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Kapitel 5: Alpha Zain

last update Veröffentlichungsdatum: 24.07.2026 14:46:52

 

Zains Sichtweise

Ich nahm mir fest vor, demjenigen zu danken, der mich überhaupt erst auf die brillante Idee gebracht hatte, Konkubinen zu nehmen.

Heute fühlte sich der Tag, wie die meisten anderen auch, beklemmend, eintönig und zum Verzweifeln an. Seit ich die dumme Entscheidung getroffen hatte, mein Schicksal der Mondgöttin zu überlassen und meinen Gefühlen zu vertrauen, ging es mit meinem Leben bergab, und nun musste ich jeden wachen Tag damit verbringen, es vor dem völligen Absturz in die Dunkelheit zu bewahren.

Meine Sorgen mit Alkohol zu ertränken, schien zunächst eine gute Idee gewesen zu sein, doch es gelang mir nicht, die Dämonen in meinem Kopf vollständig zu betäuben und zu beruhigen. Was ich brauchte, war mein Shilajit-Tee.

Mitten im Flur, der zu meinem Zimmer führte, hörte ich bereits die unheimliche Melodie. Wenn der Alkohol meine Sinne nicht völlig benebelt hatte, war es Lakmés „Blumenduett“. Es war dasselbe klassische Stück, das meine Mutter zu Lebzeiten im Schlossgarten gespielt hatte.

Wer auch immer diese Melodie spielte, war entweder bereit, durch meine Hand zu sterben oder schlimme Konsequenzen zu erleiden, weil er mich in die Vergangenheit zurückversetzt hatte.

Ein Gefühl der Nostalgie durchströmte mich und verstärkte meinen Drang, noch schneller an meinen Shilajit-Tee zu kommen, damit ich den Tag endlich beenden konnte.

Als ich meine Schlafzimmertür öffnete, erwartete mich etwas Unerwartetes: eine Frau mit verbundenen Augen, halbnackt und mit einer an den Mund geklebten Holzflöte. Für einen Moment verstummten all meine Gedanken, bis ich spürte, wie der Wolf in mir erwachte.

Ein feiner Duft nach Jasmin und Vanille lag in der Luft und drang mir in die Nase, sodass Ralph und ich beinahe die Grenze zur Selbstbeherrschung überschritten.

Seitdem unsere Schicksalsgefährtin uns auf so grausame Weise verraten hatte, war mein Wolf Ralph verstummt. Er erwachte nur noch, wenn es Zeit für Kampf und Blutvergießen war, doch inmitten einer fremden Frau, die eine so verdrängte Erinnerung an unsere Vergangenheit wieder zum Leben erweckt hatte, regte er sich plötzlich wieder.

Die Rothaarige hörte auch dann nicht auf, Flöte zu spielen, als ich die Türen schloss und vor ihr stand.

Ihr Selbstvertrauen faszinierte mich.

Keine meiner früheren Konkubinen war jemals so kühn gewesen. Nicht einmal mein Beta war so kühn, mich so anzusprechen.

Sie musste neu sein.

Ich nahm mir vor, Meidran später für seine Auswahl zu danken.

Ihr ingwerrotes Haar fiel ihr bis zum Rücken, und seltsamerweise verspürte ich den unerklärlichen Drang, mit der Hand hindurchzufahren und vielleicht sogar daran zu riechen. Nicht nur hatte die Frau beschlossen, in meinem Zimmer mit verbundenen Augen Flöte zu spielen, sondern sie hatte sich auch vorgenommen, meine Sinne zu verführen. Sie trug einen langen schwarzen Morgenmantel, der vorne offen war und mir ein schwarzes Spitzenunterwäsche enthüllte, die ihre Brüste betonte.

Die Neugier, die ich zuvor verspürt hatte, war immer noch vorhanden, nur dass sich ein Teil dieser Energie in etwas Stärkeres verwandelt hatte, das sich direkt zwischen meinen Beinen sammelte.

