FAZER LOGIN„Vater! Ich habe überall nach dir gesucht! Habe ich dir nicht gesagt, dass du das Haus nicht verlassen sollst, ohne vorher etwas zu essen?“Der Mann eilte herbei, blieb jedoch abrupt stehen, sobald er Aria sah. Seine Augen weiteten sich.„…Du?“Der alte Mann warf seinem Sohn einen strengen Blick zu und spottete:„Was meinst du mit ‚du‘? Sei höflich. Sie hat mir das Leben gerettet.“Der Mann starrte Aria weiterhin an, ohne zu blinzeln, sodass Aria sich unwohl fühlte und sich fragte, was mit ihm los war.Wusste er etwa nicht, dass es äußerst unhöflich war, jemanden so anzustarren?„Es tut mir leid … du siehst genau wie jemand aus, den ich vor Jahren verloren habe.“„Aria!“Als Aria Bella nach ihr rufen hörte, wandte sie sich mit einem höflichen Lächeln an den alten Mann.„Ich gehe zurück. Ich glaube, meine Babys weinen bestimmt.“Ohne auf ihre Antwort zu warten, ging Aria schnell zurück zur Bäckerei.Der Mann sah Aria noch immer nach, während sie wegging, bevor er sich schließlich seine
Es waren sechs Tage vergangen, seit die Drillinge aus dem Krankenhaus entlassen worden waren, und sechs Tage, seit Aria Reed zuletzt gesehen hatte.Sie sagte sich, dass sie nicht auf ihn wartete … und doch erinnerte sie jede vergangene Stunde an das Versprechen, das er ihr gegeben hatte.Fünf Tage waren bereits vergangen, und heute war der sechste.Wenn Reed noch immer nicht auftauchte … dann war dieses Versprechen vielleicht nur eine weitere schöne Lüge gewesen.Bella gab dem kleinen Baby Gray einen Kuss und spielte mit ihm, während er leise in ihren Armen kicherte.„Du bist so süß, dass ich darüber nachdenke, dich einfach mitzunehmen. Willst du mit deiner Patentante nach Hause kommen und ihr Ritter in glänzender Rüstung sein?“Das Baby brabbelte als Antwort, als würde es ihre Worte verstehen, was Aria nur den Kopf über die beiden schütteln ließ.Auch die beiden anderen Babys brabbelten und glucksten leise, weil sie Bellas Aufmerksamkeit wollten, und auch mit ihnen spielte sie.Sobal
Reed erstarrte für einen Herzschlag, bevor die Panik ihn übermannte und er Aria sofort in seine Arme nahm.„Tesoro … sieh mich an.“Arias Augen waren feucht und rot umrandet.Ihr rasender Herzschlag beruhigte sich allmählich, als sie in Reeds beruhigende graue Augen blickte.Reed strich langsam mit seinem Daumen über ihre Wangen und wischte ihre Tränen weg.„Ich bin hier. Unseren Babys wird nichts passieren, okay?“Aria schluchzte und nickte, während Reed ihren Duft einatmete.Gott … er hatte sie vermisst.Sie wieder in seinen Armen zu halten, ließ die Leere der vergangenen Tage nur noch unerträglicher erscheinen.Alles konnte er ertragen, nur ihre Tränen waren seine Schwäche.Mrs. Lucy und die Nanny der Drillinge, die hinter ihnen standen, tauschten einen Blick aus.Mrs. Lucy lächelte sanft.Kein Missverständnis konnte verbergen, wie sie einander ansahen.Die Liebe zwischen ihnen war noch immer da, und sie hoffte nur, dass sie das Missverständnis zwischen ihnen bald klären und wieder
„Mrs. Lucy!“ Arias Lippen zitterten vor Angst, als sie die ältere Frau hastig rief. Die Frau, Mrs. Lucy, kam sofort erschrocken heraus, alarmiert von der Dringlichkeit in Arias Stimme. Als sie Aria sah, die eines der Drillinge in den Armen hielt und deren Augen sich mit Tränen füllten, ging Mrs. Lucy schnell auf sie zu. „Was ist los, meine Liebe?“ „Mrs. Lucy, Baby Moon und Star glühen vor Fieber. Ich habe solche Angst.“ Obwohl keines der beiden Mädchen mehr weinte, waren ihre winzigen Lippen leicht geöffnet und jeder Atemzug schien mühsam, als wäre selbst das Atmen schwierig geworden. Sogar Baby Gray, der zuvor noch gelächelt hatte, war nun still. Vielleicht hatte Arias Schrei ihn erschreckt. Sein Blick lag nun auf seinen Geschwistern. Arias Herz schlug immer schneller, und die Angst war deutlich in ihren Augen zu sehen. Ihre Babys in diesem Zustand zu sehen, ließ ihr Herz schmerzen. Wenn sie könnte, würde sie bereitwillig ihren Platz einnehmen und die Krankheit selbst ertragen.
Leo hatte an diesem Nachmittag bestimmt schon zum zehnten Mal auf seine Armbanduhr geschaut.Seine Finger strichen gedankenverloren über die beiden Konzertkarten, die sicher in seiner Anzugjacke verstaut waren, und ein Lächeln umspielte seine Lippen.Heute Abend war sein erstes offizielles Date mit Bella, ein richtiges Date, seit Bella zugestimmt hatte, seine Freundin zu sein.Er hatte tagelang darüber nachgedacht, wohin er sie mitnehmen sollte.Er hatte an ein schickes Restaurant oder ein privates Kino gedacht, aber Bella war nicht der Typ, dem teures Essen oder luxuriöse Orte wichtig waren.Dann erinnerte er sich an etwas, das sie einmal beim Mittagessen gemurmelt hatte, während sie durch ihr Handy scrollte.„Eines Tages werde ich auf jeden Fall ihr Konzert besuchen …“Sie hatte es so beiläufig gesagt, dass sie wahrscheinlich dachte, niemand hätte es gehört. Aber er hatte es gehört.Nachdem er nach ihrer Lieblings-K-Pop-Gruppe gesucht hatte, entdeckte er, dass sie an diesem Abend ei
„…Tesoro.“Der vertraute Kosename traf Arias Herz wie eine Welle, und ihr Herzschlag beschleunigte sich sofort.Ihre Finger schlossen sich instinktiv fester um die Kante des Tresens, bevor sie langsam ihr Kinn hob.Ihr Gesichtsausdruck wurde ruhig und beinahe undurchschaubar, sodass Reed sich fragte, wann sie so kalt geworden war.„Entschuldigen Sie, Sir.“ Ihre Stimme war höflich und distanziert, ganz anders als bei seinem Tesoro.„Mein Name ist Aria Alessandro.“Diese sechs Worte zerschmetterten den letzten Rest von Reeds Herz.Reed schluckte nervös den Kloß in seinem Hals hinunter und sah sich in der Bäckerei um. Die Menschen betrachteten sie neugierig.„Können wir wenigstens hineingehen?“Seine Stimme war extrem leise, doch Aria konnte ihn hören. Auch sie sah sich um, bemerkte die neugierigen Blicke und nickte schließlich.Beide gingen in die Bäckerei, und das Erste, was Reeds Blick einfing, waren die Drillinge.Auf der anderen Seite der Bäckerei fiel sein Blick auf die drei Babys,







