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Kapitel 9

April
Egal wie kalt, rücksichtslos und entschlossen William für andere Menschen wirkte, wusste ich eines mit Sicherheit – er würde niemals zulassen, dass mir oder Aiden auch nur das Geringste zustieß.

Meine Verletzung würde sicher schwer auf ihm lasten und ihm Schuldgefühle bereiten.

Obwohl Anna Williams Verhalten so beschrieb, als wäre er eine Art Dämon, verspürte ich nicht die geringste Angst. Schließlich hatten sich das alles diejenigen selbst zuzuschreiben, die es heraufbeschworen hatten. Menschen, die Unrecht taten, würden irgendwann bekommen, was sie verdienten.

Trotzdem machte ich mir Sorgen um Aiden. Er war so jung, und ich fragte mich, ob dieses ganze Chaos ihn psychisch beeinträchtigen würde.

Ich wollte gerade mit Anna sprechen, als die Tür des Krankenzimmers aufgerissen wurde. William und Aiden waren da, und ihre Gesichter leuchteten vor Freude auf, als sie mich sahen.

Ohne zu zögern schob sich Aiden an seiner Patentante vorbei und griff nach meiner Hand.

„Mama, wie geht es
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