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ผู้เขียน: Zaia Black
last update วันที่เผยแพร่: 2026-06-29 16:08:08

HARPER:

Mein Plan? Alexander als Mrs. Banks ein letztes Mal etwas zu kochen und ihm anschließend die Scheidungspapiere zu geben. Ich hatte diesen Nachnamen aus einem bestimmten Grund gewollt... und nicht nur, weil er sich gut anhörte, sondern weil ich davon geträumt hatte, mit dem Mann alt zu werden, der ihn mir gegeben hatte.

Bis ich davon aufwachte, dass mein Handy vibrierte. Meine Liebe. Es war eine Sprachnachricht. Zuerst dachte ich, er würde sich einfach dafür entschuldigen, unseren Hochzeitstag verpasst zu haben.

Stattdessen drangen Worte durch den Lautsprecher meines Handys, die ich niemals hatte hören wollen.

„Rowena... verdammt. Du bist so gut.“

Ich schoss kerzengerade hoch. Die Uhr auf dem Nachttisch zeigte 3:14 Uhr. Das Zimmer war dunkel.

„Härter, Alex... ich komme gleich...“

Meine Hand zitterte um das Handy. Ich wollte die Nachricht stoppen. Ich wollte das Telefon quer durchs Zimmer werfen. Aber ich konnte nur weiter zuhören.

Dann hörte ich wieder seine Stimme.

„Harper kann sich niemals mit dir vergleichen.“

Die Aufnahme endete.

Er hatte sie aus Versehen geschickt. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht wollte ein Teil von ihm, dass ich sie hörte. Dass ich endlich begriff, wie töricht ich gewesen war.

Nach dieser Sprachnachricht konnte ich nicht mehr einschlafen.

Die Tür öffnete sich, und Alexander kam herein. Während er seine Krawatte lockerte, sah es so aus, als käme er gerade von einer Besprechung und nicht aus dem Bett einer anderen Frau.

Dann trat Rowena hinter ihm ein.

Mir stockte der Atem.

„Warum ist sie hier?“, fragte ich.

Alexander antwortete nicht sofort. Er legte seine Jacke ganz gelassen über die Rückenlehne eines Stuhls.

„Wir sind uns heute zufällig begegnet. Sie brauchte für ein paar Stunden einen Platz zum Bleiben.“

Ich hätte fast gelacht. Zufällig begegnet? Um drei Uhr morgens?

„Und irgendwie dachtest du, es wäre angemessen, sie hierherzubringen?“

Bevor Alexander antworten konnte, trat Rowena einen Schritt nach vorn.

„Es tut mir so leid, Harper. Ich habe ihm gesagt, er soll mich nicht mitbringen. Ich wusste, dass das eine schlechte Idee ist.“ Sie sah mich mit großen, tränenerfüllten Augen an. „Ich sollte gehen. Ich rufe mir ein Taxi.“

Sie drehte sich zur Tür.

Alexander hielt sie am Arm fest.

„Sei nicht albern. Du gehst nirgendwohin.“

„Alex, bitte. Ich möchte keine Probleme zwischen dir und deiner Frau verursachen.“

„Du verursachst keine Probleme“, sagte er sanft. „Bleib.“

Meine Fingernägel gruben sich in meine Handflächen. Ich beobachtete ihre perfekte Vorstellung. Und ich wäre darauf hereingefallen, wenn ich nicht bereits die Wahrheit gekannt hätte.

Alexander drehte den Kopf zu mir und seufzte.

„Harper, fang jetzt bitte nicht damit an.“

„Nicht damit anfangen?“ schrie ich. Das überraschte uns beide. „Du hast unseren Hochzeitstag abgesagt. Du hast die Nacht mit ihr verbracht, und jetzt bringst du sie auch noch in mein Haus.“

Sein Gesichtsausdruck verhärtete sich.

„Es ist lange her, dass wir uns gesehen haben.“

„Das ist mir egal. Das hier ist nicht der richtige Ort, um alte Zeiten nachzuholen.“

Seine Hände ballten sich zu Fäusten.

