INICIAR SESIÓN**Die Verwandlung**
Rias Herz hämmerte heftig gegen ihre Brust, während sie versuchte, sich aus dem Griff zu befreien, doch sein Halt wurde nur fester. Ohne Vorwarnung zog Michael sie an sich. Ria erstarrte augenblicklich, als seine Arme sich fest und beschützend um sie legten, als wollte er sie vor etwas Unsichtbarem abschirmen, das jenseits des Raumes lauerte. Sie konnte das brutale Pochen seines Herzschlags unter seiner Brust hören, schnell und unregelmäßig an ihrem Ohr. Dann hielt er einen Moment lang still, während sein Atem plötzlich tiefer wurde. Sie erkannte schnell seinen Geruch. „M… Michael!", keuchte sie und starrte schockiert zu ihm auf. Doch Michael ließ sie nicht los, stattdessen verstärkte er seinen Griff, während seine scharfen Augen auf die Tür hinter ihr geheftet blieben, jeder Muskel in seinem Körper war angespannt wie bei einem Raubtier, das bereit war, bei der kleinsten Bewegung anzugreifen. Dann spürte Ria einen scharfen Stich, der sich über ihren Rücken ausbreitete, dort, wo seine Finger ihre Haut berührten. Sie zuckte schmerzhaft zusammen. Michael blickte sofort nach unten, und sein Ausdruck verdunkelte sich. Lange schwarze Krallen waren aus seinen Fingerspitzen hervorgetreten und drückten gefährlich gegen ihre Haut. Rias Atem stockte vor Entsetzen. Michael ließ sie augenblicklich los und trat zurück. Ria starrte ihn an, verängstigt und entsetzt. Ihr ganzes Leben in London hatte sich normal angefühlt, mit ihren normalen, gewöhnlichen Partys, ihrer Schule und ihren Freunden, beiden Geburtstagen, aber das hier … das war unmöglich und völlig neu für sie … Ihr Körper zitterte heftig, als sie sich rückwärts über das Bett schob und sich zusammenkauerte, die Knie fest an die Brust gepresst. Michael bemerkte die Angst, die ihr Gesicht überflutete. Er versuchte, die Krallen einzuziehen, doch sie blieben ausgefahren. Sein Kiefer spannte sich an, und ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und stürmte aus dem Raum, wobei er die Tür schwer hinter sich zuschlug. Der Knall hallte gewaltsam durch die Kammer. Ria zuckte heftig zusammen, und ihr Atem wurde flach. „Was geht hier vor …", flüsterte sie leise. Noch immer zitternd zwang sie sich vom Bett hoch und eilte zur Tür, verriegelte sie sofort und stolperte dann zurück zum Bett. Sie presste ein Kissen fest an sich und richtete ihren angsterfüllten Blick auf die Tür, bevor sie langsam zum Fenster sah. Draußen … Michael bewegte sich schnell durch die Dunkelheit und blieb unter einer uralten Eiche hinter dem Hof des Königlichen Rudels stehen. Er sackte schwer gegen die raue Rinde, atmete heftig, während sich seine Brust in der kalten Nachtluft heftig hob und senkte, als würde die Welt selbst um ihn herum zusammenbrechen. Er presste eine Hand gegen seine Brust, während sein Herzschlag unter seinen Rippen donnerte. Dann bewegte sich plötzlich etwas. Ein gewaltsamer Schemen brach durch den Wald. Das dichte Gehölz geriet sofort in Bewegung, bevor ein riesiger schwarzer Wolf aus der Dunkelheit hervorbrach, seine feurigen Augen glühten im Mondlicht. Die Bestie sprang. Michael hatte kaum Zeit zu reagieren, bevor scharfe Krallen über seinen linken Arm rissen. Blut spritzte augenblicklich. Der Wolf landete mehrere Fuß entfernt und duckte sich tief, während er ihn langsam umkreiste. Michael erhob sich, seine Pupillen verdunkelten sich. Ein gefährliches Knurren vibrierte tief in seiner Brust. Dann begann die Verwandlung. Seine Finger krümmten sich fest, während schwarze Krallen durch seine Fingerspitzen brachen. Ein brutales Knacken hallte durch den stillen Wald, als sich seine Wirbelsäule scharf bog. Seine Schultern verbreiterten sich gewaltsam, während sich die Muskeln unter seiner Haut ausdehnten. Dichtes dunkles Fell breitete sich rasch über seine Arme, Brust und seinen Rücken aus, während sich seine Beine zu einem kraftvollen Stand festigten. Seine glühenden Augen fixierten den Wolf mit einem tödlichen und furchterregenden Blick. Dann bewegte er sich in einer einzigen schnellen Bewegung, Michael sprang die Bestie an und schmetterte sie zu Boden. Seine Krallen drückten gegen ihre Kehle, doch er erstarrte mitten im Versuch, den Wolf zu fassen und zu töten. Sein Ausdruck veränderte sich augenblicklich, als Schock über sein Gesicht