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Kapitel 4

작가: Author Rex
last update 게시일: 2026-07-01 01:16:23

Jade errötete, und ihr Herz raste. Sie spürte, wie sich seine Handfläche in ihre Taille brannte, als er seine Hand dort platzierte. Mit seiner freien Hand fuhr er verführerisch über ihr Kinn, ihren Kiefer und schließlich ihre Lippen.

Sie hatte Angst wegen des wahnsinnigen Blicks in seinen Augen, doch vor allem wegen der Hitze zwischen ihren Beinen.

Xavier löste sich langsam von ihr, und sie wandte sich wieder dem Fenster zu.

Vielleicht war es das Beste, ihm niemals eine Frage zu stellen, die ihre Libido auslösen könnte.

Das Auto kam plötzlich zum Stehen, und sie setzte sich auf, nur um festzustellen, dass sie auf dem Rollfeld angehalten hatten.

„Wo fahren wir hin?", fragte sie stirnrunzelnd.

„Zu meinem Zuhause in New York", erklärte er schlicht und öffnete die Tür. Bevor er ihre Seite erreichen konnte, war sie schon herausgesprungen.

„Was meinst du mit 'meinem Zuhause in New York'!?", rief sie aus. „Ich will Brooklyn nicht verlassen!", sagte sie wütend.

„Was ich will, ist das Einzige, woran du denken solltest." Er packte grob ihren Arm und zog sie näher zu sich. „Und das Letzte, was du willst, ist der Kopf deiner Mutter, hübsch mit einer Schleife verpackt." Er spürte, wie sie zitterte. „Braves Mädchen. Meine Männer folgen deinen Eltern, also reize mich niemals."

Er ließ sie los.

Jade sah mit dicken Tränen in den Augen zu ihm hoch.

„Das würdest du nicht wagen!", sagte sie bitter.

„Versuch's", grinste er und bot ihr seinen Ellbogen an, den sie widerwillig annahm.

Er brachte sie zu seinem Privatjet, und bald hoben sie ab.

Jade verabschiedete sich in Gedanken von ihrer Stadt, ihren Freunden und ihren Eltern. Sie würde sie vielleicht nie wiedersehen, denn sie hatte keine Ahnung, wie ihr neues Leben mit einem völlig Fremden aussehen würde.

Xavier saß ihr gegenüber, seine Pistole lag auf dem Tisch zwischen ihnen, und er tat nichts weiter, als mit Kopfhörern auf seinem Laptop zu tippen.

„Was muss passieren, damit du mich gehen lässt?", fragte sie plötzlich, woraufhin er aufhörte zu tippen.

„Wenn ich deiner überdrüssig bin, lasse ich dich gehen", zuckte er schlicht mit den Schultern.

Was genau wollte er von ihr? Würde er sie zu seiner Sexsklavin machen? Sie könnte niemals jemandes Sexspielzeug sein!

„Du widerst mich an! Du bist so erbärmlich! Du bist krank!", sagte sie zu ihm, doch er tippte weiter.

Wie zum Teufel sollte sie an diesen Mann herankommen!? Egal was sie sagte, er reagierte nicht auf ihre Beleidigungen.

„Tier", runzelte sie die Stirn.

Ein Steward kam zu ihnen.

„Was darf ich Ihnen bringen, Madam?", fragte er höflich. „Wasser? Limonade? Wein? Champagner? Cocktail…"

„Fick dich und deinen Cocktail!", fluchte sie ihn an.

Der Mann blinzelte, behielt aber dennoch sein Lächeln bei.

„Whiskey reicht", sagte Xavier zu dem Mann, ohne aufzublicken.

„Also, darf ich allein nach draußen gehen, ganz allein?", fragte sie.

„Klar", antwortete er.

Jade lächelte.

Das bedeutete, dass ihre Freiheit nicht eingeschränkt sein würde und sie tun könnte, was sie wollte. Sie könnte sogar fliehen.

