Mag-log inCrystals Sicht
Oh. Meine. Göttin.
Die Welt hört einfach auf, sich zu drehen. Die Zeit steht still. Mir stockt der Atem.
Ich blinzle. Dann blinzle ich noch einmal, aber er sitzt immer noch da auf dem Sitz und sieht nicht weniger gottgleich aus als in jener Nacht, mit einer Ausnahme – jetzt sieht er um einiges furchteinflößender aus.
Sein sexy Gesicht hat so einen finsteren Ausdruck, als ob er gleich jemanden umbringen würde. Vielleicht mich?
Ich räuspere mich verlegen und spanne mich innerlich an. „Guten Morgen, Sir.“
Wenn ich dachte, er würde mir antworten, dann habe ich mich gewaltig geirrt. Er sagt kein Wort, starrt mich nur an, seine Augen durchdringen meine Haut, als würde er mich entkleiden.
Ich verlagere mein Gewicht unruhig von einem Fuß auf den anderen, meine Fersen fühlen sich plötzlich zu eng an. Die Luft im Raum verändert sich, sie wird dichter und stickiger.
Seine Alpha-Aura ist so gewaltig und einschüchternd, dass ich mich in seiner Gegenwart klein und unbedeutend fühle.
Und die Tatsache, dass er gar nichts sagt?
Mein Gott! Er ist so unerträglich. Meine Handflächen werden klamm, während ich da stehe wie ein Vollidiot, der Schweiß sammelt sich auf meiner Stirn.
Ich beginne innerlich bis zehn zu zählen und überlege mir halb, aus dem Büro zu rennen und nie wieder zurückzublicken.
„Crystal Bennette?“ Seine Stimme dringt in meinen Kopf.
Verdammt! Ich muss mir ein Stöhnen verkneifen, das mir entfährt. Wie er meinen Namen mit dieser tiefen Baritonstimme ausspricht, gedehnt und voller Belustigung.
Oder ist es eine Überraschung?
So oder so, ich würde mich hüten, zu behaupten, meine Vagina hätte sich nicht bei seinem Geräusch zusammengezogen. Und Bilder der letzten Nacht brechen sich unvermittelt in meinen Kopf.
Seine Küsse. Seine Berührungen. Wie seine Augen vor schelmischem Schalk funkelten, als er in mich eindrang. Das Gefühl seines Körpers, als wir uns wie eins bewegten.
Liebe Göttin, wie er mich hielt, nachdem alles vorbei war, als ob ich –
Verdammt nochmal, Crystal! Reiß dich verdammt nochmal zusammen!
Ich verdrängte meine üblen Gedanken und schluckte schwer, während ich mich zwang, mich auf alles andere als die Hitze zu konzentrieren, die sich zwischen meinen Schenkeln sammelte.
Mein Blick fällt auf das Namensschild auf seinem Schreibtisch, ich suche verzweifelt nach einer Ablenkung. Fette Buchstaben starren mich an: „Kieran Blackwood“.
Dieser Name. Er kommt mir so bekannt vor. Als hätte ich ihn schon mal irgendwo gehört, vielleicht in einer Zeitschrift oder sogar im Fernsehen.
Mein Gehirn versucht verzweifelt, sich zu erinnern, die Zusammenhänge herzustellen, aber es gelingt mir nicht.
„Ist das für dich ein verdammtes Spiel?“ Ich fahre herum, als ich seine Stimme so nah an meinen Ohren höre.
Ein heftiger Schauer durchfährt mich. Wann hat er sich überhaupt bewegt?
Bevor ich groß darüber nachdenken kann, drängt er mich gegen die Tür, sein Atem heiß an meinem Nacken, und richtet in meinem Körper ein wahres Chaos an.
„Ignorierst du mich, Lyra?“ Seine Stimme ist leise, fast ein Knurren.
„Nein, das bin ich nicht, Sir“, bringe ich mit kaum hörbarer Stimme hervor. „Und ich bin auch nicht Su—“
„Was zum Teufel machst du hier eigentlich?“, unterbricht er mich.
„Nachdem du vor zwei Tagen von mir weggelaufen bist und jeglichen Kontakt abgebrochen hast?“ Sein Blick fixiert mich, dunkel und unerbittlich.
"Erklären Sie sich."
"Ich – äh –" Meine Stimme versagt, während ich angestrengt nach den richtigen Worten suche.
