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Kapitel 58 – Unzerbrechlich

Penulis: Quinn Montclair
last update Tanggal publikasi: 2026-10-21 13:48:45

Eve

Die Worte reißen sich aus meiner Kehle, roh und gebrochen. Eine Flut von Empfindungen zerrt sie heraus, so überwältigend, dass sie jeden Gedanken auslöscht, meinen Stolz zerschmettert und nur die schreiende, unbestreitbare Wahrheit meiner körperlichen Kapitulation zurücklässt.

Er stößt in mich, sobald das Bekenntnis meine Lippen verlässt, vergräbt sich tief. Die brutale Wucht seiner Inbesitznahme raubt mir die letzten Reste meiner Kontrolle und hält mich nicht nur körperlich, sondern auch e
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    Dominik„Ich bringe Sie um.“Die Drohung wird in den Kragen einer Moncler-Skijacke gemurmelt, in der Farbe dunkler Pflaumen. Ein leuchtender, wütender violetter Strich vor dem blendenden Weiß der Schweizer Alpen.„Dafür musst du mich erst erwischen“, erwidere ich.Ich stehe drei Meter weiter unten am Hang und halte mich mühelos auf den Skikanten. Die Bergluft ist dünn und klar und beißt auf eine Weise in die Lungen, die mich lebendig fühlen lässt. Eine Welt aus Stille und Schnee, weit weg vom Dreck der Docks in Brooklyn und der abgestandenen Luft der Sitzungszimmer.Ich habe das mit der Präzision eines Auftragsmords geplant. Den Privatjet nach Bern, den Hubschraubertransfer nach Gstaad, das Chalet, abgeschieden genug, um neugierige Blicke fernzuhalten, aber nah genug an den Pisten, damit es praktisch ist.Eve hält es für eine Laune. Sie glaubt, ich wäre gestern aufgewacht und hätte beschlossen, dass wir Fondue brauchen.Sie ahnt nicht, dass ich dafür schon vor drei Wochen meinen Termi

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    EveUm eine Minute vor eins speichere ich die Tabelle, an der ich gearbeitet habe, und stehe auf.Es war nicht leicht, mich zu konzentrieren, während jede Zelle meines Körpers die Zeit dazu drängen wollte, schneller zu vergehen.Ich streiche meinen Rock vorn glatt. Dieses Outfit habe ich sehr sorgfältig ausgewählt.Der schwarze Faltenrock aus Wolle ist verspielt, schwingt verführerisch und endet auf halber Höhe meiner Oberschenkel. Beim Gehen schwingt er um meine Beine, ein luftiger Kontrast zu den strengen Kostümen, die ich sonst trage.Darunter bin ich vollkommen nackt.Meine Bluse ist das genaue Gegenteil. Weiße Seide im viktorianischen Stil, hochgeschlossen, mit Ballonärmeln und schmal zulaufenden Manschetten, die meine Handgelenke eng umschließen und bis halb zu den Ellbogen geknöpft werden. Am Hals steckt eine Brosche: ein großer ovaler, saphirblauer Stein, umrahmt von kunstvollem antikem Goldfiligran und Diamanten.Um an mein feuchtes, pochendes Geschlecht zu kommen, muss Domin

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    DominikDas Lagerhaus in Queens riecht nach Angst.Angst hat einen ganz bestimmten Geruch. Säuerlich. Er setzt sich hinten im Hals fest wie verdorbene Milch.Ich sitze auf einem Metallklappstuhl, die Beine ausgestreckt, und betrachte den Mann, der an die Stützsäule gefesselt ist.Er heißt Vinnie. Ein kleiner Kurier für die Griechen, der neuerdings seinen Unternehmergeist entdeckt hat. Er schleust Ware durch meine Hafenanlagen, ohne die fällige Abgabe zu zahlen.„Ich wusste es nicht, Mr. Grimaldi“, heult Vinnie. Sein Gesicht ist ein Trümmerfeld aus Rotz und Blut. „Ich schwöre bei meiner Mutter, ich wusste nicht, dass das Ihr Gebiet ist.“Ich sehe auf meine Uhr. „Du fährst diese Route seit sechs Jahren, Vinnie. Du weißt ganz genau, wem dieses Gebiet gehört. Du dachtest bloß, ich wäre zu abgelenkt, um es zu bemerken.“Enzo steht im Schatten und wischt sich mit einem Taschentuch die Knöchel sauber. Er wirkt gelangweilt.„Ich war abgelenkt“, gebe ich zu und stehe auf. Das Schaben des Stuhl

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    EveAchtundvierzig Stunden.Zweitausendachthundertachtzig Minuten.So lange ist es her, dass Dominik Grimaldi das Guggenheim verlassen hat und im Nichts verschwunden ist.Ich sitze in der Bibliothek, einem Raum, der nach ledergebundenen Büchern und seinen Zigarren riecht. Mein Laptop steht offen auf dem Mahagonischreibtisch. Auf dem leuchtenden Bildschirm sehe ich die Logistik eines Geschäfts, das ich verschieben musste, weil mein Mann beschlossen hat, den Unsichtbaren zu spielen.Enzo steht an der Tür. Seit einer Stunde verlagert er sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen. Er sieht aus wie ein getretener Welpe, was bei einem Mann, der mit einer Hand ein Genick brechen kann, beeindruckend ist.„Er meldet sich bald“, sagt Enzo zum zehnten Mal. „Der Boss hat feste Abläufe.“„Der Boss“, fahre ich ihn an, ohne vom Bildschirm aufzusehen, „hat den Verstand verloren. Er hat mitten auf einer Gala einen Senator, drei Vorstandsmitglieder und seine Frau stehen lassen, um in Chicago einem Gesp

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