blitzte. „Der Geruch …", flüsterte er. Blut breitete sich unter seinen Krallen aus, während der Wolf schwach wimmerte. Michael verwandelte sich sofort zurück in seine menschliche Gestalt und eilte nach vorne, bevor sich das Wesen vollständig verwandeln konnte. Er griff nach einem dicken schwarzen Umhang aus der Nähe und wickelte ihn vorsichtig um den zitternden Körper, sodass er ihn vollständig bedeckte. Dann hob er die bewusstlose Gestalt sanft in seine Arme und trug sie zurück zum Zimmer. Die Tür stand offen, als er eintrat. Michael legte die Gestalt sanft auf das Bett und starrte einen langen Moment schweigend auf sie hinab. Dann … Ria hustete schwach. Ihr Körper zitterte heftig unter der Decke. Langsam öffneten sich ihre Augen, sie blickte sanft auf und erstarrte unter Michaels Blick. Angst kroch augenblicklich durch ihre Brust. Sie klammerte sich fest an die Decke und sah dann langsam darunter. Ihr Atem stockte, dann sah sie zitternd zu ihm zurück. „Was hast du mit mir gemacht, Michael?", flüsterte sie zittrig. Ihre Stimme brach. „Warum bin ich nackt?" fragte Ria leise und sah Michael unverwandt an, gespannt auf Antworten wartend. Michael antwortete nicht. Stattdessen glitten seine Augen langsam von ihren weg und blieben an ihrem Hals haften. Die Wunde dort war noch frisch, das rötliche Mal hob sich deutlich von ihrer Haut ab. Ohne ein Wort zu sagen, stand er auf und verließ den Raum. Ria sah ihm nach, verwirrt. Sie hielt die Decke immer noch fest an sich gedrückt, während sie langsam auf dem Bett rückwärts kroch. Seltsamerweise hatte sie die Wunde bis jetzt nicht einmal bemerkt, ebenso wenig den Schmerz, der von ihr ausging. Einige Augenblicke später öffnete sich die Tür erneut. Michael kehrte zurück und trug einen Holzeimer, aus dem sanft Dampf aufstieg. Ein Handtuch lag über dem Rand. Ria erschrak leicht, als er auf sie zukam. Ohne um Erlaubnis zu fragen, zog Michael sie vorsichtig näher zu sich heran. Rias Herz pochte schwer. Die Decke wäre ihr beinahe vom Körper gerutscht, doch sie griff schnell danach und hielt sie an ihre Brust. Michael schien es nicht zu bemerken. Seine Aufmerksamkeit blieb vollständig auf die Wunde gerichtet. Langsam tauchte er das Handtuch in das warme Wasser, bevor er es sanft auf ihren Hals drückte. Ria schnappte scharf nach Luft. Ein schmerzhaftes Stechen breitete sich augenblicklich über ihre Haut aus. Da bemerkte sie endlich die Verletzung. Sie zuckte überrascht zusammen, doch Michael fing sie sanft auf, bevor sie sich ganz losreißen konnte. Seine Hand griff schnell um ihre Taille, nicht zu fest, um wehzutun, gerade genug, um sie ruhig zu halten …Allein das zu hören ließ Rias Herz wild rasen.Schon die Vorstellung, was für ein Leben Charlotte geführt hatte, die Demütigung und das Leid.Die Art, wie sie sich von Menschen wie ein Nichts behandeln ließ, denen gegenüber sie vielleicht weitaus mächtiger gewesen war …Es brannte schmerzhaft in ihrer Brust, während sie nach Miras letzten Worten schwieg.Natürlich hatte sie es selbst schon erlebt.Die Art, wie Alpha Klein Charlotte zuvor behandelt hatte, die Beleidigungen und seine endlose Bestrafung, und nun hatte er sich plötzlich verändert, nur weil er glaubte, sie sei nicht mehr dieselbe Charlotte.Oder vielleicht hatte die Mondgöttin sie für ihn plötzlich in jemand völlig anderen verwandelt.„Was für ein Witz …", murmelte Ria bitter.Sie drehte sich um, um zu gehen, hielt aber auf halbem Weg inne.Zumindest hatte sie nun endlich den Vater getroffen, der Charlotte angeblich großgezogen hatte. War er wirklich schon immer so gewesen?Sie bezweifelte es.Denn wenn er immer so grausam
„Charlotte ist tot …?"Die Worte glitten langsam über Rias Lippen, fast so, als weigerte sich ihr Verstand, sie zu glauben.Ihre Augen flatterten leicht, während das Gewicht der Enthüllung sich schwer in ihrer Brust niederließ.Nicht nur, dass sie plötzlich im Leben eines anderen Menschen erwacht war …Nicht nur, dass sie sich in einem fremden Rudel gefangen wiederfand …Verheiratet mit einem rücksichtslosen Alpha, den sie kaum verstand …Sondern nun …War die Person, in deren Körper sie lebte, tatsächlich tot.Ein kalter Schauer kroch langsam ihren Rücken hinab.„Wer bin ich dann?"Die Frage entwich ihren Lippen, bevor sie sie aufhalten konnte.Mira selbst wirkte ebenso verwirrt.Der Wind strich sanft durch die Bäume, während sich schwere Stille zwischen ihnen ausdehnte.„In jener Nacht während der Jagdzeremonie …", begann Mira schließlich leise.„Alpha Klein hat dich hinter die Klippe geschickt, um etwas zu holen."Sie hielt kurz inne und versuchte, die Erinnerung richtig zusammenzu
