Maximilian drückte sanft ihre Hand. Mit leiser, zärtlicher Stimme sagte er: „Gut, ich schwöre. Jedes Wort, das ich sage, ist wahr. Ich belüge dich nicht.“„Wenn ich lüge, dann soll ich für immer verlieren, was ich am meisten liebe, und einsam enden.“Jedes Wort wog schwer.„Nein, außer dir habe ich das nie für jemanden getan. Früher nicht, und in Zukunft wird es auch keine andere geben.“Er hatte geantwortet.Sophie sah ihn an, zutiefst erschüttert und lange unfähig, sich zu beruhigen.Er hatte wirklich geschworen.Nahm er Schwüre etwa gar nicht ernst? Oder war er so aufrichtig, dass er nichts zu fürchten hatte?Sie wusste es nicht.Aber sie war bereit zu glauben, dass Letzteres zutraf!„Gut, jetzt bin ich dran.“Maximilian strich über ihr weiches Haar. Seine dunklen Augen glänzten.„Weißt du, was es bedeutet, mich das zu fragen? Nicht jeder hat das Recht, diesen Schwur von mir zu verlangen und mir diese Frage zu stellen.“Sophie senkte den Kopf. Nach einigen Augenblicken
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