LOGINSophia Winter hatte einst mit ihrer Mutter eine Wette abgeschlossen – falls Julian Hartmann jemals in sie verliebt würde, sollte ihre Mutter zurücktreten und sie zusammen sein lassen. Als sie erfuhr, dass Julian sanfte und widerstandsfähige Mädchen bevorzugte, gab sie sich daher als mittellose Studentin aus, um ihm nahe zu sein. Aber am Ende zerstörte Julian ihre Illusionen: Er hielt seine erste Liebe in den Armen und blickte Sophia mit Verachtung an. „Eine geldgierige Niemandin wie du? Wie könntest du jemals mit meiner Clara mithalten?“ Gedemütigt und mit gebrochenem Herzen ging Sophia fort, kehrte nach Hause zurück und trat ihr rechtmäßiges Erbe als Milliarden-Erbin an. Jahre später kam sie zurück – in einem maßgeschneiderten Designer-Kleid im Wert von Millionen, das Eleganz und Stärke ausstrahlte. Neben ihr stand ein Mann, von dem gemunkelt wurde, dass er unantastbar, gefürchtet und verehrt sei. Als sie Julian erneut begegnete, hatten sich die Rollen vertauscht. Dieses Mal war es Julian, der voller Reue zurückblieb. Er wandte sich über soziale Medien mit einer öffentlichen Geständnis an sie: „Früher dachte ich, ich liebe starke, einzigartige Frauen. Doch Sophia, die Begegnung mit dir hat mich gelehrt, dass Liebe keine Regeln kennt. Du bist meine Ausnahme.“ Genau in dieser Nacht brach der rätselhafte Adrian Berg sein Schweigen und veröffentlichte ein lang gehütetes Foto. Darin lächelte ein Mädchen strahlend, ungezähmt und voller Leben. Entschlossen nahm er Sophias Hand und verkündete für alle sichtbar: „Sophia, es gibt keine Ausnahmen. Du warst schon immer die Einzige. Und ich habe mein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet.“
View MoreSophia wartete nicht ab, bis Mia zu Ende gesprochen hatte, und legte abrupt auf.Ein Hauch von Belustigung huschte über Adrians Augen und verschwand sofort wieder. Sophia dachte an Mias schockierten Ausruf und fühlte sich irgendwie peinlich berührt.Besonders, als ihr Blick zu den Schlüsselbeinen des Mannes wanderte.Männliche Schönheit.Ihre Ohren wurden warm. Sie räusperte sich: „Brauchst du was?“„Es ist spät, und ich sah, dass du noch nicht schläfst.“ Adrians Lippen verzogen sich, seine kühlen Augen zeigten einen Hauch von Wärme. „Hast du mit Mia gechattet?“„Hmm. Nur so geplaudert.“Sophia wich aus.Adrians Blick fiel auf ihre geröteten Ohren, und er sagte plötzlich: „Mia müsste dich wohl Schwägerin nennen.“Bei dem Gedanken, Mias Schwägerin zu sein, musste Sophia unwillkürlich husten.Diese Beziehung war ziemlich verworren.Adrians Mundwinkel verzogen sich. Er beugte sich vor, umfasste plötzlich ihr Kinn, seine Stimme tief und sanft.„Macht nichts, wenn sie es nicht t
Geschenke zurückfordern?Sophia musste über Julians absurde Aktion lachen.Früher hatte sie gedacht, er sei nur ein bisschen ein Mistkerl.Sie hätte nicht erwartet, dass er auch noch so geizig und knauserig war.Mit so einem Mann zusammen gewesen zu sein – sie fühlte sich einfach nur beschmutzt!Sophia kehrte zur Ehewohnung zurück und wollte gerade alle Geschenke von Julian heraussuchen, als Adrian nach Hause kam.„Was suchst du?“Er sah Sophia an, seine Stimme kühl fragend.Sophia hielt in ihrer Bewegung inne und antwortete beiläufig: „Überbleibsel aus der Trennung. Ich suche die Sachen, die mein Ex mir geschenkt hat. Geschenke nach der Trennung zurückfordern – so einen knauserigen Mann hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt.“Sie war leicht genervt, ihr schönes Gesicht zeigte einen Hauch von Ärger.Im nächsten Moment ertönte auf ihrem Handy die Benachrichtigung über einen Geldeingang von 25.000 Euro.Darunter die Anmerkung: Freiwillige Schenkung.Adrian warf ein
Es war kein zurückhaltender Kuss.Tief und intensiv.Sie keuchte leise, und ihr Atem vermischte sich aufs Neue mit seinem.Instinktiv griff sie nach seinem Hemd.Erst als ihre Beine weich wurden, hörte Adrian auf. Er blickte auf sie herab, seine Stimme tief: „Was das Verführen angeht, Frau Berg, fehlt dir noch etwas Übung.“Sophia war vom Naturell her keine gute Verliererin. Ihre roten Lippen verzogen sich, und plötzlich küsste sie seinen Adamsapfel.Als sie spürte, wie sein Körper kurz erstarrte, trat sie einen halben Schritt zurück, ihr Lächeln lässig und ein wenig herausfordernd.„Herr Berg ist auch nicht viel besser.“Adrians Augen verdunkelten sich, doch Sophia blieb bei dieser Andeutung.Nachdem sie Kontaktdaten ausgetauscht hatten, zog sie in Adrians Wohnung.Adrians Wohnung hatte eine erstklassige Lage. Bevor sie einzog, hatte sie ihre Mutter über die Hochzeit informiert.Nur Adrians Namen hatte sie nicht erwähnt.Ihre Mutter war etwas überrascht, dass sie so schnel
Als er Mia erwähnte, verzog Sophia wieder die Mundwinkel.Wenn sie Adrian wirklich heiratete – was würde Mia wohl davon halten?Aber Adrians Gesicht.Es war wirklich schwer, da nicht schwach zu werden.Sie brauchte jemanden zum Heiraten, den sie nicht verabscheute und der charakterlich solide war. Adrian war tatsächlich die beste Wahl.Sophias rote Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, sie blinzelte: „Adrian, ich glaube, ich habe keinen Grund abzulehnen.“„Dann morgen, zehn Uhr vormittags, am Standesamt.“Adrian sah sie an.Sophia nickte.Adrian schien noch andere Dinge zu erledigen. Er drehte sich zum Gehen, hielt dann plötzlich inne, runzelte leicht die Stirn und fragte vielsagend: „Dieser Julian Hartmann...“„Ist vorbei.“ Sophia senkte den Blick, dachte an Julians widerliches Gesicht vorhin. „Keine Sorge, ich bin nicht der Typ, der zum Ex zurückkehrt.“Erst dann drehte sich der Mann um und ging.Sophia blickte ihm nach, als ein seltsames Gefühl der Unwirklichkeit in ihr





