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Kapitel 3

Penulis: Author Rex
last update Tanggal publikasi: 2026-07-01 01:15:50

In ihrem ganzen Leben hatte Jade sich noch nie so verwirrt gefühlt.

Ist das der Mann, mit dem sie wahrscheinlich den Rest ihres Lebens verbringen wird?

Er löste sich mit einem tödlichen Grinsen von ihr.

„Ich habe Wichtigeres zu erledigen." Er ging an ihr vorbei.

„Warte!" Sie rannte ihm hinterher, doch er blieb nicht stehen. „Hör zu! Ich habe einen besseren Vorschlag." Sie tippte ihn von hinten an.

„Besser als die Abmachung, die ich bereits mit deinem Vater habe?" Er blieb stehen und drehte sich zu ihr um, doch sie stieß gegen ihn.

„Au!", keuchte sie.

„Gehst du ins Fitnessstudio?" Er musterte sie kurz von Kopf bis Fuß.

„Ähm... ich verstehe nicht, was das damit zu tun hat, aber nein. Na ja, manchmal." Sie zuckte mit den Schultern.

„Gut."

„Also, zu dem Vorschlag... warum arbeite ich nicht für dich? Umsonst! So kann ich nach und nach die Schulden meiner Eltern abbezahlen", sagte sie.

Er steckte die Hände in die Taschen.

„Es sei denn, du willst für immer für mich arbeiten." Er drehte sich um und ging weiter.

„Ich kann mehr leisten!" Sie rannte ihm hinterher, doch er hielt erst an, als er die Haustür ihres Hauses mit einem Tritt aufstieß.

„Hudson", sagte er zu Jades Vater, der sofort voller Angst aufstand.

„Xavier..."

„Ich will nichts davon hören! Das war nicht unsere Abmachung", erwiderte Xavier.

„Ich verspreche dir, sie wird heute mit dir gehen", antwortete Hudson.

„Was für ein Vater bist du!?" Jade knallte die Tür zu und ging schnell zu ihren Eltern. „Du hast deine Tochter verkauft und kannst es kaum erwarten, sie loszuwerden!", fragte sie wütend.

„Geh nach oben und pack deine Sachen", sagte ihr Vater ruhig.

„Du willst mich aus dem Haus haben? Dann trag mich raus!" Sie setzte sich auf die Couch.

„Bitte, Schatz, hör auf deinen Vater. Du weißt nicht, womit du es zu tun hast." Ihre Mutter setzte sich neben sie.

„Warum erzählst du es mir nicht, Mum? Warum passiert das alles? Ich habe versucht, mit ihm zu reden! Der Mistkerl versteht überhaupt nichts!" Sie warf die Hände in die Luft.

Hudson sah schnell zu Xavier, der nicht einmal mit der Wimper zuckte.

„Warum kannst du das nicht verstehen!? Du benimmst dich wie ein Kind! Du bringst uns alle in Schwierigkeiten. Avery, rede mit deiner Tochter." Hudson war bereits frustriert.

„Ich benehme mich wie ein Kind!? Du hast mich verkauft, und ich habe nicht das Recht, wütend zu sein?" Jade ging auf ihren Vater zu, drehte sich dann aber plötzlich zu Xavier um. „Du hast mein Leben ruiniert!", spuckte sie wütend.

Xavier zog eine Pistole und feuerte direkt neben ihr.

Der Knall des Schusses erschreckte sie, und sie wurde bleich.

Jade erkannte, dass sie nicht getroffen worden war, doch ihre Eltern hätten erschossen werden können.

Sie drehte sich langsam um, Tränen liefen ihr über die Wangen, doch beide Elternteile lebten noch.

Sie rannte in die Arme ihrer Mutter.

„Schatz, bitte hör auf, dich so aufzuführen. Das ist nicht der Zeitpunkt für Sturheit. Hör zu." Avery weinte, doch sie wischte die Tränen ihrer Tochter ab.

„Die nächste Kugel geht genau zwischen ihre Augen", erklärte Xavier.

„Hat er dich bedroht? Sag es mir, Mum! Wir können zur Polizei gehen. Die kümmern sich darum." Sie ging zu ihrem Vater. „Bitte sag es mir."

„Nein, das hat er nicht..."

Die Tür flog auf, und mehrere in Schwarz gekleidete Männer und Frauen kamen herein.

„Ich bin ein sehr beschäftigter Mann. Du hast mich von der Arbeit weggeholt, Hudson. Ich bin gekommen, um zu holen, was mir gehört." Er sah Jade an. „Hol deine Sachen", befahl er.

Jade schüttelte den Kopf und umarmte ihre Mutter.

„Ich will nicht gehen, Mum", weinte sie.

„Keine Sorge, uns wird es gut gehen. Er wird sich um dich kümmern", versprach Avery.

Jade hörte, wie er den Hahn seiner Pistole spannte, und sie löste sich schnell von Avery. Er richtete die Waffe auf ihre Mutter.

