Er wollte seine erste Liebe – sie bekam den Milliardenerben

Er wollte seine erste Liebe – sie bekam den Milliardenerben

By:  MarleneOngoing
Language: Deutsch
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Sophia Winter hatte einst mit ihrer Mutter eine Wette abgeschlossen – falls Julian Hartmann jemals in sie verliebt würde, sollte ihre Mutter zurücktreten und sie zusammen sein lassen. Als sie erfuhr, dass Julian sanfte und widerstandsfähige Mädchen bevorzugte, gab sie sich daher als mittellose Studentin aus, um ihm nahe zu sein. Aber am Ende zerstörte Julian ihre Illusionen: Er hielt seine erste Liebe in den Armen und blickte Sophia mit Verachtung an. „Eine geldgierige Niemandin wie du? Wie könntest du jemals mit meiner Clara mithalten?“ Gedemütigt und mit gebrochenem Herzen ging Sophia fort, kehrte nach Hause zurück und trat ihr rechtmäßiges Erbe als Milliarden-Erbin an. Jahre später kam sie zurück – in einem maßgeschneiderten Designer-Kleid im Wert von Millionen, das Eleganz und Stärke ausstrahlte. Neben ihr stand ein Mann, von dem gemunkelt wurde, dass er unantastbar, gefürchtet und verehrt sei. Als sie Julian erneut begegnete, hatten sich die Rollen vertauscht. Dieses Mal war es Julian, der voller Reue zurückblieb. Er wandte sich über soziale Medien mit einer öffentlichen Geständnis an sie: „Früher dachte ich, ich liebe starke, einzigartige Frauen. Doch Sophia, die Begegnung mit dir hat mich gelehrt, dass Liebe keine Regeln kennt. Du bist meine Ausnahme.“ Genau in dieser Nacht brach der rätselhafte Adrian Berg sein Schweigen und veröffentlichte ein lang gehütetes Foto. Darin lächelte ein Mädchen strahlend, ungezähmt und voller Leben. Entschlossen nahm er Sophias Hand und verkündete für alle sichtbar: „Sophia, es gibt keine Ausnahmen. Du warst schon immer die Einzige. Und ich habe mein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet.“

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Chapter 1

Kapitel 1

Als Julian Hartmann mit seiner ersten großen Liebe zur Geburtstagsfeier erschien, wusste Sophia Winter, dass sie verloren hatte.

In ihrer Ecke warf sie einen Blick auf die Nachricht ihrer Mutter.

„Sophia, du hast verloren.“

„Drei Jahre lang, und Julian hat sich nicht in dich verliebt. Nach unserer Abmachung ist es Zeit, dass du zurückkommst und deine Verantwortung übernimmst.“

Aus dem Augenwinkel betrachtete Sophia das Mädchen in Julians Armen.

Das war das erste Mal, dass sie Julians große Liebe zu Gesicht bekam.

Das Mädchen wirkte unschuldig, sanft und zart, still und ausgeglichen.

Selbst in billiger Kleidung zog sie alle Blicke auf sich.

Also so jemanden mochte Julian.

Ein bitterer Geschmack legte sich auf Sophias Lippen.

Plötzlich erinnerte sie sich an eine Szene vor vier Jahren. Eine selbstbewusste Erbtochter aus ihren Kreisen hatte Julian ihre Liebe gestanden, doch er hatte nur lässig die Asche von seiner Zigarette geschnippt. Seine verführerischen Augen wirkten kühl, spöttisch und frech: „Tut mir leid. Ich mag sie lieber brav und gewöhnlich.“

Damals hatte sie Julian bereits zwei Jahre lang heimlich geliebt.

Doch ihre Mutter war strikt dagegen. Die beiden Familien hatten geschäftliche Konflikte, und ihre Mutter hielt ohnehin nichts von Liebesbeziehungen. Außerdem war Julian ein notorischer Frauenheld und alles andere als die richtige Wahl.

Als Sophia von seinen Vorlieben erfuhr, schloss sie eine Wette mit ihrer Mutter ab.

Wenn Julian sich in sie verlieben würde, dürfte sie mit ihm zusammen sein. Ihre Mutter stimmte zu.

Um sein Herz zu gewinnen, verwandelte sich Sophia über Nacht von der zurückgezogen lebenden Erbin der Familie Winter in ein bescheidenes, braves Mädchen.

Von da an blieb sie ständig an Julians Seite. Einmal, als er zu viel getrunken hatte, lag in seinen leicht benebelten Augen etwas Lässiges und Neugieriges.

„Du magst mich also?“

„Wie wär's, willst du's mit mir versuchen?“

Die drei Jahre mit Julian hatten fast ihre gesamte Leidenschaft und ihren Mut aufgezehrt.

Sie lernte für ihn kochen, pflegte ihn Tag und Nacht, wenn er krank war. Alle sagten, sie sei hoffnungslos in Julian verliebt.

Und Julian schien tatsächlich ein neuer Mensch geworden zu sein.

Er war fürsorglich mit ihr und sagte immer wieder lachend, sie sei seine Frau und er würde für sie sorgen.

