Melanie ließ sich nicht entmutigen. Sie spürte, dass Elias ihr gegenüber eine gewisse Kälte zeigte, doch sie glaubte fest an sich selbst. Sie gab sich schwach, unschuldig und mitleiderregend, um in ihm den Beschützerinstinkt zu wecken: „Elias, magst du mich nicht? Findest du, dass ich dich und Sophie störe?“ Elias schwieg weiterhin. Melanie sprach mit gespielter Betrübtheit weiter: „Es tut mir leid, ich habe meinen Schlüssel vergessen und kann nicht nach Hause. Sophie und ich sind gute Freundinnen. Sie ist so gütig und schön, deshalb hat sie mich hergebracht. Wenn du mich nicht sehen möchtest, gehe ich natürlich sofort.“ Sie war überzeugt, dass Elias nach diesen Worten endlich etwas zu ihr sagen würde. Doch Elias zeigte keine Regung, er schwieg, als existiere sie gar nicht. Nun wurde es Melanie wirklich peinlich. Elias’ völlige Missachtung, als wäre sie unsichtbar, ließ jedes Hoffen zwischen ihnen erlöschen. „Elias, ich…“, begann sie unsicher. In diesem Moment öffn
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