Aber verdammt! Er ist so nah. Zu nah, das lenkt mich ab.
Ich spüre die Wärme seines Körpers und seinen moschusartigen, maskulinen und berauschenden Duft. Er bewirkt Unheilvolles in meinem Körper.
Mein Puls rast so schnell, dass er ihn bestimmt hören kann. Ich kann mich nicht konzentrieren. Verdammt! Ich kriege kaum Luft.
„Können wir das Interview einfach anfangen und es hinter uns bringen?“, bringe ich mit zitternden Lippen hervor.
Er hält inne, sein Blick senkt sich und mustert meinen Körper mit einer Intensität, die mir ein flaues Gefühl im Magen bereitet.
Dann huscht ein langsames, boshaftes Lächeln über seine Lippen.
„Bist du sicher?“, flüstert er mir ins Ohr. „Denn ich kann deine widerliche Erregung von hier aus riechen.“
Mein Gesicht brennt. Hitze explodiert über meine Wangen, und ich möchte am liebsten sofort sterben. Ich wünsche mir, der Boden würde sich auftun und mich verschlingen.
Denn verdammt nochmal! Er hat so verdammt recht. Ich war noch nie in meinem Leben so erregt.
Aber lieber sterbe ich, als das zuzugeben.
„Ich habe keine Ahnung, was Sie meinen.“ Ich bewahre eine ruhige Stimme und versuche, entschlossen zu klingen, obwohl mein Körper mich im Stich lässt.
„Ich empfinde nichts für Sie, Sir. Ich möchte dieses Interview einfach nur hinter mich bringen und gehen.“
Er beugt sich vor, sein Mund schwebt gefährlich nah an meinem Ohr. „Vor zwei Nächten, als du meinen ganzen Schwanz tief in dir hattest, klangst du nicht wie jemand, der nichts für mich empfand.“
Ich schnappe nach Luft, mein Gesicht brennt heißer als tausend Sonnen. Aber ich werde nicht aufgeben.
„Diese Nacht war ein Fehler, Mr. Blackwood. Ich war nicht bei klarem Verstand. Das wird sich nie wiederholen – verdammt!“
Ich schnappe scharf nach Luft, als seine Hand plötzlich in meine Hose gleitet, meinen Slip beiseite schiebt und mit den Fingern über meine Schamlippen streicht.
Mein Körper versteift sich völlig, während mein Gehirn mit der Verarbeitung des Geschehens kämpft.
Verdammt! Er muss diesen Trick echt lassen!
„Für jemanden, der nur zum Vorstellungsgespräch hier ist“, murmelt er düster, während seine Finger meine Feuchtigkeit spüren, „bist du mir aber ganz schön feucht.“
Crystal SichtIch fand es schrecklich, dass er das tat, weil ich mich dadurch schlecht fühlte, da ich glaube, dass er an ihr interessiert ist, was deutlich macht, dass er immer noch ein Auge auf sie geworfen hat.Ich hätte nie gedacht, dass er sich bereit erklären würde, an der Seite dieser undankbaren Frau zu kämpfen. Ihr Vater könnte dahinterstecken, und wenn ich irgendwann herausfinde, dass er darin verwickelt ist …Valeria, du wirst eine Waise sein.Königin Elyah ging fort, während wir auf Valeria warteten. Sie kehrte mit einer Wache zurück, die uns über einen unwegsamen Pfad zum Ufer führte. Das Gras war fast höher als ich, deshalb musste ich ständig Augen und Ohren offen halten, um nicht von Schlangen gebissen zu werden.„Hier ist meine Haltestelle. Gute Reise.“ Er drehte sich um und b
Kierans SichtIch war schockiert, als ich sah, dass Olivia sich auf den Weg zu dem Zimmer machte, in dem sie uns vermutete, denn es war eher der einzige Schattenplatz neben dem Ort, der für die Anführer bestimmt war, wo der Alpha dieses Höllenlochs stand und Lyra und seine Frau beim Training beobachtete.„Ich möchte Ihnen keine schlechten Nachrichten überbringen, aber Alpha Harry ist hier, und ich weiß nicht, ob Sie ihn sehen wollen.“„Glaubst du, er weiß, dass wir hier sind?“„Ich glaube nicht, dass er das weiß, denn er kam einfach als Gast in die Gruppe, und ich habe dafür gesorgt, dass er mich nicht sieht. Die Königin weigerte sich, ihm zu sagen, dass wir als Besucher zu ihrer Gruppe gehören.“"Warum sollte sie das tun?", fragte Lyra Olivia und hob beide Hände in die Luft, wobei