„Wäre es dir lieber gewesen, ich hätte mich heimlich hinter deinem Rücken mit ihr getroffen?“

Ich erstarrte. Ich konnte nicht glauben, dass ich diesen Mann jemals geliebt hatte.

„Nein“, sagte ich und schüttelte den Kopf. „Mir wäre lieber gewesen, du würdest dich daran erinnern, dass du eine Ehefrau hast.“

Sein Kiefer spannte sich an. Einen Moment lang herrschte Schweigen zwischen uns. Er atmete hörbar aus, als würde ich ihn erschöpfen.

Dann trat er näher.

Seine Hände fanden meine Taille und zogen mich an sich.

„Es ist doch nur für kurze Zeit“, murmelte er. „Wir holen unser Abendessen heute einfach nach.“

Nein. Ich konnte ihm unmöglich sagen, dass ich sein Kind unter meinem Herzen trug. Nicht einem Mann, der mich nur noch als ein Problem betrachtete, das es zu lösen galt.

Ich machte einen Schritt zurück. Seine Hand glitt von mir herunter.

Rowena ging an mir vorbei tiefer ins Wohnzimmer. Sie ließ ihren Blick durch den Raum schweifen, als würde sie die Möbel begutachten und sich vorstellen, dass alles ihr gehörte.

„Es ist wunderschön“, sagte sie. Dann sah sie mich mit demselben süßen, leeren Lächeln an. „Ich verstehe, warum Alexander dich geheiratet hat. Du bist genau die Frau, die sein Vater wollte. Gehorsam. Eine Frau, die sich leicht kontrollieren lässt.“

Ich verschränkte die Arme.

„Samuel hat mich nicht ausgesucht, weil ich gehorsam bin“, sagte ich. „Er hat mich ausgesucht, weil die Frau, die er eigentlich für seinen Sohn wollte, wie ein Feigling davongelaufen ist.“

Rowenas Lächeln verschwand.

„Du hast ihn vor dem Traualtar sitzen lassen, erinnerst du dich? Du hast Angst bekommen. Du bist weggelaufen, und Samuel brauchte jemanden, der die Lücke füllt, die du hinterlassen hast.“

Ich trat einen Schritt näher.

„Also stell dich nicht hierher und tu so, als hättest du irgendetwas gewonnen. Das hast du nicht.“

Alexander runzelte die Stirn.

„Harper...“

Dann geschah alles wie im Zeitraffer. Eben noch stand Rowena neben Alexander und kochte vor Wut, im nächsten Moment stieß sie mich zurück.

Ihre Hand streifte dabei leicht das Obstmesser auf dem Tisch.

„Au!“ Sie griff sich an den Finger. Ein kleiner Blutstropfen. Kaum mehr als ein Kratzer. Aber so, wie Alexander zu ihr eilte, hätte man glauben können, sie hätte sich das Handgelenk aufgeschlitzt.

„Was ist passiert?“, fragte er.

Sie blickte zu ihm auf, während ihr Tränen über die Wangen liefen.

„Sie hat mich gegen den Tisch gestoßen. Das Messer...“

Ich schnaubte verächtlich.

„Ich habe dich nicht einmal berührt.“

Alexanders Blick schoss zu mir.

„Hast du ihr wehgetan?“

Ich konnte nicht antworten. Ich starrte ihn nur an. Ich war müde.

Er hatte mich nie so verteidigt. Als ich krank war und mit hohem Fieber im Bett lag, war er trotzdem zu einer Besprechung gegangen. Als ich ihn angefleht hatte zu bleiben, hatte er mich angesehen, als wäre ich ihm nur lästig.

Aber Rowena hatte einen Kratzer.

Und er war bereit, dafür die Welt niederzubrennen.

„Sie ist verletzt“, sagte er mit lauter werdender Stimme.

Ich sah auf die kleine Schramme an ihrem Handgelenk.

„Das ist kaum ein Kratzer.“

Rowena schluchzte leise und senkte den Kopf.

„Schon gut... Ich hätte wahrscheinlich gar nicht herkommen sollen.“

Sein Kiefer spannte sich an.

„Sag so etwas nicht.“

Ich starrte ihn ungläubig an.

