登入Ava POV
Wütend stürmte ich aus dem Haus und ging auf die Tore zu, völlig verzehrt von einer explosiven Mischung aus Rage und überwältigender Traurigkeit.
Unser Sicherheitsmann öffnete das Tor sofort, ohne eine einzige Frage zu stellen, und hielt seinen Blick fest auf den Boden gerichtet, als ich an ihm vorbeirauschte.
In dem Moment, in dem die schweren Eisentore hinter mir mit einem Klicken ins Schloss fielen, lehnte ich mich gegen die kalte Steinmauer. Meine Brust hob und senkte sich schwer, während ich tief atmete und frische Tränen über mein Gesicht strömten.
Gott! Wie um alles in der Welt war ich hier gelandet? Wie konnte Derek mir das antun? Ich hatte wirklich gedacht, er würde mich lieben. Ich hatte gedacht, er würde genug für mich empfinden, um in schweren Zeiten an meiner Seite zu stehen.
Obwohl ich tief im Inneren immer gewusst hatte, dass er mich ursprünglich nur als das Mädchen gesehen hatte, das seine Großmutter ihn zu heiraten gezwungen hatte, hatte ich wirklich geglaubt, dass er im Laufe der Zeit gelernt hatte, mich zu lieben.
Wir waren so oft in der Fruchtbarkeitsklinik gewesen, und der Arzt hatte uns ständig versichert, dass alles in Ordnung sei – es sei nur eine Frage der Zeit, bis wir ein Baby haben würden.
Aber er ließ sich nicht nur wegen meiner leeren Arme von mir scheiden; er hatte mit meiner besten Freundin geschlafen.
Während ich jeden einzelnen Tag an Annabels Schulter geweint hatte wegen der Demütigungen und der Grausamkeit, die ich von Dereks Mutter ertragen musste, hatte sie meinen Mann gefickt.
Kein Wunder, dass er ständig Ausreden erfunden hatte, um mich auf endlose Geschäftsreisen zu schicken.
Nein! Ich konnte nicht einfach hier auf dem Bürgersteig sitzen und um eine vollkommen verlorene Sache weinen. Annabel trug jetzt sein Kind. Er würde sie oder dieses Baby niemals für mich verlassen.
Ich wischte mir aggressiv übers Gesicht und drängte jede verbliebene Trauer in meiner Brust hinunter. Ich stand aufrecht da und rief ein Taxi.
Das Auto kam innerhalb weniger Minuten. Ich stieg auf die Rückbank, nachdem ich dem Fahrer die Adresse meiner Eltern genannt hatte.
Kurz darauf hielten wir am Straßenrand. Als ich aus dem Taxi stieg, starrte ich auf das Höllenloch hinauf, in dem ich aufgewachsen war. Meine Eltern waren mir gegenüber schon immer grausam gewesen und hatten mich erst mit einem Hauch von Respekt behandelt, nachdem ich in die Lockwood-Familie eingeheiratet hatte.
Die Lockwoods waren Milliardäre, und meine Ehe mit ihrem Sohn hatte meiner Familie enormes Vermögen und soziale Aufstiegsmöglichkeiten eingebracht.
Ich klopfte an die Haustür und wartete einige Momente, bis Miranda öffnete.
„Oh, sieh an, die unfruchtbare Hure ist da“, höhnte sie, trat beiseite, um mich hereinzulassen, und starrte mich mit purem Ekel an.
Ich blieb völlig erstarrt im Türrahmen stehen. Zuerst hatte mich mein Mann als unfruchtbar bezeichnet, und jetzt nannte mich meine eigene Mutter eine unfruchtbare Hure.
Seit wann war ich eine Hure? fragte ich mich bitter. Soweit ich mich erinnern konnte, war ich noch Jungfrau gewesen, als ich Derek kennenlernte, und seit dem Tag unserer Hochzeit hatte kein anderer Mann je einen Finger an mich gelegt.
Aber welche Wahl hatte ich? So toxisch sie auch waren, sie waren die einzige Familie, die ich noch hatte. Ich beschloss, das Gift meiner Pflegemutter zu ignorieren, und trat ein.
