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Kapital 7

Penulis: Fàvy Hartwell
last update Tanggal publikasi: 2026-06-27 18:34:27

Das Erste, was ich spürte, war ein stechender Schmerz in der Schulter. Dann kam das Piepen von Geräten und der sterile Geruch eines Krankenhauszimmers.

Meine Lider flatterten auf. Alexander saß neben dem Bett, seine Hand hielt meine fest umklammert. Sein Gesicht war blass, die Augen rot gerändert vor Sorge. „Elena. Gott sei Dank.“ Seine Stimme brach, als er sich vorbeugte und meine Stirn küsste.

Ich versuchte zu sprechen, doch mein Mund war trocken. „Sophia...?“

„Sie ist in Sicherheit bei L
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  • Schatten Zerbrochener Gelübde   Kapital 10

    Die Schüsse zerrissen die nächtliche Stille wie Donnerschläge.Alexander drückte mich und Sophia hinter das schwere Sofa im Wohnzimmer. „Bleibt unten!“, rief er, während er selbst zur Waffe griff und durch das Fenster spähte. Lila war bei uns, ihr Gesicht blass, doch entschlossen.Die unbekannten Fahrzeuge umstellten das Haus von allen Seiten. Scheinwerfer blendeten uns. Mein Herz raste, während ich Sophia fest an mich drückte. „Alles wird gut, mein Schatz“, flüsterte ich, obwohl ich selbst nicht daran glaubte. Der Verrat schien kein Ende zu nehmen. Jede neue Bedrohung grub tiefer in unsere Seelen. Alexander feuerte zurück, gezielte Schüsse, die Reifen platzen ließen. Unsere Sicherheitsleute, die das Haus bewachten, lieferten sich draußen einen erbitterten Kampf. Glas splitterte, als eine Kugel das Fenster traf. Ich zog Sophia tiefer in Deckung und kroch mit ihr in den Flur. Lila folgte uns. „Zum Keller!“, rief sie. Dort gab es einen versteckten Raum, den Alexander vorsorglich einge

  • Schatten Zerbrochener Gelübde   Kapital 9

    Die Flammen loderten hoch in den Nachthimmel, als wir die Firmenzentrale erreichten. Sirenen heulten überall, Rettungskräfte rannten hin und her.Alexander sprang aus dem Wagen, trotz seiner frischen Verletzungen, und zog mich mit sich „Bleib hinter mir, Elena.“Seine Stimme war angespannt, doch entschlossen.Der Rauch biss in meinen Lungen, während wir uns einen Weg durch die Absperrungen bahnten. Sophia war bei Lila in Sicherheit, doch die Angst um unsere gemeinsame Zukunft trieb mich voran. Mitarbeiter strömten aus dem Gebäude, einige hustend, andere verletzt. Alexander organisierte sofort die Evakuierung und sprach mit den Einsatzleitern. „Das war kein Unfall. Damian oder Victoria haben Helfer draußen.“ Die Explosionen hatten mehrere Stockwerke beschädigt, doch glücklicherweise gab es keine Toten. Nur Verletzte und enorme Sachschäden. Während Feuerwehrleute die Brände löschten, fanden wir in den Trümmern einen Hinweis. Eine verkohlte Nachricht an einer Wand: „Der Kreis schließt s

  • Schatten Zerbrochener Gelübde   Kapital 8

    Die Krankenhausflure schienen endlos, während ich neben Alexanders Bett saß und seine Hand hielt. Die Ärzte hatten die Kugel entfernt und versichert, dass er sich erholen würde. Doch die Nachricht von dem mysteriösen neuen Feind lastete schwer auf uns.Ein weiterer Bruder? Ein Halbbruder, der im Schatten gewartet hatte? Mein Vater saß auf der anderen Seite des Bettes, sein Gesicht gezeichnet von Schuld und Erschöpfung. „Ich habe von ihm gehört“, murmelte er. „Victorias Geheimnis. Ein Sohn aus einer früheren Beziehung. Er heißt Damian. Skrupelloser als Marcus.“ Sophia war bei Lila in Sicherheit, doch die Sorge um sie trieb mich an. Alexander öffnete die Augen und lächelte schwach, als er mich sah. „Elena. Du bist hier.“ Seine Stimme war rau. „Wir geben nicht auf. Die Firma, die Familie, alles wird neu aufgebaut.“ In den nächsten Tagen kehrten wir in das sichere Haus zurück. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren. Victoria und Marcus saßen in Untersuchungshaft, doch Damian blieb uns

