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Monica und das FBI

ผู้เขียน: Liberation
last update วันที่เผยแพร่: 2026-07-26 22:15:04

Monica saß in Simons Anwaltskanzlei und prüfte Germany Slaters Finanzunterlagen. Drei Tage Ermittlung hatten das Ausmaß seines Komplotts offenbart. Bankbetrug, Veruntreuung, Erpressung und Verschwörung würden ihn für Jahrzehnte hinter Gitter bringen.

„Das FBI möchte sich morgen mit Ihnen und George treffen“, sagte Simon. „Agent Rodriguez arbeitet an den Ermittlungen.“

„Und was ist mit Sharon?“

„Sie kooperiert. Sie hat ihnen alles über Germanys Plan verraten und dafür eine Strafmilderung bekommen.“

Monica war nicht überrascht. Sharon war unter ihrer manipulativen Fassade schon immer eine Feigling gewesen.

George betrat das Büro mit einer Tasse Kaffee und sah besser aus als seit Monaten. Glatt rasiert, gebügeltes Hemd, klare Augen. Fast wie der Mann, den Monica geheiratet hatte.

„Die einstweilige Verfügung wurde erlassen“, verkündete George. „Germany darf mich nicht kontaktieren und sich der Winston Corporation nicht nähern.“

„Gut. Das gibt uns Zeit, die Beweise zu sichern, bevor er merkt, was los ist.“

Monicas Handy vibrierte. Eine SMS von ihrer Arztpraxis bestätigte ihren Termin für nächste Woche. Die Schwangerschaft verlief normal, aber sie hatte George immer noch nichts davon erzählt.

„Monica, alles in Ordnung?“, fragte George, der ihre Ablenkung bemerkte.

„Gut. Nur müde von all den Vorbereitungen.“

George setzte sich ihr gegenüber. „Ich weiß, das ist alles sehr belastend. Du könntest immer noch nach Boston fahren, wenn du willst. Simon und ich kümmern uns um den Rest.“

„Ich ziehe das durch. Deutschland muss für seine Taten büßen.“

„Uns beiden gegenüber“, sagte George leise.

Die letzten drei Tage waren seltsam gewesen. Wieder zusammenzuarbeiten und sich daran zu erinnern, warum sie sich ursprünglich zueinander hingezogen gefühlt hatten. Doch Monica hielt emotionale Distanz. Vertrauen brauchte Zeit, um wiederhergestellt zu werden.

„Wir müssen noch etwas besprechen“, sagte Simon. „Deine Ehe mit Sharon, George. Das Annullierungsverfahren.“

„Wie lange wird das dauern?“

„Mindestens sechs Monate. Das Gericht muss alle Beweise für die Nötigung prüfen.“

Monica spürte einen Stich der Enttäuschung. Sie hatte gehofft, George käme früher frei.

„In der Zwischenzeit seid ihr getrennt. Sharon ist gestern aus dem Penthouse ausgezogen.“

„Endlich. Ich halte es nicht mehr mit ihr aus.“

Monicas Telefon klingelte. Unbekannte Nummer.

„Hallo?“

„Monica Charleston? Hier ist Germany Slater.“

Monica erstarrte. Sie gestikulierte wild in Richtung Simon und George.

„Was willst du, Germany?“

„Ich weiß, was du vorhast. Simons kleine Ermittlung. Die Treffen mit dem FBI. Sehr clever.“

Simon rief bereits beim FBI an, um den Anruf zurückzuverfolgen.

„Du kommst ins Gefängnis, Germany. Die Beweislage ist erdrückend.“

„Vielleicht. Aber ich habe eine Versicherung. Fotos von dir und George im Hotel. Sehr intime Fotos.“

Monica wurde ganz flau im Magen. „Du hast uns beobachtet?“

„Ich beobachte alles, was meine geschäftlichen Interessen betrifft. Diese Fotos könnten sehr peinlich werden, wenn sie in die falschen Hände geraten.“

George riss Monica das Telefon aus der Hand. „Lass sie in Ruhe, Deutschland. Das ist eine Sache zwischen uns.“

„Nichts ist mehr unter uns, George. Monica hat es persönlich genommen, als sie beschlossen hat, dir zu helfen.“

„Was willst du?“

„Ganz einfach. Lass die Anzeige fallen. Vergiss die Beweise. Lass mich das Geld behalten, das ich mit der Leitung deiner Firma verdient habe.“

„Du meinst das Geld, das du gestohlen hast.“

„Details. Du hast 24 Stunden Zeit, dich zu entscheiden. Ansonsten gehen diese Fotos viral und Monicas Ruf ist ruiniert.“

Die Verbindung wurde unterbrochen.

Monica wurde übel. „Er hat Fotos von uns?“

„Überwachungskameras in den Hotelfluren“, sagte Simon grimmig. „Er muss jemanden bestochen haben, um Zugang zu bekommen.“

„Das ist meine Schuld“, sagte George. „Ich hätte an dem Abend niemals in dein Hotelzimmer gehen sollen.“

„Wir haben beide diese Entscheidung getroffen.“

„Die Fotos spielen keine Rolle“, erklärte Simon. „Wir haben ihn jetzt in der Hand. Die Aufzeichnung dieses Gesprächs war der perfekte Beweis.“

Monica war sich da nicht so sicher. „Mein Vater wird diese Fotos sehen. Meine Mutter. Jeder in Connecticut.“

„Monica, lass dich nicht von ihm manipulieren, so wie er mich manipuliert hat.“

„Für Frauen ist es anders, George. Diese Fotos könnten meinen Ruf für immer zerstören.“

„Was willst du dann tun?“

Monica dachte an das Baby. Wenn diese Fotos veröffentlicht würden, würde ihr Kind sie irgendwann sehen. Die Scham und die Peinlichkeit würden sie beide für immer verfolgen.

