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Kapitel 2

ผู้เขียน: Grüne Berge
In diesem Moment stürmte plötzlich ein fremder Mann mit einem Messer auf mich zu.

Ich schrie vor Angst auf und wich immer weiter zurück.

Thomas reagierte schnell.

Aus jahrelang antrainiertem Instinkt heraus rannte er blitzschnell zu mir und stellte sich schützend vor mich.

Dann trat er dem Mann das Messer aus der Hand und drückte ihn zu Boden.

Doch genau in diesem Moment schrie Brittany plötzlich auf. Sie fiel zu Boden und stöhnte vor Schmerz.

Erst da sah ich, dass ein anderer fremder Mann ihr mit einem Messer das Bein aufgeschlitzt hatte.

Für einen Augenblick zögerte Thomas.

Doch schon im nächsten Moment rannte er zu Brittany und stellte sich schützend vor sie.

Als ich das sah, wurde mir nach und nach kalt ums Herz.

Der Mann merkte, dass niemand mehr bei mir war. Sofort hob er das Messer auf und stürmte auf mich zu.

Kurz bevor die Klinge meine Brust treffen konnte, schoss plötzlich jemand hervor und trat ihn mit einem kräftigen Tritt zu Boden.

Ich öffnete die Augen.

Erst da erkannte ich, wer gekommen war.

Es war Elliot!

02

Als die beiden Killer sahen, dass ihr Plan gescheitert war, flohen sie panisch.

Elliot hatte ein finsteres Gesicht. Er sah zu Thomas hinüber und brüllte ihn an:

„Thomas, hast du deine Aufgabe vergessen?“

„Wenn Fräulein Judson etwas zugestoßen wäre, könntest du diese Verantwortung tragen?“

Auf Thomas’ Gesicht flackerte kurz Panik auf.

Doch gleich darauf tat er wieder so, als wäre nichts dabei.

„Ihr ist doch nichts passiert, oder?“

„Außerdem wurde Brittany wegen Delilah verletzt. Ich konnte sie doch nicht einfach liegen lassen!“

Als Elliot das hörte, wurde sein Gesicht noch düsterer.

Er trat vor und schlug Thomas mit der Faust ins Gesicht.

„Und deshalb war dir Fräulein Judsons Sicherheit egal? Warum hat Herr Judson uns damals aufgenommen? Hast du das alles vergessen? Er hat uns immer wie seine eigenen Söhne behandelt. Willst du diese Gnade wirklich wegen einer Frau vergessen?“

Thomas fühlte sich offensichtlich ertappt.

Doch vor Elliots Faust und seinen Fragen verlor auch er die Beherrschung.

Kurz darauf prügelten sich die beiden miteinander.

Als ich das sah, ging ich hastig dazwischen und hielt sie auf.

Da stieß Brittany neben uns einen schmerzvollen Schrei aus.

„Thomas, es tut so weh!“

Erst da hörte Thomas auf.

Besorgt hob er Brittany auf die Arme und ging mit ihr davon.

Elliot sah eiskalt aus. Dann wandte er sich zu mir um.

In seinen Augen lag Wut.

„Warum hast du mich aufgehalten?“

„Er hat dich so behandelt, und du bringst es trotzdem nicht übers Herz, ihn verletzt zu sehen?“

In diesem Moment wurden seine Augen langsam rot.

„So ist es nicht...“

„Schon gut. Du musst nichts erklären!“

Er unterbrach mich sofort.

„Da du dich für ihn entschieden hast, pass eben selbst auf dich auf.“

Ich sagte hastig: „Ich habe ihn nicht gewählt!“

Als Elliot diese Worte hörte, blitzte Überraschung in seinen Augen auf.

Doch das kleine Leuchten verschwand schnell wieder.

„Du mochtest ihn seit deiner Kindheit. Das konnte jeder sehen. Wenn du ihn nicht wählst, wen dann? Ach, egal. Such dir aus, wen du willst.“

Nachdem er das gesagt hatte, ging er enttäuscht davon.

Ich sah seiner einsamen Gestalt nach. In meinem Herzen breitete sich ein leiser Schmerz aus.

Ich fragte mich, wie er reagieren würde, wenn er erfuhr, dass der Verlobte, den ich gewählt hatte, er war.

Bei diesem Gedanken wurde ich unerwartet neugierig.

03

Am nächsten Tag ließ mein Vater mir viele Kleider für die Verlobungsfeier bringen, damit ich eines auswählte.

Ich hatte mir gerade ein Kleid ausgesucht, als Thomas mit Brittany hereinkam. Sie humpelte, und er stützte sie.

In dem Moment, in dem Brittany das Kleid sah, leuchteten ihre Augen auf.

Sie rief bewundernd: „Was für ein wunderschönes Kleid!“

Doch gleich darauf wurde ihr Blick wieder trüb.

„Schade nur, dass ich aus einer armen Familie komme. In diesem Leben werde ich wohl nie so ein schönes Kleid tragen können.“

Diese Worte trafen Thomas mitten ins Herz.

Er legte sofort einen Arm um Brittanys Schultern und tröstete sie.

„Brittany, sag so etwas nicht über dich. Was immer du haben willst, ich kaufe es dir!“

Ich beachtete die beiden nicht.

Doch Brittany ließ nicht locker.
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