hatte. Überall waren Schlamm und Blut. Ich war völlig verdreckt.

Ich fand ein paar Medikamente und wollte mich gerade säubern, als jemand plötzlich die Tür eintrat.

Shiloh stürmte wütend herein und trat mir voll in den Bauch. „Wohin hast du Irvy gebracht? Wenn ihm etwas zustößt, sorge ich dafür, dass du ein Schicksal schlimmer als der Tod erleidest!“

Natalia und Mavis stürmten direkt hinter ihr herein. Beide warfen mir feindselige Blicke zu.

„Deshalb hast du also diese erbärmlichen Darbietungen immer wieder aufgeführt. Du hast es getan, um deine Verbrechen zu vertuschen. Eines kann ich dir sagen: Wenn Irvy etwas zustößt, wirst du mit deinem Leben bezahlen!“

Aber wie sollte ich wissen, wohin er dieses Mal gegangen war?

Dennoch waren ihre Worte eine Erinnerung. Wenn sie sich so sehr um Irving sorgten, würde sein Verschwinden sie vielleicht tatsächlich so in den Wahnsinn treiben, dass sie mich umbrächten.

Als ich nicht antwortete, warf Natalia mir einen hasserfüllten, bösartigen Blick zu. „Wie es aussieht, redest du erst, wenn wir dir ein wenig wehtun.“

Sie griff nach einer Flasche Alkohol in der Nähe und goss ihn direkt auf meine Wunden. Ein scharfer, brennender Schmerz durchfuhr mich. Kaltschweiß brach sofort am ganzen Körper aus.

Aber diese Frauen waren noch lange nicht fertig. Sie befahlen ihren Leibwächtern, mich niederzuhalten.

Shiloh nahm eine Kaminschere, während Natalia weiterhin Alkohol auf meine Wunden goss.

Jetzt geriet ich wirklich in Panik. Ich wollte zwar sterben, aber ich wollte nicht zu Tode gefoltert werden!

Also wehrte ich mich verzweifelt. Plötzlich krachte ein Holzstock hart gegen meinen Hinterkopf.

Blut lief mir über die Stirn. Mein Körper zitterte, und ich hatte nicht einmal mehr die Kraft zu schreien. „Bring mich ... einfach um ...“

Als Natalia merkte, dass ich immer noch nicht reden wollte, nahm sie ein Messer und kam auf mich zu. Die kalte Klinge blieb weniger als einen Zentimeter vor meinem linken Auge stehen.

„Glaubst du, so ein Theater bringt uns dazu, weich mit dir umzugehen? Ich frage dich ein letztes Mal. Wo ist Irvy?“, fragte Natalia drohend.

Ich hob mein blasses Gesicht und bündelte jede letzte Kraft, um ein selbstgefälliges Lächeln herauszupressen. „Irving? Ich habe ihn getötet. Ich habe seinen Körper ins Meer geworfen, um die Haie zu füttern.“

„Seid ihr nicht alle in ihn verliebt? Wollt ihr nicht alle ihn heiraten? Pech für euch. Euer Wunsch wird niemals in Erfüllung gehen. Kommt schon! Tötet mich und rächt für ihn!“

Natalias Augen wurden blutunterlaufen. Sie stieß das Messer direkt in meine Brust.

Ich sackte kraftlos auf dem Boden zusammen.

Gerade als mein Bewusstsein zu schwinden begann, hörte ich Irvings Stimme aus dem Vorgarten. „Warum sind alle hier? Was für ein perfektes Timing. Ich habe Gebäck gekauft. Ah! Warum ist hier so viel Blut?“

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Último capítulo

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