LOGINElena Weiß führt seit fünf Jahren eine Beziehung, die in der feinen Gesellschaft jeder kennt: laut, dramatisch, in aller Munde. Am Tag der Eheschließung lässt ihr Verlobter sie jedoch einfach sitzen. Elena macht da nicht mehr mit. Sie schwört, alle Bande zu ihm zu kappen. Aus ihrem Verlobten wird endgültig ihr Ex. Nach einem einzigen Telefonat lässt sie sich aus Trotz auf etwas Verrücktes ein und geht zum Standesamt, um Felix Stein zu heiraten. Den Mann, zu dem sie immer ein kühles, distanziertes Verhältnis hatte, nämlich den älteren Bruder ihres Exfreundes. --- Felix Stein ist als Erbe eines einflussreichen Familienclans bekannt. Im Ausland hat er ein eigenes Finanzimperium aufgebaut, ein gefürchtetes Schwergewicht in der internationalen Finanzwelt. Nach der Hochzeit verwöhnt er Elena bis ins Mark und lässt ihr nahezu alles durchgehen. Als ihr Ex Elena öffentlich demütigt und sie als völlig wertlos hinstellt, schlägt Felix ihn mit einem einzigen Hieb zu Boden. „Meine Frau ist mein größter Schatz, mein Ein und Alles. Ganz gleich, wie sie ist, ich stehe zu ihr. Wenn du sie noch ein einziges Mal beleidigst, verschwindest du aus dem Stammbaum der Familie Stein!“ Erst viel später erfährt Elena, dass der Mann, vor dem sie sich damals so gefürchtet hat, sie seit zehn Jahren heimlich liebt und diese Liebe lange vorbereitet hat...
View MoreDie Sicherheitsleute reagierten sofort und zogen Adrian von Elena weg.„Adrian, du bist wirklich völlig durchgedreht! Selbst wenn ich nicht mit Felix verheiratet wäre, gäbe es zwischen uns keine Zukunft mehr.“Elenas Stimme war fest, ihr Blick kalt und endgültig. Damit nahm sie Adrian auch den letzten Rest Hoffnung.Er sank verzweifelt auf die Knie und sah zu ihr auf.„Wir waren zuerst zusammen. Warum willst du jetzt ihn und nicht mich?“Elena sah ihn ohne jede Wärme an.„Du weißt selbst, warum ich damals überhaupt mit dir zusammengekommen bin. Adrian, was man sich erschleicht, muss man irgendwann zurückgeben! Wenn du damals nicht behauptet hättest, du hättest mich gerettet, wären wir nie zusammengekommen!“Jetzt lag auch Wut in ihrem Gesicht.Fünf Jahre hatte sie an ihn verschwendet. Fünf Jahre hatte er sie klein gemacht und manipuliert, und am Ende hatte sie durch all das sogar ihren Vater verloren.Diese Rechnung war für Elena noch lange nicht abgeschlossen!Adrian erstarrte.„Du we
Elena hatte gerade noch etwas von dem gegessen, was die Küche für sie vorbereitet hatte, und fragte sich bereits, warum Felix so lange wegblieb.Da kam er mit schnellen Schritten zurück ins Wohnzimmer und ging direkt auf sie zu.„Es ist etwas passiert. Ich muss mich darum kümmern. Die Sicherheitsleute bringen dich erst einmal nach Hause.“An seinem ernsten Gesicht erkannte Elena sofort, dass es nichts Belangloses war.„Gut. Dann fahr. Aber pass auf dich auf.“„Mach ich.“Felix strich ihr noch einmal liebevoll über die Wange, bevor er sich umdrehte und eilig ging. Draußen wies er die Sicherheitsleute ausdrücklich an, Elena sicher nach Hause zu bringen.Sie sah ihm nach. Seine ungewohnte Eile machte sie trotzdem unruhig.Noch bevor sie losfuhr, schrieb sie Marius und bat ihn, bei Felix zu bleiben und gut auf ihn aufzupassen.Als Marius die Nachricht las, freute er sich insgeheim für seinen Chef.Felix hatte in seinem Leben genug durchgemacht. Umso mehr bedeutete es, dass Elena inzwischen
Dieser verdammte Narr.Felix ähnelte Thomas zwar nicht besonders, dafür aber seinem Großvater umso mehr. Gerade wenn die beiden nebeneinanderstanden, war die Ähnlichkeit kaum zu übersehen!Wie sollte das ohne biologische Verwandtschaft möglich sein?Noch weniger konnte Herr Stein fassen, dass ausgerechnet Adrian gar nicht zur Familie gehörte. Fiona hatte die Familie all die Jahre getäuscht und damit für ihn jede Grenze überschritten.„Ja. Ich habe selbst erst vor Kurzem verstanden, warum er all das tut.“Eine Sache ließ Felix trotzdem nicht los. Wenn Thomas von Anfang an überzeugt gewesen war, dass Felix nicht sein leiblicher Sohn war, warum hatte er ihm damals überhaupt die gesamte Stein-Gruppe anvertraut?„Er hat immer wieder versucht, in die Führung zurückzukehren, Adrian in der Zentrale untergebracht und schließlich sogar jemanden auf mich angesetzt. Am Ende ging es ihm nur darum, die Kontrolle über die Stein-Gruppe vollständig zurückzubekommen.“Herr Stein wurde sofort wieder wüte
Elena und Felix hatten Herrn Stein inzwischen zurück in das Familienanwesen gebracht.Herr Stein trank gern Tee und besaß zu Hause eine ganze Sammlung guter Sorten.Nachdem Herr Weber ihm eine Tasse aufgegossen hatte, wirkte er endlich etwas ruhiger. Auch die Anspannung, die seit dem Morgen auf ihm gelegen hatte, ließ langsam nach.Er stellte die Tasse ab und sah Felix ernst an.„Felix, weißt du, was du falsch gemacht hast?“Sein Blick war scharf, und mit einem Mal war wieder jene Autorität zu spüren, die auch Felix ausstrahlte. Nicht nur äußerlich hatten Großvater und Enkel viel gemeinsam. Auch in ihrer Haltung und Ausstrahlung waren sie sich erstaunlich ähnlich.Felix senkte respektvoll den Kopf.„Entschuldigung, Opa. Ich hätte dir früher sagen müssen, wie schwer Thomas verletzt ist.“So hatte Elena ihn noch nie erlebt. Felix trat sonst überall selbstbewusst und souverän auf, und selbst Menschen mit Einfluss begegneten ihm mit Respekt. Vor Herrn Stein jedoch zeigte er eine Zurückhalt
Einen Moment lang setzte bei Elena der Verstand aus. Sie wurde knallrot, biss sich auf die Unterlippe, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Felix einen Kuss auf die Wange.„Reicht das jetzt?“Kaum hatte sie ihn geküsst, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.Felix’ Pupillen weiteten sic
Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O
Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du


















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