„Wir machen mit dem FBI weiter“, entschied sie. „Aber wir müssen auf die Konsequenzen vorbereitet sein.“

„Bist du sicher?“

„Deutschland kontrolliert die Menschen schon viel zu lange mit Erpressung. Jemand muss ihn stoppen.“

George wirkte erleichtert. „Danke, dass Sie nicht nachgegeben haben.“

„Bedanken Sie sich noch nicht. Das wird noch ungemütlich werden.“

An diesem Abend kehrte Monica erschöpft in ihr Hotelzimmer zurück. Das Treffen mit dem FBI hatte vier Stunden gedauert. Agent Rodriguez schien zuversichtlich, dass sie Deutschland erfolgreich anklagen könnten, warnte sie aber, dass er mit allen Mitteln zurückschlagen würde.

Monica zog sich gerade um, als es an ihrer Tür klopfte.

„Zimmerservice!“, rief eine Stimme.

Monica hatte keinen Zimmerservice bestellt. SieSie schaute durch den Türspion und sah eine Lieferantenuniform, konnte aber das Gesicht der Person nicht deutlich erkennen.

„Ich habe nichts bestellt.“

„Lieferung für Monica Charleston. Vorausbezahlt.“

Irgendetwas stimmte nicht. Monica rief an der Rezeption an.

„Hat jemand den Zimmerservice für Zimmer 412 bestellt?“

„Nein, Ma’am. Für heute Abend ist keine Lieferung für Ihr Zimmer geplant.“

Monicas Herz raste. Sie rief sofort George an.

„Deutschland ist hier. Jemand versucht, sich als Zimmerservice auszugeben und in mein Zimmer zu kommen.“

„Ich rufe die Polizei. Öffnen Sie nicht die Tür.“

„Werde ich nicht.“

Monica hörte Schritte, die sich von ihrer Tür entfernten. Auf dem Parkplatz starteten Motoren. Als die Polizei zwanzig Minuten später eintraf, war derjenige, der dort gewesen war, verschwunden.

„Wir werden die Streifen rund um das Hotel verstärken“, versprach Officer Martinez. „Aber Sie sollten vielleicht überlegen, in ein sichereres Hotel umzuziehen.“

Nachdem die Polizei gegangen war, kam George mit einer Reisetasche.

„Ich bleibe heute Nacht hier. Auf der Couch“, stellte er schnell klar.

„George, du musst nicht …“

„Doch, muss ich. Deutschland spitzt die Lage zu, weil wir kurz davor stehen, ihn zu entlarven. Ich lasse nicht zu, dass er dir wehtut.“

Monica hatte zu viel Angst, um zu widersprechen. „Okay. Aber nur für heute Nacht.“

George breitete seine Bettwäsche auf der kleinen Couch aus. „Monica, ich muss dir etwas sagen.“

„Was denn?“

„Während unserer Ehe habe ich nie gespielt, wenn ich dir gesagt habe, dass ich dich liebe. Die geschäftliche Vereinbarung stimmte, aber meine Gefühle waren echt.“

Monicas Herz schmerzte. „George …“

„Ich weiß, es ist zu spät. Ich weiß, ich habe alles zerstört. Aber ich wollte, dass du weißt, dass meine Liebe zu dir das Einzige war, was in meinem Leben echt war.“

Monica berührte ihren Bauch, wo ihr Baby heranwuchs. „Es ist noch nicht zu spät für alles.“

„Was meinst du?“

Beinahe hätte sie ihm von der Schwangerschaft erzählt. Die Worte lagen ihr auf der Zunge. Doch die Angst hielt sie zurück.

„Ich meine, wir können trotzdem Freunde bleiben. Gemeinsam Deutschland zu Fall bringen.“

George nickte, doch Enttäuschung huschte über sein Gesicht.

„Freunde sind mehr, als ich verdiene, nach allem, was ich dir angetan habe.“

Monica schaltete das Licht aus und kroch ins Bett. In der Dunkelheit hörte sie, wie George sich auf der unbequemen Couch niederließ.

„George?“

„Ja?“

„Wenn das hier vorbei ist, wenn Deutschland im Gefängnis sitzt und deine Ehe annulliert ist, was wirst du dann tun?“

„Versuchen, die Winston Corporation wieder aufzubauen. Deutschland hat viele Geschäftsbeziehungen zerstört.“

„Und privat?“

Langes Schweigen.

„Hoffen, dass mir irgendwann jemand eine zweite Chance gibt. Jemand, der mich kannte, bevor ich zu dem Mann wurde, der seine eigene Ehe zerstört hat.“

Monica schloss die Augen und legte die Hand auf ihren Bauch.

„Vielleicht tut es ja jemand“, flüsterte sie.

Aber zuerst mussten sie Germany Slaters letzte verzweifelte Racheversuche überstehen.

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