Sophia lehnte ab.

Nach langem innerem Kampf hatte sie sich entschieden, ihm an seinem Geburtstag die ganze Wahrheit über ihre Wette zu erzählen.

Genau da tauchte Clara Müller auf.

Jemand bemerkte Sophias Schweigen und scherzte vielsagend: „Jetzt, wo Clara zurück ist, hat wohl jemandem das Herz gebrochen.“

„Manche haben sich mühsam nach oben gearbeitet, aber jetzt, wo du wieder da bist, war's das wohl mit den großen Plänen.“

„Was redet ihr da?“

Claras Stimme klang sanft. Sie unterbrach die anderen und sah Sophia mit schuldbewusstem Blick an: „Es tut mir leid, Frau Winter. Julian und ich haben uns vor ein paar Jahren aus bestimmten Gründen getrennt. Ich hätte nicht gedacht, dass er aus Trotz einen Ersatz suchen würde. Was zwischen Julian und mir war, hätte dich nie betreffen sollen. Julian hat sich unreif verhalten, aber du hast ja auch nicht wirklich verloren dabei.“

Ihre Stimme war weich, ihre mandelförmigen Augen aufrichtig.

Als ob Sophia wirklich einen Riesengewinn gemacht hätte, sich an jemanden wie Julian hängen zu dürfen.

Stimmt ja. Eine gewöhnliche, arme Studentin, die mit Julian Hartmann zusammen sein durfte, selbst nur als Ersatz.

Wie könnte sie da verloren haben?

Julian ließ seinen Blick auf Sophia ruhen.

Heute war sie irgendwie anders.

Ein schlichtes rotes Kleid.

Von ihrer üblichen braven Lieblichkeit war nicht mehr viel übrig. Stattdessen wirkte sie jetzt unbekümmerter, wie eine strahlend aufblühende Rose – so schön, dass es fast blendete.

Sie saß nur lässig da, und schon kribbelte es einem in den Fingern.

Völlig anders als ihre sonst so brave Unschuld.

Julian mochte diesen Typ nicht. Frauen sollten brav sein, dann waren sie niedlich.

Er runzelte die Stirn.

Ein Ersatz blieb eben ein Ersatz. Sie war einfach nicht wie Clara.

Seine Stimme klang kühl: „Jetzt, wo Clara zurück ist, sollten wir es dabei belassen. Hier sind 100.000 Euro als Entschädigung.“

Mit 100.000 Euro wischte er einfach ihre gemeinsamen drei Jahre vom Tisch.

Bei dem Gedanken an diese drei Jahre erschien ihr alles nur noch zutiefst ironisch.

„Das Geld kannst du behalten. Im Bett taugst du sowieso nichts, und mir ist’s langweilig geworden.“

Nach diesen Worten griff Sophia nach dem Rotweinglas neben sich und schüttete Julian ohne zu zögern den Inhalt ins Gesicht.

In diesen drei Jahren hatte Julian sie nie angerührt. Er hatte sich immer treu für seine erste Liebe aufgespart.

Sie dagegen hatte drei Jahre lang dumm gewartet und gedacht, Julian wäre der Typ für wahre Liebe.

Totenstille im Raum.

Sophia nahm sich gelassen eine Serviette und wischte sich die Hände ab. Ein spöttisches Lächeln umspielte ihre roten Lippen.

Dann lachte sie verächtlich auf: „Dieses Glas gilt meinen drei Jahren Blindheit.“

Ohne ihm auch nur einen weiteren Blick zu schenken, drehte sie sich um und verließ den Raum. Hinter ihr schnappten die Anwesenden nach Luft und tauschten bedeutungsvolle Blicke, während sie Julian musterten.

Normalerweise sprach Sophia immer sanft und leise, war Julian gegenüber stets brav und gehorsam. Dass sie heute so reagierte, hätte niemand erwartet.

„Ist Sophia jetzt völlig durchgedreht? 100.000 Euro sind doch mehr, als sie in ihrem ganzen Leben verdienen könnte! Was bildet die sich ein?“

„Soll sie doch.“ Julian knirschte mit den Zähnen und sagte höhnisch: „Solange sie uns nicht auf die Nerven geht und Clara und mich in Ruhe lässt. Jemanden wie sie werden Clara und ich nie wieder treffen müssen.“

Kannte er Sophia etwa nicht?

Diese Frau hatte niemanden, keine Familie, keinen Hintergrund. Nur eine arme Studentin.

Ohne ihn – auf wen sollte sie sich stützen?

Ganz zu schweigen davon, dass sie drei Jahre bei ihm gewesen war. Dieser Stolz war doch nur Show für ihn.

Julians Worte drangen an Sophias Ohren.

Ohne sich umzudrehen, verließ Sophia das Lokal.

Früher hatten sie auch schon gestritten, und meistens hatte sie nachgegeben.

Aber diesmal würde sie ihn wohl enttäuschen müssen.

Sie ging wirklich – zurück, um ihr Milliardenvermögen anzutreten.

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