Nachdem ich mir Zeit genommen hatte, diese Frau zu studieren, fragte ich schließlich: „Wer sind Sie?“

Vielleicht hatte meine Stimme sie aus ihrer Trance gerissen, denn im selben Augenblick hörte sie auf, diese eindringliche Melodie zu spielen, und ließ die Holzflöte direkt neben sich auf den Boden fallen, kurz bevor sie aufstand.

Sie machte einen tiefen Knicks. „Guten Abend, Alpha.“ Ihre Stimme war sanft, aber mit einem Hauch von Schärfe, als ob meine Anwesenheit sie kaum berührte.

Wer genau war diese Frau?

„Ich habe nach Ihrer Identität gefragt und nicht nach Ihrer Begrüßung“, schnaubte ich.

Die Frau verstummte erneut, und ich fragte mich, ob meine Anwesenheit sie wirklich nicht berührte oder ob sie mich manipulierte. Noch immer etwas verwirrt, umrundete ich sie und musterte ihren Körper so gut ich konnte. Dabei spürte ich, wie die Präsenz meines Wolfes noch stärker wurde.

Diese Frau musste ganz bestimmt etwas Besonderes an sich haben.

Ich hatte genug vom Warten und Rätselraten und tat etwas, von dem ich glaubte, es würde mich und meinen Wolf beruhigen. Ich ließ meine Hand wandern und berührte die Haut direkt neben ihrem Schlüsselbein. Fast augenblicklich hörte ich ihr stockendes Atmen. Das trieb mich nur noch mehr an. Ich ließ meine Hand zum Saum ihres Morgenmantels gleiten und zog ihn ihr aus, sodass sie nur noch in ihrer Unterwäsche dastand.

Ein dumpfes Ziehen breitete sich in meinem Unterleib aus, der mir signalisierte, dass ich heute Abend mehr als nur Shilajit-Tee brauchen würde.

„Nimm dir die Augenbinde ab“, befahl ich, und sie tat es fast sofort.

Wenn ich die Frau vorher schon für verlockend gehalten hatte, so fehlten mir Worte, um zu beschreiben, wie mich der Anblick ihrer trotzigen smaragdgrünen Augen, die meinen blauen begegneten, überwältigte. Nur wenige Menschen hatten mich je so unverhohlen angestarrt, und eine Konkubine gehörte ganz sicher nicht dazu.

„Gefällt dem Alpha, was er sieht?“, gurrte sie, woraufhin sich meine Lippen zu einem Schmunzeln verzogen.

Ich trat einen Schritt vor, streichelte ihre Wange, und die fremde Frau vor mir schmolz unter meiner Berührung dahin. Ihr süßer Duft umhüllte mich, doch diesmal war es nicht nur eine Mischung aus Jasmin und Vanille. Da war auch der verlockende Duft ihrer Erregung.

Hatte sie die ganze Zeit auf mich gewartet?

Um ihre Frage zu beantworten, legte ich meine Hände um ihre Taille, zog sie näher an mich heran und hörte ein leises Keuchen. Ich merkte, dass sie meine Erektion spürte. „Beantwortet das deine Frage?“

„Perfekt“, antwortete ihre sanfte Stimme.

Ich wollte es langsam angehen. Ich wollte wissen, wer diese seltsame Frau war, die mein Zimmer betreten und beschlossen hatte, mich mit einer Holzflöte und ihrem betörenden Duft zu verfolgen, aber mein innerer Wolf ließ es nicht zu. Mein Herz hämmerte in meiner Brust, und ich spürte, wie mein Wolf drohte, jeden Moment hervorzubrechen, wenn ich diese Frau nicht sofort nahm.

Instinktiv vergrub ich mein Gesicht in ihrem Hals und sog ihren Duft tief ein. Ich hatte das Gefühl, ich könnte nie genug davon bekommen. Ich glaubte nicht, dass Ralph es mir erlauben würde.

Ich bedeckte den Hals meiner rothaarigen Freundin mit heißen Küssen und knabberte sanft daran, bis ich sicher war, dass es Spuren hinterlassen würde. Die fremde Frau neigte leicht den Kopf und erlaubte mir so, meinen Übergriff ungestört fortzusetzen, bis ich mein Ziel erreicht hatte.