„Guten Tag, Papa“, begrüßte ich ihn leise und versuchte, direkt auf mein altes Zimmer zuzugehen, nur um von meinem jüngeren Bruder aufgehalten zu werden.
„Und wo genau glaubst du, dass du hingehst?“, verlangte er zu wissen und verschränkte die Arme.
Ich neigte den Kopf und sog scharf die Luft ein. „Ich gehe in mein Zimmer“, antwortete ich und versuchte, meine Stimme ruhig zu halten.
Er stieß ein scharfes, spöttisches Lachen aus. „Dein Zimmer? Hat dein Vater ein Zimmer für dich in diesem Haus gebaut?“, fragte er, seine Stimme triefend vor Sarkasmus.
„Ben, wovon redest du? Ist das nicht mehr mein Zuhause? Kann ich nicht einfach hierherkommen und etwas Frieden bei meiner Familie finden? Papa hat mir —“
„Wen zur Hölle nennst du deinen Papa?“, dröhnte eine harte Stimme. Die Worte meines Vaters bohrten sich wie Glassplitter in meine Haut.
„Aber —“, begann ich.
„Also, falls du es wissen musst, wir sind nicht mehr deine Eltern. Ich habe dich aus dem Waisenhaus geholt, in dem dich deine leiblichen Eltern abgelegt haben, und wir haben dich großgezogen, nur damit du nutzlos und schamlos endest. Nachdem du mit verschiedenen Männern herumgeschlafen hast, hast du deine eigene Gebärmutter ruiniert, und statt ehrlich zu sein, hast du einen guten Mann in deine leere Existenz gelockt“, schrie er, sein Gesicht rot vor Wut.
Ich starrte ihn an und zwang die Tränen, hinter meinen Augen eingeschlossen zu bleiben. Eine Welle überwältigenden Schmerzes durchflutete meinen Körper, aber ich weigerte mich vehement zu weinen. Ich weigerte mich, weiter zu heulen und ihr Spielzeug der Verhöhnung zu sein.
„Und wer genau hat dir erzählt, dass ich mit anderen Männern schlafe?“, fragte ich leise und drängte den Drang nieder, vollkommen zusammenzubrechen.
„Oh, dachtest du, deine kleinen Geheimnisse würden ewig verborgen bleiben? Glücklicherweise für uns steht die Person, die uns diese Informationen gegeben hat, derzeit unter Dereks vollem Schutz. Und sie trägt seinen Erben, wie du bei ihrer Verlobungsfeier deutlich sehen konntest. Also, falls du planst, auch nur einen Finger an sie zu legen, solltest du besser auf Dereks absolute Wut vorbereitet sein“, mischte sich meine Mutter ein, ihre Stimme dick vor Verachtung.
In dem Moment, in dem sie es sagte, wusste ich es. Es war Annabel. Sie war die Quelle dieses Gifts.
Plötzlich begann ich zu lachen. Ich lachte laut auf, ein manisches Geräusch, das den qualvollen Schmerzschub, der durch mich hindurchriss, abschirmen sollte. Annabel hatte nicht nur behauptet, ich sei unfruchtbar; sie hatte mich meiner eigenen Familie als Hure gebrandmarkt.
Ich beobachtete, wie sie mich anstarrten, ihre Brauen vor tiefer Verwirrung gerunzelt. Aber ehrlich gesagt war alles, was heute passiert war, so tragisch absurd, dass es fast komisch war. Nachdem ich mir den absoluten Arsch für Dereks Konzern aufgerissen hatte, um sicherzustellen, dass die Familienunternehmen an der Spitze des Marktes blieben, war das meine Belohnung. Eine erzwungene Scheidung und ein ruinierter Ruf.
Es gab eine Zeit, in der Derek in massive, lähmende Schulden geraten war. Er hatte Millionen geliehen, um ein neues Projekt zu starten, das sich als völlig unrentabel erwies. Die Banken standen kurz davor, seine Immobilien und Vermögenswerte zu beschlagnahmen. Ich war diejenige, die ihn gerettet hatte.
