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Meine Periode deckte alles auf

Meine Periode deckte alles auf

Por:  Washing WheatCompletado
Idioma: Deutsch
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Am Tag vor meiner Periode entdeckte ich eine Notiz auf dem Handy meines Verlobten. „Ihre Periode beginnt morgen. Ich habe bereits Binden und Schmerzmittel in ihre Tasche gepackt.“ Ich lächelte. Es war nur eine Kleinigkeit, aber sie fühlte sich unglaublich aufmerksam an. Am nächsten Tag zog ein dumpfer Schmerz durch meinen Unterbauch. Blass und unwohl durchsuchte ich meine Umhängetasche. Doch da war nichts. Dunkelrotes Blut befleckte meine Hose. Die Schüler zeigten hinter meinem Rücken auf mich und tuschelten mit verlegenen Lachern. Ich dachte, er hätte es in letzter Minute einfach vergessen. Doch dann veröffentlichte die neue Praktikumslehrerin einen Beitrag in den sozialen Medien. „Ich habe gerade erst angefangen zu arbeiten, und mein betreuender Lehrer ist wirklich der liebste Mensch überhaupt! Er hat mir sogar Binden und Schmerzmittel besorgt. Dank ihm hatte ich diesmal überhaupt keine Periodenschmerzen!“ Auf dem Foto waren eine Packung Binden, eine Ibuprofen-Tablette und eine Tasse Ingwertee zu sehen. Die Schmerzmittel waren meine – dieselben, die ich wegen meiner Krämpfe seit Jahren zu Hause aufbewahrt hatte. Die Binden waren die einzige Marke, die meine Haut vertrug. Ich schaltete mein Handy aus und starrte lange auf den Verlobungsring an meinem Finger. Dann stand ich auf und machte mich auf den Weg zum Büro des Schulleiters, um mich für das Lehreraustauschprogramm im Ausland zu bewerben. Sieben Jahre. Und er konnte sich meinen Zyklus immer noch nicht merken. Und jetzt würde er es auch nie wieder müssen.

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Capítulo 1

Kapitel 1

Nachdem ich den Antrag abgegeben hatte, läutete die letzte Schulglocke.

Frau Larry warf mir mehrmals einen Blick zu, bevor sie schließlich das Wort ergriff.

„Sie und Herr Bowyer heiraten nächsten Monat. Vor zwei Tagen haben Sie noch an den Einladungen gearbeitet. Warum also …“

Sie sprach den Satz nicht zu Ende, aber ich wusste genau, was sie meinte.

Das kürzeste Lehreraustauschprogramm dauerte drei Jahre.

Kein frisch verheiratetes Paar würde freiwillig so lange voneinander getrennt sein.

Außerdem wusste jeder an der Schule, dass ich Kelvin Bowyer vier Jahre lang hinterhergelaufen war und danach noch drei Jahre mit ihm zusammen gewesen war, bevor wir endlich kurz vor der Hochzeit standen.

Wie hätte ich ihn jemals verlassen können?

Entfernung schmerzte aber nur dann, wenn beide Menschen sich umeinander sorgten.

Und mir wurde gerade klar, dass der Mann, der mir versprochen hatte, mich zu heiraten, mich vielleicht nicht so sehr liebte, wie ich immer geglaubt hatte.

Ich zupfte an dem getrockneten Blut unter meinen Fingernägeln. Es war dort zurückgeblieben, als ich vorhin hastig mehrere Lagen Toilettenpapier hineingestopft hatte.

„Es hat einfach nicht funktioniert. Frau Larry, könnten Sie mir einen Gefallen tun? Bitte erzählen Sie niemandem von meinem Antrag.“

Sie runzelte die Stirn, und ein Hauch von Mitgefühl blitzte in ihren Augen auf.

„In Ordnung. Ich werde es vertraulich behandeln. Die früheste Austauschgruppe reist morgen ab. Ich kann dafür sorgen, dass Sie noch mit ihnen mitkommen.“

Ich nickte dankbar und verließ anschließend das Büro.

Mein Handy vibrierte erneut.

Kelvin.

„Warum dauert das so lange? Die Arbeit ist seit zehn Minuten vorbei.“

Seit wir zusammenwohnten, waren wir immer gemeinsam nach Hause gegangen.

Obwohl er jeden Tag erst zwei Stunden nach mir Feierabend machte, hatte ich stets im Büro auf ihn gewartet – ohne je darüber nachzudenken.

Heute hatte er gerade einmal zehn Minuten auf mich gewartet – und war bereits genervt.

Ich presste die Lippen zusammen und konzentrierte mich auf das Gefühl in meiner Brust.

Da war nichts von dem erdrückenden Schmerz, den ich erwartet hatte.

In diesem Moment wurde mir klar, dass ich endlich losgelassen hatte.

Ich antwortete:

„Ich habe noch etwas zu erledigen. Geh schon mal ohne mich.“

Dann schaltete ich mein Handy aus und sah nicht mehr darauf.

Zurück im Büro packte ich meine Lehrbücher zusammen und sortierte alle Unterrichtsmaterialien und Klassenunterlagen, die übergeben werden mussten.

Eine Stunde später rollte ich meine schmerzenden Schultern und verließ das Schulgebäude durch das Tor.

Ich holte mein Handy heraus, um ein Auto zu rufen.

Plötzlich ertönte hinter mir eine Hupe, sodass ich zusammenzuckte.

Ich drehte mich um.

Kelvins Auto stand direkt hinter mir.

Ich erstarrte.

Die Hupe ertönte erneut.

Dann lehnte er sich aus dem Fenster.

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