Ich schluckte schwer und versuchte, das Chaos in meiner Brust herunterzudrücken.„Bleib einfach“, murmelte ich, die Worte rauer, als ich beabsichtigt hatte. „Okay?“Sie stieß ein hohles, humorloses Lachen aus, das direkt durch mich hindurchschnitt. „Warum sollte ich, Noah?“ Ihre Stimme zitterte, aber nicht vor Angst, sondern weil sie genug hatte. „Das hier ist auf Dauer nicht gesund. Ich sollte stressfrei leben und nicht ständig über die Schulter schauen, weil ich Angst habe, was Brook als Nächstes abzieht.“Ich erstarrte, denn sie hatte recht, und ich hasste, dass sie recht hatte.Mein Kiefer spannte sich an, aber es kam nichts heraus. Kein einziges verdammtes Wort. Ich wusste nicht, wie ich sie dazu bringen sollte, zu bleiben. Nicht, wenn ich nicht einmal verstand, warum sich der Gedanke, dass sie geht, anfühlte, als würde jemand das Innere meiner Rippen freikratzen.Sie zog ihr Handgelenk mühelos aus meinem Griff und wandte sich wieder ihrem Koffer zu, ohne mich anzusehen. Es w
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