Ich wollte sie noch mehr necken. Vielleicht sogar ihren ganzen Körper studieren. Jede Kurve, jede Kante, jede Perfektion und jede Unvollkommenheit, bis mein Wolf und ich ihrer überdrüssig wurden. Aber Ralph war hartnäckig, und das Letzte, was ich wollte, war, ihm die Kontrolle völlig zu überlassen und ihn diese Rothaarige allein nehmen zu lassen.

Ich hob meine Rothaarige hoch, sodass ihre Beine um meine Hüfte geschlungen waren, trug sie zu meinem Bett und legte sie sanft darauf.

„Ich werde grob und schnell sein, aber ich verspreche dir, dass ich nächstes Mal sanfter sein werde“, sagte ich zu ihr, während ich auf ihr lag und eine meiner Hände die Laken neben uns umklammerte.

Sie nickte. „Ich kann es auch mal rau und schnell vertragen.“

Ich hatte mich nie vor meinen Konkubinen erklärt, und doch musste ich es ihr plötzlich erklären. Obwohl ich nicht wusste, was mich dazu trieb, war ich dankbar dafür, denn ihre Reaktion ließ mein ohnehin schon erregtes Glied nur noch mehr anschwellen.

Mit einer schnellen Bewegung riss ich ihr die schwarze Spitzenwäsche vom Leib und legte ihren Körper vollständig vor mir aus.

Ich brauchte ein paar Sekunden, um mir das Bild ihrer Nacktheit vollständig einzuprägen, dann ließ ich meine Hände über ihre weiche und zarte Haut wandern.

Erst als meine Hände ihre üppigen Brüste fanden, begann sie, ihren Rücken leicht zu wölben. Ich konnte mich nicht beherrschen, umfasste eine Brustwarze mit den Fingern und drückte und zupfte sanft daran.

Ich tat dasselbe mit der anderen Brustwarze, bevor ich ihre Brüste in den Mund nahm und meine Zunge jede einzelne Ecke davon umkreiste, leckte und liebkoste.

Ihr leises Stöhnen drang an meine Ohren, und ich wünschte, ich könnte den Rest meiner Zeit damit verbringen, den Rest ihres Körpers so zu studieren, wie ich es jetzt tat, aber die Kontrolle war ein Kampf, in den ich mich unwissentlich mit meinem Wolf verwickelt hatte, und ich verlor ihn kläglich.

Widerwillig stand ich auf und entledigte mich meiner Kleider. Ich spürte ihren Blick auf mir, während ich jedes Kleidungsstück auszog, aber es gab eine Stelle, an der ihr Blick besonders lange verweilte.

Ich bemerkte ihr Interesse und blickte auf. „Sag bloß nicht, dass du jetzt etwa einen Rückzieher machen willst, oder?“

Ich konnte hören, wie ihr Herzschlag schneller wurde, als sie schluckte und den Kopf schüttelte. „Ich habe mich nur gefragt, wie lange ich noch warten muss, bis du mich endlich vögelst.“

Wieder einmal war ich froh, dass ich mir die Mühe gemacht hatte, erneut mit ihr zu sprechen, denn ihre Antworten schafften es immer wieder, eine neue Welle erotischer Energie direkt in meinen Schwanz zu senden.

Ich beugte mich wieder über sie, spreizte ihre Beine und strich mit einem Finger über ihre feuchten Schamlippen. „Du hast nicht gelogen, als du sagtest, du würdest warten“, keuchte ich.

Ein leises Stöhnen entfuhr ihren Lippen, und es klang fast so melodisch wie das Stück, das sie zuvor gespielt hatte.

Bevor sie mir irgendetwas erwidern konnte, drang ich mit einem einzigen scharfen Stoß in sie ein, in der Hoffnung, dass ich noch weitere Besuche von meiner geheimnisvollen Rothaarigen bekommen würde.

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