INICIAR SESIÓNAn ihrem dritten Hochzeitstag überreicht Amelia Hart statt einer Feier ihrer Ehe von ihrem kalten milliardenschweren Ehemann eine bereits unterschriebene Scheidungsvereinbarung. Mit gebrochenem Herzen, nachdem sie herausgefunden hat, dass er seine erste Liebe nie aufgehört hat zu lieben, verlässt Amelia ihn – mit nichts außer ihrem zerbrochenen Herzen. Was Damian Blackwood nicht weiß, ist, dass die Ehefrau, die er verlassen hat, in Wirklichkeit die verborgene milliardenschwere Erbin von Hart Global ist. Während Amelia ihre wahre Identität zurückerlangt, ihr Wirtschaftsimperium aufbaut und die Liebe eines Mannes findet, der sie wirklich schätzt, wird Damian von Reue verzehrt. Doch als ihm schließlich klar wird, dass die Frau, von der er sich scheiden ließ, die Liebe seines Lebens war, könnte Amelia bereits für immer verloren sein.
Ver másDamians SichtIch saß noch lange in meinem Büro, nachdem Grace aufgelegt hatte, das Telefon immer noch in der Hand, als hätte ich vergessen, wie man es hinlegt.Ein Kind. Mein Kind. Ich ging alle möglichen Gefühle durch, die man dazu haben könnte, und landete bei etwas, das ich nicht erwartet hatte – nicht Triumph, nicht die stille Hoffnung, dass dies Amelia vielleicht zurück in mein Leben ziehen würde. Nur eine seltsame, schwere Art von Beständigkeit. Als hätte etwas in mir länger auf diese Nachricht gewartet, als mir bewusst war.Marcus klopfte und trat ein paar Minuten später ein. Mein Gesichtsausdruck schien etwas zu verraten.„Sir? Ist alles in Ordnung?“„Ich brauche, dass du Amelia’s Büro kontaktierst.“ sagte ich. „Einfach eine Nachricht, ob sie Zeit für ein Gespräch hat. Wann immer es für sie passt.“Er musterte mich einen Moment. „Geht es um die Vaterschaftsgeschichte, die gerade die Runde macht?“„Es ist b
Amelias SichtIch rief ihn schließlich gar nicht an. Stattdessen schickte ich eine SMS, nur eine einzige Zeile.„Kann ich rüberkommen? Es ist wichtig. Ich weiß, es ist spät.“Seine Antwort kam schneller, als ich erwartet hatte. „Ja. Komm jetzt.“Ich fuhr in Jogginghose hin, ohne Make-up, die Haare zu einem halbwegs ordentlichen Knoten hochgesteckt, den ich in unter einer Minute hinbekommen hatte, weil das kein Gespräch war, bei dem ich zurechtgemacht aussehen musste. Im Gegenteil: Zurechtgemacht hätte sich falsch angefühlt.Er öffnete die Tür, bevor ich überhaupt klopfen konnte, als hätte er genau dort gestanden und gewartet.„Du siehst aus, als wäre etwas nicht in Ordnung.“ Er trat zur Seite und ließ mich herein.„Die Ergebnisse sind da.“ Ich setzte mich nicht einmal erst hin.Sein ganzer Körper erstarrte. „Okay.“„Es ist Damians.“Er sagte eine Sekunde lang nichts. Er stand einfach nur in seiner Küche, eine Hand gegen die Arbeitsplatte gestützt, und starrte auf irgendeinen Punkt auf
Amelias POVIch saß da und starrte fünf volle Minuten auf die E-Mail, bevor ich sie überhaupt anklickte.Nicht, weil ich bewusst Spannung aufbauen wollte. Ich konnte meine Hand einfach nicht bewegen. Jedes Mal, wenn ich mir sagte, ich solle sie öffnen, baute ein anderer Teil meines Gehirns eine Mauer auf, als wäre das Nichtwissen irgendwie sicherer, als es tatsächlich herauszufinden.Schließlich öffnete ich sie, denn da sitzen und erstarren würde das Ergebnis ohnehin nicht ändern.Die E-Mail enthielt einen sicheren Link, ein Portal, in das ich mich mit einem Code einloggen musste, den sie mir separat per SMS geschickt hatten. Ich fummelte mich durch, tippte den Code beim ersten Mal falsch – meine Hände zitterten zu sehr, um es auf Anhieb richtig hinzubekommen.Beim zweiten Mal klappte es. Die Seite lud so langsam, dass ich ein paar extra Sekunden purem Grauen hatte, bevor das eigentliche Dokument erschien. Ein PDF. Klinisch, formell
Amelias PerspektiveAdrian rief um sieben an. Ich ließ es zweimal klingeln, bevor ich abhob – hauptsächlich, weil ich diese paar Sekunden extra brauchte, um überhaupt zu überlegen, was ich sagen sollte.„Hey“, sagte ich.„Hey.“ Seine Stimme war leise. Nicht gerade kalt, aber auch nicht seine gewohnte Wärme. „Kann ich vorbeikommen?“„Ja. Natürlich.“Zwanzig Minuten später stand er vor der Tür, noch in den Kleidern, die er wahrscheinlich im Sekundentakt übergeworfen hatte, als er die Schlagzeile gesehen hatte, das Haar nicht richtig gekämmt, wie ein Mann, der in der Nacht zuvor ebenfalls kaum geschlafen hatte.Ich ließ ihn herein, und wir standen einen Moment lang in meinem Wohnzimmer, ohne etwas zu sagen. Das Ganze hing zwischen uns wie etwas, das keiner von uns als Erster anfassen wollte.„Ich habe den Artikel gesehen“, sagte er schließlich.„Ich weiß.“„Stimmt das?“„Zum Teil“, sagte ich. „Ich bin schwanger. Das stimmt. Die Sache mit dem Zeitpunkt – das weiß ich noch nicht. Deshalb h












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