„Du glaubst ihr wirklich?“

Er schüttelte den Kopf.

„Das bist nicht du... Du verhältst dich irrational.“

„Irrational? Jetzt bin also ich das Problem?“

„Du warst noch nie so. Du bist offensichtlich nur aufgebracht, weil Rowena hier ist.“ Er seufzte. „Behandle sie einfach wie eine Freundin.“

Ich trat dicht vor ihn.

„Du vergisst etwas, Alex. Sie ist nicht meine Freundin. Sie ist deine Ex. Die Frau, mit der du letzte Nacht zusammen warst.“

Sein Gesicht erstarrte.

„Was hast du gesagt?“

„Ich habe die Sprachnachricht gehört, Alexander.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Ich hoffe, du hattest Spaß mit ihr, denn offenbar kann ich mit ihr ja nicht mithalten.“

Sein Gesicht wurde kreidebleich.

„Ich habe nicht...“

„Alex... es tut wirklich weh“, wimmerte Rowena.

Er zögerte einen Augenblick.

Dann wandte er sich wieder ihr zu, nahm ihre Finger behutsam in seine Hände und sagte:

„Ich bringe dich ins Krankenhaus.“

Sie gingen zur Tür.

Gut.

Wenn er es so wollte, dann bitte.

„Warte!“

Ich lief zur Küchenarbeitsplatte. Der Ordner lag noch dort.

Die Scheidungspapiere.

Dreißig Seiten meines gebrochenen Herzens, schwarz auf weiß ausgedruckt.

Er seufzte. Dann drehte er sich vollständig zu mir um und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Was ist denn jetzt, Harper?“

Ich reichte ihm die Unterlagen.

„Unterschreib das.“

Er starrte die Dokumente an, als wären sie die größte Unannehmlichkeit seines Lebens. Dann stöhnte er genervt auf und fuhr sich mit einer Hand durch sein dunkles Haar.

„Kann das nicht warten? Rowena ist verletzt. Wie kannst du ausgerechnet jetzt von mir verlangen, das zu unterschreiben?“

Ich antwortete nicht.

Ich hielt ihm nur den Stift hin.

Er sah ihn einen Moment lang an und versuchte offenbar zu begreifen, warum ich es ihm so schwer machte.

Er würde es niemals verstehen.

„Na schön“, sagte er. „Gib mir den Stift.“

Ich reichte ihn ihm. Unsere Finger berührten sich kurz. Ich sog scharf die Luft ein.

Er blätterte direkt zur letzten Seite. Dann hielt er inne. Sein Blick glitt über die erste Zeile, und eine leichte Falte erschien auf seiner Stirn, als wollte er den Text tatsächlich lesen.

„Alex...“

Rowenas Stimme klang schwach, und sofort hob er den Blick. Sie schwankte leicht und hielt sich die Hand, als wäre der winzige Schnitt plötzlich unerträglich.

Seine ganze Aufmerksamkeit galt wieder ihr.

Die Papiere sanken in seiner Hand nach unten.

„Unterschreib einfach“, sagte ich und zog seine Aufmerksamkeit wieder auf mich.

Er stöhnte leise auf.

Dann unterschrieb er.

Alexander Banks.

Einfach so.

Drei Jahre waren in fünf Sekunden vorbei.

Er gab mir die Unterlagen zurück.

„So. Bist du jetzt zufrieden?“

Er drehte sich zum Gehen um.

„Willst du es nicht lesen?“, fragte ich leise.

Dieses Mal drehte er sich nicht ganz um. Er warf mir nur einen Blick über die Schulter zu.

„Abgesehen davon, Schecks zu unterschreiben und Rechnungen zu bezahlen“, sagte er gleichgültig, „was gibt es denn sonst noch zu unterschreiben?“

Er griff nach der Türklinke.

„Ach, und Harper.“

Ich blickte auf.

„Benutz meine Karte und kauf Rowena ein paar Sachen zum Anziehen.“ Seine Stimme klang so beiläufig, als würde er mich bitten, Milch zu kaufen. „Sie wird eine Weile bei uns wohnen.“

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