LOGINElena Weiß führt seit fünf Jahren eine Beziehung, die in der feinen Gesellschaft jeder kennt: laut, dramatisch, in aller Munde. Am Tag der Eheschließung lässt ihr Verlobter sie jedoch einfach sitzen. Elena macht da nicht mehr mit. Sie schwört, alle Bande zu ihm zu kappen. Aus ihrem Verlobten wird endgültig ihr Ex. Nach einem einzigen Telefonat lässt sie sich aus Trotz auf etwas Verrücktes ein und geht zum Standesamt, um Felix Stein zu heiraten. Den Mann, zu dem sie immer ein kühles, distanziertes Verhältnis hatte, nämlich den älteren Bruder ihres Exfreundes. --- Felix Stein ist als Erbe eines einflussreichen Familienclans bekannt. Im Ausland hat er ein eigenes Finanzimperium aufgebaut, ein gefürchtetes Schwergewicht in der internationalen Finanzwelt. Nach der Hochzeit verwöhnt er Elena bis ins Mark und lässt ihr nahezu alles durchgehen. Als ihr Ex Elena öffentlich demütigt und sie als völlig wertlos hinstellt, schlägt Felix ihn mit einem einzigen Hieb zu Boden. „Meine Frau ist mein größter Schatz, mein Ein und Alles. Ganz gleich, wie sie ist, ich stehe zu ihr. Wenn du sie noch ein einziges Mal beleidigst, verschwindest du aus dem Stammbaum der Familie Stein!“ Erst viel später erfährt Elena, dass der Mann, vor dem sie sich damals so gefürchtet hat, sie seit zehn Jahren heimlich liebt und diese Liebe lange vorbereitet hat...
View MoreElena spürte, wie ihr die Nase leicht brannte, und rieb sich kurz darüber.Jedes Gespräch mit Stefan hinterließ bei ihr ein seltsames Gefühl. Sympathie war es jedenfalls nicht.„Wenn du mit den Komplimenten fertig bist, können wir auflegen. So gut kennen wir uns schließlich nicht.“Ihr Ton blieb kühl. Stefan bekam keine Gelegenheit mehr zu antworten, denn Elena beendete das Gespräch direkt.Danach sah sie auf ihr Handy. Felix hatte ihr keine weitere Nachricht geschickt. Sie wollte ihn nicht beim Ausruhen stören und meldete sich deshalb ebenfalls nicht mehr.Am nächsten Morgen fuhr Elena in die Entwicklungsabteilung.Gemeinsam mit Lukas Hoffmann ging sie noch einmal die nächsten Schritte für die Weiterentwicklung des Systems durch. Das Projekt lief inzwischen stabil, und wenn sie in diesem Tempo weiterarbeiteten, konnte die erste Testphase bald beginnen.Elena sah Lukas dankbar an.„Danke, Lukas. Ich bin wirklich froh, dass du zurückgekommen bist und mir hilfst.“Mit seinen Fähigkeiten
Elena weinte immer weiter.Nur vor Menschen, von denen sie wusste, dass sie sie wirklich liebten, konnte sie endlich aufhören, stark zu sein.Sonst hielt sie sich zusammen, egal was passierte. Doch in Beates Armen weinte sie jetzt hemmungslos wie ein Kind.Beate hörte ihr Schluchzen und spürte, wie ihr selbst das Herz schwer wurde. Sie zog Elena noch fester an sich und weinte schließlich mit ihr.Erst als alle drei sich wieder etwas beruhigt hatten, erzählte Elena ihnen die ganze Geschichte von Anfang bis Ende.Martin schlug wütend mit der Hand auf seinen Oberschenkel.„Bei dieser Sache gibt es nichts zu verzeihen. Und wenn Felix auch nur versucht, dich dazu zu überreden, Fiona entgegenzukommen, dann trennst du dich von ihm!“Beate gab ihrem Mann sofort einen Klaps auf den Arm.„Nun hör schon auf. Was redest du ihr da ein?“Dann wandte sie sich an Elena.„Hör nicht auf deinen Onkel. Ich finde Felix eigentlich ganz vernünftig. Schau einfach, wie es mit euch läuft. So einen Mann sollte m
