Início / Krimi/Thriller / KEIN HELD / DER GEHEIME RAUM

Compartilhar

DER GEHEIME RAUM

Autor: Ugonna
last update Data de publicação: 2026-11-06 04:28:54

Das Auto fuhr durch die belebten Straßen der Innenstadt von Los Angeles, bevor es allmählich in einen ruhigeren, vernachlässigten Teil der Stadt einbog. Sheriff Cole richtete seinen Blick auf die Straße und folgte einer Route, die ihm offenbar vertraut war. Nach einigen Minuten hielt er vor einem alten Gebäude mit verblassten Wänden, zerbrochenen Fenstern und einer verrosteten Eingangstür.

Harry betrachtete das Gebäude durch die Windschutzscheibe, bevor er sich zum Sheriff umdrehte. Er runzelte
Continue a ler este livro gratuitamente
Escaneie o código para baixar o App
Capítulo bloqueado

Último capítulo

  • KEIN HELD   EIN WETTLAUF GEGEN DIE ZEIT

    Mr. Scott McCall stieg aus seinem Fahrzeug und richtete seine Jacke, bevor er einstieg. Kaum hatte sein Fahrer die Tür geschlossen, wies er ihn an, direkt zur Polizeistation zu fahren. Er hatte den Anruf erhalten, in dem Marys Verhaftung bestätigt worden war, und war fest entschlossen, sie mit eigenen Augen zu sehen. Matthew saß neben ihm und warf ihm gelegentlich einen Blick zu.„Glaubst du, sie wird uns sagen, wo Alex ist?“, fragte Matthew.Scott wandte sich ihm zu.„Sie sollte besser etwas Nützliches zu sagen haben. Wir haben bereits genug Zeit damit verbracht, nach meinem Sohn zu suchen, und ich werde nicht zulassen, dass sich diese Angelegenheit noch länger hinzieht.“Matthew nickte.„Hoffen wir, dass die Polizei bereits etwas aus ihr herausbekommen hat.“Scott blickte aus dem Fenster, während das Fahrzeug die Straße entlangfuhr. „Ich brauche nicht, dass sie jetzt schon etwas aus ihr herausholen. Ich möchte sie zuerst selbst sehen. Sobald ich dort bin, werde ich genau wissen, was

  • KEIN HELD   DER PREIS DER FLUCHT

    Mary blieb dicht an das verlassene Fahrzeug gepresst und hielt ihren verletzten Arm fest gegen ihre Rippen. Stiles’ Stimme drang von der anderen Seite zu ihr herüber. Sie klang ruhig, beinahe wie bei einem gewöhnlichen Gespräch, so wie ein Mann mit jemandem spricht, den er schon so lange jagt, dass er ihn allein am Geruch erkennen kann.Sie hob den Kopf und blickte in die Dunkelheit. Jeder mögliche Fluchtweg schien versperrt zu sein. Seine Männer hatten den Kreis bereits geschlossen. Sie konnte bleiben und darauf warten, gefasst zu werden, oder weglaufen und hoffen, dass die Nacht ihr noch eine Chance ließ. Sie entschied sich für die zweite Möglichkeit, denn die erste fühlte sich an, als würde sie auf den Knien sterben.Sie stieß sich vom Metall ab und rannte auf das offene Gelände hinaus.„Mary!“Stiles entdeckte sie sofort. Er drehte sich um und zeigte mit dem Finger auf sie.„Da drüben! Schneidet ihr den Weg ab!“Er nahm sofort die Verfolgung auf, während mehrere Männer mit schwere

  • KEIN HELD   DIE JAGD BEGINNT

    Mary rannte, bis es schien, als würde sich die Straße unter ihren Füßen neigen. Die letzte Hitze des Tages strahlte noch immer vom rissigen Asphalt ab und stieg in dumpfen Wellen durch die dünnen Sohlen ihrer Schuhe auf, während die Luft darüber bereits allmählich abkühlte. Die Dunkelheit brach nicht einfach herein, sondern wurde immer dichter und breitete sich von den niedrigen Hügeln aus wie Tinte, die ins Wasser getropft war. Jeder Atemzug kratzte in ihrer Kehle. Staub bedeckte ihre Zunge. Sie hatte weder ein Telefon noch Geld oder eine Karte von dieser Gegend. Alles, was ihr geblieben war, war die Gewissheit, dass sie gefunden werden würde, wenn sie stehen blieb.Sie erreichte eine Kurve und fing sich keuchend an einer Betonbarriere ab. Ihre Brust hob und senkte sich heftig, während sie versuchte, wieder zu Atem zu kommen. Der Beton war von der Sonne noch immer warm. Ihre Beine zitterten vor einer tief sitzenden Erschöpfung, die sich beinahe wie eine Krankheit anfühlte. In der Fer

