Sophie hielt das Telefon fest in der Hand. „Dominik, bist du da? Warum sagst du nichts?“ Dominik stand unter der kalten Dusche. Die helle, weiche Stimme des Mädchens, klar wie der Gesang einer Nachtigall, drang ihm direkt ins Ohr, sodass seine Augenwinkel sich röteten. Er stieß ein heiseres Brummen aus. „Hm.“ Er war da. „Dominik, was ist los mit dir? Du klingst irgendwie seltsam. Was machst du gerade?“ Dominik schloss erschöpft die Augen, hielt das Telefon in der einen Hand, während seine andere nach unten glitt. „Sophie!“ Er hauchte heiser ihren Namen. „Ich bin hier, Dominik. Wo bist du jetzt? Warum beantwortest du meine Fragen nicht?“ „Dominik, du bist doch nicht etwa mit Mara zusammen, oder? Ich will nicht, dass du mit ihr zusammen bist, und schon gar nicht, dass irgendetwas Intimes zwischen euch passiert. Hast du mich gehört?“ Dominik schwieg, während Sophie allein plapperte. „Dominik, vermisst du mich?“ fragte Sophie plötzlich. Dominik hielt inne.
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