Ich hatte persönlich Verhandlungen mit den Banken geführt und unsere Abläufe umstrukturiert, um sicherzustellen, dass wir das Doppelte unseres üblichen Umsatzes erwirtschafteten, um die Schulden zu tilgen.
Ich war die unsichtbare Hand hinter seinem immensen Reichtum und seinem makellosen Namen, und doch stand ich hier, vollkommen allein und verstoßen. Er hatte sich nicht nur von mir scheiden lassen; er hatte meine beste Freundin geschwängert.
„Da du keine Lockwood mehr bist, haben wir absolut keine Verwendung mehr für dich. Unterschreib das und verschwinde“, sagte mein Vater kalt und warf mir einen dicken Dokumentenstapel in einem Manila-Umschlag gegen die Brust.
Ich fing ihn auf und zog die Unterlagen heraus.
Mir stockte der Atem, und mein gesamter Körper wurde vollkommen taub. Ich fühlte mich, als wäre ich innerhalb einer einzigen Minute gestorben und wieder zum Leben erwacht.
FAMILIENANNULIERUNGSDOKUMENT VON MRS. AVA LOCKWOOD
„Was zur Hölle ist das, Papa?“, flüsterte ich und versuchte verzweifelt, meine zitternden Hände zu stabilisieren. Tränen verschleierten meine Sicht, während ich ihn entsetzt anstarrte und dann zurück auf die juristischen Papiere blickte. Sie verstießen mich, weil ich nicht mehr mit Derek verheiratet war.
„Kannst du nicht lesen? Ich will, dass du diese Papiere unterschreibst und verschwindest. Du bist kein Teil dieser Familie mehr. Die Dokumente zeigen dir den genauen rechtlichen Namen, den du getragen hast, bevor wir dich adoptiert haben. Das ist von diesem Moment an dein Name.“
„Nein, das könnt ihr nicht tun. Ihr könnt mich nicht verlassen, nicht jetzt, wo ich dringend jemanden an meiner Seite brauche. Bitte“, flehte ich, und die Tränen, die ich zurückgehalten hatte, strömten endlich über.
Ich fiel direkt vor den beiden auf die Knie. „Vater, bitte, ich habe sonst nirgendwo hin. Bitte“, weinte ich und streckte die Hand aus, um seine Beine zu umklammern. Auch wenn sie seit der Geburt meines jüngeren Bruders nie wirklich gute Eltern für mich gewesen waren, waren sie immer noch meine Familie. Sie waren alles, was ich je gekannt hatte. Wie sollte ich von hier aus weitermachen? Wo sollte ich schlafen? Wie sollte ich überleben? Ich hatte nicht einmal einen einzigen Penny auf meinem privaten Bankkonto; ich hatte jahrelang ausschließlich die Kreditlinien der Lockwood-Familie genutzt.
Plötzlich trat Eli, mein älterer Bruder, vor und trat mir hart gegen die Brust.
Ich fiel flach auf den harten Boden, mein Verstand wurde vollkommen taub vor körperlichem und emotionalem Schock.
„Jetzt unterschreib diese verdammten Papiere und verschwinde für immer! Wir wollen dich hier nicht!“, brüllte er.
Ich starrte zu ihm auf, dann zu meinen Eltern. In den letzten fünf Jahren war ich ihr absolutes Lieblingskind gewesen. Also war wirklich alles nur eine Farce gewesen, weil ich mit Derek verheiratet war.
„Kann ich … kann ich bitte nur eine Nacht bleiben?“, fragte ich mit gebrochener, flehender Stimme.
„Wenn du auch nur eine Stunde länger unter diesem Dach verbringst, werde ich gezwungen sein, dir selbst die Kehle durchzuschneiden oder dein Essen zu vergiften. Also unterschreib einfach die Papiere und geh“, murmelte mein Vater durch fest zusammengebissene Zähne.
