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Kapitel 2

작가: Author Rex
last update 게시일: 2026-07-01 01:15:27

Wenn Engel doch nur real wären.

Nein, kein Engel. Er ist ein Gott!

Sein Gesicht wirkte zerbrechlich und doch tödlich. Er sah aus wie ein Meisterwerk, geschaffen von den sanftesten Händen aus dem feinsten Stein.

Jade konnte den Blick nicht von ihm abwenden. Die Art, wie er sie ansah, jagte ihr Feuerwerke durch die Adern. Sie unterbrach den Augenkontakt, und ihr Blick wanderte zu seinen vollen Lippen.

„Du wolltest fliehen?", fragte er.

Sie sah nur, wie sich seine Lippen bewegten. Er sagte etwas, doch sie hörte nichts. Sie spürte die Hitze, die von seinem Körper ausstrahlte, und die Anspannung seiner Muskeln um sie herum.

War sie immer noch in seinen Armen?

Nun ja, es fühlte sich richtig an.

Was gibt es Besseres, als von der schönsten Kreatur der Erde gerettet zu werden?

„Wolltest du fliehen?", fragte er erneut mit rauer Stimme, und diesmal hörte sie ihn.

Er sagte es mit einer Stimme, die ihr einen Schauer über den Rücken jagte. Sie passte zu seinem Äußeren und klang wie eine Melodie.

Sexy, aber unheilvoll.

„Ähm... nein! Ich habe nur die Aussicht genossen, aber ich habe den Halt verloren." Sie starrte zu ihm hoch.

Er schenkte ihr ein schwaches Lächeln, das weder amüsiert noch erfreut wirkte.

„Besser so. Denn ich wäre gezwungen, dich in meinem Haus zu fesseln, solltest du versuchen zu fliehen", sagte er mit einer Intensität, die ihr den Magen verdrehte.

„Was!?" Sie runzelte die Stirn, doch eine Minute später schossen ihre Augenbrauen nach oben.

Nein, das kann nicht sein!

Gerade jetzt, wo sie begann, ihn zu mögen. Warum kann ihr heute nichts Gutes widerfahren?

Innerhalb weniger Stunden hatte sich ihr Leben vollständig zum Schlechteren gewendet.

Jade kletterte schnell aus seinen Armen, richtete ihr Shirt und hob das Kinn ein wenig an.

Sie musste zu ihm aufblicken, weil er groß und muskulös war.

Da bemerkte sie die Tätowierungen, die seine Haut vom Hals abwärts bedeckten und in seinem schwarzen Hemd verschwanden.

Und ein Nasenring?

Seine ganze Statur ließ sie zweimal blinzeln, während sie sein Erscheinungsbild in sich aufnahm. Er trug eine Anzughose und ein schwarzes langärmeliges Hemd, das eng an seinen Trizeps, Bizeps und Bauchmuskeln anlag, ergänzt durch eine Weste.

Wie hatte sie das nicht bemerkt?

„Also bist du es!", spuckte sie. „Wie kannst du es wagen!? Wer glaubst du eigentlich, dass du bist!? Man kann keinen Menschen 'kaufen'!"

Wie konnten ihre Eltern sie an jemanden wie ihn verkaufen?

Er war heiß, keine Frage, aber irgendetwas an ihm wirkte falsch. Er war nicht der durchschnittliche Mann, mit dem sie normalerweise ausgehen würde, doch sie war hilflos zu ihm hingezogen.

„Das habe ich!" Er schnaubte spöttisch. Sein Bart war nicht dicht. Er war nur leicht und spärlich, genau wie sie es mochte.

So ein arroganter und nerviger Mistkerl!

Und wie konnte er es wagen, so mit ihr zu reden? Wer ist dieser Mann? Was will er von ihr?

Warum sollte er sie kaufen, um ihre Eltern zu retten?

Und warum gerade sie?

„Wer macht denn sowas!? Neuigkeit: Ich gehe nirgendwohin mit dir!" Sie zeigte mit dem Finger auf ihn.

