MasukSophia Winter hatte einst mit ihrer Mutter eine Wette abgeschlossen – falls Julian Hartmann jemals in sie verliebt würde, sollte ihre Mutter zurücktreten und sie zusammen sein lassen. Als sie erfuhr, dass Julian sanfte und widerstandsfähige Mädchen bevorzugte, gab sie sich daher als mittellose Studentin aus, um ihm nahe zu sein. Aber am Ende zerstörte Julian ihre Illusionen: Er hielt seine erste Liebe in den Armen und blickte Sophia mit Verachtung an. „Eine geldgierige Niemandin wie du? Wie könntest du jemals mit meiner Clara mithalten?“ Gedemütigt und mit gebrochenem Herzen ging Sophia fort, kehrte nach Hause zurück und trat ihr rechtmäßiges Erbe als Milliarden-Erbin an. Jahre später kam sie zurück – in einem maßgeschneiderten Designer-Kleid im Wert von Millionen, das Eleganz und Stärke ausstrahlte. Neben ihr stand ein Mann, von dem gemunkelt wurde, dass er unantastbar, gefürchtet und verehrt sei. Als sie Julian erneut begegnete, hatten sich die Rollen vertauscht. Dieses Mal war es Julian, der voller Reue zurückblieb. Er wandte sich über soziale Medien mit einer öffentlichen Geständnis an sie: „Früher dachte ich, ich liebe starke, einzigartige Frauen. Doch Sophia, die Begegnung mit dir hat mich gelehrt, dass Liebe keine Regeln kennt. Du bist meine Ausnahme.“ Genau in dieser Nacht brach der rätselhafte Adrian Berg sein Schweigen und veröffentlichte ein lang gehütetes Foto. Darin lächelte ein Mädchen strahlend, ungezähmt und voller Leben. Entschlossen nahm er Sophias Hand und verkündete für alle sichtbar: „Sophia, es gibt keine Ausnahmen. Du warst schon immer die Einzige. Und ich habe mein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet.“
Lihat lebih banyakDavid sah Adrian so und staunte.Er erlebte seinen Chef zum ersten Mal so außer Fassung. Es fühlte sich seltsam an.Normalerweise war der Chef ruhig, stark, ehrgeizig – jemand, der seine Gefühle nie zeigte.Ging es also wieder um Frau Berg?„Chef, du hast zu viel getrunken. Sollen wir für heute Schluss machen?“David wagte es, Adrian zum Aufhören zu bewegen.Adrian warf ihm einen scharfen Blick zu. „Ich habe dich nicht herbestellt, damit du redest.“Dann deutete er auf die Theke. David seufzte und holte ihm pflichtbewusst eine weitere Flasche Schnaps.Was sollte er auch tun – er war nur ein Angestellter, und der Chef zahlte sein Gehalt.So saß David die ganze Nacht neben Adrian.Ab und zu trank er selbst einen Schluck und jammerte im Stillen über sein hartes Los. Mit so einem Chef hatte er es immerhin bis hierhin geschafft.Adrian war nur frustriert. Er verstand nicht, warum Sophias Haltung ihm gegenüber ständig schwankte.…Am nächsten Morgen fuhr Sophia zur Firma.Nach
„Geh runter von mir!“Sophia versuchte, Adrian wegzuschieben, aber der Kraftunterschied war zu groß.So sehr sie sich auch mühte – er rührte sich nicht von der Stelle.Schließlich ging ihr die Kraft aus, und ihre Bewegungen wurden schwächer.Adrian nutzte die Gelegenheit, packte ihre Handgelenke, presste sie zusammen und hielt sie über ihrem Kopf fest.Sophia riss die Augen auf und fauchte: „Adrian, was soll das? Lass mich los!“Adrian hauchte ihr ins Ohr: „Mimi, was soll ich wohl wollen? Wir sind rechtmäßig verheiratet.“Sophia schüttelte heftig den Kopf. „Ich will nicht. Lass mich los. Sofort!“Bei dem Gedanken, was als Nächstes kommen könnte, wehrte sie sich noch heftiger.Adrian sah, wie sehr sie sich sträubte, und war verletzt.Am Ende ließ er sie los – er fürchtete, ihr wehzutun, da sie so wild um sich schlug.„Was ist nur los? Kannst du es mir bitte erklären?“Selbst Sophia hörte den Schmerz und die Ratlosigkeit in seiner Stimme.„Nichts. Geh einfach. Ich bin müde.“
Wie lange Hannah dort stand, wusste sie nicht. Sie murmelte vor sich hin: „Ich glaube das nicht. Ich werde alles wieder wie früher machen. Das ist unmöglich – wir beide passen am besten zusammen.“„Früher habe ich dich so geliebt. Warum kann es jetzt nicht mehr sein wie damals? Was ist der Unterschied?“Hannahs Gesicht verzerrte sich allmählich. Die Folgsamkeit, die sie Adrian gezeigt hatte, war verflogen – sie wirkte finster und düster.Als Adrian auf dem Weg zu seinem Zimmer am Gästezimmer vorbeikam, hörte er drinnen Geräusche.Er stutzte – irgendetwas stimmte nicht.Er öffnete die Tür und sah tatsächlich Sophia beim Duschen.Sein Blick verdunkelte sich, sein markanter Adamsapfel bewegte sich.Aber bevor er zwei Schritte machen konnte, fiel ihm ein, dass Sophia ihn zuletzt ganz anders behandelt hatte.Warum schlief sie plötzlich wieder im Gästezimmer?Er grübelte, kam aber auf keine Antwort.Sophia kam aus dem Bad und sah Adrian im Wohnbereich stehen.Im Bademantel braucht
Der Mann saß mit dem Rücken zur Tür. Er ahnte nicht, dass Sophia draußen stand und alles sah.Aus dem Augenwinkel bemerkte Hannah Sophias Anwesenheit. Ihre Augen blitzten, und sie lobte noch lauter.Sophia ballte langsam die Fäuste – dann ging sie wortlos.Wer genau hinsah, erkannte die Kälte in ihrem Blick.Aus dem Augenwinkel beobachtete Hannah jede Regung Sophias. Als sie sie gehen sah, dehnte sich das Lächeln auf ihren Lippen.Adrian sagte genervt: „Bleib beim Projekt, und halt Abstand.“Er rückte nach rechts weg.Hannah hatte ihr Ziel erreicht. Wenn er Distanz wollte – bitte sehr. Sophia hatte ohnehin alles gesehen.„Ich achte beim nächsten Mal drauf, Adrian.“Hannah antwortete brav.Angesichts ihres Gehorsams verengte Adrian misstrauisch die Augen. Irgendetwas stimmte nicht.Aber er kam nicht dahinter, was.„Gut. Noch Fragen?“Bei ihrer guten Einstellung konnte er schlecht etwas sagen.Hannah schüttelte artig den Kopf. „Nein. Danke, Adrian. Ich habe alles verstanden