Ein eiskalter Schauer lief mir den Rücken hinunter angesichts der puren Kälte seiner Drohung. Er meinte es völlig ernst. Mein eigener Vater war bereit, mich zu töten, nur um eine Belastung loszuwerden. Was hatte es für einen Sinn, Menschen anzubetteln, die mich buchstäblich tot sehen wollten?
Ohne ein weiteres Wort des Protestes zu äußern, griff ich nach dem Stift und unterschrieb das Papier. Ich blickte auf die neue Identität hinunter, die auf der Seite gedruckt war: ‚Ava Pierce.‘ Ich wandte mich der Haustür zu und ging hinaus, ohne auch nur einen einzigen Blick zurück auf die Monster zu werfen, die ich einst Familie genannt hatte.
Ich rief ein weiteres Taxi und ließ mich zurück zu Dereks Villa fahren.
Ich würde meine Taschen holen, seine Scheidungspapiere unterschreiben und London für immer verlassen.
AvaIch wachte früh auf, als es im Zimmer noch vollkommen still war. Ich stand aus dem Bett auf, zog mich an, verließ das Haus und machte mich auf den Weg zu meinem Jet.Der Pilot startete die Triebwerke, und nur wenig später hoben wir ab. Der Flug dauerte einige Stunden, bis wir schließlich in Italien landeten.Als ich aus dem Flugzeug stieg, wartete bereits ein schwarzer Wagen auf mich. Der Fahrer brachte mich auf direktem Weg zum Anwesen.Das Anwesen war komplett leer; niemand lebte mehr hier.Die Luft im Inneren roch nach kaltem Tabak und altem Blut. Ich ging in mein Arbeitszimmer, setzte mich an den großen Schreibtisch und klappte meinen Laptop auf, um zu arbeiten.Während Dokumente und Zahlen den Bildschirm füllten, trat mein Assistent Marco ein. Er schloss die Tür hinter sich, blieb vor meinem Schreibtisch stehen und begann zu sprechen.„Boss, jemand versucht sich gegen uns zu erheben“, sagte Marco. „Wir haben einen Verräter in den eigenen Reihen, und ein Krieg steht bevor. Hin
AvaIch stieß ein Gähnen aus und wollte mich gerade ausgiebig strecken, als mich etwas am Boden hielt. Ruckartig schlug ich die Augen auf.Da lag jemand! Mein nervötender, aber umwerfend gutaussehender Mitbewohner.Wir lagen ganz nah beieinander, eng aneinander gepresst, seine Hand lag an meiner Taille, meine auf seiner Brust. Ich blinzelte die letzte Schläfrigkeit weg und starrte dieses absolute Kunstwerk von einem Mann an.Die Sonne war bereits aufgegangen und warf ein blasses, orangefarbenes Licht auf seine Züge: dichte, perfekt geschwungene Augenbrauen, lange Wimpern. Mein Blick wanderte weiter über seine markante Nase hinab zu seinen roten Lippen – denselben Lippen, die mich verschlungen hatten, die mich so tief geküsst hatten, dass ich ohne seine Hilfe kaum noch atmen konnte. Den Lippen, die das Verlangen in mir erst geweckt hatten. Ich ließ meinen Blick weiter zu seiner meißelförmigen Kieferpartie und seinem Schlüsselbein gleiten. Der Rest seines Körpers war unter dem grauen Ob
AvaIch wartete darauf, dass sie sich korrigierte, doch sie blieb einfach stehen, das Kinn stolz erhoben, die Nase leicht gerümpft, als wäre sie fest von der Richtigkeit ihrer Worte überzeugt.„Wie bitte?“„Mein Ernst. Das ist der einzige Weg, um ihnen das Maul zu stopfen. Ich kenne Sharon; sie wird es dir reindrücken. Sie wird dafür sorgen, dass du dich minderwertig fühlst – genau wie draußen vor der Tür. Zuerst habe ich nicht verstanden, warum sie vor deinen Augen ihr Gift spucken musste, aber jetzt ist es mir klar.“ Sie atmete tief durch und fuhr fort. „Ich wusste schon immer, dass sie falsch ist – all ihre aufgesetzten Lächeln und die bitteren Worte. Und jetzt hat sie ihren ersten Zug gemacht.“ Sie lehnte sich näher zu mir. „Um zu verhindern, dass sie dich komplett zerquetscht, musst du ihr zeigen, dass es dir völlig egal ist. Sie hat dir nicht deinen Mann weggenommen; sie hat dir eine Last abgenommen. Zeig ihr, dass du jeden anderen haben kannst, der um Längen besser ist, und auß