  • Schatten Zerbrochener Gelübde   Kapital 7

    Das Erste, was ich spürte, war ein stechender Schmerz in der Schulter. Dann kam das Piepen von Geräten und der sterile Geruch eines Krankenhauszimmers.Meine Lider flatterten auf. Alexander saß neben dem Bett, seine Hand hielt meine fest umklammert. Sein Gesicht war blass, die Augen rot gerändert vor Sorge. „Elena. Gott sei Dank.“ Seine Stimme brach, als er sich vorbeugte und meine Stirn küsste. Ich versuchte zu sprechen, doch mein Mund war trocken. „Sophia...?“ „Sie ist in Sicherheit bei Lila und meinen besten Leuten. Victoria und Marcus sind auf der Flucht, aber wir sind ihnen dicht auf den Fersen.“ Er half mir, etwas Wasser zu trinken. Die Kugel hatte nur die Schulter gestreift, sagten die Ärzte später. Ein glücklicher Zufall. Doch der Schock saß tief. In den Stunden, die folgten, erzählte Alexander mir alles, was in meiner Bewusstlosigkeit passiert war. Die Polizei, die nun endlich unabhängige Ermittler eingeschaltet hatte, hatte Victorias Versteck gefunden. Doch sie war entko

  • Schatten Zerbrochener Gelübde   Kapital 6

    Die Frau, die sich als Victoria Voss vorstellte, stand im Türrahmen wie eine Erscheinung aus einem Albtraum. Ihr eleganter Mantel umhüllte eine schlanke Gestalt, und ihr Gesicht trug feine Züge, die Alexander ähnlich sahen.Die gleichen durchdringenden grauen Augen, doch in ihnen lag eine Kälte, die mich frösteln ließ.Sophia regte sich in meinen Armen und wimmerte leise. Ich drückte sie fester an mich, als könnte ich sie vor dieser neuen Bedrohung abschirmen. Alexander stand vor uns, die Waffe noch in der Hand, doch sein Arm zitterte vor Überraschung und Schmerz. „Mutter? Das ist unmöglich. Du bist vor Jahren gestorben.“ Victoria lachte leise, ein Klang ohne jede Wärme. „Gestorben für die Öffentlichkeit, ja. Es war notwendig, um im Hintergrund zu agieren. Marcus war nur mein Werkzeug. Und du, Alexander, warst immer zu weich für das wahre Spiel der Macht.“ Sie trat näher, begleitet von mehreren bewaffneten Männern, die das Team von Alexander schnell entwaffneten. Der Leuchtturm, der

  • Schatten Zerbrochener Gelübde   Kapital 5

    Die alten Straßenlaternen am Hafen flackerten unregelmäßig und warfen lange, verzerrte Schatten auf die verlassenen Lagerhallen. Mein Herz schlug so laut, dass es die Wellen übertönte, die gegen die Kaimauer schlugen.Ich hatte das Auto ein Stück entfernt geparkt und ging zu Fuß weiter, die Originaldokumente in einer Tasche eng an meine Brust gedrückt. Jeder Schritt fühlte sich wie Verrat an mir selbst an. Alexander lag verletzt im Krankenhaus, und ich hatte ihm nichts gesagt. Stattdessen war ich allein hierhergekommen, weil die Nachricht klar gewesen war: Komm allein, oder Sophia und Lila bezahlen den Preis.Der Verrat meiner eigenen Entscheidungen lastete schwer auf mir. Hatte ich die richtige Wahl getroffen, oder lief ich gerade in die Falle, die Marcus seit Jahren vorbereitet hatte? Der Wind trug den Geruch von Salzwasser und verrottendem Holz heran. Das alte Lagerhaus Nummer sieben ragte wie ein dunkler Riese vor mir auf. Die Tür stand einen Spalt offen, genau wie in der Nachri

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