Seine eisigen Augen blickten kurz auf ihren Finger und dann wieder zu ihr.

So sehr sie sich wegen der dummen Anziehung, die sie zu ihm verspürte, in seine Nähe wünschte, so sehr hasste sie ihn mit derselben Intensität dafür, dass er sie gekauft hatte.

Wenn sie sich unter anderen Umständen kennengelernt hätten, wäre sie mehr als bereit gewesen, mit ihm ins Bett zu gehen, denn verdammt, er war heiß.

Er schenkte ihr ein kleines Lächeln, begleitet von einem tiefen Lachen. Es klang verdammt sexy, doch sie fühlte sich aus keinem bestimmten Grund verängstigt.

Oh, diese Grübchen und die makellos angeordneten Zähne. Und die Art, wie sich seine Nase beim Lachen leicht bog, war das Niedlichste überhaupt!

Wie schafft es dieser Mann, sie gleichzeitig heiß zu machen und ihr Schauer über den Rücken zu jagen?

Sie kennt ihn nicht einmal.

Doch was ist daran lustig?

Ihr Leben war ruiniert. Sie fühlte sich benutzt, und er lachte?

„Lach, so viel du willst, aber eines weiß ich: Ich gehe nirgendwohin! Ich bleibe zu Hause, und meine Eltern werden dir dein Geld zurückerstatten. Nichts und absolut nichts wird mich heute dazu bringen, mein Haus zu verlassen!", sagte sie wütend.

Sein Lächeln verschwand langsam, und er behielt einen eiskalten Blick bei.

„Ich gehe nirgendwohin!", wiederholte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich gehe nirgendwohin mit dir", wiederholte sie. „Du kannst dein Geld zurücknehmen, und wir werden einen Weg finden, das alles zu klären. Und wie gesagt, ich gehe nirgendwohin mit dir, und wenn du denkst, dass ich klein beigeben werde, dann denk noch mal nach."

Sie war entschlossen, ihn loszuwerden. Auf keinen Fall würde sie mit einem Fremden zusammenleben, und je früher er das begriff, desto besser, denn er hatte keine Ahnung, wie stur und nervig sie sein konnte.

Er trat etwas näher an sie heran und hielt sanft ihr Kinn.

„Dich wütend zu sehen, lässt mich am liebsten gleich jetzt dazu bringen, dich in meinem Haus zu fesseln", sagte er mit tiefer, verführerischer Stimme. Langsam beugte er sich zu ihr und brachte seinen Mund nah an ihr Ohr.

Jade spürte seinen heißen Atem an ihrem Hals, und die Härchen in ihrem Nacken stellten sich auf.

„Und weißt du, ich hatte die ganze Woche eine Erektion. Ich wünschte, wir wären nicht hier draußen in der Öffentlichkeit, denn wenn du mich weiterhin so ansiehst, werden deine Kleider sich gut auf meinem Schlafzimmerboden machen."

Jade erstarrte.

Nur Minuten, nachdem sie ihn kennengelernt hatte, und er sprach schon davon, mit ihr zu schlafen?

Es fühlte sich seltsam an, dass er sie schneller erregte als jeder andere zuvor.

Was ist diese seltsame Anziehung, die sie zu ihm verspürt, und warum kann sie das Bedürfnis nicht kontrollieren, von ihm genommen zu werden?

Bist du jetzt eine Schlampe, Jade?

Sie wollte ihm sofort entkommen. Die leichte Berührung seines rauen Kinns und seine Hände, die ihre Arme umfassten, schickten aufregende Empfindungen bis tief in ihren Kern.

Sie hasste ihn, doch begehrte ihn ebenso.

Jade fragte sich, wie es sich wohl anfühlen würde, unter ihm zu stöhnen, doch der Gedanke, dass er sie gekauft hatte und sie buchstäblich ihm gehörte, weckte ein neues Gefühl in ihr.

Sie musste diesem Mann entkommen.

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