  • KEIN HELD   DIE FLUCHT

    Mary saß auf der Kante der Matratze und zählte die Risse an der gegenüberliegenden Wand, so wie andere Menschen ihre Gebete zählten. Dreiundzwanzig verliefen senkrecht, elf waagerecht, und einer verzweigte sich nahe der Decke wie eine gebrochene Ader. Der Raum roch nach feuchtem Putz und dem schwachen metallischen Geruch von altem Blut, das sich offenbar nie jemand die Mühe gemacht hatte wegzuschrubben. Ein einziges Brett vor dem Fenster ließ einen schmalen Streifen Nachmittagssonne über den Boden fallen. Darin schwebten Staubpartikel, vollkommen regungslos.Sie hatte längst aufgehört zu fragen, wie lange sie schon hier war. Die Zeit war zu den Abständen zwischen den Besuchen der Frau mit dem Essen und den schwereren Schritten des Wachmanns vor der Tür zusammengeschrumpft. Stiles kam inzwischen seltener. Wenn er auftauchte, blieb er im Türrahmen stehen und betrachtete sie wie einen Mann, der eine verschlossene Kiste ansah, die er nicht länger zu öffnen brauchte. Hier sei sie sicherer,

  • KEIN HELD   DER FUNKE DER WAHRHEIT

    Sheriff Cole und Detective Harry waren weiterhin mit Handschellen an einer dicken Metallstange gefesselt. Ihre Handgelenke schmerzten, während bewaffnete Männer sich ohne Eile durch das Lagerhaus bewegten und ihnen hin und wieder einen kurzen Blick zuwarfen. Keiner der Männer schien sich um ihre Anwesenheit zu kümmern.Ein Wachmann kam mit einem Tablett auf sie zu und stellte es auf den Boden.„Esst.“Cole hob den Kopf und sah ihn verärgert an. „Nimm das weg. Ihr fesselt mich an eine Stange und erwartet dann von mir, dass ich mich hier hinsetze und in aller Ruhe esse?“Der Wachmann schloss zuerst Coles Handschellen auf und befreite anschließend Harry. Kaum waren Harrys Hände frei, holte er aus und schlug dem Mann mit voller Wucht ins Gesicht. Der Wachmann taumelte zurück und stürzte hart zu Boden.„Das war gerade ein großer Fehler“, sagte Harry und machte einen Schritt nach vorn.Coles Stimme unterbrach ihn scharf. „Sieh dich um.“Harry erstarrte. Rote Laserpunkte bewegten sich über i

  • KEIN HELD   DIE UNERWARTETE BEGEGNUNG

    „Ich glaube, Ihre Mutter lebt noch.“Harrys Worte hallten in dem kleinen Büro nach. Sheriff Cole starrte ihn an und hielt das Foto noch immer mit zitternder Hand fest. Er blickte erneut darauf hinunter und hob anschließend den Blick zu Harry.„Das ist unmöglich. Meine Mutter ist gestorben, als ich zwei Jahre alt war. Mein Vater hat mir erzählt, dass sie tot sei. Ich war sogar auf ihrer Beerdigung – oder zumindest hat man mich glauben lassen, dass es so war.“Harry trat einen Schritt näher. „Ich verstehe, Sir, aber wir müssen die Wahrheit herausfinden. Ihr Vater ist der Einzige, der erklären kann, was hier vor sich geht. Und nachdem ich all diese Fotos gesehen habe, glaube ich, dass wir mehr Fragen als Antworten haben.“Cole legte das Foto vorsichtig zurück in die Akte und schloss sie. Noch einmal betrachtete er die Tafel, besonders die Bilder von Alex Scott, Mary und dem unbekannten Mann namens Matthew. Dann nahm er seine Waffe und wandte sich dem Ausgang zu.„Verschwinden wir von hie

Mais capítulos
Explore e leia bons romances gratuitamente
Acesso gratuito a um vasto número de bons romances no app GoodNovel. Baixe os livros que você gosta e leia em qualquer lugar e a qualquer hora.
Leia livros gratuitamente no app
ESCANEIE O CÓDIGO PARA LER NO APP
DMCA.com Protection Status