Theresa aß den letzten Bissen auf und legte die Gabel hin.Sie wusste, dass Lisa ihren Groll schon lange in sich aufgestaut hatte.Alexander hatte ihr ihretwegen mehr als einmal widersprochen, und genau deshalb konnte Lisa sie immer weniger ausstehen.Theresa stand auf und sah Lisa direkt an.„Mutter, in Wahrheit wollten Sie doch nie, dass ich Alexanders Kind bekomme, oder?“Dass sie das so unvermittelt aussprach, ließ Lisa einen Moment lang erstarren. Dann nahm sie sich wieder zusammen.„Warum kommst du jetzt damit?“Theresa sagte:„Sie wollten doch immer, dass Stephanie in die Familie kommt. Wie hätten Sie da wollen können, dass ich Alexanders Kind bekomme? Sie wissen genau, dass Alexander mich nie anrührt. Diese Kräutersuppen und Mittel, die Sie mir ständig geben wollten, und all das Gerede darüber, mit meinem Bauch stimme etwas nicht – das war doch nur ein Vorwand, um mich schlechtzumachen.“Jetzt, da alles offen auf dem Tisch lag, sah Lisa keinen Grund mehr, sich zu verstell
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