Crystal Sicht„Das war ein wunderschöner Wettkampf. Ich schätze, sie hat nichts von ihrem Können eingebüßt, obwohl sie gleichzeitig Heilerin des Rudels und Königin ist, und außerdem ist sie auch noch richtig gut“, sagte er, während er Königin Elyah ins Schloss führte, während ich zurückblieb und über ihre Worte nachdachte.„Wenn jemand ein Programm betreibt, ohne dass irgendjemand davon weiß, dann sollte diese Person auch wissen, wie sie ihre Spuren verwischt, da es so aussieht, als wüssten nur sehr wenige Leute davon“, murmelte ich vor mich hin und drehte mich um. Kieran stand hinter mir.Ich war maßlos verblüfft.„Wie kannst du denn schon so wach sein? Ich hab dich doch bewusstlos geschlagen.“ Er kicherte leise und lächelte breit.„Deshal
Crystal POV „So geht das nicht, Schwester. Du kannst sie in Ruhe lassen.“„Es wird gleich noch interessanter.“ Sie ging zu einer großen Holzkiste und holte zwei Schwerter heraus. Ich komme mit Schwertern nicht gut zurecht, weil ich sie nicht benutze, also verlangte ich einen Speer und freute mich, dass er zwei scharfe Schneiden hatte.„Wie willst du mit dieser Waffe gewinnen?“, knurrte sie und warf den Speer in Richtung meiner Füße.„Es geht nicht um die Waffe, sondern um den Willen, sie einzusetzen.“„Ich weiß, wo ich das gelesen habe. Es ist ein Buch von Olivia.“ Sie muss wohl zu Beginn ihrer schriftstellerischen Laufbahn eines von Olivias Büchern gelesen haben, aber ich musste mich auf diesen Kampf konzentrieren, wenn ich gewinnen wollte.Sie griff zuerst an, doch ich wich aus und schleuderte sie mit dem Speer in den Sand. Sie stand schnell wieder auf und schlug erneut zu, diesmal noch heftiger als zuvor. Aber ich wusste, ich musste ihre Kampffertigkeiten verbessern, also machte i
Crystal POVEr hätte sie getötet, wenn ich nicht eingegriffen hätte. Ich merke, wenn jemand nach Luft schnappt und versucht, ihr den Atem zu rauben, und als ich sah, wie Kieran wieder die Beherrschung verlor, während seine Hände immer noch um ihren Hals lagen, wusste ich, dass ich nur eines tun konnte, um ihn zu stoppen: mit einem einzigen, gewaltigen Schlag ein großes Chaos anrichten.Ich nahm ein Holzbrett vom Esstisch und schlug ihn damit, weil er es verdient hatte, gestoppt zu werden. Warum sollte er ein Mitglied seines Rudels im Land eines anderen Mannes erwürgen wollen?Sie stöhnte vor Schmerzen und rang nach Luft, während ich Königin Elyah um Hilfe bitten musste, um herauszufinden, wo ihre Heilerin war und wie sie mit dem umgehen sollten, was mit Kieran schiefgelaufen war.„Was stimmt nicht mit ihm?“„Er
Kierans SichtWenn ich mit Valeria ein Zimmer geteilt hätte, wäre Lyra nur eifersüchtig geworden, und ich wollte, dass sie darum kämpft, mit mir das Zimmer zu teilen, aber das tat sie nicht. Jetzt sitze ich mit Valeria fest, die wohl glaubt, ich würde die Nacht mit ihr verbringen wollen.„Es ist schon ewig her, dass wir uns im selben Raum getroffen haben. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Tag kommen würde.“„Vergiss diese Gedanken. Ich möchte mich ausruhen, denn wir haben morgen einen langen Tag vor uns.“„Wir unternehmen morgen nichts, wir warten nur auf das Boot, um unsere Reise fortzusetzen. Wenn wir zurückkommen, sollte der LKW, den du demoliert hast, repariert sein. Ich habe dir da draußen das Leben gerettet …“ Sie verstummte abrupt, als es an der Tür klopfte.„Wer ist d