Jade dachte über verschiedene Pläne nach, um dem Psychopathen, der ihr gegenübersaß, zu entkommen und zu ihren Eltern zurückzukehren. Sie würde sie so weit wegbringen, dass er sie niemals finden könnte.

„Mit Bewachung, natürlich", fügte er hinzu, als ob er ihre Gedanken läse. Sie runzelte die Stirn.

„Hä? Was meinst du damit?"

„Meine Männer werden dir überallhin folgen, um sicherzustellen, dass du nicht versuchst zu fliehen", antwortete er.

„Was? Ich kann jetzt also nicht mehr frei leben?"

„Du bist nicht in Ketten", antwortete er schlicht. „Benimm dich einfach, und du wirst es wahrscheinlich nie sein."

„Ich bin keine Gefangene!", sagte sie wütend und wandte den Blick von ihm ab.

Waren ihre Eltern sich darüber bewusst, was für ein Mensch er war? Wussten sie, wie sie behandelt werden würde, oder war es ihnen egal?

Er würde jede ihrer Bewegungen überwachen. Er würde ihr das Leben schwer machen.

Jade fühlte sich nackt und verletzlich. Sie war wehrlos, und sie hasste es. Sie war es nicht gewohnt, sich von irgendjemandem Anweisungen geben zu lassen, und jetzt musste sie nach seiner Pfeife tanzen, sonst könnten ihre Eltern sterben.

Xavier trank seinen Whiskey und musterte Jade über den Rand seines Glases hinweg.

Sie starrte traurig ins Leere, und langsam wurden ihre Augen schwer. Mehrmals nickte sie ein, doch schließlich gab sie nach und schlief ein.

Er erhaschte sogar einen Blick auf ihren roten Slip.

Jade gähnte und streckte sich auf dem teuren Ledersitz.

Was für ein Albtraum.

Sie gähnte erneut und öffnete langsam die Augen, schaute sich um. Ihr Blick blieb schließlich an seinen eisblauen Augen hängen.

Oh Scheiße. Es war kein Albtraum gewesen.

Sie wandte den Blick mit einem Seufzer ab.

„Ich wünschte, du würdest einfach verschwinden", murmelte sie und setzte sich auf. „Sind wir schon da?" Sie versuchte, aus dem Fenster zu schauen.

„Ja." Er klappte seinen Laptop zu und stand auf. „Lass uns gehen."

Er bot ihr seinen Arm an, doch sie starrte ihn einen Moment lang nur an.

„Du musst dich nicht wie ein Gentleman aufführen", verdrehte sie die Augen, nahm ihn aber schließlich an.

„Ich bin kein Gentleman, glaub mir." Er lächelte und führte sie aus der Kabine.

Sie stieg vorsichtig die Treppe hinunter, nur um mehrere in Schwarz gekleidete Männer und Frauen vorzufinden. Genau wie die bei ihrem Haus. Sie standen in Reihen wie eine Armee aufgestellt, und jeder von ihnen trug eine Sonnenbrille.

„Meine Männer", flüsterte er, und sie nickte.

„Lord", sagten sie alle im Chor.

Lord?

Was zum Teufel ging hier vor sich? War das eine Art Witz? Eine Sekte vielleicht?

Jade blickte zu dem Mann auf, der neben ihr stand.

Er wirkte ruhig und gefasst, doch seltsam gefährlich. Die Aura um ihn herum strahlte Kontrolle und Macht aus. Die Art, wie er seine Männer ohne jegliche Emotion oder Ausdruck betrachtete, hatte etwas Erdendes.

Er besaß eine Präsenz, die Aufmerksamkeit forderte, sei es, weil er wohlhabend war, oder weil er Macht hatte.

Wer ist dieser Mann!?

Sie wusste, dass er wohlhabend war, aber in welchem Ausmaß? Gehörten ihm all diese Menschen? War er ein König? Oder ein Gott? Was war er?

Sie schaute sich erneut um und dann wieder zu ihm.

Ist Xavier in der Mafia?

Jade wurde klar, dass sie es nicht mit einem gewöhnlichen Mann zu tun hatte.

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