Dort stand Ethan Cole, wie ihn die Frau genannt hatte, die fast ihr ganzes Leben damit verbracht hatte, ihn zu lieben.Nichts hatte sich an dem Mann verändert, den Ria einst ihren Vater genannt hatte, nicht einmal seine Augen und nicht die Schärfe in seinem Gesicht.Alles war genau so, wie auf den Bildern, die sie heimlich stundenlang betrachtet hatte, in dem alten Album, das sorgfältig in ihrem früheren Zimmer aufbewahrt wurde.Langsam wanderte ihr Blick zu der Hand, mit der er sie geschlagen hatte, immer noch fest zur Faust geballt.Er sah immer noch aus, als wäre er bereit, sie jeden Moment zu verschlingen.Ein winziges Lächeln bildete sich langsam auf ihren Lippen.Doch es erreichte nie ihr Herz.Sie stand nun aufrecht vor ihm, betrachtete sein Gesicht und lauschte seinem Atem.Das war derselbe Mann, um den ihre Mutter fast jeden fünfundzwanzigsten Juni getrauert hatte.Derselbe Mann, den sie mit sich schleppte, um ihn an jenem kalten Grabstein aus Zement zu besuchen, während sie
Serene wartete kaum, bis sich die Tür ganz geschlossen hatte, bevor sie sich auf Alpha Klein stürzte wie eine ausgehungerte Löwin, die endlich entfesselt wurde.Ihr schwerer Bauch wippte gegen ihn, als sie aggressiv aufs Bett kletterte.Alpha Kleins Augen richteten sich augenblicklich auf sie, als sie sich direkt auf seinen Bauch setzte, und ein schmerzhaftes Stöhnen entwich seinen Lippen.Er versuchte sofort, sie wegzustoßen, doch sein geschwächter Körper versagte ihm den Dienst, und zum ersten Mal überwältigte Serene ihn völlig, und sie wusste es.Ein siegreiches Lächeln breitete sich langsam auf ihren Lippen aus, als wäre der Moment, auf den sie so geduldig gewartet hatte, endlich gekommen.„Du kannst das nicht tun, Kira …", flüsterte Alpha Klein gequält, seine Stimme war rau und angestrengt.Doch Serene beachtete es nicht, zumindest nicht heute und nicht nach allem.Ihre Finger bewegten sich schnell über seine Kleidung und schoben sie rücksichtslos beiseite, während Verzweiflung u
Rias Blick wanderte schnell zu Alpha Klein, während ihr Herz schwer gegen ihre Brust pochte.Sie zog sich sofort zurück.Serene lächelte langsam und wartete darauf, dass der wilde Alpha Klein so reagierte, wie er es immer tat, doch der Raum blieb ungewöhnlich still, während Alpha Klein regungslos auf dem Bett lag.Seine Augen wanderten langsam zu Serene, bevor sie schließlich ruhig auf Ria verharrten. Rias Lippen zitterten sofort, als sie versuchte zu sprechen, doch kein Wort kam heraus.Das Lächeln auf Serenes Gesicht verblasste langsam, während plötzlich Verwirrung in ihren Augen aufflackerte. Sie wandte sich scharf zu Alpha Klein um, der immer noch schweigend dort lag, eine Hand auf seiner Brust.„Du … du hast mich nicht gehört?", fragte sie langsam stammelnd.Doch Alpha Klein blieb stumm, und Rias Anspannung vertiefte sich sofort.Sie ging langsam zurück zum Bett und setzte sich vorsichtig auf die Kante.„Alpha Klein …", flüsterte sie und sah ihn aufmerksam an.„Geht es dir gut?"
Alpha Klein lag nach der Zärtlichkeit zurück, seine Brust hob und senkte sich langsam auf den weichen Laken. Seit er Alpha war, hatte er nie wirklich etwas Emotionales für irgendjemanden empfunden … nicht einmal für Charlotte.Aber jetzt …Etwas in ihm hatte begonnen, sich zu verändern.Etwas Gefährliches, etwas, das er nicht mehr vollständig kontrollieren konnte.Ein Teil von ihm brannte noch immer vor Besitzgier, vor dem Drang, sie in seiner Nähe anzuketten und nie wieder aus den Augen zu lassen, doch ein anderer Teil … ein seltsamer, unvertrauter Teil … wollte etwas völlig anderes.Er wollte sie freiwillig.Sein Kiefer spannte sich leicht an, während er zur Decke starrte.„Warum fühlt sich diese neue Charlotte so mächtig an …?"dachte er stumm. Allein ihre Gegenwart war überwältigend, oder war es die plötzliche Kühnheit in ihren Augen?Oder die Art, wie sie vorhin diese Wölfe ohne Furcht befehligt hatte?Sein Verstand spielte die Szene erneut ab, und die Wölfe hatten tatsächlich in