AvaIch stieß ein träges Gähnen aus und wollte mich gerade ausgiebig strecken, als mich etwas am Boden hielt. Ruckartig schlug ich die Augen auf.Ein Jemand! Mein nervötender, aber umwerfend gutaussehender Mitbewohner.Wir lagen ganz nah beieinander, eng aneinander gepresst, seine Hand lag an meiner Taille, meine auf seiner Brust. Ich blinzelte die verbliebene Schläfrigkeit weg und starrte dieses absolute Kunstwerk von einem Mann an.Die Sonne war bereits aufgegangen und warf ein blasses, orangefarbenes Licht auf seine Züge: dichte, perfekt geschwungene Augenbrauen, lange, dunkle Wimpern. Mein Blick wanderte weiter über seine ebenmäßige Nase hinab zu seinen roten Lippen – denselben Lippen, die mich verschlungen hatten, die mich so tief geküsst hatten, dass ich ohne seine Hilfe kaum noch atmen konnte. Den Lippen, die dieses unerschöpfliche Verlangen in mir geweckt hatten. Ich ließ meinen Blick weiter zu seiner meißelförmigen Kieferpartie und seinem markanten Schlüsselbein gleiten. Der
VIVIANDie Stille wog schwer im Raum, dicht und unbeweglich. Sie kroch mir bis tief in die Knochen, bis ich ihren bitteren Nachgeschmack auf der Zunge spüren konnte. Ich starrte sie an – völlig erstarrt über die unfassbare Dreistigkeit, die sie zur Schau stellte, während sie das breiteste Lächeln aufsetzte, das die Menschheit je gesehen hatte, und stolz für die Kameras posierte. Mein Blick war fest auf sie gerichtet, doch sie würdigte mich keines einzigen Blickes.Ich riss mich zusammen und schraubte mir meine gewohnte, fehlerfreie Maske der Neutralität so fest ins Gesicht, dass es wehtat.Das wilde Auslösen der Kameras durchbrach die drückende Stille, die uns umgab.„Sind Sie die besagte Cousine, die der wahre Kopf hinter dem phänomenalen Erfolg von Vale Construction ist?“„In welchem Verhältnis stehen Sie genau zu Miss Vivian Vale?“„Verraten Sie uns, warum Sie sich dazu entschieden haben, Ihre Identität vor den Medien geheim zu halten und nur aus dem Schatten heraus zu arbeiten?“„
ALEXNach dem beinahe ruinierten Frühstück beschloss ich, die Sache abzuhaken. Ich hatte überreagiert. Egal wer zum Teufel er war, es gab verdammt nochmal keine Möglichkeit, dass er sich jemals zwischen Vivian und mich drängen könnte. Unser Abendessen war voller Lachen gewesen; sie hatte ihre Deckung abgelegt und frei über ihren peinlichsten Moment gesprochen. Sie erzählte, wir lachten, und ich sah eine Seite an ihr, von der ich nicht gewusst hatte, dass sie existierte. Das kleine Mädchen in ihr, das Freude an allem fand, das so frei und verschmitzt war. Und als sie sagte, sie könne keinen Spaß mehr haben, schoss das Blut brüllend durch meine Adern. Sie kann es, und sie wird es. Ich war jetzt hier, und es war mir scheißegal, ob ihre ganze Familie von ihr abhing, als wäre sie Sauerstoff, oder ob ihre Firma zusammenbrechen würde, wenn sie sich nicht in einen Workaholic verwandelte. Sie würde Spaß haben und frei lieben, weil sie das und noch viel mehr verdiente.Stille kehrte ein, und ic