Man sah sofort, dass Martin und Beate nur wegen Elena gekommen waren.Kaum entdeckte Beate sie, ging sie direkt auf sie zu und nahm sie fest in die Arme.„Elena, warum hast du uns bei so etwas nicht angerufen? Sind dein Onkel und ich für dich wirklich so weit weg, dass du glaubst, du musst das alles allein durchstehen?“Martin sah Elena ebenfalls ernst an.„Du hast uns damit wirklich verletzt.“Die Worte klangen wie ein Vorwurf, doch Beate hielt Elena so fest, dass längst klar war, worum es den beiden wirklich ging. Schon nach wenigen Sekunden liefen ihr die Tränen über die Wangen.„Ich wollte einfach nicht, dass ihr euch Sorgen macht.“Elena hatte ohnehin vorgehabt, die beiden in den nächsten Tagen zu besuchen. Dass sie ihr zuvorkamen, überraschte sie trotzdem.Nur wenige Menschen wussten, wo sie im Moment wohnte. Vermutlich hatten sie Jens nach der Adresse gefragt.Elena führte sie ins Wohnzimmer und stellte zwei Gläser Wasser auf den Tisch. Zu dieser Uhrzeit wusste sie nicht einmal,
Marius erstarrte.Adrian wusste wirklich, wie man Ärger machte. Das war doch völliger Unsinn!Als er Elenas Gesicht sah, wurde ihm sofort unwohl.„Frau Weiß, Sie haben das gerade gehört?“Elena warf ihm einen kühlen Blick zu.„Ich bin nicht taub.“Marius schluckte. Erst jetzt merkte er, wie ungeschickt seine Frage geklungen hatte.„Nein, ich meinte nur ...“Bevor er sich erklären konnte, ging die Tür auf.Adrian kam sichtlich aufgebracht aus dem Zimmer. Als er Elena direkt davor stehen sah, spielte er sogar noch den Überraschten.Ihre Blicke trafen sich.Elena sah ihn kühl an.„Was genau meintest du mit Rache? Erklär mir das doch mal.“Im Zimmer lag Felix mit zusammengezogenen Brauen im Bett. Sein Gesicht war blass, und seine Miene wirkte düster.Er sagte nichts und hörte nur den Stimmen draußen zu.„Elena, du hast das alles gehört?“Adrian tat noch immer überrascht.Elena lachte kalt.„Du hast extra so laut gesprochen. Natürlich sollte ich es hören.“Adrian stockte.Früher glaubte er,
Einen Moment lang setzte bei Elena der Verstand aus. Sie wurde knallrot, biss sich auf die Unterlippe, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte Felix einen Kuss auf die Wange.„Reicht das jetzt?“Kaum hatte sie ihn geküsst, wollte sie sich schon wieder zurückziehen.Felix’ Pupillen weiteten sic
Elenas Worte waren für ihren Großvater kaum zu glauben. Nachdem er ein ums andere Mal nachgefragt hatte, lachte er noch herzlicher als zuvor.„Gut, Hauptsache, du bist verheiratet. Wann bringst du ihn mal bei mir vorbei, damit ich mir den Jungen ansehen kann?“Elena antwortete brav: „Kein Problem, O
Zum Glück klingelte in diesem Moment Elenas Handy und rettete sie aus der peinlichen Situation.„Hallo?“Ihr Herzschlag wurde schneller, sie ging hastig ran.Am anderen Ende meldete sich ihre beste Freundin, das Topmodel Mara Schmitt, mit spöttischem Ton. „Na, meine große Elena, du bist gestern unte
Elena erstarrte, ihr Herz schlug immer schneller.In dem Moment, als Felix sich noch einmal zu ihr hinunterbeugte, um sie zu küssen, begann ihr Körper unwillkürlich zu zittern.Als er ihre Reaktion bemerkte, hielt Felix inne. In seinen dunklen Augen lag deutlich sichtbare Beherrschung.„Na? Hast du


















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