„Gut! Ich gehe!" Sie wischte sich die Tränen ab und rannte nach oben. Xavier steckte die Waffe wieder hinter sich.

Nach einer Weile schleppte Jade ihre Taschen und Koffer nach unten. Sie hatte sich auch in ein kurzes Kleid umgezogen.

Einer seiner Männer machte eine Bewegung, um ihr zu helfen, doch Xavier hielt ihn mit einem Finger zurück.

Jade umarmte ihre Eltern ein letztes Mal.

„Bitte ruft mich an, wenn ihr etwas braucht. Ich besuche euch, so oft ich kann." Sie ging zu Hudson. „Bitte kümmere dich um Mum und die Firma." Sie schenkte ihnen beiden ein schwaches Lächeln. „Ich bleibe in Kontakt, und macht euch keine Sorgen um mich. Ich komme schon klar."

Sie umarmte sie erneut, und eine weitere Tränenwelle folgte.

„Wir lieben dich." Avery küsste ihre Stirn.

Jade winkte ihren Eltern zu, während sie zu Xavier ging.

Sie warf ihm einen bösen Blick zu, doch er behielt sein ausdrucksloses Gesicht bei.

Sie ging an ihm vorbei zu seinen Männern.

„Also, wer hilft mir mit meinen Sachen?" fragte sie, doch keiner von ihnen antwortete. „Ihr habt wohl alle eine Einstellung, was? Dann helfe ich mir wohl selbst."

Sie schleppte ihre Sachen nach draußen.

Sie wusste, dass sie auf Xaviers Befehl handelten.

Jade warf einen langen Blick auf ihre Villa. Sie war in Brooklyn geboren und aufgewachsen.

Sie würde ihre Eltern und Freunde vermissen.

Wie hatte sich ihr Leben nur so drastisch verändert?

„Steigst du jetzt ein, oder was?" Seine raue Stimme riss sie aus ihren Gedanken.

Er öffnete ihr die Autotür, doch sie ging wütend zur anderen Seite und stieg selbst ein.

Xavier grinste und stieg ein.

Sie wischte sich gründlich das Gesicht ab und griff nach ihrem Handy, als das Auto losfuhr. Das Letzte, was sie wollte, war, irgendetwas mit ihm zu tun zu haben. Da er beschlossen hatte, ihr Leben zu ruinieren, würde sie ihm nicht die Freude machen, sie zu haben oder sie zusammenbrechen zu sehen.

Xavier nahm plötzlich ihr Handy, kurbelte das Fenster herunter und warf es hinaus.

Sie sah ihn schockiert an.

Jade atmete tief durch und lehnte sich gegen die Ledersitze zurück, doch sie wandte sich plötzlich zu ihm um.

„Wer zum Teufel glaubst du eigentlich, dass du bist!?" fragte sie wütend.

„Dachte, du redest nicht mehr mit mir?" Er schenkte ihr ein kurzes Lächeln, das ihr zeigte, dass er mit ihrer Reaktion zufrieden war.

„Du bist ein Mistkerl! Zu nichts zu gebrauchen! Was habe ich dir je getan!? Du kaufst einfach wahllos Mädchen?" platzte sie heraus, doch er zuckte nur mit den Schultern.

„Verdammt sollst du sein! Ich werde dir nicht die Genugtuung geben." Sie wandte sich von ihm ab. „Arschloch."

„Tier! Nerviges Stück Scheiße", murmelte sie vor sich hin, doch sie bekam keine Reaktion von ihm.

Sie blickte aus dem getönten Fenster und versuchte, sich auf etwas anderes als ihn zu konzentrieren.

Wie würde das Leben ohne ihre Eltern und ihre reichen Freunde aussehen?

Selbst wenn sie die schlimmste Entscheidung aller Zeiten getroffen hatten, wusste sie, dass sie sie liebten.

„Hast du meine Eltern bedroht?" fragte sie traurig und wandte sich ihm zu.

„Ja, das habe ich. Und wenn du dich nicht benimmst, werde ich nicht nur ihre Firma und jeden Cent bis zum letzten von ihren Konten nehmen, ich werde sie auch töten", warnte er. „Das ist ein Versprechen."

„Warum zum Teufel tust du das alles!? Ich kenne dich nicht einmal!" knurrte sie.

„Aber ich kenne dich", antwortete er schlicht.

„Was willst du von mir? Warum ich?"

Er ignorierte sie erneut.

„Du Tier! Warum ich!?" fragte sie erneut. „Ich höre nicht auf, bis du mir antwortest! Ich mache diesen kleinen Trip zur Hölle für dich!", drohte sie.

„Und das ist für mich wie zu Hause." Er lächelte.

Sie schwieg eine Weile, doch dann wandte sie sich erneut zu ihm.

„Warum ich!? Was habe ich getan?" Sie stieß ihn. „Warum ich?"

Plötzlich drehte er sich um und drückte sie am Kinn gegen die Sitzlehne.

„Weil dein hübsches kleines Gesicht mich dazu bringt, dich ficken zu wollen", erklärte er.

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